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Posts Tagged ‘Zukunft’

… sah während der deutschen Besatzungszeit im 2 Weltkrieg, wenn er aus dem Fenster schaute, deutsche Soldaten eine Brücke nahe einem Moorgebiet bewachen. Er sah ihre recht ungewöhnlichen Reaktionen. “Sich auf den Bauch fallen lassen und ratt tatt tatt”, sobald stärkere Geräusche aus dem Moor schallten. Es war natürlich ihre Angst vor dänischen Heckenschützen. Er sah ihre Beruhigung, wenn die Geräusche sich als harmlos herausgestellt hatten. Er dachte an sich, an sie und an seine Zeit. Was würden die Nachfolgenden einer sehr entfernten Zeit über diese denken? Ihm war, sie würden kalt und ruhig und sachlich an den Geschehnissen des Jahrzehnts als kühle Beobachter teilhaben. Sie würden so überlegen reagieren auf einer höheren menschlichen Ebene. Und er dachte, dass die Reaktion jener vielleicht noch furchtbarer sein würde als dieser furchtbare Abend zur Zeit eines elenden Krieges …

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In einer Welt in naher Zukunft ist der gute Ruf eines jeden Menschen mess- und sichtbar. Dieser „Carma-Count“ entscheidet darüber, ob man dazugehört oder nicht.

Die junge Cee, die als Künstler-Scout arbeitet, gerät in eine existenzbedrohende Schmutzkampagne. Sie findet heraus, dass bezahlte Experten im Geheimen daran arbeiten, die Reputation ihrer Kunden aufzupolieren – oder auch den Ruf ihrer Widersacher zu zerstören. Empörungswellen, öffentliche Zweifel, anonyme Beschuldigungen, Like-Paraden und Jubel-Blogger – alles ist geplant, gesteuert und gelenkt. Als Cee eines dieser Spezialisten-Teams zur Selbstverteidigung anheuert, gerät die Situation außer Kontrolle…,.. https://www.zdf.de/filme/das-kleine-fernsehspiel/hyperland-100.html

+++ Kompressor: „Hyperland“ in der ZDF-Mediathek – Dystopie der Bewertungsgesellschaft

Mario Sixtus im Gespräch mit Ramona Westhof – DLF Kultur

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Anlässlich des 13. Österreichischen Zeitgeschichtetags (1. Virtueller Österreichischer Zeitgeschichtetag), der vom 16. bis 18. April 2020 unter dem Motto „Nach den Jubiläen“ vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck gänzlich online veranstaltet wurde, hielt Köhlmeier die (virtuelle) Eröffnungsrede.

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SR2 Fragen an den Autor, 31.03.2019

Heute glaubt niemand mehr, dass es unseren Kindern mal besser gehen wird. Muss das so sein? Muss es nicht! Der Soziologe und erprobte Zukunftsarchitekt Harald Welzer entwirft uns eine gute, eine mögliche Zukunft. Anstatt nur zu kritisieren oder zu lamentieren, macht er sich Gedanken, wie eine gute Zukunft aussehen könnte: In realistischen Szenarien skizziert er konkrete Zukunftsbilder u.a. in den Bereichen Arbeit, Mobilität, Digitalisierung, Leben in der Stadt, Wirtschaften, Umgang mit Migration usw. Erfrischend und Mut machend zeigt Welzer: Die vielbeschworene »Alternativlosigkeit« ist in Wahrheit nur Phantasielosigkeit.

https://sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=10042&pnr=&tbl=pf

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Zecken breiten sich aus, Wälder brennen, Zehntausende Menschen sterben jährlich an der Hitze – die Klimakrise wird Deutschland verwüsten. Und das nicht erst 2100.

