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Ö1 – Dienstag, 1. Jun 2021 16:05 Uhr – Tonspurenhttps://oe1.orf.at/player/liveFeature von Olivia Wimmer

Im Sommer 2020 macht sich Hamed Abboud auf, zu Fuß alleine von Wien ins Burgenland zu gehen. Als spirituelle Reise, zurück in seinen einstigen Wohnort Oberschützen. Seine Füße lässt er dabei in den Gewässern ausruhen, die seinen Weg kreuzen. Er erinnert sich an den Euphrat, ein mächtiger Fluss, der den Nordosten von Syrien durchfließt und wie oft er mit seinen Freunden die Tage an dessen Ufer und in dessen Wasser verbracht hat. Seit Hamed Abbouds Ankunft in Österreich – vor mittlerweile 7 Jahren – war er nicht mehr schwimmen. Zu kalt ist das Flusswasser hier.

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WDR 3 (Ursendung) – Von Marc Bädorf

1944 nehmen Ernest Hemingway und J.D. Salinger an einer der furchtbarsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs teil: der Schlacht im Hürtgenwald. Diese Erfahrung wird Ihr Schreiben stark beeinflussen – und ihre Begegnung jüngst einen Gegenwartsautor zu einem Roman inspirieren. Am sechsten Oktober 1944 beginnt in der Nordeifel

WDR 3

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Deutschlandfunk Kultur – Freitag, 14. Mai 2021 um 20:05 Uhr, von Burkhard Reinartz

„Meine ersten Narrative waren die der Repression“, sagt Terézia Mora über ihre vom Katholizismus und ungarischem Kommunismus geprägte Jugend. In ihrem Erzählband, „Seltsame Materie“, gibt es neun Tote in zehn Erzählungen, „Häusliche und sexuelle Gewalt, Tierquälerei, böse Zungen und Sprachlosigkeit, Gestank und Matsch.“ Die erste der Erzählungen handelt vom Fortgehen und auch Terezia Mora ist fortgegangen, 1989 aus ihrem Heimatdorf Sopron nach Berlin. „Zäh sein und durchhalten“. Den Übergang, an dem ihre Protagonistin Flora im Roman „Das Ungeheuer“ scheiterte, hat sie inzwischen hinbekommen. Was geblieben ist: Die Gabe, als Emigrierte vom Rand vielleicht besser ins Zentrum deutscher Mentalität schauen und schreiben zu können.

Moras Credo: „Der Bereich, in dem es an Worten fehlt, ist derjenige, in den der Schriftsteller hinein schreibt“. 

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Auch Affen fallen mal vom Baum“ ist ein koreanisches Sprichwort. Es bedeutet: Jeder macht Fehler. Oder wie es Großmeister Yoon Sin-kil formuliert: „Ich bin auch ein Mensch“. Damit stellt er sich gegen eine Mythologisierung der koreanischen Kampfart Taekwondo, die vor allem eines erfordert: Respekt. Elodie Pascal hat gegraben – nach den Wurzeln des Taekwondo, dessen Geschichte rätselhaft und dessen Gegenwart kommerzorientiert ist. Wenn man diese Dinge ausblendet, dann bedeutet Taekwondo für den Ausübenden: Freude, Adrenalin und ein unablässiges Arbeiten an sich selbst. Feature von Elodie Pascal

https://beta.ardaudiothek.de/ndr-feature-box/taekwondo/81636880

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Von Angelika Mieth – Featurevom 20.04.2021, 22:03 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Karl Foerster bevorzugte die leisen Töne und war zeitlebens ein Mensch, der Aufsehen vermied und lieber durch seine Arbeit, sein Wesen, seine Entscheidungen wirken wollte. Seine Freunde nannten ihn den „Seelenarzt von Potsdam“ oder den „Pflanzenzauberer“. Gartenfreunde verdanken dem „Staudenförster“ viele Züchtungen, zum Beispiel bei Phlox und Rittersporn. Doch Karl Foerster war auch Philosoph. Sätze wie „Die Blume erweist sich als größerer Pionier eines neuen Verhältnisses zwischen Welt und Seele als wir ahnen“ basieren auf jahrelangen Forschungen und Überlegungen. In dokumentarischen O-Tönen aus dem Jahr 1986 erinnern sich Freunde und vor allem seine Frau Eva an einen bewundernswerten Visionär.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-erfinder-des-gartens-fuer-intelligente-faule-karl.3682.de.html?dram:article_id=491438

