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Posts Tagged ‘Hörspiel’

WDR 3 – Freitag, 21. Januar 2022 um 19:04 Uhr – Teil 1/3

Ein internationaler Polizeikongress führt Kommissar Adamsberg und seinen Adlatus Danglard nach London. Bei einer abendlichen Sightseeingtour durch die schillernde Metropole machen die beiden Franzosen einen grausigen Fund: Vor dem ebenso berühmten wie berüchtigten Friedhof Highgate entdecken sie 17 fein säuberlich aufgereihte Schuhe, in denen herrenlos gewordene Füße stecken. Und zurück in Paris wird Adamsberg zum Schauplatz eines fürchterlichen Verbrechens gerufen: Pierre Vaudel, pensionierter Jurist, wurde auf unerklärlich gnadenlose Weise in seinem Haus hingerichtet; als einziges Indiz verweist ein kryptischer Brief auf ein serbisches Dörfchen. So wenig den schaurigen Fund in London und den Mord in Paris verbinden mag, so hellhörig wird Adamsberg, als Danglard behauptet, unter den Schuhen von Highgate die seines serbischen Onkels wiedererkannt zu haben. Adamsberg nimmt die Fährte auf und reist in das einstige Transsylvanien, das Ursprungsland des Vampirglaubens, wo Wagemut und Unbedachtheit ihn an die Grenze von Leben und Tod bringen. (Hördat)

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Bayern 2 – Sonntag, 16. Januar 2022 um 15:05 Uhr

Auf einer Baustelle in Düsseldorf wird ein 2000 Jahre altes Skelett gefunden – und sofort wird messerscharf kombiniert: Das können nur die sterblichen Überreste von Jesus von Nazareth sein.
Als das Skelett kurz darauf verschwindet, scheint klar: Jesus ist wieder auferstanden! Inmitten von lauter verrückt gewordenen neuen Jüngern versucht Privatdetektivin Ruth Kohn, das verschwundene Skelett wiederzubeschaffen. Die Recherche in dieser Szene gestaltet sich äußerst schwierig, zumal Horden von Menschen ausgerechnet ihren Partner Peter Mehta für den neuen Messias zu halten scheinen. Vielleicht hätte er ihr sagen sollen, dass sein Gesicht auf Toastscheiben erscheint und er ständig unabsichtlich Wasser in Wein verwandelt…

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„Finnegan’s Wake“ ist das wohl sprachgewaltigste, überbordendste und unübersetzbarste Werk von James Joyce, und „Anna Livia Plurabelle“ ist sein bekanntestes Kapitel und seine berühmteste Figur. Anna Livia Plurabelle ist „the Allmaziful, the Everliving, the Bringer of Plurabilities“, die „All-Frau“, wie Arno Schmidt sie nannte, das weibliche Prinzip, eine Mischung „aus der schönen rotgehaarten Isolde, den Maggies und sonstiger Stundentänzerinnen“. Ihr Element ist das Wasser, ihr Fluss ist der Liffey, an dem Irlands Hauptstadt Dublin liegt und wie im Traum wird sie letztendlich einem Fluß gleich dem großen, väterlichen Ozean zugetragen, wo alles endet und neu beginnt.

RBB Kultur – Sonntag, 16. Januar 2022 um 14:00 Uhr

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Die äußerste Form der Paranoia ist nicht, wenn sich jeder, sondern wenn sich alles gegen einen verschwört. Statt ‚mein Chef intrigiert gegen mich‘ muß es dann heißen: ‚Das Telefon meines Chefs intrigiert gegen mich,‘ Aber auch bei klarem Verstand kommt es uns zuweilen so vor, als ob die Objekte ihren eigenen Willen hätten: Sie tun einfach nicht, was wir von ihnen erwarten, daß sie tun, sie kommen uns plötzlich indie Quere oder beweisen umgekehrt einen unnatürlichen Widerwillen gegen Veränderungen. In der Geschichte ‚Kolonie‘ sollte eine Situation geschaffen werden, in der die tückischen Intrigen der Objekte ganz rational erklärbar sind, ohne also irgendeine Form geistiger Verwirrung auf Seiten der Menschen bemühen zu müssen. Das mußte wohl zwangsläufig auf einen fremden Planeten führen. – https://archive.org/details/die-kolonie

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Spontan bricht Christian Kracht mit seiner kranken, exzentrischen Mutter zu den Orten seiner Kindheit auf. In einem Taxi, mit sechshunderttausend Franken in der Tüte. Eigentlich will die Mutter nach Afrika. Aber es geht nach Saanen, wo ihr Sohn geboren wurde, auf einen Gletscher, an den Genfer See zum Chalet des verstorbenen Vaters sowie an Jorge Luis Borges‘ Grab.

