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Posts Tagged ‘DLF’

Eine Welt ohne Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der die Freiheit aller Einzelnen die Bedingung der Freiheit aller ist, ein Fortschritt, der allen Mobilität, gute Arbeit, materielle Fülle und Gesundheit bringt – diese soziale Utopie ist so alt wie die europäische Neuzeit.

In der Krise der kopernikanischen Wende wurden die ersten utopischen Entwürfe von Mönchen, Staatsmännern, Philosophen formuliert. Aus den Krisen der industriellen Gesellschaft wuchsen die radikalen liberalen, sozialistischen oder kommunistischen Philosophien eines Fortschritts, der allen die volle Entwicklung ihrer Fähigkeiten ermöglichen solle. Das kapitalistische Wachstum hat den Wohlstand in unserem Teil der Welt ins Unermessliche wachsen lassen, aber auch die globale Ungleichheit, die ökologischen Gefahren, die Kriege, die wirtschaftlichen Katastrophen. Heute zerstört dieser Fortschritt die Grundlagen unseres Lebens, und es wächst die Erkenntnis, dass nur noch radikale Änderungen Leben und Überleben sichern können.

Aber was ist aus den utopischen Konzepten geworden? Brauchen wir neue Utopien oder reichen die alten? Und was hindert Menschen daran, für ihre Interessen zu kämpfen?

https://www.deutschlandfunk.de/die-ideen-sind-da-doch-wir-noch-nicht-so-weit-warum-utopien-100.html

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„Beton wird ein ganz normaler Gesteinstyp der Geologie der Zukunft sein“, sagt Christoph Antweiler. Mit Neugier und der notwendigen wissenschaftlichen Skepsis beleuchtet der Wissenschaftler die ungeologische Zeitspanne des Menschen.

Im Gespräch mit Florian Felix Weyh

https://www.deutschlandfunk.de/der-mensch-erscheint-im-holozaen-und-verschwindet-auch-gleich-wieder-100.html

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Professor van Dusen und der schreckliche Schneemensch

Van Dusen will unbedingt ein Kloster in Tibet besuchen. Obwohl ein Unbekannter ihn davor warnt, lässt er sich nicht davon abbringen. Angekommen muss er feststellen, dass es tatsächlich jemanden gibt, der ihn und seinen Begleiter leiden sehen will.

https://www.hoerspielundfeature.de/van-dusen-folge-27-100.html

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Die Ruhe weg haben – Von Michael Reitz

Ist der Phlegmatiker das positive Gegenbild zur Multitasking-Gegenwart? Ist „Lebe gesund, werde Phlegmatiker!“ die neue Devise für den ersehnten Seelenfrieden? Könnte Phlegmatismus eine gute Reaktion auf die Überforderungen des modernen Alltags sein?

Phlegmatiker gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als Zeitgenossen, die nichts auf die Reihe bekommen und mit Faulheit und Tatenlosigkeit ihre Umwelt nerven. Doch so einfach ist es nicht. Der Phlegmatiker zaudert zwar des Öfteren und ist schwer zu motivieren. Doch seine Neigung, nicht alles so ernst zu nehmen, erst einmal abzuwarten und nichts zu überstürzen, kann auch sympathisch sein.

https://www.hoerspielundfeature.de/freistil-die-ruhe-weg-haben-100.html

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Missbrauchtes Vertrauen – sexuelle Übergriffe in der Gemeinschaft von Taizé

Von Stefan Hunglinger

https://www.deutschlandfunk.de/missbrauchtes-vertrauen-sexuelle-uebergriffe-in-der-gemeinschaft-von-taiz-dlf-73bb565a-100.html

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Ein Querschnitt der gesamten Gesellschaft protestiere derzeit auf Irans Straßen – angeführt von Frauen, sagte die Journalistin Natalie Amiri. Es gehe dabei nicht nur um das Kopftuch; die iranische Gesellschaft wolle dieses Regime nicht mehr.

Die Journalistin, Iran-Expertin und Autorin Natalie Amiri sieht bei den aktuellen Protesten in der Islamischen Republik eine neue Qualität im Vergleich zu früheren Unruhen

https://www.deutschlandfunk.de/der-iran-und-wir-interview-mit-der-journalistin-natalie-amiri-dlf-89f1cc18-100.html

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Spätestens nach seiner Aufnahme an der Académie française zählt der französische Wissenschaftsphilosoph Michel Serres zu den ganz Großen seiner Zunft. Für ihn ist ein Umdenken des Menschen gefordert, das sich radikal von der hemmungslosen Ausbeutung der Erde distanziert. – Von Klaus Englert | 30.08.2010

„Geboren wurde ich 1930. Als ich gerade neun oder zehn Jahre alt war, begann der Krieg. Ich erinnere mich sehr gut an diese Kindheitserinnerungen, denn ich erlebte in dieser Zeit nicht nur den 2. Weltkrieg, sondern auch den vorherigen Krieg, den spanischen Bürgerkrieg. Schließlich waren die Franzosen nach dem 2. Weltkrieg noch in zwei oder drei Kolonialkriege verwickelt, besonders in den Algerien-Krieg und den Indochina-Krieg. Folglich habe ich von meiner ganzen Jugend, ich würde sagen vom 9. bis zum 25. Lebensjahr, die Erinnerung an einen permanenten Krieg.“

https://www.deutschlandfunk.de/ein-philosoph-der-kommunikation-100.html

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Tag für Tag. Von Mechthild Klein

https://www.deutschlandfunk.de/buddhistischer-einsichtsdialog-erkennen-wie-man-selbst-tickt-dlf-ecf873b0-100.html

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Der auftragslose Autor Knut Herkenrath ist sich sicher: „Wirklich gute Literatur findet ihre Leser erst in zukünftigen Generationen.“ Als seine Freundin jedoch ihre Arbeit verliert, braucht das Paar dringend ein neues Einkommen. Gezwungenermaßen macht er sich über eine Annonce auf die Suche nach einer Arbeit − nicht leicht als ambitionierter Krimiautor. Ein kauziger Yachtbesitzer namens Emil Türkwein heuert ihn schließlich offiziell als Gärtner an. Doch Türkwein braucht den Krimiautor für andere Tätigkeiten, denn er plant einen literarischen Rückblick auf sein Leben, den er mit pikanten kriminellen Details würzen will. Herkenrath soll ihm dabei helfen, seine längst verflossenen Exfrauen quasi nachträglich umzubringen, natürlich nur in der Fiktion. Behauptet er jedenfalls.

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