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Posts Tagged ‘Wissenschaft’

Als am Weihnachtsmorgen 1717 eine verheerende Sturmflut auf die Nordseeküste zurollte, schliefen die meisten Bewohner hinter den Deichen noch. Die Flut ließ ganze Siedlungen verschwinden, Tausende Menschen starben. Es ist eine Katastrophe, die wir nicht vergessen sollten, warnen Klimaforscher und Küstenbauingenieure. Warum? – Von Tomma Schröder – DLF

„Opferzahlen und Verluste: Minsen: 255 Menschen, 69 Pferde, 273 Rinder, 104 Schweine, 206 Schafe, 55 weggetriebene Häuser“

Conrad Joachim von Ummen, Zeitzeuge und Chronist: „Ach eine Weyhnachts-Fluht hat unser Glück verhüllt / Von dieser Jammer-Nacht wird meine Feder schreiben / und dessen Bitterkeit soll mir der Führer bleiben“

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http://denkstil.bankstil.de/gregory-bateson-on-stability

Oder auch: „Ich kannte mal einen kleinen Jungen in England, der seinen Vater fragte: „Wissen Väter immer mehr als Söhne?“, und der Vater sagte: „Ja“. Die nächste Frage war: „Pappi, wer hat die Dampfmaschine erfunden?“, und der Vater sagte: „James Watt“. Darauf der Sohn: “ – aber warum hat sie dann nicht James Watts Vater erfunden?“ – (Ökologie des Geistes)

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Von Ralf Keuper

Lange Zeit war die Vorstellung weit verbreitet, dass die Renaissance ihre Inspiration ohne weitere Vermittlung aus den Quellen, d.h. direkt aus den Werken der antiken Philosophen bezogen habe.

Mittlerweile gilt es als bewiesen, dass ohne die Übersetzungstätigkeit islamischer Gelehrter, wie insbesondere von Averroës, das Wissen der alten Griechen erst viel später seinen Weg nach Europa gefunden hätte.- denkstil.bankstil.de/

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Ein taoistischer Wissenschaftler tut das, was sein westlicher Kollege vorhat zu tun. Er beobachtet und lenkt die inneren und äußeren Kräfte, die sich auf das Glück und das Wohlergehen der Menschen auswirken. Der Unterschied besteht darin, daß ersterer Achtung hat vor der gesamten Schöpfung und die Notwendigkeit einer maßvollen Vorgehensweise erkennt, während letzterer in seiner Überheblichkeit glaubt, grobes Ungleichgewicht lasse sich durch rohe Gewalt ausgleichen.

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Sie ist allgegenwärtig, wir sind ständig von ihr umgeben und ohne sie würden wir nicht existieren: die Gravitation – auch „Anziehungskraft“ genannt. Sie bezeichnet die gegenseitige Anziehung von Massen und ist je nach Größe der Masse unterschiedlich stark. Die Erdanziehung ist die einzige Kraft, die dafür sorgt, dass alles mit dem Erdboden nicht fest Verbundene umherfliegt und im Weltraum verschwindet. Selbst wenn wir alles festbinden könnten, würde unsere Atmosphäre ins All entweichen, noch bevor jemand die Möglichkeit hätte, auf die Idee zu kommen, eine Glaskuppel zu bauen.

tony +gawwas: hier  + und hier

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Die Entwicklung der Quantenmechanik in den Jahren 1925–1927 wird oft als revolutionärer Bruch mit der klassischen Physik beschrieben, welcher aus Konflikten zwischen dem mechanischen Weltbild des 19. Jahrhunderts und neuen experimentellen Resultaten entsprang. Eine gründliche historische Analyse der verfügbaren Quellen zeigt jedoch, dass theoretische Strukturen und Methoden der klassischen Physik in der Entstehung der Quantenmechanik eine große Rolle spielten und die Quantenrevolution überdauerten. Im Falle der Schrödingerschen Wellenmechanik tritt dies deutlich zutage: Die Hamilton-Jacobi-Theorie der analytischen Mechanik bildete Schrödingers Grundlage für die Ableitung seiner berühmten Wellengleichung. Eine von Hamilton in den 1830er Jahren aufgestellte Analogie zwischen Optik und Mechanik spielte dabei eine Schlüsselrolle. In meinem Vortrag werde ich Schrödingers Weg auf der Suche nach einer Wellentheorie der Materie nachzeichnen, die Entstehungsgeschichte der Schrödingergleichung rekonstruieren, und die Geschichte der Wellenmechanik in den größeren Kontext der Geschichte der Quantenphysik einbetten.

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„Das Bild der materiellen Wirklichkeit ist heute so schwankend und unsicher, wie es schon lange nicht mehr gewesen ist.“ Erwin Schrödinger

Gut verständlicher Vortrag des grossen Physikers. Der Wiener Erwin Schrödinger (1887-1961) leistete bahnbrechende Arbeiten zur Wellenmechanik und Quantentheorie, für die er unter anderem mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Untrennbar mit seinem Namen verbunden sind die von ihm entdeckte „Schrödinger-Gleichung“ sowie sein berühmtes Gedankenexperiment „Schrödinger’s Katze“.

Hinweis zum im Vortrag erwähnten Begriff „Quantensprung“: „Heute wird das Wort Quantensprung in der physikalischen Fachsprache kaum noch benutzt. Man spricht allgemein von Übergängen zwischen Zuständen.“ (Wikipedia)

Gliederung:
1. Die Krise. Vorschau
2. Einiges über Korpuskeln
3. Wellenfeld und Partikel: ihr experimenteller Nachweis
4. Quantentheorie: Planck, Bohr, de Broglie
5. Wellenfeld und Partikel: ihr theoretischer Zusammenhang
6. Quantensprung und Partikelidentität
7. Wellenidentität
8. Schlußwort

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