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Posts Tagged ‘WDR 3’

WDR 3 – Von Marie Darrieussecq

In die Körper der Menschen sind Chips implantiert, mit denen Roboter sie überwachen. Die Französin Marie Darrieussecq hat eine finstere Dystopie über unser Leben in einer gar nicht so fernen Zukunft entworfen. Viviane ist in den Wald geflohen. Mit anderen Rebellen versucht sie hier, der Überwachung und tödlichen Ausbeutung zu entgehen. Sie hat Angst, ihr ist kalt. Sie spricht in ein Aufnahmegerät, denn sie beginnt zu verstehen. In Marie Darrieussecqs Dystopie ist vom Wald nicht mehr viel übrig geblieben. Aber immerhin noch mehr als von den Menschenrechten und genug, um einigen Systemflüchtigen ein provisorisches Obdach zu bieten. Das, wovor sie geflohen sind ist allgegenwärtige Kontrolle, Gleichschaltung und Krankheit.

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Zeitsprünge verändern die Welt

Menschen springen plötzlich aus der Zeit. Mal für wenige Minuten, mal sogar für Jahre. Die Wissenschaft will das Phänomen erklären, die Wirtschaft wittert neuen Profit – und auf einige wartet der Heldenstatus.

Ralf, Tara und Alexander geraten in eine anders zu denkende Chronologie, an deren Ende eine wahrhaftige Antikammer wartet. Vielleicht ist die Frage nicht mehr, wo man ist, sondern wann. (Hördat)

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Krimi am Samstag | 17.04 – 18.00 Uhr | WDR 5

Schlagkräftige Krimi-Komödie um den russischen Privatschnüffler Marlov

Marlov, der gerissene Privatdetektiv in der UdSSR, erlebt den nächsten Wechsel an der Kreml-Spitze: ein gewisser Michail Gorbatschow führt plötzlich das Land. Und ehe Marlov sich versieht, soll er diskret eine Mordserie mit schier unglaublichen Opfer-Zahlen aufklären. Und zwar in seinem alten Heimatort in Sibirien. Aber nicht nur seine alten Bekannten erweisen sich als überraschend wenig kooperationsbereit. Auch sein Auftrag nimmt immer seltsamere Wendungen. Marlov wäre nicht Marlov, wenn ihm und seiner Luger nicht immer eine schlagkräftige Lösung einfiele. Doch reicht das für die unendlichen Weiten Sibiriens und den unerschöpflichen Vorrat an Problemen? (Hördat) WDR

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Zum 100. Geburtstag von H.C. Artmann. Tom Parker ist ein Meisterdetektiv, dem keiner das Wasser reichen kann. Schlagfertig, charmant und scharfsinnig löst er jeden Fall.

  • Unterstützt wird Tom Parker von seinem treuen Butler James, der ebenso formvollendet Whisky kredenzt wie er geistesgegenwärtig Gefahren begegnet. Denn Genie erweckt nicht nur Bewunderung, und ein begnadeter Meisterdetektiv macht sich auch mächtige Feinde. So etwa Lyford Pemberton, einen gewieften Bösewicht, der sich hinter zahlreichen Masken verbirgt und eine Gefolgschaft düsterer Gestalten der Unterwelt befehligt.

    Mit diebischem Vergnügen betreibt H.C. Artmann in seiner Geschichte künstlerische Camouflage und spielt mit den typischen Figuren, den haarsträubenden Ereignissen und unglaublichen Wendungen der klassischen Detektiv-Geschichte.

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WDR 3 – Von Manuela Reichart

Sie war die große Liebe von Max Ernst und sie war – wie sein Sohn sich erinnerte – »die schönste Frau, die ich je gesehen habe«. Als 18-Jährige wird die junge Engländerin vom viel älteren Malerfürsten in die Kunst eingeführt, lebt mit ihm in Frankreich und wird verrückt, als er Anfang des Zweiten Weltkrieges deportiert wird. Seit den 40er-Jahren lebte die 1917 geborene Malerin und Schriftstellerin in Mexico City. Mit ihren Erzählungen wird sie gerade bei uns wiederentdeckt, ihre Bilder erzielen auf dem Kunstmarkt enorme Summen. Im Mai 2011 starb Leonora Carrington.

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/leonora-carrington-surrealistin-malerin-schriftstellerin-100.html

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WDR 3 (Ursendung) – Von Marc Bädorf

1944 nehmen Ernest Hemingway und J.D. Salinger an einer der furchtbarsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs teil: der Schlacht im Hürtgenwald. Diese Erfahrung wird Ihr Schreiben stark beeinflussen – und ihre Begegnung jüngst einen Gegenwartsautor zu einem Roman inspirieren. Am sechsten Oktober 1944 beginnt in der Nordeifel

WDR 3

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Joseph Beuys ist einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Wenig bekannt ist, dass Klang und Musik genauso zu seinem Schaffen gehören wie Fett und Filz. Wie also klingt Joseph Beuys?

  • Im 1968 entstandenen „ja ja ja ja ja – nee nee nee nee nee“ wird eine zufällig aufgeschnappte Phrase zur Basis einer einstündigen Rezitation, die das gesprochene Wort in litaneihafte Musik verwandelt. Ein in Filz eingenähter Konzertflügel steht im Zentrum der Aktion „Infiltration homogen für Konzertflügel“ von 1966. Obwohl kein Klavierton hörbar ist, glaubt Beuys an einen physikalisch nicht messbaren „Innenton“, der Tieren und Menschen gleichermaßen eigen sei.
  • WDR 3

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WDR 3 Lesung vom 01.05.2021Verfügbar bis 08.05.2021

Zu allen Zeiten hat es Dichter, Politiker und Philosophen gegeben, die darüber nachgedacht haben, wie eine gerechtere, glücklichere Welt aussehen könnte. Und heute? Angesichts von Klimawandel und Pandemie ist die Sehnsucht nach einem Zukunftsentwurf groß, der uns aus der menschengemachten Misere führen würde. In der WDR 3 Lesung beschäftigen wir uns in sechs Ausgaben mit den Utopien früherer und heutiger Idealisten – auf der Suche nach Ideen für eine bessere Welt.

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Der Herr und sein Protokollant werden im Auftrag des Kaisers auf den „Todesberg“ entsandt, um dort eineinhalb Jahre ausharrend den Verlauf des Wetters zu dokumentieren. // Von Ferdinand Führer und Roland van Oystern / WDR 3

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