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Posts Tagged ‘Hörspiel’

„Galveston“ ist der von der Kritik hochgelobte erste Noir-Krimi von „True Detective2“-Schöpfer Nic Pizzolatto.

Erst erhält Syndikat-Killer Roy Cady die Diagnose Lungenkrebs, dann will sein eigener Boss ihn umbringen lassen. Nur knapp entgeht Roy der Attacke und kann aus der Stadt fliehen – gemeinsam mit der jungen Prostituierten Rocky, die durch Zufall in den Mordversuch verwickelt wird.
Obwohl er weiß, dass sie ihm nur Ärger bringen wird, schafft Roy es nicht, Rocky loszuwerden. Schlimmer noch: Nach kurzer Zeit hat er auch die kleine Tiffany am Hals, die angeblich Rockys Schwester ist. Aus der Not heraus bilden die drei eine Zweckgemeinschaft, gegen die Killer im Speziellen und gegen die Einsamkeit des Lebens im Allgemeinen.

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Kadett Pirx macht eine Ausbildung zum Raumfahrer. Er ist ein Träumer und für die vielen Gedanken, die in seinem Kopf herumschwirren, findet er oft nicht die richtigen Worte. Deshalb halten ihn seine Kameraden und Lehrer aus dem Raumfahrinstitut für einfältig. Als ausgerechnet Pirx für den nächsten Testflug ausgewählt wird, erhält er jedoch die Chance, sein Können als Raumfahrer unter Beweis zu stellen. Aber unglücklicherweise hat sich in seinem Raumschiff eine Fliege verkrochen, die alles durcheinander bringt… hier

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Bayern 2 – Freitag, 17. September 2021 um 21:05 Uhr. Mitwirkender: Ernst Jacobi

Der Komponist und Cembalist Johann Gottlieb Goldberg kam in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Diensten des russischen Gesandten Graf von Keyserlingk nach Dresden. Zeitweilig war er Schüler von Johann Sebastian Bach. Dieser schrieb auf Bestellung des Grafen Keyserlingk für Goldberg die „Clavier Übung bestehend in einer Arie mit verschiedenen Veränderungen vors Clavicimbal mit zwei Manualen“, die sogenannten Goldberg-Variationen.  (Hördat)

 

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DLF Kultur – Donnerstag, 16. September 2021 um 22:03 Uhr, von Franziska Seyboldt

Angst haben wir alle, und das ist auch gut so. Weil sie uns davor bewahrt, uns in Gefahr zu begeben. Mit einer Angst, die uns behutsam begleitet, können wir gut leben. Die nichts dagegen hat, sich ab und zu von guten Argumenten oder noch besserer Laune vertreiben zu lassen. Was aber, wenn die Angst so präsent ist, dass ein unbeschwertes Leben kaum noch möglich ist? Wenn sie uns auslacht, immer am längeren Hebel sitzt und unser Denken und Handeln bestimmt? Tatsächlich kommt diese Art von Angst öfter vor, als man glaubt, und sie ist weder mit reiner Willenskraft zu zähmen, noch lässt sie sich einfach ignorieren. Aber manchmal hilft es, sich mit der Angst zu unterhalten, um sie besser zu verstehen – wie Franziska Seyboldt in Rattatatam, mein Herz.

Millionen von Menschen kämpfen sich  durchs Leben, in ständiger Angst vor der Angst, und hangeln sich von Ausrede zu Ausrede. Aber warum ist es so schwer, zuzugeben, dass man ein Problem hat? Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt – oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück? Und vor allem: Wie wird man diese Scheißangst wieder los? (Hördat)

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In seinem Lehrgedicht „De Rerum Natura“ entwirft der römische Philosoph Lukrez eine Art Kosmologie. Alles besteht aus kleinsten unteilbaren Elementen, die sich zu immer neuen Konstellationen fügen, sich auflösen und wieder zu neuen Formen verbinden. Von Merzouga

