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Archive for the ‘Literatur’ Category

Den so genannten „Kleinen Nobelpreis“ hat er schon, der renommierte Nordische Preis der Schwedischen Akademie wurde ihm vor zwei Jahren der verliehen. Hierzulande ist der 78-jährige Dag Solstad noch immer ein Geheimtipp. Das könnte sich jetzt ändern, wenn heuer bei der Frankfurter Buchmesse die norwegische Literatur im Rampenlicht steht. Übersetzungen von Solstads Romanen gibt es seit langem, im kleinen Schweizer Dörlemann Verlags erscheint seit 2004 eine Werkausgabe und in diesem Rahmen ist jetzt der Roman „T. Singer“ erschienen, ein Roman über das Leben eines Bibliothekars.- Um 17.22 hier: https://oe1.orf.at/player/20190820/561384

https://oe1.orf.at/artikel/661684/Dag-Solstads-Portraet-eines-Bibliothekars

 

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Michael Richter: Die größten Philosophen kennt niemand. Sie haben aus höherer Einsicht geschwiegen.

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Viktor Emil Frankl: Wenn wir nicht länger in der Lage sind, eine Situation zu ändern, sind wir gefordert, uns selbst zu ändern.

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Sie machen nur Ihren Job: Die Bevölkerungen gegeneinander aufhetzen, die alten Parameter von links und rechts wieder beleben, Sündenböcke finden, Staaten zerschlagen, alles Soziale eliminieren, denn Reiche haben wirklich keine Lust mehr, für Leute aufzukommen, die es nicht geschafft haben, ordentlich zu erben oder irgendeine Scheißplattform zu gründen. Darum gibt es euch.

Ihr seid die VollstreckungsbeamtInnen der Gier, die VollzugshelferInnen in einem Krieg gegen Normal- und GeringverdienerInnen, HenkerInnen des Sozialstaates und Hampelmänner und -frauen …

Ihr pöbelt und hetzt, ihr fördert das Schlechteste im Menschen zutage, und ihr seid ohne Scham…

https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/angst-hass-hetze-warum-populisten-vergessen-werden-kolumne-a-1281696.html

 

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WDR 3 – Samstag, 17. August 2019 19:04 Uhr

Natalia Ginzburgs Leben war geprägt durch die Erfahrungen des Faschismus. Sie entstammte einer angesehenen jüdischen Familie in Turin. Ihr Vater und ihre drei Brüder kämpften im Widerstand. Ebenso ihr erster Mann, Leone Ginzburg, der in Turin russische Literatur lehrte, seine Lehrerlaubnis aber verlor, weil er dem faschistischen Mussolini-Regime 1934 den Treueeid verweigerte. Am Ende fiel er 1944 den deutschen Faschisten in Rom zum Opfer. Trotz widrigster Umstände, politischer und rassistischer Verfolgung und Verbannung, gelang es Natalia Ginzburg noch während des Krieges, unter Pseudonym einen viel beachteten Roman zu veröffentlichen. Ihr schriftstellerisches Werk, stets begleitet von Verlagsarbeit und politischem Engagement, wurde mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. (Hördat)

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Sommerszeit

Sie hatten wohl Recht – die alten deutschen Minnesänger – die anmuthige Sommerszeit zu besingen! Welch eine Zeit ist dieß! Wie herrlich prangt der Juni im Kalender! Die Fenster stehen alle weit geöffnet; aber die Jalousien sind geschlossen. Hier und da ergießt sich ein langer Streifen Sonnenschein durch eine Spalte. Man vernimmt das Säuseln des Windes in den Bäumen; und indem er anschwellt und lebhafter wird, hört man die Thüren in der Ferne mit plötzlichem Geräusch zuschlagen. Die Bäume sind schwer von Blättern, und die Gärten prangen voll rother und weißer Blüthen. Die ganze Atmosphäre ist erfüllt mit Wohlgeruch und Sonnenschein. Die Vögel singen. Der Hahn stolzirt umher und kräht vor Uebermuth. Insekten zirpen im Grase.

https://gutenberg.spiegel.de/buch/aus-hyperion-1460/1

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Peter Schellenbaum: Das Menschen, die oft zu spät kommen, entweder ihre Wichtigkeit demonstrieren, oder im Gefühl ihrer Unwichtigkeit anderen möglichst spät zur Last fallen «wollen», was letztlich dasselbe ist, oder aber Gleichgültigkeit, gar Verachtung für den Wartenden ausdrücken «wollen», ist allgemein bekannt.

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