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Posts Tagged ‘Verhalten’

Wenn die Atomkraft-Ideologen von einer ‚ideologiefreien‘ Neubewertung der Atomtechnologie sprechen, ist vor allem eines gewiß: sie gehen den Erfolgspfad aller Populisten, genau das, was sie selbst tun, anderen vorzuwerfen. Sie verkaufen Lüge als Wahrheit, Despotie als Demokratie und Rückschritt als Fortschritt oder eben eine Ideologie als Sachlichkeit. Sie sind keine Ideologen, nein, die anderen sind es!

https://erkenntnisethik.blogspot.com/2022/07/geschichte-der-unvernunft.html?showComment=1658033561312#c1182482016537158402

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Hans Henny Jahnn: Manager aber, (…) die nur einen geschäftlichen oder einen Machtvorteil anstreben, besitzen weder ethische noch politische Bindungen im engeren Sinne. Es ist denkbar, dass sie ohne Ideale, mit dem nacktesten Nichts an humanem Geist eine Revolution entfachen, in der keiner keinem verpflichtet ist, der den Urzustand des Fressens und Gefressenwerdens in ein höchst technisiertes Zeitalter transponiert.

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Im allgemeinen hört einer mit 13 oder 14 Jahren auf, sein Anpassungsvermögen zu entwickeln und zu verbessern. Gehirn-, Gefühls- und Körpertätigkeiten, welche in diesem Alter noch schwierig oder unmöglich sind, bleiben von da an für immer außerhalb des Gewohnten. Das Ergebnis: der Mensch vermag viel weniger als er könnte; er bleibt hinter sich selbst zurück.

Gewöhnlich kommen diese Beschränkungen aus Schwierigkeiten in seiner physiologischen oder gesellschaftlichen Entwicklung. Stößt einer wiederholt auf die gleiche Schwierigkeit, so läßt er gern ab von dem, was zu meistern ihm schwerfiel, was ihm nicht gelang, worin er versagte oder was sich ihm als irgendwie unangenehm erwiesen hat. Von da aus stellt er für sich eine Regel auf, sagt z.B. „Ich kann eben nicht tanzen“ oder „Ich bin ungesellig von Natur aus“ oder „Ich werde Mathematik nie verstehen“.

Die Grenzen, die er sich dadurch setzt, werden seine Entwicklung nicht nur auf den Gebieten abschneiden, die aufzugeben er sich entschlossen hat: sie werden sich auch anderswo bemerkbar machen und sogar den ganzen Menschen beschränken.

Das Gefühl, dass ihm etwas zu schwierig sei, wird sich ausbreiten und auch auf andere seiner Fähigkeiten übergreifen. Schwer zu sagen, was einem das bedeutet, was ihm abgeht und was er daher nie versucht; und da er nicht weiß, daß es ihm fehlt, kann er den Verlust, den er ohne Wissen erlitten hat, gar nicht abschätzen.

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Andre Malraux: Angst kann man in sich immer finden. Man muss nur tief genug suchen.

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Lama Kong Ka: Nicht mit der geringsten Absicht oder Anstrengung zu üben und doch nicht für einen einzigen Augenblick abgelenkt zu werden, heißt, den natürlichen Geist richtig zu üben

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Sei gefühllos !

Ein leichtbewegtes Herz

ist ein elend Gut auf der wankenden Erde.

Herrn

Dr. Karlheinz Deschner

ein Gruß.

Darmstadt, 15.X.56

Arno Schmidt

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Albert Camus: Ein zum Absurden gelangter Mensch, der folgerichtig zu leben versucht, entdeckt unweigerlich, daß nichts in der Welt schwieriger ist, als stets bewußt zu handeln. Die Umstände stehen dem fast immer entgegen. Es gilt, in einer Welt, in der Zerstreuung die Regel bildet, hellsichtig zu leben.

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Beim Erlernen des Weges müsst ihr das Ich hinter euch lassen. Habt ihr auch tausend Sutren oder zehntausende Kommentare studiert, euch selbst aber nicht von der Verhaftung an das Ich befreit, so werdet ihr schließlich in die Dämonenhölle abstürzen. Dogen

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Jorge Bucay: Erwartungen sind Hindernisse und schädlich für eine gute Lebenseinstellung. Würden wir immer bekommen, was wir erwarten, gäbe es auch keinen Raum für Dankbarkeit, denn normalerweise bedanken wir uns nicht für das, was erwartungsgemäß eintritt.

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