Vor einiger Zeit saß ich mit meiner Partnerin Theresa am Lagerfeuer, ein befreundetes Paar hatte gerade geheiratet. Wir sprachen darüber, was wir eigentlich füreinander sein wollen – vielleicht auch weil sich zwei Menschen da gerade so klar zu einer gemeinsamen Familie bekannt hatten. Wir sprachen darüber, ob wir Kinder wollen. Ich konnte ihr da keine klare Antwort geben. Ich sagte: „Ich habe Angst.“ – t-online.de

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Eine Legende einer sehr fernen Zukunft: Alles ist dabei, sich aufzulösen, die Religion, auch die Sprache – aber nicht die Hoffnung. Denn einige Menschen fahren fort, im Laufe der Generationen an Mitmenschlichkeit zu glauben.

Geflimmer und Blitzlichter, mehr oder weniger unberührte Fußspuren der Zukunft, während die Erde als Attrappe am Himmel hängt. Jean Muno malt sich die Zeiten aus, in denen selbst Wissenschaft und Technik vorüber sind, nachdem sie sich bis zu den äußersten Grenzen des Menschen vorgewagt hatten.

 

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Hört endlich auf die Träumer, sie sind die wahren Realisten. Sie retten Europa und die Demokratie. Kein Nationalstaat kann heute noch alleine Probleme lösen.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs verhandeln in einem brennenden Haus darüber, welche Summe für den Wasserschaden bereitgestellt werden könne, wenn man das Feuer löscht. Der Vorwurf, sie hätten den Kontakt zu den Bürgern verloren, stimmt nicht. Sie hatten ihn nie…Faz.net

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Wächst auf den Feldern künftig Soja statt Weizen? Hirse statt Kartoffeln? Wie können sich Landwirte gegen den Klimawandel wappnen? Über zwei Bauern und ihre sehr gegensätzlichen Strategien – und Wissenschaftler, die die deutschen Landwirte sogar als Gewinner des Klimawandels sehen.

Zehn Arten, das ist für Wittenberg so etwas wie eine Versicherung. „Wenn eine mal ausfällt, geht es der anderen vielleicht umso besser“, sagt er. Soja zum Beispiel kam in diesem Jahr rätselhafterweise schlecht. Die weiße Lupine kam dafür umso besser.

Vielfalt ist das eine. Der Boden ist das andere. „Gepflügt“, sagt Wittenberg, „habe ich seit 22 Jahren nicht mehr.“ – kn-online.de

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Albert Almering – SF im Allgemeinen und Lem im Besonderen (Examensarbeit)

6.1. Die „Erlebensebenen“ in der Erzählung Tichys
6.2. Die Linguistische Prognostik Trottelreiners
6.3. Chemokratie und Psivilisation 

In Costricana findet der achte futurologische Kongreß statt, der die Überbevölkerung der Welt und ihre Bekämpfung thematisiert. Der Kongreß beginnt unter schlechten Vorzeichen: in den Straßen um das Hilton, das die Kongreßgäste beherbergt und eine geschlossene Welt für sich ist, tobt der Bürgerkrieg zwischen der Militärregierung und Putschisten. Auch neuartige chemische Kampfstoffe, „Gutstoffe“ und Benignatoren, die Reue, allumfassende Liebe und Güte induzieren, kommen zum Einsatz. Schließlich müssen sich auch die Teilnehmer des Kongresses in die Kanalisation des Hotels zurückziehen, wobei sie den Kampfstoffen aber nicht ganz entfliehen können. Die Wirklichkeitsebenen verschieben sich durch die Überlagerung immer neuer halluzinatorischer Erlebnisse; auf einer dieser Erlebnisebenen wird Tichy so schwer verwundet, daß man ihn einfrieren muß, bis sich die Medizin seines Falles annehmen kann. Die folgenden Erlebnisse in der Zukunft des Jahres 2039 sind das Kernstück der Erzählung: Tichy ersteht von den Toten auf und findet sich in der Gesellschaftsordung der Chemokratie wieder (Tichy erwacht erstaunlicherweise geheilt aus dem Kälteschlaf – eine Erklärung für seine Genesung wird nicht gegeben)… www.stanislaw-lem.de

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