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Archive for the ‘Literatur’ Category

Zen Haltung: Ein gutes Verständnis der idealen Haltung erlaubt es uns, sich ihr anzunähern: auch im aufrechten Sitzen auf einem Stuhl, im Sitzen auf den eigenen Unterschenkeln oder selbst im Liegen, falls wir fähig sind dabei nicht einzuschlafen. Jedoch selbst wenn wir in der Lage sind, mit gekreuzten Beinen zu sitzen, bemerken wir häufig die ideale Haltung nicht oder gelangen nur manchmal vollständig in sie hinein.

Am besten kann man Zazen als einen Dialog zwischen einer idealen Haltung und unserer eigenen Haltung verstehen. Wir werden duch die ideale Haltung infomiert, und dennoch akzeptieren wir unsere tatsächliche Haltung völlig. Akzeptanz steht an erster Stelle. Aber manchmal kommt in dieser Akzeptanz das sich über den Körper hinaus ausdehnende Gefühl inneren Aufgerichtetseins zum Vorschein, und dann spüren wir, wie die ideale Haltung zu unserer eigenen wird. Dann haben wir das Gefühl, dass unser Sitzen sich selbst sitzt. (Lotusblätter 1/2001) Zentatsu Baker-roshi

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Philip Larkin

Sie versauen dich, deine Mutter und dein Vater.

Vielleicht nicht mit Absicht, trotzdem tun sie es.

Sie füllen dich an mit ihren eigenen Fehlern.

Und geben noch welche obendrauf, nur für dich.

Aber sie wurden selbst versaut.

Von Narren in altmodischen Hüten und Mänteln,

die die Hälfte der Zeit rührselig-streng waren

und sich ansonsten an die Gurgel gingen.

Der Mensch reicht das Elend weiter an den Menschen.

Es ist abgründig wie ein Festlandsockel.

Sieh zu, dass du da so bald wie möglich rauskommst,

und krieg bloß keine Kinder.

(aus Maarten t`Harts “Der Schneeflockenbaum)

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Zentatsu Baker-roshi: Stillsitzende Meditation ist keine physische Stellung, die wir einnehmen und halten, sondern es ist eine mentale und physische Haltung, in der wir kontinuierlich ankommen.

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MDR Kultur – Montag, 27. Juni 2022 um 22:00 Uhr – DDR 1979, 65 Min. (Kunstkopfstereo)

E.T.A. Hoffmanns Märchen „Der goldene Topf“ markiert einen der Höhepunkte deutscher Kunstmärchendichtung. Magisch-spukhaft-phantastische Elemente verschmelzen mit der realistischen Alltagswelt und wollen die Phantasie des Hörers um außergewöhnliche zauberhafte Impulse und Situationen bereichern.

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Hörbare Worte sind Atem, Atem ist Leben – eine Gleichung, die bis zum 29. November 1877 stimmte. An diesem Tag spricht Thomas A. Edison ein Gedicht in seine neueste Erfindung, den Phonographen. Und damit beginnt eine technische Entwicklung, die bald zum Alltag gehört. – Von Stefan Zednik

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E.T.A. Hoffmann war ein Multitalent: Jurist und Schriftsteller, aber auch Musiker und Zeichner. Der Romantiker ist vor 200 Jahren in Berlin gestorben. – DLF Kultur

„’Ein wunderlicher alter Mann, aus dem niemand klug wird, bleibt er doch, der Archivarius Lindhorst. – Nun soll er leben!‘ – Da fuhr der Student Anselmus aus seinen Träumen und sagte: ‚Das kommt daher, verehrungswürdiger Herr Registrator, weil der Herr Archivarius Lindhorst eigentlich ein Salamander ist, der den Garten des Geisterfürsten Phosphoros im Zorn verwüstete, weil ihm die grüne Schlange davongeflogen.‘“

Das Fantasiestück „Der Goldene Topf“, ( Der goldne Topf ) aus dem hier zitiert wird, hielt E.T.A. Hoffmann für sein bestes Werk. Federleicht erzählt, gelingt es ihm in diesem „Märchen aus der neuen Zeit“, das Wunderbare mitten in die reale Welt Dresdner Beamten einbrechen zu lassen. Stolz berichtete der Autor: „Die Idee so das ganz Fabulose, dem aber wie ich glaube, die tiefere Deutung gehöriges Gewicht gibt, in das gewöhnliche Leben keck eintreten zu lassen ist allerdings gewagt und so viel wie ich weiß von einem teutschen Autor in diesem Maaß noch nicht benutzt worden.“ – 200 Todestag

 

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NDR Kultur – (Ursendung)

Beim Spaziergang im Wald findet die 72-jährige Vesta einen mysteriösen Zettel. Darauf wird ein Mord erwähnt, allein – es fehlt die Leiche. Im Hörspiel nach Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“ gerät Vestas Fantasie auf gefährliche Abwege. So entsteht ein komplexes Spiel aus Realitätsebenen und Verdachtsmomenten.

https://www.ndr.de/kultur/live/stationndrkultur102-radioplayer.html

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Andre Malraux: Angst kann man in sich immer finden. Man muss nur tief genug suchen.

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