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Posts Tagged ‘Ö1’

Heinrich Gustav Reichenbach galt als der „König der Orchideen“ – er war der Orchideen Spezialist des 19. Jahrhunderts. Er war aber auch ein schwieriger und geltungssüchtiger Mensch. Und so bediente er sich eines Tricks, um in die Geschichte der Botanik einzugehen. Er benannte eine Orchideengattung einfach „AA“ und stellte damit sicher, dass er auf ewig als erster in der alphabetischen Liste der Pflanzenarten an erster Stelle steht.

https://oe1.orf.at/artikel/680563/Neue-gruene-Welt-Teil-1

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Ö1 – Samstag, 23. Juli 2022 um 09:05 Uhr (Ursendung)

Rigoberta Menchú ist, nach eigenen Worten, eine Nachfahrin der Maya, Frau und Guatemaltekin. Sie ist im Hochland Guatemalas aufgewachsen, in einem Indiodorf, dessen Bewohner einen langen, vergeblichen Kampf um ihr Recht geführt haben. Die Menschenrechtsaktivistin erhielt 1992 den Friedensnobelpreis. Franz Fluch und Erich Hackl haben Anfang der 1990er Jahre mit ihr gesprochen. ..

Im Feature erzählt sie auch vom Leben der Indios im Einklang mit der Natur, von der unmenschlichen Arbeit auf den Pflanzungen der Großgrundbesitzer, von Aussaat und Tod, von der Bedeutung des indianischen Erbes und vom Schicksal ihrer Familie. 1980 starb ihr Vater in der spanischen Botschaft in Guatemala, als diese von Anhängern des Regimes in Brand gesteckt wurde. Auch ihre Mutter und ein Bruder wurden verfolgt und ermordet. Die Menschenrechtsaktivistin erhielt 1992 den Friedensnobelpreis für ihr Engagement. (Hördat) – https://oe1.orf.at/

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weiß sind die Haare geworden, die schwarzen;
schwer ist die Seele geworden; nicht tragen die Knie mehr,
Darüber seufze ich oft jetzt. Doch was soll ich machen?

Alterslos werden als Mensch, der man ist, das ist ja nicht möglich.

Aus der hoffnungslos scheinenden Resignation rettet sich die Dichterin in eine neue Qualität: sie entdeckt Zustimmung als ein Prinzip Guten Lebens. Jetzt, da jeder Lichtblick zu erlöschen droht, da beschließt sie, sich ihre Sonne selbst zu verschaffen!

In einem erst kürzlich als Fragment gefundenen Lied gestattet sich Sappho Zustimmung und Zuversicht:

Ich liebe den Glanz: dies wird jetzt mein Teil im Leben,
strahlend und schön ist mein Los, weil ich die Sonne liebe!

Findling:

https://oe1.orf.at/player/20220701/684717

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Ö1 – Samstag, 2. Juli 2022 um 14:00 Uhr (Kurzfassg.) – https://oe1.orf.at/player
Die Geschichte des Ersten Weltkrieges erscheint als Mosaik von Wirklichkeitsausschnitten. Mehr als ein Drittel des Tragödientextes ist aus Zitaten montiert, die Zeitungsmeldungen, Leitartikeln, militärischen Tagesbefehlen, Verordnungen, Gerichtsurteilen, kommerziellen Anzeigen und Gedichtsammlungen entnommen wurden. Überallhin führt Kraus: in die Straßen Wiens und Berlins, in Kanzleien und Kasernen, in Hinterhöfe und großbürgerliche Wohnungen, in Friseursalons und Redaktionen, in Vergnügungslokale und Truppenunterkünfte, in Lazarette und Wallfahrtskirchen, in den Prater und an die Kriegsschauplätze. Es treten auf, neben dem „Nörgler“ und dem „Optimisten“, der deutsche Kaiser Wilhelm II. sowie Österreichs Kaiser Franz Joseph, der deutsche Kronprinz und die österreichischen Erzherzöge – daneben Militärs und Zivilisten jeder sozialen Schattierung. Viele dieser Repräsentaten eines entmenschten Geschehens werden von Kraus ins Maskenhaft-Typische stilisiert.

http://www.xn--hrdat-jua.de/index.php?aktion=suche&dat=2022-07-02

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Ö1 – Dienstag, 21. Juni 2022 um 16:05 Uhr

