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Von Filosofaxen – kaeser-technotopia.blogspot.com

Ein Entscheid des Obersten Gerichtshofs der USA erklärte vor nicht allzu langer Zeit den Dateninhalt der Handys zu einem schützenswerten Gut. Wie der Vorsitzende John Roberts begründete, sind Handys «zu einem allgegenwärtigen und beharrlichen Teil des Alltagslebens geworden, so-dass der sprichwörtliche Besucher vom Mars mutmassen könnte, sie seien ein wichtiger Teil menschlicher Anatomie.»

Die Technologie schreitet voran durch Miniaturisierung und Personalisierung: durch Anatomisierung, könnte man sagen. Wenn man vom Smartphone als von einem neuen Organ spricht, dann ist das eigentlich trivial. Technik verstärkt, verbessert, optimiert menschliche Fähigkeiten. Das können wir unverfänglich und generell feststellen, vom Faustkeil bis zum Computer.

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Nachdem gestern die Wintersonnenwende relativ kalt über die Bühne gegangen ist, können wir mit Fug und Recht von Winter sprechen, einer Jahreszeit, die uns in ihren typischen Merkmalen wie Frost, Schnee, Eisblumen, Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen oder nur auf einer zugefrorenen Pfütze Glitschen (wie wir es in Norddeutschland nennen) immer mehr abhanden kommt…,.. hier

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Der kluge, wohlunterrichtete philosophische, dichterische Kater Murr

Am ausführlichsten hat der Mitkater Paul 2011 Murrs Lebenszeugnisse in sechs Kapiteln gesammelt. Der rezente Kater Murr, gebürtig Mitte 2015, der mit uns als seinen Leibdienern geimpft und entwurmt (und kastriert) in München wohnt, ist — Stand März 2021 — wohlauf (und kastriert), hat den historischen mithin bereits um Jahre überlebt und arbeitet mit Sicherheit an irgendwelchen, bis auf weiteres obskuren Werken. Dennoch ergeht für die Folgen 5 und 6 Triggerwarnung für Katzenfreunde:

Alles weitere hier: weheklag.wordpress.com

 

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Moderne Neandertaler mit Autoschlüssel, Sonnenbrille und Handyvertrag 

Falls wir jemals in Gottes Hand gewesen sein sollten, hat uns der Herr an der Schwelle des dritten Jahrtausends aus seinen Händen in die Hände der Technik übergeben. Worüber man sich jedoch keine Sorgen machen muss. Hat doch so wie Gott, der uns Wege zur Erlösung aus dem menschlichen Jammertal aufzeigte, auch die Technik wirklich Großes mit uns vor. Und im Gegensatz zum Herrn, den man nie an seinen Taten messen konnte, liefert die Technik weit mehr als sie verspricht. Indem sie nichts Geringeres als die totale Befreiung aus Unzulänglichkeiten unserer leiblichen Existenz vorantreibt. –

Technische Vernunft statt zerstörerischem Irrsinn – Humanität ist machbar

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Carl Gustav Jung gilt auch fünfzig Jahre nach seinem Tode als bekanntester Schweizer Psychiater und Psychotherapeut. Seine herausfordernde Lehre beruht auf inneren Erfahrungen und stellt ein Gegengewicht zur in der Psychotherapie noch vorherrschenden Orientierung am Visualisierbaren und Messbaren dar. Von Daniel Hell. 

Die Psychotherapieforschung weist darauf hin, dass die allgemeinen Wirkfaktoren einer Psychotherapie vor allem von der positiven Gestaltung der therapeutischen Beziehung, der Akzeptanz der hilfesuchenden Person und der Aktivierung ihrer vorhandenen Ressourcen abhängen. Erst wenn diese generellen Voraussetzungen erfüllt sind, stellt sich die Frage, welche Therapieform welchem Menschen mit welchem Problem am besten entgegenkommt. Demgegenüber hat sich die ältere Frage, ob nämlich eine Therapieform generell besser ist als eine andere, als unerheblich erwiesen. NZZ

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Burgsteinfelsen, Kösseine und Haberstein. 

Weiter geht’s mit Teil drei aus dem Fichtelgebirge. Wenn ihr die ersten zwei Beiträge verpasst habt, schaut am besten dort erstmal rein und kommt im Anschluss wieder her (Fichtelsee und Felsenlabyrinth Luisenburg). wanderblende

Die Kösseine ist ein Bergmassiv im Fichtelgebirge und liegt im Nordosten Bayerns südlich von Wunsiedel. Die höchste Erhebung des aus Granit bestehenden Bergstocks ist der gleichnamige Gipfel auf einer Höhe von 939 m ü. NHN. Wikipedia Das Kösseinehaus

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Nass sind Moore ein Gewinn: für die Natur und den Klimaschutz. Was passiert aber mit all den Flächen, die über Jahrzehnte trockengelegt wurden? Ein Ortsbesuch.

Das Knistern verheißt nichts Gutes. Es raschelt und knackt bei jedem Schritt, dabei müsste der Boden unter den Gummistiefeln eigentlich laut schmatzen. Dafür steht das Wasser im Süskenbrocksmoor aber schon lange nicht mehr hoch genug: An die dreißig Entwässerungsgräben durchziehen das Gelände bei Borkenberge im Südwesten des Münsterlands und leiten das Wasser aus dem Moor. „Heute machen wir hier Trockenübungen“, sagt Matthias Olthoff vom Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld mit Blick auf den ausgedorrt daliegenden Hauptgraben. – faz.net

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Er wolle durchaus nicht in Konkurrenz treten zu Goethe und ihn auch nicht kritisieren, wie es zum Beispiel August Klingemann getan habe, schreibt Heine selber in seiner Einleitenden Bemerkung. Tatsächlich war es offenbar so, dass er eine Anfrage aus London erhielt, ob er nicht den Stoff zu einem Ballett liefern könne. Was er denn auch tat. Sein Ballett wurde nicht aufgeführt, was er den Intrigen des Londoner Ballett-Meisters zuschrieb. Was Heine nicht sehen konnte noch wollte, war, dass seine Behandlung des Stoffs tatsächlich ziemlich medioker* ist…,.. blog.litteratur.ch

*angeschlagenbescheidendürftigfragwürdigleidlichmäßigmitgenommenverbraucht

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Brian O’Nolan (wie Flann O’Brien im richtigen Leben hieß) hatte diesen Roman bereits 1939 fertig geschrieben, fand aber keinen Verleger dafür. Er gab es dann irgendwann 1940 auf und behauptete, das Manuskript verloren zu haben. In Tat und Wahrheit hatte er es einfach beiseite gelegt, wie zum Teil wörtlich übernommene Abschnitte in seinem fünften und letzten Roman The Dalkey Archive (Aus Dalkeys Archiven) von 1964 belegen. O’Nolan starb 1966, und ein Jahr später gelang es seiner Witwe, den Text doch noch zu veröffentlichen. Man stelle sich vor, sie hätte die Blätter dem Feuer überantwortet, wie es andere literarische Erb:innen auch schon getan haben! – blog.litteratur.ch

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