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Posts Tagged ‘Lesung’

Mit Unterstützung von Reichswehr- und rechtsradikalen Freikorps-Truppen versetzten bayerische und Berliner SPD-Regierung der Räterepublik den Todesstoß. Im Mai 1919 war München von „Weißgardisten“ eingenommen. Es folgte eine Woche von Mord und Totschlag mit Hunderten von Opfern.

geschichte/bayern-revolution-1919

Vor dem Mord an Kurt Eisner – Oskar Maria Graf: „Wir sind Gefangene“ (1/2)

„‚Wer ist denn der Redner?‘, erkundigte ich mich leise bei meinem Nebenmann. ‚Der Eisner!‘, war die Antwort. Ich suchte in meinem Gedächtnis, ging alle Revolutionäre und Bekannte aus meiner Anarchisten-Zeit durch. Nein, ich musste mich geirrt haben. Liebknecht, Bebel, Rosa Luxemburg, Landauer, Mühsam – die gehörten zu den Radikalen, aber Eisner… wo war ich denn hingeraten?“ – oskar maria graf 1

Oskar Maria Graf: Wir sind Gefangene (2/2) – oskar maria graf 2

 

 

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WDR 3 Hörspiel | 11.02.2019 | 01:01:04 Std.

Was ist Denken? Macht die Welt das Denken – oder das Denken die Welt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Thomas Bernhard in seiner Reflexion „Gehen“. – WDR 3

Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinauf gekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klar werden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.
„Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden.“

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Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach erzählt im neuen Erzählband „Strafe“ zwölf mörderische Geschichten. Katja Bürkle liest daraus „Die Schöffin“. Studiogast: Ferdinand von Schirach

 

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„Augen eines blauen Hundes“. Von Gabriel García Márquez. Es liest Franz Csencsits. 

„Augen eines blauen Hundes“ ist der Code zweier Liebender, Code für einen Traum, an den man sich anderntags nicht mehr erinnert. Es ist auch eine Beschwörungsformel für die „Hingabe an das Unmögliche“. Eine der frühen, surrealen Erzählungen des nachmaligen Nobelpreisträgers aus Kolumbien, Gabriel García Márquez.

Augen eines blauen Hundes. Frühe Erzählungen, S. Fischer Verlag

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Der alte Hofrat Farny ist Kunstliebhaber und begibt sich am Tag vor Weihnachten auf die Jagd nach alten Stichen und Aquarellen, die er hofft, beim Trödler zu finden. Ein Weihnachtsgeschenk für sich selbst soll es werden – denn der Hofrat ist Witwer und verbringt den Heiligen Abend alleine zu Hause. Doch der Sammler muss bald erfahren, dass es bei der Jagd auf die Schnelligkeit ankommt …

https://oe1.orf.at/player/20181224/538720

 

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