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WDR 3 Hörspiel | 11.02.2019 | 01:01:04 Std.

Was ist Denken? Macht die Welt das Denken – oder das Denken die Welt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Thomas Bernhard in seiner Reflexion „Gehen“. – WDR 3

Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinauf gekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klar werden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.
„Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden.“

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Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach erzählt im neuen Erzählband „Strafe“ zwölf mörderische Geschichten. Katja Bürkle liest daraus „Die Schöffin“. Studiogast: Ferdinand von Schirach

 

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„Augen eines blauen Hundes“. Von Gabriel García Márquez. Es liest Franz Csencsits. 

„Augen eines blauen Hundes“ ist der Code zweier Liebender, Code für einen Traum, an den man sich anderntags nicht mehr erinnert. Es ist auch eine Beschwörungsformel für die „Hingabe an das Unmögliche“. Eine der frühen, surrealen Erzählungen des nachmaligen Nobelpreisträgers aus Kolumbien, Gabriel García Márquez.

Augen eines blauen Hundes. Frühe Erzählungen, S. Fischer Verlag

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Der alte Hofrat Farny ist Kunstliebhaber und begibt sich am Tag vor Weihnachten auf die Jagd nach alten Stichen und Aquarellen, die er hofft, beim Trödler zu finden. Ein Weihnachtsgeschenk für sich selbst soll es werden – denn der Hofrat ist Witwer und verbringt den Heiligen Abend alleine zu Hause. Doch der Sammler muss bald erfahren, dass es bei der Jagd auf die Schnelligkeit ankommt …

https://oe1.orf.at/player/20181224/538720

 

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„Die letzten Tage der Menschheit“ widmete Karl Kraus einem Marstheater, da es auf Erden nicht aufführbar ist: zu lang und mit zu vielen Rollen, d. h. es würde Tage dauern es aufzuführen und man bräuchte dafür Unmengen von Schauspielern. Helmut Qualtinger jedoch führte es wie hier in einer Fernsehaufzeichnung aus dem Jahr 1965 ganz allein auf.- ARD Alpha

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