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Posts Tagged ‘DLF’

Kurt Tucholsky will „mit der Schreibmaschine Dummheit, Krieg und Nazis bekämpfen“ und schlägt dabei auch auf die Kirchen ein. Dass sein Engagement wirkungslos bleibt, führt ihn in die Einsamkeit. Spiegelt sich in seinen existenziellen Grübeleien eine religiöse Sehnsucht?

„PARK MONCEAU
Hier ist es hübsch, hier kann ich ruhig träumen
Hier bin ich Mensch – und nicht nur Zivilist
Hier darf ich links gehen. Unter grünen Bäumen
sagt keine Tafel, was verboten ist
Die Kinder lärmen auf den bunten Steinen
Die Sonne scheint und glitzert auf ein Haus
Ich sitze still und lasse mich bescheinen
und ruh von meinem Vaterlande aus.“

Man hätte Kurt Tucholsky mehr solcher Augenblicke gewünscht – Augenblicke der Zufriedenheit – Von Burkhard Reinartz – DLF

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Die US-amerikanisch-deutsche Schriftstellerin Deborah Feldman warnt vor einer Dämonisierung der AfD im Deutschen Bundestag. Die Partei mit den Nazis zu vergleichen, sei eine Verharmlosung der Hitler-Diktatur, sagte die jüdische Erfolgsautorin, die in einer chassidischen Gemeinde in New York aufwuchs.

Deborah Feldman im Gespräch mit Sabine Adler

http://www.deutschlandfunk.de/autorin-deborah-feldman-wir-schreien-immer-wolf-wenn-es.868.de.html?dram:article_id=399314

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Serielles Erzählen prägt die Medienlandschaft. Eine Fernsehserie war bis in die 1980er-Jahre hinein das Angebot, in bestimmtem Rhythmus in eine Erzählwelt zurückzukehren, um neue Episoden in vertrauten Räumen und mit vertrauten Helden und Schurken zu genießen. – Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Mit Twin Peaks von David Lynch und Mark Frost änderten sich Erzählstruktur und Bildaufbau der Fernsehserie, zuerst langsam, dann immer heftiger und mit großem Erfolg, gerade bei jungen Zuschauern. Die Serien wandten sich sozial, politisch und kulturell „erwachsenen“ und kritischen Themen zu, bei denen es immer wieder auch zu Tabuverstößen und Provokationen kommt.- DLF

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John Wyclif“ – Morgenstern der Reformation“?

Sein Werk gilt als revolutionär. Und indirekt hat er zu Reformen in der Kirche beigetragen. Genauer: Er hat die Reformation beeinflusst. Der englische Theologe John Wyclif (ca. 1330 – 1384) war seiner Zeit voraus. Warum aber wurden seine Gebeine ausgegraben? Und warum leben seine Ideen weiter? – Von Kirsten Serup-Bilfeldt

http://www.deutschlandfunk.de/john-wyclif-morgenstern-der-reformation.2540.de.html?dram:article_id=390252

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Ein ungewöhnliches Gebet im Geist des Franz von Assisi – Von Pater Haribert Arens

… ein Gebet, das nachweislich nicht vom heiligen Franziskus stammt, das aber seinen Geist atmet – als wäre es von ihm. Hören Sie dieses Gebet:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

DLF

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Was passiert an Orten, an denen nichts passiert, gar nichts – schon weil nur wenige Menschen wissen, dass es sie überhaupt gibt? Der Reporter verbündet sich in dieser Frage mit den „Urbexern“ – Vertretern einer Subkultur, die nach den letzten weißen Flecken auf der (deutschen) Landkarte sucht. – Von Manuel Gogos – DLF

Der erste „Lost Place“ – den Ausdruck gabs damals genauso wenig wie „Urbex“ – auf dem ich herumgeklettert bin, dürfte wohl das ehemalige Krupp-Stahlwerk in Duisburg-Rheinhausen gewesen sein. Lag quasi direkt vor meiner Haustür. Das ist jetzt schon 13 Jahre her und auch direkt mit einem ersten Polizeikontakt geendet. Aber wenn wir heute verlassene Orte besuchen, sind wir z.T. immer noch die selbe Gruppe. Nicht schlecht, wa? – Von Finn Schäfer

https://www.sagtmirnix.net/informationen

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Der verstorbene Kulturtheoretiker Mark Fisher hat in seinen letzten Essays flüchtige Momente festgehalten: „Das Seltsame und das Gespenstische“, heißt die Sammlung. Fisher habe versucht, Phänomene im Moment ihres Verschwindens greifbar zu machen, sagte der Übersetzer und Philosoph Robert Zwarg.- DLF

 

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