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Posts Tagged ‘WDR 3’

Fünfzig Jahre lang (1940-1990) war Litauen Teil der Sowjetunion und litt unter russischem Terror. In der Poesie schuf man sich versteckte literarische Freiräume. Von Anat Kalman

Der 2013 in Vilnius verstorbene litauische Dichter Marcelijus Martinaitis beschrieb die Lyrik als einzig möglichen Freiraum während der Zeit, in der sein Land zur Sowjetunion gehörte. Ein enges Netz der Überwachung und Zensur tilgte damals verbotene Worte wie „Traurigkeit“, „Verzweiflung“ oder „Kreuz“. Martinaitis schrieb stattdessen von schwarzen Feldern und weißen Pferden und berief sich – wie viele andere Autorinnen und Autoren – auf uralte Motive der litauischen Mythologie: den Donnergott Perkunas, Regenhexen, Ungeister und Teufelchen, die nicht immer böse sind. 

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/kulturfeature-literatur-litauen-100.html

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Hörspiel am Sonntag | 17.04 – 18.00 Uhr | WDR 5

Nandi lebt bei seinem Großvater und seiner Tante auf dem Lande, wo er seinen Phantasien nachhängen kann. Er hat nach dem Tod seiner Mutter ein beträchtliches Vermögen geerbt, das ein Dr. Gayen verwalten soll. Nandis Welt kennt nur eine einzige große Bedrohung: den Wassermann, der im Wasserfall neben dem Haus seiner Großeltern lebt und durch den Katarakt mit ihm spricht. Und dieser Wassermann wird eines Tages dafür sorgen, daß jemand sterben muß

… An dieser Stelle bricht das Fragment ab, das die früh verstorbene Autorin hinterlassen hat. Helmut Peschina, hat hier behutsam zu einem Schluß gefunden,

… Die bedrohliche, geheimnisvolle Stimmung, die Haushofers Texte häufig auszeichnet, trägt die Spannung zwischen Personen, die nicht für einander geschaffen sind, aber geschaffen dafür, sich gegenseitig zu vernichten …

https://archive.org/details/der-wassermann

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WDR 3 Kulturfeature – Der Außerirdische – Reise durch den Inner Space des Schriftstellers Clemens Setz – Von Manuel Gogos – Wiederholung: So. 15.04 Uhr

Ufos lassen ihn erschauern, Autopsien von Aliens flössen ihm religiöse Gefühle ein. Clemens Setz wird der „Außerirdische“ der deutschen Gegenwartsliteratur genannt. Seine Texte sind literarische Sonderzonen, irgendwo im Grenzbereich zwischen Surrealismus und Science Fiction, sublimem Horror und groteskem Humor. Fragt man den Büchner-Preisträger, wie er zu seinen außerirdischen Stoffen kommt, erzählt er, wie er manchmal abends im Dunkeln sitzt, um sich innerlich in eine Sache „hineinzubohren“. Wie er auf Bildschirme starrt, bis sich die Netzhaut von seinen Augen löst. Wie er die Dinge anschreit, bis sie eine Seele haben.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kulturfeature/audio-der-ausserirdische—reise-durch-den-inner-space-des-schriftstellers-clemens-setz-100.html

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Hochunvollständiges Verzeichniß als Ersatz für untergegangene Kategorien:

Tumblr – https://www.tumblr.com/ralphbutler

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Navid Kermani hat gerade sein wohl persönlichstes Buch geschrieben: ein fiktiver Dialog mit seiner Tochter über die existentielle Dimension der Religion. Im Gespräch mit Kornelia Bittmann spricht er über die spirituelle Sehnsucht des Menschen und über seine Rolle als Vater. – WDR 3

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WDR 3 – Freitag, 21. Januar 2022 um 19:04 Uhr – Teil 1/3

