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Archive for the ‘Radio’ Category

WDR 5 – Freitag, 19. April 2019 – 19:04 Uhr – Teil 1/4, 

Im alten Russland zur Zeit der Zaren hatte ein Bauer drei Söhne. Grischa und Sascha arbeiteten jeden Tag fleißig auf dem Feld. Nur Wanja, der jüngste Bruder war faul. Eines Tages traf Wanja im Wald einen alten Mann. Er sagte zu Wanja: „Du wirst Zar werden, wenn du sieben Jahre auf dem Backofen liegst und mit niemandem ein Wort redest. Nimm sieben Sack Sonnenblumenkerne mit und sammle Kräfte. Erst wenn du mit deinen Füßen das Dach anheben kannst, bist du stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden.“ (hördat) – https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/hoeren/hoerspiele/hoerspiel-wanja-102.html

Jede Hörspielfolge könnt ihr eine Woche lang nach der Sendung hier nachhören.

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Deutschlandfunk – Dienstag, 16. April 2019 – 20:10 Uhr

Während der Emigration in Amerika las der Filmregisseur Max Ophüls Goethes Alterswerk aus dem Jahr 1826, dessen symbolträchtige Handlung um die Utopie einer gewaltlosen Beherrschung des Elementaren in der Natur wie in den menschlichen Temperamenten kreist. Was Ophüls damals wie ein magisches Gegenbild zu Krieg und Verfolgung im heimischen Europa erschien, hat ihn nicht mehr losgelassen. 1953 versuchte er, die Intensität seiner Lektüre-Erfahrung noch einmal mit den Erzählmitteln des Radios einzuholen: durch eine Art inszenierter Lektüre, die sich selbst illustriert – mit Musik, mit Geräuschen, mit Stimmen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-novelle.3692.de.html?dram:article_id=443267

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Die heutige Sendung erinnert an Hans-Joachim Lenger, der im Februar diesen Jahres verstorben ist. Mit Beiträgen aus agoradio-Sendungen und weiteren Texten. Musik von Kevin Ayers, Velvet Underground, Can, Elvis Presley, Love, Jimi Hendrix, The Rolling Stones und Grateful Dead. Mehr: http://www.hjlenger.de/

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Wie Emotionen unsere politische Haltung prägen – Interview mit Philipp Hübl

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Am 14.04.2019 um 18.30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur. Aber schon jetzt hörbar…

Übersetzung und Bearbeitung: Leopold von Verschuerdlfkultur

Der 77-jährige berühmte Art-brut-Meister Jean Dubuffet pflegte mit dem noch unbekannten Autor Valère Novarina bis kurz vor seinem Tod einen regen Briefwechsel. Es ist ein berührendes Dokument der Hellsicht des Altmeisters gegenüber einem noch zu entdeckenden Künstler, dessen sprachliche Radikalität und Kühnheit er leidenschaftlich würdigt. Dabei entstand ein 20-teiliger Fragenkatalog des jungen Kollegen: „Können Sie malen?“ – „Zerstören Sie?“ – „Sind Sie verrückt?“

 

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Eine Legende einer sehr fernen Zukunft: Alles ist dabei, sich aufzulösen, die Religion, auch die Sprache – aber nicht die Hoffnung. Denn einige Menschen fahren fort, im Laufe der Generationen an Mitmenschlichkeit zu glauben.

Geflimmer und Blitzlichter, mehr oder weniger unberührte Fußspuren der Zukunft, während die Erde als Attrappe am Himmel hängt. Jean Muno malt sich die Zeiten aus, in denen selbst Wissenschaft und Technik vorüber sind, nachdem sie sich bis zu den äußersten Grenzen des Menschen vorgewagt hatten.

 

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WDR 3 – Samstag, 13. April 2019 um 12:04 Uhr

Elias Canetti war sein Trauzeuge, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt zählten zu seinen Freunden. Le Monde nennt den 1929 in Bern geborenen und seit über 40 Jahren in Paris lebenden Schriftsteller Paul Nizon „den zur Zeit größten Magier der deutschen Sprache”. 2018 ist das neue Buch des 89-Jährigen erschienen: ,Sehblitz – Almanach der modernen Kunst’, eine Sammlung seiner Kunstkritiken von Goya über Turner bis zu Giacometti. Immer geht es in Nizons Büchern um die Eigenwelt des manischen Schreibkünstlers, seine Jagd nach Glück, Erotik und Leidenschaft. Wie bilanziert Nizon heute sein Leben? Was bleibt, was hat sich für ihn im Alter gewandelt? Gibt es Veränderungen bei seinen großen Themen Einsamkeit und Sex? Was tun, wenn die Gier nach Frauen im Alter kein Gegenüber mehr findet? Gibt es weiterhin Augenblicke der Liebe zur ganzen Existenz? Wenn Nizon Schreiben und Leben zu Synonymen erklärt: Wie lebt es sich, wenn sich der Schreibstrom langsam ausdünnt? Burkhard Reinartz hat den Schriftsteller in Paris besucht und ist mit ihm durch sein Quartier gestreift.

 

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