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Posts Tagged ‘Wissenschaft’

Ein taoistischer Wissenschaftler tut das, was sein westlicher Kollege vorhat zu tun. Er beobachtet und lenkt die inneren und äußeren Kräfte, die sich auf das Glück und das Wohlergehen der Menschen auswirken. Der Unterschied besteht darin, daß ersterer Achtung hat vor der gesamten Schöpfung und die Notwendigkeit einer maßvollen Vorgehensweise erkennt, während letzterer in seiner Überheblichkeit glaubt, grobes Ungleichgewicht lasse sich durch rohe Gewalt ausgleichen.

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Sie ist allgegenwärtig, wir sind ständig von ihr umgeben und ohne sie würden wir nicht existieren: die Gravitation – auch „Anziehungskraft“ genannt. Sie bezeichnet die gegenseitige Anziehung von Massen und ist je nach Größe der Masse unterschiedlich stark. Die Erdanziehung ist die einzige Kraft, die dafür sorgt, dass alles mit dem Erdboden nicht fest Verbundene umherfliegt und im Weltraum verschwindet. Selbst wenn wir alles festbinden könnten, würde unsere Atmosphäre ins All entweichen, noch bevor jemand die Möglichkeit hätte, auf die Idee zu kommen, eine Glaskuppel zu bauen.

tony +gawwas: hier  + und hier

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Die Entwicklung der Quantenmechanik in den Jahren 1925–1927 wird oft als revolutionärer Bruch mit der klassischen Physik beschrieben, welcher aus Konflikten zwischen dem mechanischen Weltbild des 19. Jahrhunderts und neuen experimentellen Resultaten entsprang. Eine gründliche historische Analyse der verfügbaren Quellen zeigt jedoch, dass theoretische Strukturen und Methoden der klassischen Physik in der Entstehung der Quantenmechanik eine große Rolle spielten und die Quantenrevolution überdauerten. Im Falle der Schrödingerschen Wellenmechanik tritt dies deutlich zutage: Die Hamilton-Jacobi-Theorie der analytischen Mechanik bildete Schrödingers Grundlage für die Ableitung seiner berühmten Wellengleichung. Eine von Hamilton in den 1830er Jahren aufgestellte Analogie zwischen Optik und Mechanik spielte dabei eine Schlüsselrolle. In meinem Vortrag werde ich Schrödingers Weg auf der Suche nach einer Wellentheorie der Materie nachzeichnen, die Entstehungsgeschichte der Schrödingergleichung rekonstruieren, und die Geschichte der Wellenmechanik in den größeren Kontext der Geschichte der Quantenphysik einbetten.

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„Das Bild der materiellen Wirklichkeit ist heute so schwankend und unsicher, wie es schon lange nicht mehr gewesen ist.“ Erwin Schrödinger

Gut verständlicher Vortrag des grossen Physikers. Der Wiener Erwin Schrödinger (1887-1961) leistete bahnbrechende Arbeiten zur Wellenmechanik und Quantentheorie, für die er unter anderem mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Untrennbar mit seinem Namen verbunden sind die von ihm entdeckte „Schrödinger-Gleichung“ sowie sein berühmtes Gedankenexperiment „Schrödinger’s Katze“.

Hinweis zum im Vortrag erwähnten Begriff „Quantensprung“: „Heute wird das Wort Quantensprung in der physikalischen Fachsprache kaum noch benutzt. Man spricht allgemein von Übergängen zwischen Zuständen.“ (Wikipedia)

Gliederung:
1. Die Krise. Vorschau
2. Einiges über Korpuskeln
3. Wellenfeld und Partikel: ihr experimenteller Nachweis
4. Quantentheorie: Planck, Bohr, de Broglie
5. Wellenfeld und Partikel: ihr theoretischer Zusammenhang
6. Quantensprung und Partikelidentität
7. Wellenidentität
8. Schlußwort

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[Komplett synchronisiert] Weltbilder haben historisch schon immer die Fragestellungen Forschender beeinflusst, doch ist dies heute wirklich anders? Wie sicher sind die Grundlagen der heutigen Wissenschaft? Handelt es sich um bewiesene Wahrheiten? Entstanden sie tatsächlich aus Forschungserkenntnissen und Versuchen? Und was passiert wenn wir diese Glaubenssätze hinterfragen und wissenschaftlich untersuchen? Wäre dies wirklich das „Ende“ der Wissenschaft, oder gar der Beginn einer neuen Ära für Forschung, Erkenntnis und Fortschritt auf der Erde?

Ein spannender Einblick in Forschungen zu unseren stärksten kulturellen Glaubenssätzen, und ein Lichtblick für alle, die auf der Suche sind…

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DIE KULTUR DER GEGENWART IM SPIEGEL DER GEISTESWISSENSCHAFT

Für denjenigen, welcher den Gang der wissenschaftlichen Entwickelung in den letzten Jahrzehnten verfolgt, kann kein Zweifel darüber bestehen, daß sich innerhalb desselben ein mächtiger Umschwung vorbereitet. Ganz anders als vor kurzer Zeit klingt es heute, wenn ein Naturforscher sich über die sogenannten Rätsel des Daseins ausspricht. – Es war um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, als einige der kühnsten Geister in dem wissenschaftlichen Materialismus das einzig mögliche Glaubensbekenntnis sahen, das jemand haben kann, der mit den neueren Ergebnissen der Forschung bekannt ist. Berühmt geworden ist ja der derbe Ausspruch, der damals gefallen ist, daß «die Gedanken etwa in demselben Verhältnisse zum Gehirne stehen wie die Galle zu der Leber». Karl Vogt hat ihn getan, der in seinem «Köhlerglauben und Wissenschaft» und in anderen Schriften alles für überwunden erklärte, was nicht die geistige Tätigkeit, das seelische Leben aus dem Mechanismus des Nervensystems und des Gehirnes so hervorgehen ließ, wie der Physiker erklärt, daß aus dem Mechanismus der Uhr das Vorwärtsrücken der Zeiger hervorgeht. Es war die Zeit, in welcher Ludwig Büchners «Kraft und Stoff» für weite Kreise von Gebildeten zu einer Art Evangelium geworden ist. Man darf wohl sagen, daß vortreffliche, unabhängig denkende Köpfe zu solchen Überzeugungen durch den gewaltigen Eindruck gekommen sind, welchen die Erfolge der Naturwissenschaft in neuerer Zeit gemacht haben.

anthroposophie.net + wikiwand + anthrowiki.at

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Mit Donald Trump kommt vielleicht der erste wissenschaftsfeindliche Präsident ins Weisse Haus. Seine ersten Personalentscheide verheissen diesbezüglich wenig Gutes.

Wir liberalen Eliten verstehen die Welt nicht mehr. Donald Trump war ganz offensichtlich der unterirdischste Kandidat für das US-Präsidentenamt seit George Wallace, der einst die Rassentrennungspolitik verteidigte. Gehen wir voraufklärerischen Zeiten entgegen? Bezeichnenderweise spielten Fakten und Experten im Wahlkampf keine Rolle. Genauer: Sie wurden nicht einmal ignoriert. Rationales Denken wurde lächerlich gemacht. Trump interessiert sich nicht nur nicht für Wissenschaft, er scheint sogar offen gegen Wissenschaft eingestellt zu sein. Manche befürchten, dass er der erste wirklich wissenschaftsfeindliche Präsident der USA sein wird.- nzz

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