Gemeinsam und gegeneinander erinnern sich Mutter und Sohn: an sexuellen Missbrauch, die Nazivergangenheit der Familie und an den steilen Aufstieg seines Vaters. „Eurotrash” ist ein tragikomisches Spiel mit der eigenen Biografie. Teil 1

Teil 2 – Eurotrash (2/2) – Heimkehr zum Ngorongorokrater

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/eurotrash-2-2-swr2-hoerspiel-2022-01-02-100.html

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SWR 2 – Samstag, 8. Januar 2022 um 23:03 Uhr – (angekündigte Länge: 315:00) via Hördat

Die Unstetigkeiten des Herzens (1. Teil)
Die Küsten von Balbec (2. Teil)
Betrübnisse von Monsieur de Charlus (3. Teil)

Prousts ›Suche nach der verlorenen Zeit ist nicht nur ein grandioser Roman, sondern auch der perfekte Ratgeber für alle Lebenslagen. Alain de Botton Der vierte Roman aus Marcel Prousts „À la recherche du temps perdu“ heißt „Sodom und Gomorrha I“, erschienen in zwei Bänden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen Städte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der Sünde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hat sich für Marcel, den Ich-Erzähler, zuvor die mondäne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen. Jetzt ist es Ausgangspunkt seiner Entdeckung der Welten von Sodom als der der männlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualität…

Die Hörspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erzählverlaufs. Sie kürzt aber radikal, um Platz zu schaffen: für umfangreiche akustische Tableaus entlang der Satzkonstruktionen, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Heterogenität belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit. Das Hörspiel basiert auf der neuen Übersetzung der „Recherche“ durch Bernd-Jürgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.

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Eine mysteriöse Mordserie erschüttert im Jahr 1327 eine Benediktiner-Abtei im Apennin. Mehrere Mönche fallen ihr zum Opfer. Der englische Franziskanerpater und ehemalige Inquisitor William von Baskerville, unterwegs in politischer Mission als Sondergesandter des Kaisers, nimmt mit seinem Gehilfen Adson die Ermittlungen auf. Umberto Ecos historischer Kriminalroman „Der Name der Rose“ über eine spätmittelalterliche Welt voller Glaubensfehden, verbotenen Leidenschaften und kriminellen Energien als opulentes Hörspiel in vier Teilen. Bayern 2

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Am 21.03.1971 treffen in einer Schöneberger Altbauwohnung zwölf junge Leute zu einem einzigartigen Experiment aufeinander: Sie wollen an diesem Wochenende gemeinsam LSD nehmen und danach die gemachten Erfahrungen miteinander besprechen und verarbeiten. Die Sitzung wird für alle Teilnehmer zu einem einschneidenden, das ganze Leben verändernden Ereignis. Am letzten Abend trennt man sich mit dem Versprechen, sich in vierzig Jahren wieder zu sehen und eine Art Lebensbilanz zu ziehen. – Im Frühjahr 2011, während die erschreckenden Nachrichten über die Atomkatastrophe in Fukushima nicht mehr abreißen, bekommt einer der Teilnehmer von damals E-Mails mit angehängten Tonfiles. Es sind Audio-Dokumente der damaligen Sitzung. Und dann meldet sich ein Anrufer bei ihm. – Ronald Steckel

PS: In diesem wirklich sehr nahe gehenden Hörspiel erwähnt Ronald Steckel Winston Smith. Den hat er Jahre später zu Gehör gebracht. Auf dem Bauernhof, in seinem Schaukel- oder Lehnstuhl sitzend, früh, bevor der Tag erwachte. Ich habe wie gebannt seiner Stimme zugehört, denn es betraf auch mich und mein Leben. Leider ist Winfried Noack (Sammler und Aufbereiter fürs Archiv) bereits verstorben, sonst wäre das Hörstück über Winston Smith hier vielleicht der krönende Abschluss gewesen. Danach wendete Ronald Steckel anderen Dingen zu. Eine Serie über Utopien; vielleicht um zu sich selbst zu finden: Jakob Böhme! https://www.nootheater.de/

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NDR Kultur – Mittwoch, 29. Dezember 2021 um 20:05 Uhr

Xavier Ireland, Radiomoderator, Mitte 30, Turnier-Scrabble- Spieler, lebensmüder Exzentriker, lässt sich allabendlich in seiner Sendung von den Schlaflosen zutexten, denen er freundliche Ratschläge spendet. Ansonsten stolpert er blind und taub durch die Landschaft. Zufällig löst er eine Lawine von Ereignissen aus: Ein Junge wird auf der Straße zusammengeschlagen, Xavier unternimmt einen halbherzigen Rettungsversuch und haut ab. Die erzürnte Mutter des Jungen tobt sich bei der Arbeit aus, woraufhin ein anderer seinen Job verliert, ein dritter seine Geliebte, ein Parlamentsabgeordneter seinen untadeligen Ruf, und so immer weiter bis zur Figur Nr. 11.

https://www.ndr.de/kultur/sendungen/hoerspiel/Elf-Leben,audio1015330.html

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