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Posts Tagged ‘Artikel’

Silvae: Nicolas Freeling hat mich durch die sechziger Jahre begleitet, sein Amsterdam war ein Amsterdam, das ich kannte. Ich fand es schade, dass er Van der Valk eines Tages mit dem Roman A Long Silence aufgab: Mit einem letzten bewussten Gedanken an diese Welt fiel ihm ein, daß Stendhal gesagt hatte, es sei keine Schande, auf der Straße zu sterben, wenn man es nicht absichtlich tat. Van der Valk begann, sein langes Schweigen zu studieren. Aber er kam nicht weit. Er war tot. 

https://loomings-jay.blogspot.com/2022/06/van-der-valk.html

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Roberto Juarroz

Ein Raum

kann einen anderen nicht auslöschen,

aber ihn beiseite drängen.

Auch die Räume nehmen einen Platz ein,

in einer anderen Dimension, die mehr ist als Raum.

Es gibt Räume mit einer einzigen Stimme,

Räume mit vielen Stimmen

und selbst Räume mit gar keiner,

aber jeder Raum ist für sich

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Auch Legenden sterben. Jetzt ist Jean-Louis Trintignant tot.

Jean-Louis Tringtignant war von Anfang an in diesem Blog, man könnte SILVAE beinahe einen Jean-Louis Trintignant Blog nennen. Ich war gerade mal eine Woche im Netz, da schrieb ich Ma nuit chez Maud, und am Ende des Jahres gab es zu seinem achtzigsten Geburtstag den Post Jean-Louis Trintignant. Der neueste Post ist vom Januar dieses Jahres und heißt Verliebt in scharfe Kurven, und zu seinem Geburtstag im Dezember 2021 gab es hier den ganz, ganz langen Post Bon anniversaire, Jean-Louis. Ist ein paar tausend Mal angeklickt worden, könnte aber noch mehr Leser haben, weil er viel besser als der mickrige Wikipedia Artikel ist. 

https://loomings-jay.blogspot.com/2022/06/jean-louis-trintignant.html

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von wolfgangullrich

Hubert Becker baut Fotografien oder Gemälde in Form aufwendiger 3D-Modelle nach, um diese dann abzufotografieren. Im Lauf von mehr als zwei Jahrzehnten hat er so einen individuellen Kanon der Werke geschaffen, die ihm besonders viel bedeuten, von Walker Evans bis Luigi Ghirri, von Giorgio de Chirico bis Matthias Weischer.

https://wordpress.com/read/feeds/35059451/posts/4069893257

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Auch wenn man unter Schatten meist etwas Flächenhaftes versteht, gehören auch die Räume dazu, die von der Sonne aus gesehen hinter dem Schattengeber liegen. Man sieht diese Räume nicht, weil Luft weitgehend transparent ist und von dort kein Licht in unsere Augen gelangt.

https://wordpress.com/read/feeds/4186185/posts/4041785708

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Je mehr sie zerstören und plündern, je mehr man ihnen gibt und je mehr man ihnen dient, desto stärker und kraftvoller, alles zu zernichten und zu zerstören, werden sie; aber sobald man ihnen nichts mehr gibt, sobald man ihnen nicht mehr gehorcht, stehen sie, ohne dass es weiterer Gewalttätigkeit bedarf, nackt und kraftlos da und sind nichts mehr und dörren ab, gleich der Pflanze, welcher man die Feuchtigkeit und Nahrung entzogen hat.

Das schreibt Étienne de La Boétie 1548 über Tyrannen, was wir auf heutige Verhältnisse übersetzen dürfen: über jegliche übergeordnete Instanzen, die ein freies Subjekt regieren.

https://weheklag.wordpress.com/2022/05/27/boetieknechtschaft1548/

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Nobody knows the peaceful rejigious group in Japan and the world, if you want to know much more, please conect http//miyako-way.cocolog-nifty.com/sakura/ or http://www.omt.gr.jp

Oomoto’s Co-Founder, Onisaburo Deguchi

Onisaburo Deguchi was born with the name Kisaburo Ueda in 1871, in Kyoto Prefecture’s Kameoka City. He passed away on January 19, 1948, at the age of seventy-eight. From a young age Onisaburo was recognized as a prodigy, and he displayed extraordinary psychic abilities. Born into a small farming family, he dropped out of elementary school. He was able to continue his studies on the side while he farmed, made lemon soda, raised cattle, and did other odd jobs, but certainly tasted his share of hardship.

Mystical Training on Mount Takakuma

In the second lunar month of 1898, Onisaburo spent a week undergoing spiritual training on the sacred mountain Takakuma, in his hometown of Kameoka. During that time he profoundly studied many mysteries of the spiritual world, realizing a high degree of skill in clairvoyance, clairaudience, telepathy, prophecy, mind-reading, and others. At this point he became aware of his great mission towards the salvation of the world.

http://www.oomoto.or.jp/English/enKyos/seisi-en.html

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Kandinsky ist Russe. Die Idee der Freiheit ist bei ihm sehr ausgeprägt, auf das Gebiet der Kunst übertragen. Was er über Anarchie sagt, erinnert an Sätze von Bakunin und Krapotkin. Nur daß er den Freiheitsbegriff ganz spirituell auf die Ästhetik anwendet. Im »Blauen Reiter« über die Formfrage schreibt er: »Anarchie nennen viele den gegenwärtigen Zustand der Malerei. Dasselbe Wort wird schon hier und da auch bei der Bezeichnung des gegenwärtigen Zustands in der Musik gebraucht. Darunter versteht man fälschlich ein planloses Umwerfen und Unordnung. Die Anarchie ist aber Planmäßigkeit und Ordnung, welche nicht durch eine äußere und schließlich versagende Gewalt hergestellt, sondern durch das Gefühl des Guten geschaffen werden.« Dieses »Gefühl des Guten« oder die »innere Notwendigkeit« ist das einzige und letzte Schaffensprinzip, das er anerkennt. Die »innere Notwendigkeit« allein gibt der freien Intuition Grenzen, die innere Notwendigkeit bildet die äußere, sichtbare Form des Werkes.

https://www.textlog.de/39029.html

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Der Fotograf Kaisar Ahamed hat das Wasser des Flusses Buriganga in Bangladesh zum Thema seiner Serie „Die tausend Gärten“ gemacht.

Der Buriganga ist ein 18 km langer, bis zu 8 m tiefer Fluss am südlichen Rand von Dhaka in Bangladesch. Früher war er das Lebenselixier der Hauptstadt, doch heute überlebt im Wasser nichts mehr und es kann schon lange nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden. Die Abwässer haben den Fluss in einen brodelnden Strom aus Chemie verwandelt. Viele der Abwässer kommen aus den Gerbereien an den Ufern, vor allem im Viertel Hazaribagh. Dabei wirkt der Name des Viertels fast wie Satire und heißt übersetzt so viel wie die „Stadt der tausend Gärten“.

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