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Posts Tagged ‘DLF Kultur’

Pflanzenstängel, Blütenkelche und Kristalle: Der Fotograf Fred Koch porträtierte auf seinen Bildern faszinierende Naturformen im Stil der Neuen Sachlichkeit. Zu Lebzeiten war er kaum bekannt. In einer Berliner Ausstellung ist er jetzt zu entdecken

Die Pusteblume sieht aus wie eine Heilige. Rings um den halb leeren Blütenboden leuchten die Schirmchen, mit denen die Samen über die Erde fliegen, wie ein Strahlenkranz. Alfred Erhardt und Albert Renger-Patzsch, Kochs berühmte Zeitgenossen der Neuen Sachlichkeit, haben ähnliche oder manchmal sogar dieselben Motive fotografiert. Vergleicht man aber die Bilder, so sind Kochs Fotos von größerer Brillanz und Dreidimensionalität. – DLF Kultur Fazit

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DLF Kultur – Mittwoch, 15. Dezember 2021 um 22:03 Uhr (gekürzt) – https://pegasus-agency.de/werk/madame-ka/

In Szenen, die manchmal nur aus einem Satz bestehen, die keiner Chronologie und einer sehr assoziativen Logik folgen, wird die innere und äußere Biographie einer eigentlich ganz unspektakulären Person entwickelt: Eine Frau, „die die Lebensmitte überschritten hat“, erzählt über sich und erlebt Begegnungen mit einer Fülle von Menschen. Vergangenheit und Gegenwart, Wirklichkeit und Traum fließen ineinander und die eigentlich ganz alltägliche Mme Ka gewinnt Bedeutung und Tiefe im Spiel und Spiegel der komischen, grotesken, traurigen, verrückten Szenen, die Momentaufnahmen aus Mme Kas Leben darstellen. Der Zuschauer wird dabei zum Komplizen der Hauptfigur, die versucht, sich aus den Schnipseln ihres Lebens und Fühlens eine Identität, einen Sinn ihres Lebens und eine Geschichte ihres Selbst zusammenzusuchen. Ein gewagtes Unternehmen, das Mme Ka mit Verve und viel Esprit aufnimmt…

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„Ich habe Angst, Dave!“, „Das hier bin ich, Alex, und meine drei Droogs.“ Zwei Sätze – und schon startet in vielen Köpfen das Kino des Regisseurs Stanley Kubrick. Der erste Satz stammt von einem Computer, der um sein Leben fürchtet. Die andere zitierte Filmfigur ist ein jugendlicher Schläger, der erst Täter und dann Opfer wird. Doch es ist nicht in erster Linie die menschliche Sprache, die Kubrick’s Kinowelt ausmacht. Kaum einem anderen Regisseur ist es so gelungen, Bild und Musik zu einer vollständigen Einheit zu verschmelzen. Kubricks Perfektionismus ist berühmt-berüchtigt. Viele hielten dieses Streben nach Vollkommenheit für überzogen. Kubrick- Fans sind dem Regisseur von Filmen wie ‚2001 Odyssee im Weltraum‘, ‚Uhrwerk Orange‘ und ‚Shining‘ bis heute dankbar, dass er nicht davor zurückschreckte, ein Filmhandwerk zu praktizieren, das so konsequent gründlich war.

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Impfskepsis und Individualismus – Gegen die Macht der Menge

Impfunwillige sollten ihre Behandlung selbst bezahlen, so fordern manche – oder gar ganz darauf verzichten. Doch so berechtigt die Kritik am Egoismus, so inhuman ist es, liberale Grundprinzipien preiszugeben, meint Arnd Pollmann.

Gewolltes Nichtwissen – Die Vorzüge der Ignoranz

Der Mensch sei im Grunde wissbegierig, so lautet ein philosophischer Gemeinplatz – doch tatsächlich ist das Nichtwissen eher der Normalfall. Und in vielen Fällen kann die Ignoranz sogar gewollt und vernünftig sein. Ralph Hertwig und Nadja El Kassar im Gespräch mit Catherine Newmark.

