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Posts Tagged ‘Zitat’

Er erinnerte sich: Sein Gürtel war aus Plastik, seine bunten Hosen kratzten, die Schule war ein seelenloser Plattenbau und im Schulbus wurde ihm jedes Mal schlecht. Zuhause roch es nach Zwiebeln und kaltem Stein. Das Leben war ihm unangenehm, immer schon.

https://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/2022/04/blog-post_20.html

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Märchen sind keine Schäume. Märchen sind wahr. Wünsche werden durch Schlüssel erweckt. Der Schlüssel möchte erschließen. Das Schloss möchte erschlossen werden. Das Ziel der Suche ist der Inhalt des Kästchens. Ihn zu verwahren und offenkundig zu machen, dienen Schlüssel und Schloss. Am Anfang steht die Vereinigung der Teile. Aus Erkenntnis erschließt sich die Einheit in ihren Teilen. Das eine – unteilbar als Individuum – ist das Ende des menschlichen Lebens. Erschließender Schlüssel und erschlossenes Schloss lassen die köstlichen und wunderbaren Sachen erschließen, die in dem Kästchen sind. Zwischen Anfang und Ende liegt das Leben des Menschen – in Beziehung…

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Am liebsten würde ich Marilyn Monroe sein.

„Und ich muss Dir sagen, dass nehme ich den Ministerialen und den Direktoren der Kunstinstitutionen übel: Beuys ist der Einzige, der sich durch den zweiten Weltkrieg gearbeitet hat, der Einzige. Sonst gäbe es den Filz, diese ausgekämmten Haare gar nicht. Und der Erste Weltkrieg ist von Kurt Schwitters bewältigt worden. (…) Was glaubst Du, wie ich mir den Mund bei den Leuten fusselig geredet habe, dass sie endlich mal ein Bild in eine große Sammlung in Deutschland aufnehmen. Meinst Du, Werner Schmalenbach hat in Düsseldorf einen großen Schwitters gekauft oder Dieter Honisch in der Nationalgalerie in Berlin? In München die Pinakothek? Aussichtslos. Die haben sich irgendwann von Walter Barreis ein Bild von Francis Bacon mit einem Hakenkreuz vermitteln lassen und haben gemeint, damit hätten sie die Nazizeit aufgearbeitet.“

zugabe von zartgewebt

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… ist der neue Held unserer Kultur. Eines der größten kulturellen Ideale der kommenden Jahre wird der Suchende sein, nicht derjenige, der gefunden hat. Meiner Meinung nach ist der Suchende die Person, die unentwegt sucht, die weiß, wie man sucht, die die für das Suchen erforderlichen Voraussetzungen kennt.

(Meister, Gurus, Menschenfänger von Ken Wilber und andere.)

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Hier finden Sie Berichte zu mystischen Erfahrungen aus aller Welt. Dies ist eine private Website, keine offizielle Seite des Ramakrishna-Ordens.

„Ich musste verschiedene Religionen einmal prakti­zieren, Hinduismus, Islam und Christentum, und auch die Wege der Hindu­sekten: der Shaktas, Vaish­navas, Vedantins und anderer. Ich fand, dass es derselbe Gott ist, dem sich alle nähern, nur eben auf verschiedenen Wegen.“

— Sri Ramakrishna

https://ramakrishna.de/

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Dieser Text ist Ausschnitt eines Workshops in Sensory Awareness mit Charlotte Selver. Deutsche Übersetzung München, 1988; Original: On Breathing, SAF Bulletin Nr.1, 1971

Wir haben soeben einige Fotografien gesehen. Unter ihnen war eine von Gräsern, die am Wasser wachsen. Da lag ein solcher Reiz in der Kraft und Lebendigkeit des Grases und ein solch wundervoller Zusammenklang von Wasser, Gestein, Erde, Sonnenlicht und Schatten mit den Pflanzen, dass ich mir dachte: es gibt nichts Besseres, um uns – gleich am Anfang – bewusst werden zu lassen, dass in der Natur nichts allein steht, dass auch wir von Natur aus nicht von der Welt um uns isoliert sind und dass auch, zum Beispiel, der Prozess des Atmens mit allem verbunden ist, das in uns und um uns geschieht, genauso wie die Pflanzen mit allem, was sie umgibt, verbunden sind.

In der Tat, jedes Ereignis, jedes Hier-Sein – selbst unser Hier-Sitzen, unser aller Hier-Zusammensein – hat schon in dem Augenblick, in dem es geschieht, einen Einfluss auf uns: auf unser Atmen, unseren Blutkreislauf, auf das, was in unserem Magen geschieht, –

https://www.atem-weg.at/texte/charlotte-selver-ueber-das-atmen/

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In China wird Zen auch als hsi-tung, die Lehre vom Geist bezeichnet. Denn das, was Zen lehrt, ist der Weg zu einer vollen Verwirklichung des Geistes. Erleuchtung ist ein anderer Name für die vollständige Entfaltung des inneren Geistes. Außer dem tiefen und mächtigen Bereich des Geistes gibt es nichts, worüber man erleuchtet werden könnte. Das ist das einzige Ziel des Zen, den Menschen zu befähigen, seinen eigenen Geist zu verstehen, zu verwirklichen und zu vervollkommnen. Der Geist ist das Grund- und Hauptthema des Zen!

Quelle unbekannt

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Der buddhistische Weg der Achtsamkeit, der darin besteht, sich jeder körperlichen Handlung bewusst zu sein, unabhängig von der Handlung selbst, führt zu einem anderen Zustand als der eines gewöhnlichen Menschen, der dieselbe Handlung nach außen hin ausführt. Sie entwickelt Konzentration und ein Gewahrsein, das schließlich zum Gewahrsein des Wesens selbst führt, das […]

Der Weg der Achtsamkeit — Mystik aktuell

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Herr S.

Er hatte Schluss und machte, dass er da raus kam. Eine Kollegin wünschte ihm trällernd einen schönen Feierabend. Auch das war ihm längst unerträglich geworden.

http://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/

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