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Posts Tagged ‘Verhalten’

Wie auch immer, wenn ein Arzt heiter ist und voller fröhlicher Gedanken und zusätzlich eingebildet und selbstgefällig, dann ist dies schändlich. Ein solches Verhalten ist für einen Menschen nicht angemessen und verschleiert die wahre Bedeutung der Medizin. Gemäß dem Ruf der Medizin ist es nicht zulässig, geschwätzig zu sein und provokative Reden zu schwingen, sich über andere lustig zu machen und seine Stimme zu erheben, über richtig und falsch zu entscheiden und über andere Leute und deren Angelegenheiten zu sprechen.

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Er sollte nichts begehren und alle Konsequenzen ignorieren; er hat nicht über sein eigenes Glück oder Unglück nachzusinnen und folglich Leben zu retten und Mitgefühl zu haben. Er hat diejenigen, die zu Schaden gekommen sind, so zu betrachten, als hätte er selbst einen Schicksalsschlag erhalten und er sollte tief in seinem Herzen mit ihnen sympathisieren. Weder gefährliche Bergpässe, noch die Tageszeit, weder Wetterbedingungen, noch Hunger, noch Durst noch Erschöpfung sollten ihn davon abhalten, von ganzem Herzen zu helfen. Jeder, der auf diese Art und Weise handelt ist für die Lebenden ein großer Arzt. Jeder, der sich diesen Forderungen zuwider verhält, ist ein großer Dieb für diejenigen, die noch ihre Geister besitzen!

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Bist du dafür oder dagegen?  Transphil oder transphob, vegan oder nichtvegan, regulierten oder deregulierten Markt, Impfen oder Nicht-Impfen, Waffenlieferung an die Ukraine oder nicht? Der Imperativ des Positionsbeziehens ist endemisch. Aber vergessen wir nicht das Gegenteil des Entweder-oder,  das Weder-noch. Und darauf verweist der Wortstamm von «neutral»: keines von beiden. Man verbindet damit gern die Haltung des Ausweichens, Zauderns, Lavierens. Roland Barthes, Autor der berühmten «Mythen des Alltags», zählte das Weder-noch-Denken seiner Zeit zu diesen Mythen. «Ninisme» nannte er es («ni.. ni..»). Er meinte damit ein Denken, das sich dank eines «mythischen» neutralen Standpunkts über den damaligen Konflikten zwischen links und rechts als erhaben wähnt: «Man wägt Methoden mit der Waage ab, belädt ihre Schalen nach Gutdünken, um sich selber als unbelasteter Schiedsrichter betrachten zu können (..) Schon möglich, dass unsere Welt zweigeteilt ist, doch man kann sicher sein, dass über dieser Spaltung kein neutraler Gerichtshof waltet: keine Rettung für die Richter, sie sitzen im gleichen Boot». 

https://kaeser-technotopia.blogspot.com/2022/09/nzz29.html

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Huaitang

Löse dich von allen mentalen Objekten, unterbinde alle Gedanken:

Lass weder gute noch schlechte Gedanken in deinen Geist vordringen

und beschäftige dich weder mit buddhistischen Lehren noch mit

weltlichen Phänomenen.

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Wenn die Atomkraft-Ideologen von einer ‚ideologiefreien‘ Neubewertung der Atomtechnologie sprechen, ist vor allem eines gewiß: sie gehen den Erfolgspfad aller Populisten, genau das, was sie selbst tun, anderen vorzuwerfen. Sie verkaufen Lüge als Wahrheit, Despotie als Demokratie und Rückschritt als Fortschritt oder eben eine Ideologie als Sachlichkeit. Sie sind keine Ideologen, nein, die anderen sind es!

https://erkenntnisethik.blogspot.com/2022/07/geschichte-der-unvernunft.html?showComment=1658033561312#c1182482016537158402

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Hans Henny Jahnn: Manager aber, (…) die nur einen geschäftlichen oder einen Machtvorteil anstreben, besitzen weder ethische noch politische Bindungen im engeren Sinne. Es ist denkbar, dass sie ohne Ideale, mit dem nacktesten Nichts an humanem Geist eine Revolution entfachen, in der keiner keinem verpflichtet ist, der den Urzustand des Fressens und Gefressenwerdens in ein höchst technisiertes Zeitalter transponiert.

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Im allgemeinen hört einer mit 13 oder 14 Jahren auf, sein Anpassungsvermögen zu entwickeln und zu verbessern. Gehirn-, Gefühls- und Körpertätigkeiten, welche in diesem Alter noch schwierig oder unmöglich sind, bleiben von da an für immer außerhalb des Gewohnten. Das Ergebnis: der Mensch vermag viel weniger als er könnte; er bleibt hinter sich selbst zurück.

Gewöhnlich kommen diese Beschränkungen aus Schwierigkeiten in seiner physiologischen oder gesellschaftlichen Entwicklung. Stößt einer wiederholt auf die gleiche Schwierigkeit, so läßt er gern ab von dem, was zu meistern ihm schwerfiel, was ihm nicht gelang, worin er versagte oder was sich ihm als irgendwie unangenehm erwiesen hat. Von da aus stellt er für sich eine Regel auf, sagt z.B. „Ich kann eben nicht tanzen“ oder „Ich bin ungesellig von Natur aus“ oder „Ich werde Mathematik nie verstehen“.

Die Grenzen, die er sich dadurch setzt, werden seine Entwicklung nicht nur auf den Gebieten abschneiden, die aufzugeben er sich entschlossen hat: sie werden sich auch anderswo bemerkbar machen und sogar den ganzen Menschen beschränken.

Das Gefühl, dass ihm etwas zu schwierig sei, wird sich ausbreiten und auch auf andere seiner Fähigkeiten übergreifen. Schwer zu sagen, was einem das bedeutet, was ihm abgeht und was er daher nie versucht; und da er nicht weiß, daß es ihm fehlt, kann er den Verlust, den er ohne Wissen erlitten hat, gar nicht abschätzen.

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Andre Malraux: Angst kann man in sich immer finden. Man muss nur tief genug suchen.

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Lama Kong Ka: Nicht mit der geringsten Absicht oder Anstrengung zu üben und doch nicht für einen einzigen Augenblick abgelenkt zu werden, heißt, den natürlichen Geist richtig zu üben

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