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Posts Tagged ‘Pflanzen’

Heinrich Gustav Reichenbach galt als der „König der Orchideen“ – er war der Orchideen Spezialist des 19. Jahrhunderts. Er war aber auch ein schwieriger und geltungssüchtiger Mensch. Und so bediente er sich eines Tricks, um in die Geschichte der Botanik einzugehen. Er benannte eine Orchideengattung einfach „AA“ und stellte damit sicher, dass er auf ewig als erster in der alphabetischen Liste der Pflanzenarten an erster Stelle steht.

https://oe1.orf.at/artikel/680563/Neue-gruene-Welt-Teil-1

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Ich gestehe, einiges Bedenken getragen zu haben, den so ganz träumerisch erscheinenden, im friedlichsten Naturgebiete liegenden Gegenstand, den ich folgends behandeln werde, zu einer Zeit zur Sprache zu bringen, wo der großartige Drang und Gang der Zeit jedes, auch des sonst Friedlichsten, Aufmerksamkeit und Interesse so überwiegend und in bezug auf Gegenstände von so viel größerer Bedeutung in Anspruch genommen. Verlange ich denn nicht, daß man das bisher in stillster Zeit nie gehörte Flüstern der Blumen jetzt beim Rauschen eines Windes zu hören beginne, der ältestbewurzelte Stämme zu stürzen vermag, daran glauben, darauf achten lerne zu einer Zeit, wo die lauteste Menschenstimme es schwer findet, zur Geltung zu kommen oder solche zu behaupten.

Indes las ich einmal, wie bei mancher Art Taubheit leise Stimmen gerade um so besser vernommen werden, je lauter zugleich eine Trommel gerührt wird. Die Erschütterung, die ein waches Ohr betäubt, erweckt das schlafende. Nun weiß ich wohl, daß die Trommel der Zeit nicht zugunsten der leisen Stimmen der Blumen gerührt wird; aber könnte sie dem Hören dieser Stimmen nicht auch zustatten kommen?

https://www.projekt-gutenberg.org/fechner/nanna/nanna.html

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Emanuele Coccia entwickelt in seinem Buch „Die Wurzeln der Welt“ eine neue Philosophie, die sich an den Prinzipien des pflanzlichen Weltverhältnisses orientiert. Vieles daran erinnert mich an Helmuth Plessners „Stufen des Organischen“ (1928/1975), mit dem ich mich in diesem Blog ebenfalls schon auseinandergesetzt habe, was z.B. das Verhältnis der Pflanzen zu ihrer Umwelt betrifft und ihre Position im Weltgefüge als offene Formen. (Vgl. insbesondere meinen Blogpost vom 22.10.2010) Da Coccia Plessner nicht erwähnt, sind diese inhaltlichen Parallelen wohl zum einen auf die Sache zurückzuführen, zum anderen aber vermutlich auch auf Gustav Theodor Fechners Buch „Nanna oder Über das Seelenleben der Pflanzen“ (1848), auf das sich Coccia explizit bezieht und das auch Plessner nicht unbekannt gewesen sein dürfte…,..

https://erkenntnisethik.blogspot.com/2018/10/emanuele-coccia-die-wurzeln-der-welt.html

Emanuele Coccia: „Metamorphosen“Die Ewigkeit der Körper

Mit der Geburt beginnt die Abnabelung, ein neues Leben geht aus einem anderen Leben hervor. Aber auch der neue Körper wird sein ganzes Leben lang mit zahllosen anderen Körpern verbunden bleiben. Emanuele Coccia entwickelt eine neue Lebensphilosophie mit grandios überraschenden Einsichten. – Von Leander Scholz

https://www.deutschlandfunk.de/emanuele-coccia-metamorphosen-die-ewigkeit-der-koerper-100.html

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Wenn wir über das Leben und dessen Ursprünge sprechen, denken wir an Menschen oder Tiere. Doch was ist mit den Pflanzen? Ohne sie wäre schließlich erst gar kein höheres Leben möglich. Der Autor Emanuele Coccia hat diesem Thema mit „Die Wurzeln der Welt“ ein ganzes Buch gewidmet. Als Tiere identifizieren wir uns sehr viel unmittelbarer mit anderen Tieren als mit Pflanzen, schreibt Coccia.

Die Pflanzen seien bislang nur Gegenstand der Botanik, in der Philosophie spielen sie seit Aristoteles‘ Vorstellung eines vegetativen Seelenvermögens keine Rolle mehr. Kaum zu glauben, denn sie sind die eigentlichen Erschaffer der Welt. Coccia schreibt: Allein schon durch ihre Existenz verändern die Pflanzen ganz global die Welt, ohne sich dabei auch nur zu bewegen, ohne überhaupt zu handeln. Sein bedeutet für sie Welt machen, und umgekehrt ist die Konstruktion (unserer) Welt, das Weltmachen, nur ein Synonym für das Sein.

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