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Die Welt als Klangreise: „Das Rauschen des Meeres, eine Polizeisirene, der brasilianische Urwald … Die Sounds der Welt können wir nicht gleichzeitig hören, obwohl es im globalen Dorf möglich wäre. So selektieren wir, hören das, was wir gerade hören wollen – und konstruieren aus verschiedenen Klängen z.B. einen Gassenhauer, der sich zu sinfonischen Gemengen transformieren kann. Mein Computer ist hier der Mittler zwischen meinen Aufnahmen von Reisen nach Brasilien, Afrika etc.“ [Andreas Weiser]

https://beta.ardaudiothek.de/episode/hoerspiel/andreas-weiser-die-welt-ist-wofuer-ich-sie-halte/hr2-kultur/87623022

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Schiffbruch, Herkunftsrätsel, Zauberei und Magie, überraschende Zufälle sowie eine unerwartete Liebe. Shakespeares „Sturm“ zieht auf und lässt auf einer abgelegenen Insel Könige, bizarre Geister und absonderliche Inselwesen aufeinandertreffen.

„Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind“ – wohl der berühmteste Satz aus dem „Sturm“, jener nachdenklichen Komödie aus Shakespeares letzter Schaffensperiode, die in den vergangenen Jahren durch verschiedene Neuinszenierungen glanzvoll Wiederauferstehung feierte. Das Stück lebt durch seine Hauptfigur, den Zauberer Prospero. Gleich am Beginn steht der große Sturm, durch Zauberkraft von Prospero selbst entfacht, bei dem Alonso, König von Neapel, und Antonio, Herzog von Mailand, mit ihrem Gefolge Schiffbruch erleiden und auf einer einsamen Insel stranden. Prospero war vor zwölf Jahren selbst Herzog von Mailand gewesen, wurde aber von seinem intriganten Bruder Antonio entthront und zusammen mit seiner Tochter Miranda auf ebenjene Insel verbannt. hier

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Novalis‘ „Hymnen an die Nacht“ sind ein literarisches Experiment mit dem Äußersten, das für den Menschen denkbar ist. Ein Versuch, in der Kunst Glauben zu begründen und in der Verbindung von Liebe und Tod einen Akt des Transzendierens zu finden.

Mit den Augen eines Geistersehers hat Novalis im Herbst des Todesjahres seiner Verlobten Sophie von Kühn 1797 mit der Niederschrift der Verse seiner „Hymnen an die Nacht“ begonnen, deren Prosafassung 1800 in der Literaturzeitschrift „Athenäum“ erschienen. Mystische Visionen beschwören die Grenze zwischen Leben und Tod jenseits vom Tage, von Licht und Bewusstsein. Wie der Tod ist für Novalis die Nacht „das romantisierende Prinzip des Lebens“. hier

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Während einer langen Bahnfahrt erinnert sich Hatch an den ersten Fall des Professors. Ein Motorbootunglück in Brooklyn und ein mysteriöser Toter führten den Wissenschaftler van Dusen und den Reporter Hatch damals in New York zusammen.

Nach Stationen in London und Paris reisen Professor van Dusen und Hutchinson Hatch weiter nach Bad Emsingen, in einen der feudalsten Badeorte Mitteldeutschlands. Das Ziel ist noch fern, und so nutzt Hatch die freie Zeit, um den Einstieg des Professors in das Metier der Kriminologie zu rekapitulieren.

Sechs Jahre sind seit Van Dusens erstem Fall vergangen. Ein rätselhafter Unglücksfall im Hafen von Brooklyn war Anlass für die erste Begegnung der beiden. Ein Motorboot raste damals mit Vollgas direkt auf den Pier zu, der Fahrer war auf der Stelle tot. Er trug eine Holländische Uniform und in seiner Tasche fand man ein Spitzentaschentuch mit den Initialen EMB. – DLF Kultur

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