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Posts Tagged ‘Zitat’

„Ich habe nie einen Mann mit einer solchen schöpferischen Ruhe erlebt. Sie strahlte von ihm ab wie von der Sonne. Er hatte das Gesicht eines Mannes, der über Tag und Nacht Bescheid weiß, über Himmel, Meer und Lüfte. Er redete nicht über diese Dinge. Dafür hatte er keine Sprache …“

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Gedanken… Bilder…unsterblich..? – Gefunden in der zeitderreife.

UNSTERBLICHE JUGEND. In der Jugend leben wir, als seien wir unsterblich. Das Wissen von der Sterblichkeit umspielt uns wie ein sprödes Band aus Papier, das kaum unsere Haut berührt. Wann im Leben ändert sich das? Wann beginnt das Band, uns enger zu umschlingen, bis es uns am Ende würgt? Woran erkennt man seinen sanften, doch unnachgiebigen Druck, der uns wissen lässt, dass er nie mehr nachlassen wird? Woran erkennt man ihn bei den anderen? Und woran bei sich selbst?“  aus dem Buch (Nachtzug nach Lissabon)

zeitderreife.wordpress

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Wer im Selbst lebt, in der Schönheit bar allen Denkens, der hat nichts, woran er denken müßte. Woran man sich halten sollte, ist allein die Erfahrung des Schweigens, denn in diesem höchsten Zustand gibt es nichts, was man erreichen könnte, außer sich selbst.

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Wären die alten Schwachköpfe nicht zu einer völlig falschen Vorstellung vom Ich gelangt, brauchten wir heute nicht diese Millionen von Skeletten wegzukehren, die schon eine Ewigkeit immer neue Produkte ihres bornierten Verstandes anhäufen und sich deshalb Autoren nennen!

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Noch vor Abend strichen warme Schwaden um das Schiff. Unbegreiflich schnell mischte sich die fahle Kälte mit dem lauen Dunst. Nebelmauern rückten heran. Wolken, kaum wahrgenommen, fielen schon aus der Höhe herab und umdampften das Schiff. Masten und Segel wuchsen riesenhaft. Vor kurzem noch war der Horizont das Maß aller Dinge gewesen. Jetzt war das Sichtbare verengt. Das Gebilde aus Menschenhand schwebte im Nebelmeer, war von der Erde abgestürzt. – loomings-jay

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„Schlag zwölf … kam es im Einzugsbereich der … tiefsten Tiefen des leeren Raumes zwischen den entlegensten Sternensystemen hinaus in der schöpferischen Stille des Urgrundes zu einem jener unendlich kleinen Wirbel, die immer dann entstehen, wenn ein lebender Organismus in diesem astronomischen Universum einen ungewöhnlichen Schub der Bewusstseinserweiterung erfährt. In diesem Augenblick übertrug sich etwas, eine Welle, ein Zucken, eine Schwingung – zu fein, um magnetisch, zu unterschwellig, um geistig genannt zu werden …“

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E.M. Cioran

„Peinliche oder verletzende Fragen, die Taktlose an uns stellen, ärgern und verwirren uns und können auf uns die gleiche Wirkung ausüben wie gewisse orientalische Methoden. Warum aber sollte eine massive aggressive Dummheit nicht eine Erleuchtung auslösen? Sie steht einem Stockschlag aufs Haupt nicht nach.“

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