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DLR – Freitag, 26. November 2021 um 00:05 (Ursendung)hoerspielundfeature.de

Auf der Suche nach einem Testgelände für Atomwaffen stieß die chinesische Zentralregierung Ende der 1950er Jahre auf den ausgetrockneten Salzsee „Lop Nor“. Echo Ho und Ulrike Janssen komponieren ein Hörstück über einen weitgehend vergessenen Ort.

Auf Satellitenbildern erinnert das ausgetrocknete Seebett an eine übergroße Ohrmuschel. Der „See, in den viele Quellen zusammenströmen“, so sein mongolischer Name, liegt heute in Xinjiang, einem autonomen Gebiet im Nordwesten Chinas. 1964 machte die chinesische Zentralregierung nördlich des Seebeckens erste Atomwaffentests. Der nukleare Fallout breitete sich aus wie Schallwellen. Vor dem zerdehnten Sound einer Atomexplosion erzählen die Künstlerinnen von den Mythen und Relikten zahlreicher Zivilisationen, die einst am Ufer des Sees lebten. (Hördat)

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Wir müssen Aufklärung neu denken, fordert die Philosophin Corine Pelluchon. Sie will universelle Rechte auf andere Wesen ausdehnen und den Anspruch auf Vernunft und Gerechtigkeit verteidigen. Denn die Gegner der Aufklärung seien stark.

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Mit diesem Leitsatz formulierte Immanuel Kant ein einflussreiches Plädoyer für Emanzipation und Autonomie des Individuums. Auch die Erklärung der Menschenrechte gründet auf der Philosophie der Aufklärung. Die Überzeugung, dass alle Menschen mit gleichen, universellen Rechten ausgestattet sind, gehört zu den Kernwerten westlicher Demokratien und emanzipatorischer Bewegungen weltweit…,.. DLF Kultur

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Von Klassik über Jazz und Blues bis zu Folk und Rockmusik – seit jeher gilt „Tiefe“ als besonderes Qualitätskriterium. Wo es Musik gelingt, tiefe Empfindungen auszudrücken und hervorzurufen oder tiefgründig Erfahrungen zu reflektieren, verankern sich Töne und Texte tief in der Seele ihrer Zuhörer. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts zelebriert und recodiert besonders die afro-amerikanische Popularmusik die Qualität der Deepness (Tiefe) in Blues, Spiritual Jazz, Soul oder House. Diese Tendenz überschneidet sich zum Teil mit einer ganz anderen Dimension von Tiefe – den Bassfrequenzen. Ob im Kirchenraum, im Kino oder im Club, Bass zielt auf Bauch und Herz und lässt Gemeinschaften vor Furcht und Freude erzittern. Von einer Kultur der tiefen Töne kann die Rede sein, wo sich in der Pop-Musik der Bass heute von seiner einstigen Begleitfunktion emanzipiert und zum dominanten Sound in Reggae, Hip-Hop, Dubstep und anderen Spielarten elektronischer Tanzmusik entwickelt hat. Eine Lange Nacht über unterschiedliche Tiefendimensionen in der Musik. (Hördat)

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In einer Welt in naher Zukunft ist der gute Ruf eines jeden Menschen mess- und sichtbar. Dieser „Carma-Count“ entscheidet darüber, ob man dazugehört oder nicht.

Die junge Cee, die als Künstler-Scout arbeitet, gerät in eine existenzbedrohende Schmutzkampagne. Sie findet heraus, dass bezahlte Experten im Geheimen daran arbeiten, die Reputation ihrer Kunden aufzupolieren – oder auch den Ruf ihrer Widersacher zu zerstören. Empörungswellen, öffentliche Zweifel, anonyme Beschuldigungen, Like-Paraden und Jubel-Blogger – alles ist geplant, gesteuert und gelenkt. Als Cee eines dieser Spezialisten-Teams zur Selbstverteidigung anheuert, gerät die Situation außer Kontrolle…,.. https://www.zdf.de/filme/das-kleine-fernsehspiel/hyperland-100.html

+++ Kompressor: „Hyperland“ in der ZDF-Mediathek – Dystopie der Bewertungsgesellschaft

Mario Sixtus im Gespräch mit Ramona Westhof – DLF Kultur

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