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Posts Tagged ‘Zitat’

Das Leben ist ein Labyrinth, in dem wir den falschen Weg einschlagen, bevor wir laufen gelernt haben

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Seit einigen Jahrzehnten gefallen sich Politiker, Pädagogen, Prediger, Pseudophilosophen und andere Philister in der Proklamation von „Werten“, die gefälligst alle Mitglieder der Gesellschaft zu teilen hätten. Zu diesem Gerede hat Fernando Pessoa 1934 eine frühe unpolitische Betrachtung notiert, nachzulesen im „Buch der Unruhe“:

„Nichts ärgert mich so wie die gesellschaftlichen Moralbegriffe. Schon das Wort »Pflicht« ist mir unangenehm wie ein Eindringling. Aber die Begriffe »Bürgerpflicht«, »Solidarität«, »Humanität« und andere desselben Kalibers widern mich an wie Schmutzkübel, die man aus den Fenstern über mich ausgießt. Ich fühle mich beleidigt bei der Unterstellung, daß diese Ausdrücke etwas mit mir zu tun haben könnten, daß ich ihnen nicht allein einen Wert, sondern gar noch einen Sinn beilegen könnte…holbachinstitut.wordpress.com

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„Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden“. –

Wikipedia – www.spurgeon.org

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Eine Rune für die sehr Gelangweilten; bei großer Langeweile zu rezitieren: „Und in den nächsten 20 Minuten kam es zu einem der winzigen Vorfälle, die unser ganzes Leben und den Gang der Geschichte verändern. Wir sind wahrhaftig der Spielball eines gewaltigen Schicksals.“

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Fu-Hsi

Von Fu-Hsi, dem ältesten Weisen Chinas, dem legendären Begründer des I GING, wird erzählt:

„Als in alter Zeit die Leistung von allem, was unter dem Himmel ist, zwischen den Händen von Fu-Hsi lag, betrachtete er, da er seine Augen emporhob, die leuchtenden Figuren am Himmel; da er sein Haupt senkte, betrachtete er die auf der Erde gebildeten Zeichen. Er bemerkte die Züge, die die Vögel und die Tiere und die Unregelmäßigkeiten des Bodens schmückten. In sich entdeckte er Dinge der Betrachtung wert, und außer seiner selbst fand er sie gleicherweise. Damit schuf er die acht Figuren mit drei Zügen, die die verborgenen Werke der Natur entschleiern und die Tausende von erschaffenen Wesen ordnen.“

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Alchemistische Texte sind in eine Sprache eingekleidet, die Unwürdige abschrecken soll. Die Sprache ist vielfach dunkel und undurchdringlich, sodass man sich jahrelang intensiv damit beschäftigen muss, ehe man nur den Versuch unternehmen kann, sie zu deuten. Geheimhaltung ist ein unabdingbares Element der Alchemie.

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… Als ich mich auf den Stuhl setzte, fragte ich, weil es mir zufällig in den Sinn kam, den Frisörburschen, während er mir ein kaltes und reines Tuch um den Nacken legte, wie es seinem, älteren und witzigen, Kollegen vom Stuhl zur Rechten ginge, der krank war. Ich fragte ihn, ohne mich genötigt zu fühlen: die Gelegenheit ergab sich durch die Örtlichkeit und die Erinnerung. »Er ist gestern gestorben«, antwortete tonlos die hinter dem Umhang und mir befindliche Stimme, deren Finger aus dem letzten In-den-Nacken-Stecken, zwischen mir und dem Kragen, herauskamen. All meine ganze unvernünftige Gutgelauntheit starb mit einem Mal, wie der ewig abwesende Frisör vom Nebenstuhl. Es wurde kalt in meinen ganzen Denken. Ich sagte nichts.
Sehnsucht! Ich habe sie sogar nach etwas, das mir nichts war, aus einer Angst vor dem Vergehen der Zeit und wegen der Krankheit des Mysteriums des Lebens. Gesichter, die ich gewöhnlich in meinen gewöhnlichen Straßen sah – wenn ich aufhöre, sie zu sehen, werde ich traurig; und sie waren mir nichts, außer daß sie das Symbol des ganzen Lebens sind.- signaturen-magazin.de

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