‚Er war ein begnadeter Exzentriker. Keiner der eitlen, dünkelhaften Sorte. Vielmehr ein Gaukler – ein Seiltänzer, wie er sich manchmal nannte, einer, den das Leben das Fürchten gelehrt hatte bis zu dem Punkt, wo er nichts mehr zu fürchten brauchte.‘ – schreibt Roman Bucheli in der NZZ anlässlich der Neuveröffentlichung von ‚Ferien am Waldsee‘ in dem kleinen Wiener Verlag ‚Das vergessene Buch‘. Gewissermaßen als Kronzeuge beschreibt der gebürtige Ungar, auf Deutsch und in bislang unbekannter Präzision, schon 1955 die Gräuel in den KZs des Nationalsozialismus.

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Ö1 – Sonntag, 24. April 2022 20:15 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Unsere Gesellschaft diskutiert gegenwärtig, wieweit Roboter in einfachen Tätigkeiten wie etwa der Altenpflege wirklich einsetzbar sind. Schriftsteller arbeiten dagegen schon Zukunftsszenarien aus, in denen Menschen und Maschinen bereits auf eine neue, oft seltsame Art zusammenleben. Roboter, die so komplex programmiert sind, dass sie Lügen durchschauen können, Gefühle zu haben scheinen und konsequenter handeln als die Menschen, denen sie als Hilfsmittel dienen, bevölkern plötzlich als Spielfiguren mehrere Gegenwartsromane. Die Literatur erzählt von Klonen, die als Organdepots dienen, und von Menschenversuchen mit Hilfe von Genmanipulationen. Schriftsteller wie Margaret Atwood, Ian McEwan, Emma Braslavsky oder Kazuo Ishiguro entwerfen literarische Zukunftsszenarien, die kaum einladend sind, obwohl der erfundene technische Fortschritt den Leser staunen lässt.

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Paul Valérys Lyrik umkreist die geistige Beschaffenheit des Menschen. Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesse werden untersucht, die Vorstellungskraft des imaginierenden Subjekts ist Material wie Thema dieser Dichtung.

„Paul Valéry war ein Mensch, der in einem Jahrhundert, das die chaotischen Götzenbilder des Blutes, der Erde und der Leidenschaft anbetet, stets den lichten Freuden des Denkens und den geheimen Abenteuern der Ordnungskraft den Vorzug gab“ (Jorge Luis Borges).

Poetik und Poesie II: Paul Valéry. Es lesen Markus Hering (Poetik) und Lilith Häßle (Poesie). Gestaltung: Gudrun Hamböck.

https://oe1.orf.at/programm/20220424/675953/Poetik-und-Poesie-Paul-Valery

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Der dunkle Geist – Vorstoß ins unbewusste Bewusstsein – Von Martin Hubert

Ein altes Dogma in der Hirnforschung lautet, der Hippocampus – eine seepferdchenförmige Hirnstruktur – kann nur bewusste Erlebnisse speichern und verarbeiten. Oder allgemeiner: Geist ohne Bewusstsein gibt es nicht. Einige experimentelle Befunde deuten inzwischen daraufhin, dass es eine scharfe Grenze zwischen Bewusstsein und Unbewusstem vielleicht gar nicht gibt. Dann wäre der Hippocampus eher eine universale Assoziationsmaschine, die auch unbewusst arbeiten könnte. Was dem Geist vorbehalten schien, dazu könnte auch das Unbewusste seinen Beitrag leisten, beispielsweise beim Vorhersagen von Bewegungen oder sogar dem Rechnen. Kann die Erforschung dieser dunklen Bezirke des Geistes unser Verständnis des Bewusstseins weiter erhellen?

https://oe1.orf.at/programm/20220420/675787/Der-dunkle-Geist

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Die Renaissance ist eine Zeit voller Widersprüche: Auf der einen Seite stehen immer noch Aberglaube und Hexenverfolgungen, auf der anderen Seite die neu aufkommenden Naturwissenschaften und der Typ des Universalgelehrten, von denen Leonardo da Vinci wohl der Prominenteste ist.

BETRIFFT: GESCHICHTE, 29. APRIL 2019 im Ö1

https://oe1.orf.at/artikel/658884/Die-Renaissance-Teil-1

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