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Posts Tagged ‘DLF Kultur’

Ein Ort zum Staunen und ein Ort für die Seele – Deutschlandfunk Kultur

Sie sind Orte wie aus der Welt gefallen – und doch so welthaltig wie keine anderen. Sie bringen uns Altes und Neues näher, lassen uns eigene und fremde kulturelle Wurzeln erkennen, lösen Erinnerungen, Staunen und Befremden aus. Museen katapultieren uns in eine andere Welt und eine andere Zeit. Dabei fordern sie unsere Sinne und unseren Kopf heraus und schenken uns Raum für unsere Seele. Aber wie machen sie das? Wer macht das? Und wie kam es dazu? Um das herauszubekommen, geht die Lange Nacht – ins Museum!

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-vom-museum-dlf-kultur-da27b7bf-100.html

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DLR – Freitag, 3. Februar 2023 um 00:05 Uhr

Rituale, Zaubersprüche und Flüche waren lange Zeit ein beliebtes Mittel, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der litauische Klangkünstler Andrius Arutiunian wendet sumerische und armenische Beschwörungsformeln auf die Gegenwart an.
Zwei Texte gegen das Böse: Das sumerische Zauberbuch „Die Teufel und bösen Geister Babyloniens“ aus dem siebten Jahrhundert vor Christus und armenische Beschwörungsformeln in der geheimen Sprache Ruštuni, aufgeschrieben von Filzmacher:innen im 19. Jahrhundert. Obwohl zwischen den beiden Texten Jahrtausende liegen, haben sie eines gemeinsam: Den Wunsch, Unglück und Leid durch Magie und Rituale abzuwenden. Gemeinsam mit dem Frauenchor Melos Collective bringt Andrius Arutiunian diese Texte zum Klingen: Hypnotisch, repetitiv, resonant und dissonant überbrücken sie den Riss zwischen einer stürmischen Gegenwart und einer ungewissen Zukunft.

„Incantations“ entsteht im Rahmen des CTM Radio Lab von Deutschlandfunk Kultur, CTM Festival, ORF Kunstradio und Goethe-Institut.

https://www.hoerspielundfeature.de/incantations-wiederholung-100.html

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Das Ressentiment – also das wiederholte Durch- und Nachleben eines seelischen Zustands – kann zu einer Art seelischen Selbstvergiftung führen: Kränkungen werden immer wieder durchlebt, Hass und Wut wachsen. Wie kann man diesem Zustand entkommen? – Von Wolfgang Streitbörger

http://www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature

https://podcasts.apple.com/de/podcast/weg-von-wut-und-hass-die-seelische-selbstvergiftung/id433614254?i=1000593301985

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Die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan schreibt über die Kunst des Webens. Ein poetisches Hörspiel nach ihren 1968 verfassten Briefen an ihre Freundin in Beirut – zur Bedeutsamkeit der ältesten Kulturtechnik der Menschheit.

„Heute und im Zuge der Pandemie, die unmittelbar mit unserem Umgang mit der Natur und der maßlosen Ausbeutung des Blauen Planeten zu tun hat, haben Etel Adnans Briefe die Qualität einer Rückblende, eines Innehaltens, einer Reflexion, die wie Balsam für beschädigte oder verloren gegangene Seelen wirkt. Dazu zählen auch ihre vielen Assoziationen, die poetischen Einschübe, die Beschreibungen der Kulturrevolution der 1960er Jahre in Kalifornien. Zugleich zeugen die Briefe vom Zeitgeist eines widersprüchlichen Amerikas, damals wie heute gekennzeichnet von Rassismus, von der Unterdrückung der indigenen Völker.

Via Radiohörer

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Die Lange Nacht über Lewis Carroll 

Deutschlandfunk Kultur – (Ursendung)

Kaum ein Buch nach der Bibel wurde so oft übersetzt wie „Alice in Wonderland“: Ein Mädchen folgt einem weißen Kaninchen mit Taschenuhr in seinen Bau und trifft dort, nach langem tiefem Fall, auf allerlei merkwürdige Wesen, darunter eine Wasserpfeife rauchende Raupe, eine falsche Suppenschildkröte und eine Grinsekatze. Schon kurz nach ihrem Erscheinen im Jahr 1865 wurden die Abenteuer von „Alice im Wunderland“ zum Bestseller…

Die Lange Nacht taucht ein in das Wunderland von Alice und ihres ebenso vielschichtigen und geheimnisvollen Autors Lewis Carroll. (Hördat)

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lewis-carroll-alice-im-wunderland-dem-kaninchen-auf-der-spur-100.html

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Im Sufismus steht das Wort hal für das Verlassen des normalen Bewusstseins.