Ein internationaler Polizeikongress führt Kommissar Adamsberg und seinen Adlatus Danglard nach London. Bei einer abendlichen Sightseeingtour durch die schillernde Metropole machen die beiden Franzosen einen grausigen Fund: Vor dem ebenso berühmten wie berüchtigten Friedhof Highgate entdecken sie 17 fein säuberlich aufgereihte Schuhe, in denen herrenlos gewordene Füße stecken. Und zurück in Paris wird Adamsberg zum Schauplatz eines fürchterlichen Verbrechens gerufen: Pierre Vaudel, pensionierter Jurist, wurde auf unerklärlich gnadenlose Weise in seinem Haus hingerichtet; als einziges Indiz verweist ein kryptischer Brief auf ein serbisches Dörfchen. So wenig den schaurigen Fund in London und den Mord in Paris verbinden mag, so hellhörig wird Adamsberg, als Danglard behauptet, unter den Schuhen von Highgate die seines serbischen Onkels wiedererkannt zu haben. Adamsberg nimmt die Fährte auf und reist in das einstige Transsylvanien, das Ursprungsland des Vampirglaubens, wo Wagemut und Unbedachtheit ihn an die Grenze von Leben und Tod bringen. (Hördat)

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Wir schreiben das Jahr 1899. Der Lykanthropist Mortimer Grizzleywold De Vere, Colonel Algernoon Towdy und die überaus begehrenswerte Mistress Maud Carruthers machen sich auf den Weg in das kaum bekannte Bergtal von Dhaulmoong. Unterwegs verschwindet ihr Führer, dafür entdeckt einer der Träger Eingegrabenes: Menschenhaut, schlaff und leer wie ein abgelegtes Kleidungsstück. Angelangt auf der Bergfestung von Fürstin Pusphar, geht der Spuk weiter. Bancroft, der Privatsekretär der Fürstin, ein äußerst seltsamer Engländer, findet einen enthäuteten Fremden, der scheinbar dem tödlichen Biss eines Wolfs zum Opfer gefallen ist. Es ist entsetzlich. Was aber macht der berühmte „Stern von Ihasara“, ein unschätzbarer Diamant, in Mistress Carruthers Kodak? Und wohin ist diese Kodak so plötzlich verschwunden? Was hat der Colonel mit Scotland Yard zu schaffen – und: Woher weiß Bancroft von all dem?

Erzähler ist Peter Fricke!

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Ansichten aus dem Leben und Sterben des Immanuel Kant

Es ist das einzige Drehbuch, das W.G. Sebald geschrieben hat. Aber dieser Film wurde nie gedreht, das Skript bisher nicht veröffentlicht. „Jetzund kömpt die Nacht herbey“ ist die Übersetzung eines imaginären Films in ein Hörspiel. Sebald, Meister der dokumentarischen Fiktion, wirft Schlaglichter auf das Leben des Philosophen Immanuel Kant. Es ist ein Blick hinter die Kulissen – die Kulissen des großen Werks, der großen Gedanken und ihrer Zeitlosigkeit. Denn Kant, Inbegriff des kritischen Denkens und der reinen Vernunft, kämpft in Sebalds Drehbuch zeit seines Lebens gegen die eigene Vergänglichkeit. „Was ist der Mensch?“ fragte Kant. „Jetzund kömpt die Nacht herbey“ erzählt von dem Menschen, an dem seine eigene Natur ihren Prozess macht: Ansichten aus dem Leben und Sterben des Immanuel Kant. Dabei wird unter Sebalds Blick die Schwäche und die Angst vor dem körperlichen Verfall gerade zur treibenden Kraft des Denkens.

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Lichter am Nachthimmel, ein mysteriöses Wummern, kleine Explosionen. UFOs? Aliens? Wer weiß. Unbekannte Flugobjekte und exotische Außerirdische faszinieren die Menschheit. Sie beflügeln die Fantasie und bilden in der Popkultur ein eigenes Genre. In den verschiedensten Bereichen ist das UFO als Phänomen präsent. Es ist Gegenstand soziologischer Untersuchungen und Motiv für Verschwörungstheoretiker. Für die einen sind UFOs ein Heilsversprechen, für die anderen eine Bedrohung. In selten Fällen sind sie sogar eine physikalisch messbare Erscheinung. UFOs und die Vorstellung von außerirdischen Besuchern sind zum festen Bestandteil der modernen Mythologie geworden. UFOs und Aliens begegnen uns in Science-Fiction-Filmen und in der Erforschung von flüchtigen Erscheinungen am Himmel.

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