Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘So-Sein’

Wer der Welt entsagt, muss alle Menschen lieben, denn er entsagt auch ihrer Welt. Er beginnt daher, das wahre menschliche Wesen zu ahnen, das nichts anderes als geliebt werden kann, vorausgesetzt, dass man ihm ebenbürtig ist.

Read Full Post »

Eines

Schattens

Traum

ist

der

Mensch

Read Full Post »

Godwin Samarartne: Frei ist, wer keine Erwartungen erfüllen muss. Weder eigene noch fremde.

Read Full Post »

Jean Paul: Am Tage bin ich in der Einsamkeit. Nachts geh` ich in Gesellschaft, nämlich zu Bette unter die vielen Traumwesen …

Read Full Post »

Der Ort, wo die Sache ihren Sitz hat, wo sie sich offenbaren und bewähren kann, der ist nirgendwo zu suchen, als in der eigenen Brust. Mag einer auch von Himmeln oder Höllen reden, sie alle sind nur Bilder, sind nur Formen, aufgestiegen aus dem Grund der hin und her bewegten Seele. Sei es ein Gott, sei es ein Buddha: er wird immer nur im Geiste eines Menschen festzustellen sein, sonst nirgends. Geist, Seele, Herz – es ist chinesisch stets dasselbe hsin, das ist für diese Menschen mehr als jede andere sogenannte Wirklichkeit.

Denn nur im Geist wird alle Wirklichkeit erlebt, erfahren und erkannt. Der Geist, das Herz ist darum dasjenige Feld, das zu beackern jedem Menschen mehr als alles anderen nottut. Nicht theoretische Probleme irgendwelcher Art sind wichtig, nicht das, was wir von diesem oder jenem Menschen halten, hat Belang, wichtig ist immer nur die Frage, was ich selber bin. Denn aus mir selbst kommt aller Streit und alle Qual des Daseins. Und in mir selbst ruht ganz zuunterst jener Friede, in dem aller Streit versinkt.

Read Full Post »

Meine persönlichen Meinungen zu allem was ich erfahren, gelernt, gesehen, gehört, gelesen habe, sind nichts weiter als das Erbe meiner Eltern und deren Vorfahren. Das Erbe der Menschen aus meinem Umfeld und deren Eltern und deren Vorfahren. Im Endeffekt sind es nur Gedanken, aus denen sich “meine” Person bildet!

WAS ODER WER BLEIBT ÜBRIG, wenn alle übernommenen Vorstellungen weggelassen werden?

Read Full Post »

Wenn ihr frei sein wollt, erkennt eurer wahres Selbst. Es hat keine Form, keine Erscheinung, keine Wurzel, keine Grundlage, keinen Ort, aber es ist munter und voller Leben. Es reagiert flink und gewandt, doch wo es wirkt, ist nicht zu sagen?

Sucht ihr es, so entfernt ihr euch vom ihm, wollt ihr es erlangen, so wendet ihr euch nur immer mehr von ihm ab. Linji

Read Full Post »

Hans Henny Jahnn: Manager aber, (…) die nur einen geschäftlichen oder einen Machtvorteil anstreben, besitzen weder ethische noch politische Bindungen im engeren Sinne. Es ist denkbar, dass sie ohne Ideale, mit dem nacktesten Nichts an humanem Geist eine Revolution entfachen, in der keiner keinem verpflichtet ist, der den Urzustand des Fressens und Gefressenwerdens in ein höchst technisiertes Zeitalter transponiert.

Read Full Post »

Im allgemeinen hört einer mit 13 oder 14 Jahren auf, sein Anpassungsvermögen zu entwickeln und zu verbessern. Gehirn-, Gefühls- und Körpertätigkeiten, welche in diesem Alter noch schwierig oder unmöglich sind, bleiben von da an für immer außerhalb des Gewohnten. Das Ergebnis: der Mensch vermag viel weniger als er könnte; er bleibt hinter sich selbst zurück.

Gewöhnlich kommen diese Beschränkungen aus Schwierigkeiten in seiner physiologischen oder gesellschaftlichen Entwicklung. Stößt einer wiederholt auf die gleiche Schwierigkeit, so läßt er gern ab von dem, was zu meistern ihm schwerfiel, was ihm nicht gelang, worin er versagte oder was sich ihm als irgendwie unangenehm erwiesen hat. Von da aus stellt er für sich eine Regel auf, sagt z.B. „Ich kann eben nicht tanzen“ oder „Ich bin ungesellig von Natur aus“ oder „Ich werde Mathematik nie verstehen“.

Die Grenzen, die er sich dadurch setzt, werden seine Entwicklung nicht nur auf den Gebieten abschneiden, die aufzugeben er sich entschlossen hat: sie werden sich auch anderswo bemerkbar machen und sogar den ganzen Menschen beschränken.

Das Gefühl, dass ihm etwas zu schwierig sei, wird sich ausbreiten und auch auf andere seiner Fähigkeiten übergreifen. Schwer zu sagen, was einem das bedeutet, was ihm abgeht und was er daher nie versucht; und da er nicht weiß, daß es ihm fehlt, kann er den Verlust, den er ohne Wissen erlitten hat, gar nicht abschätzen.

Read Full Post »

Older Posts »