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Archive for the ‘Natur’ Category

Lange Nacht über Krankheit, Heilung und Gesundheit. – Von Burkhard Reinartz

Weltweit steigt die Zahl der therapieresistenten chronischen Krankheiten. Immer mehr Patienten wenden sich komplementären Heilverfahren zu. Sind Körper und Seele feiner verwoben, als die Schulmedizin annimmt? Was macht Gesundheit und Krankheit in der Erfahrung von Menschen aus? Der Schweizer Arzt und Psychiater Jakob Bösch litt unter Depressionen und versöhnt heute Schulmedizin und komplementäre Heilmethoden. Die 77-Jährige Gesundheitsprofessorin Annelie Keil hat einen Herzinfarkt und drei Krebserkrankungen überlebt. Eine ‚Lange Nacht‘ über die Kunst, achtsam mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

http://www.deutschlandradiokultur.de/lange-nacht.1023.de.html

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Die Entwicklung der Quantenmechanik in den Jahren 1925–1927 wird oft als revolutionärer Bruch mit der klassischen Physik beschrieben, welcher aus Konflikten zwischen dem mechanischen Weltbild des 19. Jahrhunderts und neuen experimentellen Resultaten entsprang. Eine gründliche historische Analyse der verfügbaren Quellen zeigt jedoch, dass theoretische Strukturen und Methoden der klassischen Physik in der Entstehung der Quantenmechanik eine große Rolle spielten und die Quantenrevolution überdauerten. Im Falle der Schrödingerschen Wellenmechanik tritt dies deutlich zutage: Die Hamilton-Jacobi-Theorie der analytischen Mechanik bildete Schrödingers Grundlage für die Ableitung seiner berühmten Wellengleichung. Eine von Hamilton in den 1830er Jahren aufgestellte Analogie zwischen Optik und Mechanik spielte dabei eine Schlüsselrolle. In meinem Vortrag werde ich Schrödingers Weg auf der Suche nach einer Wellentheorie der Materie nachzeichnen, die Entstehungsgeschichte der Schrödingergleichung rekonstruieren, und die Geschichte der Wellenmechanik in den größeren Kontext der Geschichte der Quantenphysik einbetten.

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Die Erde ist eine Scheibe die von vier Elefanten getragen wird, welche wiederum auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen, die durch das All schwimmt – so sieht die Welt in Terry Pratchetts Zyklus der Scheibenweltromane aus, der 41 Bände umfasst. Fast überflüssig zu erwähnen, dass es in der Scheibenwelt Magie gibt und die Lehrstühle an der „Unsichtbaren Universität“ von Zauberern besetzt sind.

Vieles ließe sich zu diesem Werk sagen, doch ist es vor allem eines: Eine Huldigung der heutigen Wissenschaft und ihrer Vertreter, die uns Menschen aus der Dunkelheit archaischer und irrationaler Vorstellungen, wie sie die Scheibenwelt symbolisiert, hin zum Lichte wissenschaftlicher Erkenntnis geführt haben…

Die Überwindung der Magie

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„Das Bild der materiellen Wirklichkeit ist heute so schwankend und unsicher, wie es schon lange nicht mehr gewesen ist.“ Erwin Schrödinger

Gut verständlicher Vortrag des grossen Physikers. Der Wiener Erwin Schrödinger (1887-1961) leistete bahnbrechende Arbeiten zur Wellenmechanik und Quantentheorie, für die er unter anderem mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Untrennbar mit seinem Namen verbunden sind die von ihm entdeckte „Schrödinger-Gleichung“ sowie sein berühmtes Gedankenexperiment „Schrödinger’s Katze“.