Dieser Zustand kann durch repetitive Gesänge erreicht werden. Die Klangkünstlerin Nazanin Noori verbindet solche Vokalaufnahmen mit elektronischer Musik.

Rituelle Musiktraditionen und zeitgenössische Ambient-Sounds haben vieles gemeinsam: Die meditative Versenkung in Klangflächen und akustische Schleifen. Nazanin Noori nutzt diese Schnittmenge als Sprungbrett für ihre künstlerische Arbeit mit Synthesizern und Stimmsamples.

https://www.hoerspielundfeature.de/haal-dlf-kultur-f656bad4-100.html

https://www.hoerspielundfeature.de/haal-100.html

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Was wäre passiert, wenn Deutschland 1945 später kapituliert hätte? Eine Atombombe auf Ludwigshafen? Der Historiker Dan Diner findet ungewohnte Perspektiven auf Geschichte. Auch vom globalen Süden aus betrachtet geraten ganz andere Dinge in den Blick. – Dan Diner im Gespräch mit Winfried Sträter

https://podtail.com/de/podcast/zeitfragen-deutschlandradio-kultur/geschichte-aus-anderen-blickwinkeln-ludwigshafen-u/

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Deutschlandradio Kultur – Von Günter Beyer

Moore, das sind karge Landschaften voller Mythen und Geheimnisse, zwischen Erde und Wasser, zwischen fest und flüssig. Im Moor treibt es schaurige Gestalten um. Irrlichter locken. Die Archive sind voll von Berichten einstiger Unwegsamkeit und Ödnis der sagenumwobenen Feuchtgebiete. Wer nicht aufpasste, konnte versinken. Man schickte Kolonisten und Strafgefangene in Moor, um es trocken zu legen, Torf zu stechen und urbar zu machen. Den „Moorsoldaten“ drohte im Nationalsozialismus Vernichtung durch Arbeit. Freiwillig kamen Maler und Fotografen und berauschten sich an der Ursprünglichkeit des Torflandes, obwohl doch alles mit der „dunklen Tintenfarbe des Moores“ überschüttet scheint. Dichter machten das Moor zur Bühne für Alpträume, auch zeitgenössische Schriftsteller führen ihre Leserschaft zum Gruseln ins Moor. Nüchterne Wissenschaftler stießen auf Leichen, die sich das Moor vor Jahrtausenden geholt hat. Das Moor wehrt sich und lässt Teile einer nagelneuen Autobahn in die Tiefe sinken. Erst langsam besinnt man sich der ökologischen Qualität der Moore. Moore speichern Kohlendioxid und entziehen das Gas der Umwelt. Heute gelten die verbliebenen Moore als Verbündete im Klimaschutz.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-das-moor-dlf-kultur-7eb38a9d-100.html

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Eine Lange Nacht über Virginia Woolf – Von Astrid Nettling

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-virginia-woolf-dlf-kultur-7638557b-100.html

Unbestritten zählt Virginia Woolf (1882 – 1941) zu den Großen der literarischen Moderne. Früh nimmt sie die Herausforderung an, mit ihrem Schreiben dem neuen Jahrhundert gerecht zu werden. „Ich will alles Nutzlose, Abgestorbene, Überflüssige eliminieren: dem Augenblick ganz geben, was immer er enthält.“ Von Kindheit an ist sie oft krank und übernervös. Seelische Krisen zwingen sie, als Schriftstellerin zu pausieren. Trotz all dieser Probleme hat sie ein beeindruckendes Oeuvre geschaffen. Neun Romane – darunter „Mrs. Dalloway“, „Zum Leuchtturm“, „Orlando“, „Die Wellen“, viele Essays, in denen sie sich mit literarischen Fragen beschäftigt, aber ebenso mit spitzer Feder in die männerdominierte Welt ihrer Zeit hineinsticht. Unzählige Briefe und Tagebücher kommen hinzu. Brillant, witzig, boshaft, zugleich nachdenklich und freimütig gewährt Virginia Woolf so Einblicke in ihre ebenso fragile wie dem Leben zugewandte Persönlichkeit. Lange stemmt sie sich durch ihr Schreiben gegen all die lauernden persönlichen Abgründe. Zudem überschatten Krieg und Zerstörung die letzten Jahre ihres beschwerlichen Lebens:

„Wenn der Krieg nicht wäre, dann würde ich immer weiter nach oben schweben, in diese erregende Schicht, in der man so selten lebt.“

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