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Posts Tagged ‘DLF Kultur’

Der niederländische Kardiologe und Nahtod-Forscher Pim van Lommel meint, dass Patienten mit Herzstillstand und ohne messbare Hirnströme offenbar nicht selten ein „erweitertes, sehr helles, sehr klares Bewusstsein“ hätten.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/forscher-bewusstsein-gibt-es-auch-nach-dem-tod.954.de.html?dram:article_id=144706

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Seit fünfzehn Jahren studiert Vittorio Kowalski wie besessen die Wetterdaten eines fernen Alpendorfs. Er kennt die Hoch- und Tiefwetterlagen eines jeden Tages auswendig, ist mit den täglichen Luftdruckschwankungen, Niederschlagsmengen und Sonnenstunden vertraut. Dann wird er mit diesem verrückten Spezialwissen sogar Wettkönig bei „Wetten, dass … ?“. Niemand kann sich dieses Faible erklären. Außer vielleicht ein gewisser Wolf Haas, der sich diese Liebesgeschichte ausgedacht, sie aber noch nicht veröffentlicht hat. Jedenfalls sagt er das der Literaturbeilage, die ihn gerade interviewt.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-literarisches-verwirrstueck-von-wolf-haas-das.3684.de.html?dram:article_id=467779

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DLF Kultur – Samstag, 21. März 2020 um 20:05 Uhr

Hörspiel Hölle ist das Protokoll eines Verhörs und ein Prozess, der kurz wäre, könnte man sich nur auf die richtige Beschreibung der Hölle einigen und müssten, weil man es nicht kann, nicht immer Teile des Prozesses wiederholt werden. Die Prozessbeteiligten sitzen inmitten der Bilder, die sie von der Hölle haben und deren Teil sie sind, als vom Sohn ins Hörspiel Hölle geholt und als Stimmen auf uns losgelassen. Der Sohn sagt: „Durch einen krötenbesetzten Torbogen schreitet eine unansehnliche Gestalt, mehr Tier als Mensch, mit rotglühenden Augen und einem vergitterten Hochofen mit glühenden Kohlen als Bauch, den ihr mit einem Reißverschluss versehenes schwarzes Gewand als dreieckiges Auge Gottes erscheinen lässt. Ihr Maul hat sie weit aufgerissen, es zeigt vier spitze Eckzähne vor dem feuerflammenden Schlund. Als Zeremonienmeister trägt sie eine vierfache Sense, mit der sie mir vierfach das Wort im Mund herumdrehen wird.“ Sie sagen: „Die Schuld des Delinquenten ist erwiesen durch den Umstand, dass der Prozess stattfindet. Eine Anhörung des Delinquenten ist nicht vorgesehen, er meldet sich trotzdem.“ Der Sohn ist verurteilt, soviel steht fest. Von wem? Vom Vater. Diesen Vater, der in seiner Freizeit Gott ist, lässt der Sohn im Äther verschwinden. Dort ist die Hölle. Und der Himmel ist in die Hölle gefahren.. (Hördat). DLF Kultur

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Das Klima ist im Wandel. Dies hat nicht nur natürliche Ursachen, sondern ist auch maßgeblich durch den Menschen verursacht. Inzwischen gibt es in der Wissenschaft kaum noch Zweifel daran, dass der Mensch nicht nur zum Treibhauseffekt und Klimawandel entscheidend beiträgt, sondern insbesondere in der Zukunft selbst unter dieser Zerstörung leiden wird. Wie können wir ein produktives Gespräch darüber führen, was jetzt zu tun ist? Alle Stücke zum Schwerpunkt gibt es hier:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/schwerpunkt-klima-wandel.3683.de.html?dram:article_id=468390

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Die aktuelle „Miss Germany“ ist mit 35 Jahren quasi uralt. Bei der Begründung ihrer Wahl wurde die Jury unverschämt, und bemerkte es nicht mal, kritisiert die Autorin Kerstin Hensel: Weil immer noch ein überkommenes Frauenbild herrsche.

Meine neunjährige Enkelin hat ihn zum Geburtstag bekommen: den Schminktisch. Es gibt ihn in Weiß oder Rosa mit Stühlchen, Leuchtspiegel sowie „Schönheitsstudiosound“.

Angepriesen werden die Tische mit „Geeignet für Mädchen zwischen drei und zehn Jahren“. Inklusive: ein doppelstöckiger Kosmetikkoffer als Arsenal. Nein, nicht für Faschingsbemalung – sondern für, wie es heißt, „die kleinen Schönheiten“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/schoenheitsideal-ein-geistloses-und-reaktionaeres-frauenbild.1005.de.html?dram:article_id=472251

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Die ganze Zärtlichkeit in seinem Gesicht

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Der New Yorker Philosophieprofessor Eugene Thacker beschäftigt sich gerne mit Nihilismus und Pessimismus, aber auch immer wieder mit Horror. Er ist der Überzeugung, dass Horror als Genre zutiefst philosophisch ist.

Das Buch beginnt mit einem Komparativ, den es nicht gibt: „Die Welt wird immer undenkbarer“. Aber vielleicht bedarf es ja neuer sprachlicher Formeln um sich der Welt, wie sie heute ist, zu nähern, eine „Welt der planetarischen Katastrophen, aufkommenden Pandemien, tektonischen Verschiebungen, seltsamen Wetterphänomene… und der stets im Hintergrund lauernden Gefahr des Aussterbens“. 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/eugene-thacker-im-staub-dieses-planeten-horror-der.1270.de.html?dram:article_id=471469

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