Hinweis zum im Vortrag erwähnten Begriff „Quantensprung“: „Heute wird das Wort Quantensprung in der physikalischen Fachsprache kaum noch benutzt. Man spricht allgemein von Übergängen zwischen Zuständen.“ (Wikipedia)

Gliederung:
1. Die Krise. Vorschau
2. Einiges über Korpuskeln
3. Wellenfeld und Partikel: ihr experimenteller Nachweis
4. Quantentheorie: Planck, Bohr, de Broglie
5. Wellenfeld und Partikel: ihr theoretischer Zusammenhang
6. Quantensprung und Partikelidentität
7. Wellenidentität
8. Schlußwort

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“ Niemand weiß, woher Han Shan kam.“

Er stieg aus der Ebene auf den Kalten Berg,

schrieb“was soll ich hier tun“, in den Stein,

die Überschriften fehlten, keine Numerierung

er saß und sah auf den Schnee …

Rolf Dieter Brinkmann

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Ich wohne auf dem Berg

Niemand der mich kennt

Zwischen Weißen Wolken

Bin ich immer allein

Han Shan

Diederichs Gelbe Reihe 1984

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Der Begriff selbst kommt im 12. Jahrhundert durch die Übersetzungen arabischer Texte  ins Abendland. Dementsprechend stammt das Wort Alchemie vermutlich von arabisch al-kimiya und ägyptisch k(he)m für „schwarz“ ab, al-kimiya hat seinen Ursprung im Griechischen (eventuell chymia bzw. chemeia für „Metallguss“ oder auch chymos für „Flüssigkeit“). Die Araber haben der -chimie den arabischen Artikel al- hinzugefügt und sie im Sinne der naturwissenschaftlichen Empirie und einer medizinischen Ausrichtung weiterentwickelt. Ihr Einfluss reichte zur Zeit des islamischen Großreiches von Spanien bis nach Indien. So gibt es auch im Chinesischen ähnliche Begriffe, die auf einen vergleichbaren Sinnzusammenhang verweisen könnten: ( Kim-Iya – „Goldmachersaft“). In lateinischen Texten ist er als alkimia, alquimia, alchimia und alchemia nachzuweisen. Paracelsus und Georg Agricola verwendeten die Worte chymia bzw. chymista für die Alchemie. Die etymologische Wurzel des Terminus „Alchemie“ ist allerdings umstritten. Bei dem Präfix „al-“ handelt es sich um den arabischen bestimmten Artikel. Anders verhält es sich bei „chimia“. In einer Lesart lässt sich Alchemie mit „Kunst der Ägypter“ übersetzen. Die allgemein übliche Lehrmeinung führt den Terminus auf griechisch „chéo“ („gießen“) zurück. Demnach bezeichnet dann „chymeía“ oder „chemeía“ die Handwerkskunst, flüssiges Metall zu gießen.- keintagsfliege

 

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… Als erster mythischer Beherrscher, (denn rein mythisch ist die Frühzeit dieses Landes und sagengeschichtlich ausgeprägt) des ausgedehnten Reiches Thüringen wird der Frankenkönig Chlodio oder Chlodowig genannt, der Erbauer jenes Dispargum, über das, wo es gelegen, die Forscher stritten und noch streiten, da viele Orte auf diese Ehre Anspruch machen. Einst badete im Meere Chlodio’s Gemahel, da rauschte ein Meerwunder aus der dunkeln Tiefe herauf und trug Verlangen nach der Umarmung der schönen Königin, und sie gewährte, was sie nicht weigern konnte. Dieser Umarmung Frucht war Merovig, Thüringens zweiter König, der Gründer von des Landes uralter Hauptstadt Erfurt, in deren Nähe er das Herrscherschloss Merwigsburg erbaute. In diesen Zeiten zuckte und blutete Deutschland unter den Schlägen der Gottesgeisel Attila, der die Länder verheerte; und an der Stätte des alten Eisenach herrschte ein Gewaltiger, Günther mit Namen, dessen reizende Tochter Chrimhild der wilde Etzel freite und dort festliche Hochzeit hielt; ihm und seinen Hunnen wurde ganz Thüringen unterthan und zinspflichtig, bis Attila hinweg, und Merovig todt war; da warfen die Thüringer das Hunnenjoch ab und wählten sich einen andern König, der hiess Basinus… gutenberg

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