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Posts Tagged ‘Gespräch’

Der Ton bei gesellschaftlichen Debatten ist rau. Mithu Sanyal plädiert für mehr Humor beim Streiten. Rassistische Strukturen lassen sich dadurch zwar nicht verändern – aber immerhin könne man sich dann noch in die Augen schauen.

Es wird ausgiebig gestritten in Deutschland – über Themen wie Gender, Rassismus, Sexismus oder Machtmissbrauch. Der Ton ist dabei oft gereizt, gerade in den sozialen Medien drohen Diskussionen schnell außer Kontrolle zu geraten.

Mithu Sanyal beschäftigt sich in ihrem Roman „Identitti“ mit der Mutter aller Debatten – mit der über Identität. Statt aber angstvoll zu versuchen, es jedem Recht zu machen, setzt Sanyal auf Humor. Auch vor Selbstironie macht die 49-Jährige nicht Halt.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/mithu-sanyal-ueber-streitkultur-humor-ist-ein-testfeld-fuer.1013.de.html?dram:article_id=496932

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Fazit mit Angelika Nollert.  Deutschlandfunk Kultur

Eröffnung der virtuellen Platform6 zu Ehren Okwui Enwezors

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Wozu brauchen wir Unendlichkeit? VORSPANN: Zu kaum einer Zeit wie der heutigen sind wir als Menschen mit der Frage nach der Grenze konfrontiert. Endlichkeit und Begrenzungen aller Art, seien es die Angst vor dem eigenen Tod, die andauernden Pandemie-Maßnahmen, das drohende Ende natürlicher Ressourcen und der Biosphäre oder der beengende Vektor staatlicher Strukturentwicklungen, bestimmen weite Teile des öffentlichen Diskurses. Aus dieser Umklammerung der Enge drängt die Frage nach der Offenheit, nach dem, was jenseits unserer begrenzten Vorstellungen liegt.

 

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Literaturhaus Halle – Erreichbar, nah und unverloren. Reisen zu Paul Celan. Teil 1.

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Die Menschenwelt ist heute in zwei Lager aufgespalten, von denen jedes das andere als die leibhafte Falschheit und sich selber als die leibhafte Wahrheit versteht. Während des ersten Weltkrieges ist mir offenbar geworden, dass sich ein Prozess vollzieht, den ich bis dahin nur geahnt hatte: Die zunehmende Erschwerung des echten Gesprächs, und ganz besonders des echten Gesprächs zwischen Menschen verschiedener Art und Gesinnung. Der unmittelbare, rückhaltlose Dialog wird immer schwerer und seltener, immer unbarmherziger drohen die Abgründe zwischen Mensch und Mensch unüberbrückbar zu werden. Dies, so ging mir damals auf, ist die eigentliche Schicksalsfrage der Menschheit.

Seither habe ich unablässig darauf hingewiesen, dass die Zukunft des Menschen als Mensch von einer Wiedergeburt des Dialogs abhängt. Es gilt, das massive Misstrauen in andern zu überwinden, aber auch das in uns selbst.

Ich meine damit nicht das angestammte Urmisstrauen, etwa das gegen den Artfremden, den Unsteten, den Traditionslosen, das Misstrauen des Bauern im abgelegenen Gehöft gegen den plötzlich vor ihm auftauchenden Landstreicher.

Ich meine das universale Misstrauen unseres Zeitalters. Nichts steht dem Aufstieg einer Kultur des Dialogs so sehr im Wege wie die dämonische Macht, die unsere Welt regiert, die Dämonie des grundsätzlichen Misstrauens.

Entnommen aus:: Werkausgabe „Schriften zur Psychologie und Psychotherapie“

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Martina Bengert und Wolfram Eilenberger im Gespräch mit Simone Miller

Hitler ist noch nicht an der Macht, als Simone Weil 1932 durch Deutschland reist. Doch die junge französische Philosophin sieht bereits klar voraus, welche Entwicklung das Land unter dem Einfluss der Nationalsozialisten wohl bald nehmen wird. In der Zeit, als Weil zu den zentralen Themen ihres Denkens findet, habe in vielen Gesellschaften Europas eine enorme Spannung zwischen Individuum und Gesellschaft bestanden, sagt der Berliner Philosoph und Schriftsteller Wolfram Eilenberger. – DLF Kultur

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Für den Wiener Philosophieprofessor Konrad Paul Liessmann zeigt sich im Umgang mit Corona eine gekränkte Gesellschaft: Jeder und jede leidet anders, viele suchen nach Schuldigen und empören sich über eine gefühlte Freiheitsberaubung. Das Leid, das die Krankheit verursache, gehe in diesem Diskurs unter. Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Christiane Florin. – DLF

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Bayern 2hoerspiel-pool

ARTMIX.GALERIE – Jakob Nolte über sein Hörspiel „Die Glücklichen und die Traurigen“ – artmix

Groteske · Chinesische Investorin kauft niedersächsisches Städtchen – um es an unbekanntem Ort als Freizeitpark wieder aufzubauen. Und die Bewohner des Städtchens? Kompensieren ihre Irrfahrt auf hoher See durch permanentes Reden. // SHOWNOTES ein weiteres Hörspiel von Jakob Nolte:

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1965 erschien Hannah Arendts Buch „Über die Revolution“ auf Deutsch. Im Zentrum steht die Frage: Wie entsteht eine Demokratie? Wie behauptet sie sich? Und wodurch unterscheiden sich die Revolution von 1789 in Frankreich und die US-amerikanische, also der Unabhängigkeitskrieg? Hannah Arendt hatte immer wieder über die Revolution nachgedacht: Warum kommt es zu einer? Weshalb siegen die Aufständischen? Wann unterliegen sie? Wie muss eine Revolution gesichert werden, um Bestand zu haben? Das Nachtstudio lud sie ein, im Gespräch mit Carlo Schmid ihre Thesen über die Revolution zu erläutern: ein Gedanken- und Schlagabtausch, eine Möglichkeit, zwei Menschen beim Denken zuzuhören, die klar ihre Gedanken darlegen

(Das Gespräch wurde am 19. Oktober 1965 im dritten Hörfunkprogramm des Norddeutschen Rundfunk gesendet). Carlo Schmid (1896-1979) war ein deutscher Politiker (SPD) und renommierter Staatsrechtler, eine der prägendsten Persönlichkeiten der frühen Bundesrepublik und gehört zu den Vätern des Grundgesetzes und des Godesberger Programms der SPD; er setzte sich stark für die europäische Integration und die deutsch-französische Aussöhnung ein.

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