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Posts Tagged ‘Radio’

Lange Nacht

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Die Künstlerin Kara Walker wurde mit Scherenschnitten bekannt, die brutale Geschichten über Rassismus erzählen. In Basel sind nun hunderte ihrer bisher ungezeigten Zeichnungen zu sehen. Eine fantastische Ausstellung

Kara Walker war eine der ersten schwarzen Künstlerinnen, die Kolonialgeschichte und Versklavung, Diskriminierung und systematischen Rassismus zum zentralen Thema ihrer Kunst machte. Sie war auch als eine der Ersten darin erfolgreich und auf internationalen Biennalen und Ausstellungen vertreten – und lange Zeit damit ziemlich alleine. Jetzt widmet ihr das Kunstmuseum Basel eine große Einzelausstellung, https://www.monopol-magazin.de/kara-walker-basel-radio

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Deutschlandradio Kultur. Er wurde Ende des 19. Jahrhundert in das Berliner Großbürgertum hineingeboren. In der großspurig-selbstverliebten Welt des Wilhelminismus verlebte der kleine Ludwig eine unbeschwerte Kindheit, umgeben von einer jüdischen Großfamilie, als einziger Sohn des Fabrikanten Marcuse „maßlos verwöhnt“, ein eigenwilliger „Kronprinz“, dem große Freiheiten zugestanden wurden. Die politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts zerstörten das Kindheitsidyll nachhaltig. Nach dem Ersten Weltkrieg starb der Vater, das Vermögen verschwand in den Krisen der 20er Jahre. „Was wird man, wenn man nicht gelernt hat zu parieren? Freier Schriftsteller!“ Ludwig Marcuse schrieb Theaterkritiken und Essays, philosophische Bücher über Glück und Unglück, Porträts, Polemiken, Biographien zu Heinrich Heine, Ignatius von Loyola, Richard Wagner, Ludwig Börne …

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Biologe und Naturfilmer Jan Haft bei Rosemarie Tuchelt

Er filmt Wiesen, Wälder und Bäche – der Biologe und vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Jan Haft hat sich in seinem neuesten Film und Buch der Natur seiner Heimat angenommen. Unter dem Titel „Heimat Natur“ taucht er mit seinen Objektiven ein in die schönsten Lebensräume, von den Alpen bis zur See. Dabei zeigt er die Schönheit, aber auch die Gefährdung unserer heimischen Natur. Im Gespräch in hr2-kultur geht es um seinen besonderen Blick auf unsere Wunder der Natur, um sein manchmal sehr langes Warten auf Tiere und warum das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen, nicht in einer Katastrophe enden muss. Sendung: hr2-kultur, hr2.de/podcasts

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Im Schaufenster von „Radio Art“ in Kreuzberg entdeckt ein älterer Mann ein Kofferradio aus den fünfziger Jahren der Marke „Owl Eyes“ – „Eulenaugen“. Vom ersten Moment an ist der Mann überzeugt, dass es sich bei dem Radio um genau das Radio handelt, das ihm als Junge im Herbst 1954 in New York hinterlistig entwendet wurde.

Wie besessen versucht der Mann den Weg dieses Radios zurückzuverfolgen, bis hin zu dem gemeinen Dieb, der ihm damals sein Radio gestohlen hat – und mehr noch als das Radio seinen Stolz und sein Selbstbewusstein. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die den Mann durch die Geschichte eines halbes Jahrhunderts, durch Wendezeit und Kalten Krieg führen.

Schließlich – entgegen aller Wahrscheinlichkeit – bringt ihn seine Suche tatsächlich zu dem Dieb von damals. Endlich hat er die Möglichkeit, sich für das erlittene Unrecht zu rächen. Aber ist das wirklich sein Ziel? War nicht eher der Weg das Ziel?

Eins ist gewiss: Der Mann am Ende der Geschichte ist ein anderer Mann als der, der er am Anfang war.

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/hoerspiel/archiv/20210711_1400.html

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Achtung Suspense: Hier geht es um Anagrammdichtung und Krimi. „Spell“ vereinigt geheimnisvolle Zaubersprüche mit der Kunst, Buchstaben so zu kombinieren, dass bezaubernde Rätsel entstehen. Mit ein wenig Galgenhumor sind auch alte Kriminalfälle lösbar.

Ausgangspunkt des Stückes ist ein Mord in der Wiener Pressgasse im Jahre 1966, am 6. Tag des 6. Monats, also am 6.6.66. Was der Mord mit dem sechsten Buchstaben des Alphabets zu tun hat, mit dem F, das versucht ein pensionierter Staatsanwalt mit der Kripo-Abteilung für Cold Cases herauszufinden. – Via Radiohörer:

„Spell“ Hörspiel von Stephan Krass

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Ö1 – Dienstag, 1. Jun 2021 16:05 Uhr – Tonspurenhttps://oe1.orf.at/player/liveFeature von Olivia Wimmer

Im Sommer 2020 macht sich Hamed Abboud auf, zu Fuß alleine von Wien ins Burgenland zu gehen. Als spirituelle Reise, zurück in seinen einstigen Wohnort Oberschützen. Seine Füße lässt er dabei in den Gewässern ausruhen, die seinen Weg kreuzen. Er erinnert sich an den Euphrat, ein mächtiger Fluss, der den Nordosten von Syrien durchfließt und wie oft er mit seinen Freunden die Tage an dessen Ufer und in dessen Wasser verbracht hat. Seit Hamed Abbouds Ankunft in Österreich – vor mittlerweile 7 Jahren – war er nicht mehr schwimmen. Zu kalt ist das Flusswasser hier.

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Deutschlandradio Kultur – Ursendung – Von Martina Müller

Hemmungsloser als andere Künste öffnet das Kino die Gefühlsschleusen. Im Dunkeln den Tränen freien Lauf lassen – das kannte auch Thomas Mann: „Sagen Sie mir doch, warum man im Cinema jeden Augenblick weint oder vielmehr heult wie ein Dienstmädchen!“ Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, und von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Ohne Scheu vor Kitsch, Verrücktheit und Banalität dreht er in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Reihe von Melodramen, die nichts von ihrer Kraft verloren haben. Warum das so ist, darum soll es in dieser Nacht gehen: um die Filme eines Regisseurs, der als Detlef Sierck in Hamburg auf die Welt kommt und als Douglas Sirk in Hollywood die großen Gefühle herausfordert. Gefühle, die mit Liebe, Einsamkeit und Tod verbunden sind. Programmvorschau

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Der erste deutschsprachige Abenteuerroman erzählt vom Überleben im grausamen Dreißigjährigen Krieg. Sein Verfasser Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen erhält nach Beendigung des Romans beunruhigenden Besuch.

Ein Nachtstück: Literatur

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