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Posts Tagged ‘Blaise Pascal’

Blaise Pascal: Das Ich kann nicht hindern, dass das, was es liebt, voll von Mängeln und Elend ist: es wünscht sich glücklich und findet sich unglücklich; es wünscht sich vollkommen und findet sich voller Unvollkommenheiten; es wünscht sich von Menschen geliebt und geachtet und findet, dass seine Mängel nur ihre Abneigung und Verachtung verdienen. Diese Verlegenheit, in der es sich (das Ich) findet, zeugt in ihm die ungerechteste und verbrecheristische Leidenschaft, die man ersinnen kann, denn sie zeugt einen tödlichen Hass gegen die Wahrheit … (1)

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Blaise Pascal stellte eine berühmte Kosten-Nutzen-Rechnung über den Gottesglauben an. Was bringt er mir? Wenn Gott existiert, verspricht der Glaube ewige Glückseligkeit; dagegen bestraft Gott den Unglauben mit ewiger Verdammnis. Wenn Gott nicht existiert, dann ist es ziemlich egal, ob man an ihn glaubt oder nicht. Summa summarum beschert mir der Glaube Glück, mit dem Unglauben riskiert man Elend. Und zwar ungeachtet, ob Gott nun existiert oder nicht.

Ich will damit nicht insinuieren, der Gottesglaube sei ein religiöses Placebo. Aber mit diesem Argument – als «Pascals Wette» in die Geschichte eingegangen –  lässt sich überraschenderweise ganz profan eine Analogie zur Pandemie herstellen…,.. kaeser-technotopia.blogspot.com

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Blaise Pascal

Der letzte Schritt der Vernunft ist die Erkenntnis, daß es eine Unendlichkeit von Dingen gibt, die sie übersteigen.

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Alles Unglück in der Welt kommt daher, dass man nicht versteht, ruhig in einem Zimmer zu sein.“ +

„Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.“ +

„Weißt du, wie du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm deine Pläne.“ +

Wollt ihr, dass man gut von euch denke, sprecht nicht davon.“ +

Wie man sich den Geist verdirbt, verdirbt man sich auch das Gefühl.“

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Vortrag von Rudolf Taschner in den Hofstallungen des mumok, 9. Jänner 2013

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Wirklich rechtschaffene und wohlerzogene Menschen zu sein, lehrt man die Menschen nicht, alles übrige lehrt man sie; und auf nichts, was sie sonst wissen, bilden sie sich so viel ein wie darauf, rechtschaffene und wohlerzogenen Menschen zu sein. Nur das einzige, was sie nicht lernen, brüsten sie sich zu kennen.

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Nr. 119. „Nur ein Schilfrohr, das zerbrechlichste in der Welt, ist der Mensch, aber ein Schilfrohr, das denkt. Nicht ist es nötig, dass sich das All wappne, um ihn zu vernichten: ein Windhauch, ein Wassertropfen reichen hin, um ihn zu töten. Aber wenn das All ihn vernichten würde, so wäre der Mensch doch edler als das, was ihn zerstört, denn er weiß, dass er stirbt, und er kennt die Übermacht des Weltalls über ihn; das Weltall aber weiß nichts davon.“ – Reclam 74

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E.M. Cioran

„Jeder Ruhm ist lächerlich, wer danach strebt, muss wirklich Geschmack am Verfall finden“

Zufällig lese ich gerade im Kapitel Größe und Niedrigkeit des Menschen von Blaise Pascal:

Die größte Niedrigkeit des Menschen ist, den Ruhm zu suchen, und doch …

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Die Empfindlichkeit des Menschen für das Geringe und die Unempfindlichkeit für das Wichtige ist Zeichen einer befremdenden Verkehrung.

Elend und Größe des Menschen. 167/198. Reclam

 

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