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Archive for the ‘Psychologie’ Category

Freitag, 16.04.2021. 21:05 bis 22:30 Uhr – BAYERN 2

Am 4. Juli 1845, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, bezog der Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau eine selbsterbaute Blockhütte bei Concord am Walden-See. 1854 veröffentlichte er „Walden„, das zivilisationskritische Postulat eines radikalen, nur der Natur verpflichteten Individualismus. Heiner Goebbels lässt die amerikanische Avantgarde-Legende Bob Rutman Textpassagen aus „Walden“ vortragen. Rutman wurde 1931 in Berlin geborenen, floh mit seiner jüdischen Mutter vor den Nazis, wuchs in den USA auf und stand mit seiner Musik und Aktionskunst den Beatpoeten nahe. Goebbels bettet die Texte in Natur-Sounds, in Orchesterklänge, Elektronik sowie popmusikalische Zitate. Es entsteht ein anspielungsreicher Diskurs zum Thema Technik, Kultur und Natur.

Heiner Goebbels, geb. 1952, Komponist, Regisseur, Autor. 

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Der Untertan – Ein Jahrhundert-Roman von Heinrich Mann

https://www.ardaudiothek.de/der-untertan-ein-jahrhundert-roman-von-heinrich-mann/heinrich-mann-der-untertan-1-19-lesung-des-klassikers/87654132

Nach oben buckeln, nach unten treten – Diederich Heßling ist fies, feige und rücksichtslos. „Der Untertan“ ist Heinrich Manns scharfsinniger Blick auf das, was jeden autoritären Laden zusammenhält. Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers fast ungekürzt: 19 Stunden Lesung mit Hans Korte

https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-2418292.html

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Rituale bringen Ordnung ins tägliche Chaos; sie schaffen Verlässlichkeit, wirken vertrauensbildend, stiften Sinn und konstituieren Gemeinschaft.

Wenn es so etwas gibt wie eine durchgängige Motivation bei der Konstitution von Ritualen, dann diejenige, dass Menschen der unterschiedlichsten Zeiten und Weltgegenden die Immanenz ihres Daseins noch nie gereicht hat. Und dass sie einer Instanz bedürfen, die ihr physisches Leben transzendiert. Etwas, das größer, stärker, weitblickender und vollkommener ist als sie selbst.

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/rituale-nabelschnur-zum-goettlichen-swr2-essay-2021-04-12-100.html

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Abu`l Hasan Khirqani: Viele Menschen, die in Wirklichkeit tot sind, spazieren auf der Straße herum, und viele, die in ihren Gräbern liegen, leben in Wirklichkeit noch.

Sufis

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SWR 2 – Sonntag, 11. April 2021 um 18:20 Uhr

Am 11. Mai 1960 schnappte der israelische Geheimdienst Mossad in Argentinien Adolf Eichmann alias Ricardo Klement und brachte ihn nach Israel. Der Hauptorganisator der Shoa hatte ab 1941 im Reichssicherheitshauptamt RSHA, Sektion IV B 4 (Judenangelegenheiten, Räumungsangelegenheiten) die Deportation und Ermordung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden geplant und geleitet. Zur Vorbereitung seines Prozesses verhörte ihn der israelische Polizeioffizier Avner W. Less rund 35 Tage lang.

Jochen von Lang hat aus den 3564 Seiten starken Protokollen dieser Verhöre entscheidende Passagen zusammengestellt. Der Wortlaut blieb unverändert. So werden Eichmanns Sprechweise erlebbar, die sich auf den Verwaltungsjargon und auf Sprachschablonen beschränkte, sein streng hierarchisch strukturierter Charakter, dessen Subalternität kein Gefühl für persönliche Verantwortung zuliess, und schliesslich sein Hang zum Grandiosen und zur Radikalität als Kompensation seines Nichtigkeitsgefühles.

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/der-fall-ricardo-klement-verhoer-eines-massenmoerders-swr2-hoerspiel-am-sonntag-2021-04-11-100.html

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Von Stefanie Oswalt

Handauflegen, Wunderheilung und angebliche Hexerei. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten in Westdeutschland selbst ernannte „Wunderdoktoren“ wie Bruno Gröning regen Zulauf. Diese Realitätsflucht hatte konkrete Gründe.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/wunderheiler-und-hexenglaube-in-der-nachkriegszeit-die.976.de.html?dram:article_id=495020

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Die fünfteilige Essay-Reihe „Über das Unheimliche“ befragt das Unheimliche, also all das, was „im Verborgenen bleiben sollte und hervorgetreten ist“ – hervorgetreten insbesondere durch ungeahnte Zusammenhänge, Verbindungslinien und den Zerfall von Grenzen.

Etwa zwischen der Gegenwart und dem sogenannten Erzählen, zwischen den eigenen Erinnerungen und dem Internet, zwischen der Mondlandung, Moby Dick, Johannes Kepler, den Kennedys, dem ersten Radiohörspiel, dem letzten Kastraten und der brennenden Kathedrale von Notre Dame.

Was das miteinander zu tun hat? Schwer zu sehen, besser zu hören. Pascal Richmann hat zweihundert Stimmen miteinander verwoben, von Christa McAuliffe bis Tsunemi Kubodera. Entstanden ist eine Erzählung ohne Zentrum, unhierarchisch und impulsiv, die sich nach Art einer Ermittlung verdichtet, ein großer Collage-Essay in fünf Teilen über alles und das Unheimliche.

Etwas früh war die Sammlung nicht mehr komplett. Die Sendungen 3-5 finden sich hier unter mir. Die Manuskripte ohnehin.

https://www.swr.de/swr2/programm/podcast-swr2-essay-100~pagepodcast@2dswr2@2dessay@2d100-1-113abb55dbe79d59a6cf309449bc2c59d72e6058.html

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/ueber-das-unheimliche-richmann-100.html

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Vor allem, ihr Geradlinigen, gebt acht in den Kurven!

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