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Posts Tagged ‘Japan’

Kokoro

Man hat mich ans Telephon gerufen, um mir zu sagen, daß Lafcadio Hearn gestorben ist. Gestorben zu Tokio, gestorben gestern, oder heut nacht, oder heut früh: schnell bringt’s der Draht herüber, und heut abends wissen da und dort in Deutschland einige, und weiter westlich ein paar Hunderte, und noch weiter westlich ein paar Tausende, daß ihr Freund gestorben ist, ihr Freund, dem sie vieles dankten und den sie nie gesehen haben. Und auch ich habe ihn nie gesehen und werde ihn nie sehen, und nie wird in seine Hände, die jetzt starr sind, der Brief kommen, den ich oft an ihn schreiben wollte. Und Japan hat sein Adoptivkind verloren.- gutenberg.spiegel.de  –  lafcadio-hearn

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Bayern 2 am Montag um 20.05 Uhr

Ein guter Haikumacher ist ein „Dichter des Gehörs“, er lebt in der „Welt der Klänge“. Das schrieb der Wanderdichter Taneda Santōka (1882-1940) über sein Metier, die kurze japanische Versform. Seine modernen Haiku erzählen vom Brüllen der Brandung, vom harschen Klang des Brettspiels, vom Stimmengewirr in der Gaststube, der Stille der Berge. Der Autor und Hörspielmacher Werner Fritsch dichtete Santōkas Haiku nach und ordnete sie zu einem Zyklus. Gemeinsam mit der Komponistin Miki Yui verzahnt er den Klang der Rezitation mit den inneren Hörbildern der Verse. Bayern 2

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Das blutige Drama vom Königsmord aus Ehrgeiz, ins mittelalterliche Japan transponiert. Aus Macbeth wird Taketoki, Samurai beim Königsgeschlecht der Kumonosu. Eines Tages kehrt er mit seinem Waffenkollegen Miki von einem siegreichen Feldzug zurück. In einem unwirtlichen Wald begegnen sie einer Hexe. Sie verkündet den Samurai ihre schreckliche Prophezeiung… ARTE

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Das spirituelle Herz Japans schlägt auf der Halbinsel Kii, südlich von Osaka. Der Kumano Kodo, Japans Jakobsweg, verbindet dort fast 90.000 Shinto-Schreine und buddhistische Tempel durch ein über tausend Jahre altes Pilgerwegenetz.

Der kleine Bus hält, und wir steigen an einem Oji-Schrein mitten in den japanischen Kii-Bergen aus. Vor uns liegt eine der sieben Routen, die zusammen den legendären Kumano-Kodo bilden, Japans heiligsten Pilgerweg, der insgesamt 600 Kilometer lang ist. Nach einer Verbeugung vor dem Oji-Schrein – einem der vielen shintoistischen Unterschreine an den Pilgerrouten, die der geistigen  Reinigung, Sammlung und Gebeten dienen – geht es an einem Zaun vorbei, und zu den Wäldern. Kurz darauf hören wir den Schrei des Tengu… Weil er die Sonne und den Mond frisst, und damit den Himmel verfinstert, gehört er zu den Yokai, den Ungeheuern…

https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-japanische-pilgerweg-kumano-kodo-wo-der-kraehengott.1278.de.html?dram:article_id=425215

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Der Lyrikband beinhaltet mehr als 250 Tanka von dem Dichter Wakayama Bokusui. Ausgewählt, übersetzt und mit einem Nachwort von Eduard Klopfenstein. Das Nachwort bietet dem Leser eine leicht fassliche, doch eingehende Einführung in den literarischen und biografischen Kontext.

Bunte Gespinste

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Traditionen und Riten prägen in Japan auch den modernen Tanz. Im Butoh-Theater erscheinen die sich langsam und zitterig bewegenden Tänzer wie menschliche Spielbälle unsichtbarer Mächte.

Akaji Maro, ein renommierter und in Japan fast göttlich verehrter Butoh-Meister, liefert die Mitglieder seines Dairakudakan-Ensembles den launischen heidnischen Mächten aus.- ARTE

 

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