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Archive for the ‘Literatur’ Category

„Schön wie die gold’nen Ähren sprießen, schuf Gott die Drenter, Groninger und Friesen, und aus der Spreu und andren Resten, schuf er die Drecksäcke im Westen“.

Während die Stimmung kippt, sich das Klima gegen ihn verschärft, versucht der Orgelstimmer in nächtlicher Arbeit und täglichem Liebeswerben das Gute, Wahre und Schöne zu retten, für das er sich einen feinen Sinn bewahrt hat – für einen kritischen Glauben und für den enthusiastischen Genuss von Bach-Kantaten, für die gespenstische, aleatorische Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt, für Igor Strawinskys „Pas de deux“, DLFNDR

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Arthur Rimbaud am Horn von Afrika. Bis zu seinem Tod schreibt er kein einziges Gedicht mehr. In diese Stille hinein imaginiert das Soundwalk Collective einen Dialog zwischen den Ideen der europäischen Moderne und der Kultur des Sufismus. Von Soundwalk Collective und Patti Smith.

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Das Klügste, was ich tun konnte, war, noch einen zur Brust zu nehmen und den ganzen Mist zu vergessen.

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Um verstehen zu können, habe ich mich zerstört. Verstehen heißt das Lieben vergessen. Ich kenne nichts, was zugleich falscher und bedeutsamer wäre als der Ausspruch Leonardo da Vincis, demnach wir etwas nur lieben oder hassen können, wenn wir es verstanden haben.

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Franz Werfel: Ich denke allmählich, von Menschen umgeben zu sein, die, weil es anscheinend gar nicht anders geht, die Stufenleiter der Evolutionstreppe nicht besteigen, sondern vielmehr und häufig möchte man laut ja dazu sagen, hinunterpurzeln in die vollkommene Unwissenheit, das sie selbst aus dem Rahmen des Menschseins fallen.

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Kalenderblatt: Eine ganze Generation trug die Geschichte des Holden Caulfield ständig mit sich herum. J. D. Salingers Roman „Der Fänger im Roggen“ erlangte nicht nur in den USA eine nahezu mythische Bedeutung. Am 16. Juli 1951 wurde das Buch veröffentlicht. – Von Maike Albath. DLF

Am Morgen des 16. Juli 1951 liegt in den Buchhandlungen auf der New Yorker Fourth Avenue ein brandneuer Roman im Schaufenster. Der Umschlag sticht sofort ins Auge: ein wildgewordenes rotes Karussellpferd auf weißem Grund und darüber in Druckbuchstaben der Titel „The Catcher in the Rye“, „Der Fänger im Roggen…

Neugierige Kunden, die das Buch im Laden in die Hand nehmen, schauen auf der Rückseite einem attraktiven jungen Mann ins Gesicht: J. D. Salinger, kurze dunkle Haare, weißes Hemd, Krawatte und Tweed-Jackett, Jahrgang 1919, und, wie der Klappentext verrät, nach drei misslungenen Versuchen an verschiedenen Colleges, Verfasser von Kurzgeschichten, Veteran des Zweiten Weltkriegs. Spätestens jetzt schlagen die meisten die erste Seite auf:

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Deine Mutter und deine Schwestern bringen

Zu deinem Stein Kränze von Blumen,

die sie gesammelt haben auf dem schlichten Blumenbeet,

das deine Wonne war.

Diesen Kränzen, welche die Sonne an einem Tag zum Welken bringt,

habe ich dieses Buch hinzugefügt,

welches, ich hoffe es, einen nächsten Tag haben wird.

So, scheint mir, setzen wir unsere Studien gemeinsam fort,

gestärkt, wie ich bin in meinem unerschütterlichen Glauben an

  das Erwachen im JENSEITS.

 

Jean-Henri Fabre – Erinnerungen eines Insektenforschers 1 – Matthes & Seitz Berlin. Seite 286. Anhang.

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„So wie über allen seinen (Fabres) Schilderungen der Duft von Thymian und Lavendel ruht, die Sonne der Provence gleißt und der Mistral weht, so hat sich in vielen seiner Kapitel eine unnennbare Poesie ausgebreitet…“

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Liebes Kind

mein so leidenschaftlicher Mitarbeiter an den Insekten,

mein so scharfsichtiger Mitarbeiter an den Pflanzen!

Auf dein Bestreben hin hatte ich diese Arbeit hier begonnen,

im Gedenken an dich

habe ich sie fortgesetzt

und ich werde sie fortsetzen

im Grau meiner Trauer.

Ach! Wie niederträchtig ist der Tod,

wenn er die Blüte hinwegrafft

im vollen Glanz ihrer Entfaltung!

Jean-Henri Fabre – Erinnerungen eines Insektenforschers 1 – Matthes & Seitz Berlin. Seite 285. Anhang.

 

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