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Posts Tagged ‘Artikel’

Er wolle durchaus nicht in Konkurrenz treten zu Goethe und ihn auch nicht kritisieren, wie es zum Beispiel August Klingemann getan habe, schreibt Heine selber in seiner Einleitenden Bemerkung. Tatsächlich war es offenbar so, dass er eine Anfrage aus London erhielt, ob er nicht den Stoff zu einem Ballett liefern könne. Was er denn auch tat. Sein Ballett wurde nicht aufgeführt, was er den Intrigen des Londoner Ballett-Meisters zuschrieb. Was Heine nicht sehen konnte noch wollte, war, dass seine Behandlung des Stoffs tatsächlich ziemlich medioker* ist…,.. blog.litteratur.ch

*angeschlagenbescheidendürftigfragwürdigleidlichmäßigmitgenommenverbraucht

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Brian O’Nolan (wie Flann O’Brien im richtigen Leben hieß) hatte diesen Roman bereits 1939 fertig geschrieben, fand aber keinen Verleger dafür. Er gab es dann irgendwann 1940 auf und behauptete, das Manuskript verloren zu haben. In Tat und Wahrheit hatte er es einfach beiseite gelegt, wie zum Teil wörtlich übernommene Abschnitte in seinem fünften und letzten Roman The Dalkey Archive (Aus Dalkeys Archiven) von 1964 belegen. O’Nolan starb 1966, und ein Jahr später gelang es seiner Witwe, den Text doch noch zu veröffentlichen. Man stelle sich vor, sie hätte die Blätter dem Feuer überantwortet, wie es andere literarische Erb:innen auch schon getan haben! – blog.litteratur.ch

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Im ersten Teil von Phantastik und Futurologie, um den es hier geht, ist es so, dass Lem gegen den Strukturalismus (in der Person von Roland Barthes) wettert, selber aber eine Art strukturalistischer Analyse phantastischen Schreibens versucht. Er sucht über mehrere hundert Seiten nach den Konstruktionsprinzipien eben dieser Phantastik. Wobei, wenn Lem von Phantastik spricht, er nicht das meint, was ich hier normalerweise darunter verstehe. Phantastik ist in seinem Sprachgebrauch in erster Linie identisch mit wissenschaftlicher Phantastik (ein Begriff, den er ebenfalls benutzt), bzw. mit Science Fiction. – …,.. https://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=12159

 

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Wassily Kandinsky: Colour is the keyboard, the eyes are the harmonies, the soul is the piano with many strings. The artist is the hand that plays, touching one key or another, to cause vibrations in the soul.

https://www.openculture.com/?p=1082992

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Ist das nicht seltsam? Die Klimakrise ist zu einem der meistdiskutierten Themen im Wahlkampf geworden, aber wie und vor allem DASS (!) wir sie wirklich lösen können, ist für die meisten Menschen nach wie vor kaum nachvollziehbar. Deutschland ohne Kohle, Gas und Öl mit Energie versorgen? Der Eindruck bei vielen ist, dass es dazu an technischen Lösungen fehlt oder diese noch größere Nachteile mit sich bringen.

Nein, verwunderlich ist das wirklich nicht: Das Thema ist sperrig wie nur was und die Menschen, die der Bevölkerung die Lösungen vielleicht mal näherbringen sollten erwecken den Eindruck, dass Arbeitsverweigerung jetzt olympisch geworden ist. Von Politik und Medien gibt es ab und zu mal ein paar unzusammenhängende Brocken dazu, von umfangreicher Aufklärung findet sich dazu aber keine Spur…,..

How to Energiewende in 10 Jahren, Teil 1: Wo soll denn die ganze Energie herkommen?

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Bereits seit 1884 gibt es den alten botanischen Garten in Kiel in der Nähe der Kunsthalle. Das Areal umfasst ca. 2,5 ha und bietet allerlei exotische Gewächse. Nebenbei ist der Besuch kostenlos und draußen und damit auch in Pandemie-Zeiten möglich und vor allem eine willkommene Abwechslung. Die Natur beginnt sich zu dieser Jahreszeit gerade richtig zu entfalten und etliche Sträucher sind bereits in voller Blüte (z.B. japanische Zierquitte, Felsenbirne und Sternmagnolie). Die japanischen Ahorne entrollen ihre zarten Blätter und die beeindruckend gewachsenen Rhododendren sind kurz davor die Blütenknospen zu öffnen.

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In letzter Zeit werden sie also wieder hochgehalten, die Werte. Gerade noch sind sie alternativlos ins Bodenlose hinabgerutscht, wurden sie auf die inflationäre Achterbahn gesetzt, wurden sie in Hochfrequenz miteinander gehandelt, in die endlose Zirkulation gesteckt, durchgeschleudert, multipliziert, auf Talfahrt geschickt und dereguliert und jetzt will man sie aber endlich wieder zurück, die Werte, sichere Werte, eigene Werte, einfache Werte…,.. nazisundgoldmund.net

 

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Hat der Fortschritt der Wissenschaft und Künste zur Läuterung der Sitten beigetragen? Die Preisfrage der Académie de Dijon aus dem Jahre 1750 verdiente mehr denn unsere Aufmerksamkeit. Rousseausche Sätze aus seiner preisgekrönten Schrift bieten sich geradezu an, auf aktuelle Zustände angewendet zu werden. Etwa auf die Politik: „Die antiken Politiker sprachen ohne Unterlass von den Sitten und der Tugend, die unseren sprechen nur vom Handel und vom Geld“; oder auf das Internet: „Das Falsche lässt eine Unendlichkeit von Kombinationen zu, die Wahrheit hat nur eine Weise des Seins.“ Rousseau, der zu seiner Zeit die ersten Vorboten der Industrialisierung beobachtete, würde triumphierend den von ihm diagnostizierten kulturellen Verfall bestätigt sehen. Filosofaxen

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Viele machen sich über die Auslegung von Kunst keine Gedanken, sie machen einfach Kunst mit ihrem Verständnis von Kunst und das ist vielleicht die beste Methode. Egal wie und wann das Wort „Kunst“ nun verwendet wird, im Folgenden wird es alleine um die künstlerischen Tätigkeiten des Menschen gehen (Anmerkung: Auch Tiere, die Vegetation – die Natur an sich – betreiben Kunst und nur Kunst, nichts anderes.) und diese sind in erster Linie das Ergebnis einer freien schöpferischen Gestaltung eines Werkes, einer Tat, …aaronkingblogx.wordpress.com

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