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Feature, 55 min 16.02.2021 Von Sebastian Friedrich

Jaweid Gholam sitzt auf einer Mauer an einem kleinen Platz in der Hanauer Weststadt, zieht an seiner Zigarette und blickt auf den Eingang des Jugendzentrums. Hier, wo er seine Kindheit und Jugend verbracht hat, traf er sich am 19. Februar 2020 mit seinem Freund Ferhat Unvar. Beide wollten am Abend noch kurz in eine Bar gehen, um ein Fußballspiel zu schauen. Jaweid entschied sich spontan, doch schon nach Hause zu gehen. Ferhat wollte noch kurz in der Bar vorbeischauen. –

Nur wenige Meter vom Jugendzentrum entfernt. Das Feature rekonstruiert mit Angehörigen und Überlebenden den Tag des Anschlags und zeigt auf, wie Alltagsrassismus, Segregation und kaum überwindbare Klassenunterschiede den Alltag in der Hanauer Weststadt prägen. –  DLF Kultur Feature

https://19feb-hanau.org/

 

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HR 2 – Sonntag, 7. Februar 2021 um 18.04 Uhr

1937 veröffentliche George Orwell ein Buch, das in Großbritannien für großen Aufruhr sorgte. Es hieß „Der Weg nach Wigan Pier“, in ihm beschrieb Orwell die Armut im Norden Großbritanniens, die er zuvor in Armenhäusern und bei Bergmännern und ihren Familien erlebt hatte. Als das Buch erschien, sorgte es vor allem in der Mittel- und Oberklasse Londons für Entsetzen: Sie hatten sich schlicht nicht vorstellen können, unter welchen Bedingungen ihre Mitbürger im Norden lebten. Heute, gut 80 Jahre nach dem Erscheinen des Buches, hat sich an der von Orwell beschriebenen Lage manches geändert, doch während die City of London die mit riesigem Abstand reichste Region Europas ist, liegen neun der zehn ärmsten Regionen Nordwest-Europas immer noch im Norden Großbritanniens. Wie sieht Armut dort heute aus? Welche Auswirkungen hat sie? Eine Reportage gesehen unter der Folie von „Der Weg nach Wigan Pier“. – hr2

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DLR – Dienstag, 2. Februar 2021 um 22:03 Uhr, von Charly Kowalczyk – DLF Kultur

„Meine Eltern haben überhaupt nicht verstanden, dass ich überall Außenseiter war. Sie konnten es selbst nicht aushalten und meinten, ich müsse da durch. Ob ich lebe oder nicht, ist mir eigentlich egal“, sagt Christoph, 18 Jahre alt. Wie er erkranken in Deutschland knapp zwölf Prozent der Mädchen und fünf Prozent der Jungen im Teenager-Alter. Der Gebrauch von Psychopharmaka bei Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Geht es ihnen wirklich so viel schlechter als früher oder werden Depressionen heute besser erkannt? Welche Rolle spielt der Leistungsdruck in der Schule? Wie sehr bedrängt es Kinder, die Erwartungen ihrer Eltern, auch die beruflichen, zu erfüllen? Der Autor verbringt einige Tage in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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Niederländer und Deutsche, Käsköpp und Moffen, Nachbarn und Rivalen, Urlaubsziel und Handelspartner, vertraut und doch so anders. Wir glauben uns zu kennen, doch die Nähe täuscht.

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