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Posts Tagged ‘DLF Kultur’

Eine Lange Nacht vom Klima in der Literatur – Von Jane Tversted und Martin Zähringer

Klimawandel, Klimakrise, Klimakatastrophe? Wie man dieses Phänomen benennt, ist eine Frage von Perspektive und Betroffenheit, aber das Problem ist real und gewaltig. Es ist ein menschengemachtes Desaster. Und hier spielt die Literatur ihre Rolle: Im globalen Klimadrama sprechen die Gedichte von Patricia Smith mit der Stimme von Orkanen oder die von Mikael Vogel mit der von ausgestorbenen Tierarten, während die Zukunftsromane von Tore D. Hansen und Thomas Aiginger die Klimarettung in der Künstlichen Intelligenz oder bei Außerirdischen vermuten….,..

Deutschlandradio Kultur – https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-vom-klima-in-der-literatur-dlf-kultur-f3ce6034-100.html

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Ein Verrückter – und ein Avantgardist

„Ich bin sehr jung auf eine sehr alte Welt gekommen.“

Und zwar am 17. Mai 1866 in Honfleur, im nordfranzösischen Département Calvados. Erik Alfred Leslie Satie. Ältestes von vier Kindern eines Franzosen und einer Schottin. Mit 13 beginnt er ein Musikstudium am Pariser Conservatoire, das er bald wieder abbricht. Was davon bleibt, sind Klavierstücke wie der „Unappetitliche Choral“ – „Choral inapétissant“ –, den Satie 1914 „den Verschrumpelten und Verblödeten“ widmet.

Klavierwerke tragen Titel wie „Vertrocknete Embryonen“ (Embryons desséchés), „Wahrhaft schlaffe Präludien für einen Hund“ (Véritables Préludes flasques (pour un chien) oder „Melodien zum Davonlaufen“ (Airs à faire fuir). Vielen von ihnen sind kleine, skurril-unverständliche Texte und Vortragsanweisungen beigegeben:

„Ziemlich blau. Dreimal genau hinsehen. Nicht zu gierig. Ohne mit der Wimper zu zucken. Zum Lutschen. Wie eine Nachtigall mit Zahnschmerzen.“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/komponist-erik-satie-ein-verrueckter-und-ein-avantgardist-100.html

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Eine schwarze Maske liegt neben einem Toten am Strand von Biarritz. Meisterverbrecher „Phantôme“ versetzt die französischen Behörden in helle Aufregung. Kann Professor van Dusen den Täuschungskünstler enttarnen? Von Michael Koser

https://www.ardaudiothek.de/episode/professor-van-dusen-deutschlandfunk-kultur/professor-van-dusen-gegen-das-phantom-professor-van-dusen-oder-folge-31/deutschlandfunk-kultur/12629935/

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Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie 

Deutschlandradio Kultur – Von Burkhard Reinartz. Regie: der Autor

Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existenzielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Bus fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-transtroemer-und-die-poesie-dlf-kultur-ae31645a-100.html

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Der Nutzen des Nichtstuns – Von Christian Rabhansl

„Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen“ – das steht schon in der Bibel. Warum ist Faulheit so schlecht angesehen? Schriftsteller Bernd Imgrund wirbt für ein Umdenken und für bewusstes Nichtstun.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/bernd-imgrund-faul-vom-nutzen-des-nichtstuns-dlf-kultur-a52dd542-100.html

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Eine Lange Nacht über Alfred Hitchcock und den aktuellen Deutschen Film – Von Josef Schnelle

Deutschlandradio Kultur – Samstag, 25. März 2023 um 00:05 Uhr (Ursendung) 

Über Hitchcock scheint schon alles gesagt – aber nicht von den Filmregisseuren. Neben seinem filmischen Werk ist Hitchcock auch die Schlüsselfigur für das Entstehen der französischen „Nouvelle Vague“ und des Autorenkinos. Das berühmteste Hitchcock-Buch ist François Truffauts Interview „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“. Aber auch Éric Romer und Claude Chabrol haben anhand von Hitchcock erläutert, was der Autorenfilm sein soll. Und was ist mit den aktuellen deutschen Filmregisseuren? Christian Petzold hat einmal erklärt, dass er „Vertigo“ von Hitchcock mindestens 50 Mal gesehen hat. Was findet man davon in seinem Werk wieder? Diese Frage ist die Grundidee zu dieser „Langen Nacht”

Wir reden über Spannung, Rätsel, Geheimnis und Verbrechen, sowie über Tiefenpsychologie und Romantik, Gefühle bei Hitchcock und wie die jeweiligen Filmschaffenden es für sich entschlüsselt und fruchtbar gemacht haben.

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Der letzte Dandy der deutschen Literatur

Peter Hacks kannte den größten deutschen Theaterdichter und Lyriker ab 1950 – sich selbst. Er gab eine Karriere im Westen auf für eine im Osten, war Gentleman und Genie, Snob und Stalinist, Polemiker und Frauenkenner, Dandy und Schulbuchautor.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/koenig-ohneland-peter-hacks-der-letzte-dandy-der-deutschen-literatur-dlf-kultur-1f8767b3-100.html

Peter Hacks: „Es ist vorbei. Meine Liebe ist vorbei. Tod – macht mich vom Kummer frei!“

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Eine Ethnologin geht den Spuren der letzten unberührten Völker nach, sogenannten „Unkontaktierten“, die noch in Brasilien und Peru leben. Auf den ausgetretenen Pfaden berühmter Forscher sieht sie die Folgen kolonialer Verbrechen. Eine Ethnologin geht den Spuren der letzten unberührten Völker nach, sogenannten „Unkontaktierten“, die noch in Brasilien und Peru leben. Auf den ausgetretenen Pfaden berühmter Forscher sieht sie die Folgen kolonialer Verbrechen. Für ihre Doktorarbeit plant die Ethnologin eine virtuelle Reise zu den Unkontaktierten. Das sind die verletzlichsten Gruppen des Planeten. Sie leben im äußersten Westen Brasiliens und im Südosten Perus. Unkontaktierte heißen sie, weil sie keine weißen Hände schütteln. Aber sie sind längst infiziert. Was ist noch zu finden in den »traurigen Tropen«?

Auf den Spuren berühmter Forscher sieht die Ethnologin geplünderte Natur und trifft überall auf den »Geist des Profits«, der mit Glasperlen eroberte, was heute Börsenkurse macht.

https://www.hoerspielundfeature.de/die-unkontaktierten-wh-100.html

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Golem, Avatar und Androiden – Von Christian Berndt

Künstliche Intelligenz und Maschinenmenschen sind keine Erfindung moderner Wissenschaft. Schon die griechische Mythologie erzählt von menschgemachten Wesen. Heute finden sich solche religiös inspirierten Figuren in Science-Fiction-Filmen.

Der Golem ist entfesselt und droht, das gesamte Ghetto zu zerstören. Dabei hatte Rabbi Löw den Golem erschaffen, damit er die jüdische Gemeinde vor der Vertreibung schützt. Paul Wegener erzählt 1920 in seinem Film „Der Golem, wie er in die Welt kam“ eine Geschichte, die auf der mittelalterlichen Legende eines künstlich erschaffenen Menschen beruht.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kuenstliche-wesen-religionen-golem-avatar-androiden-100.html

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