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Posts Tagged ‘Gedanken’

Bankei: Ich war noch ein junger Mann, als ich das Prinzip des Ungeborenen und seine Beziehung zum Denken entdeckte… Was wir einen Gedanken nennen, ist bereits um eine oder mehrere Stufen von der lebenden Wirklichkeit des Ungeborenen entfernt. Würdet ihr einfach im Ungeborenen leben, so gäbe es nichts, was ich euch sagen könnte, und ihr wärt nicht hier, um mir zuzuhören. Doch der Buddha-Geist spiegelt aufgrund seiner Ungeborenheit und der ihm innewohnenden Erleuchtungskraft bereitwillig alle Dinge, die sich ihm bieten, und verwandelt sich in sie; so wird aus dem Buddha-Geist das Denken.

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Wenn man davon spricht, dass etwas „völlig utopisch“ ist, meint man meist: unrealistisch, nicht umsetzbar. Doch im Diskurs über Politik und Gesellschaft bedeutet „Utopie“ etwas anderes: Utopien im engsten Sinn sind gedankliche Entwürfe einer besseren Gesellschaft.

https://oe1.orf.at/artikel/453463/Glanz-und-Elend-der-Utopien

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Nathan Gil: Dieser „Ich“- Gedanke ist ein trickreicher Geselle, sehr glatt und rutschig in seiner Subtilität; es scheint, dass er die Aufmerksamkeit dauernd in den Gedankenstrom ablenkt – „weg von“ der Gegenwart – die kein spezielles Empfinden oder Erleben braucht, sondern alle Empfindungen und Erlebnisse IST, dazu gehört auch die scheinbare Ablenkung „weg von“ der Gegenwart.

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Da der Geist nicht fassbar ist, wird es schwer sein, sich über ihn klar zu werden. Logischerweise erhebt sich daraus  der Zweifel über das WER?

Anweisungen des Meisters Hsu Yün: Das soll kein grober Zweifel sein; je feiner, desto besser. Zu jeder Zeit und überall sollte dieser Zweifel unermüdlich durchleuchtet werden. Es muss dies wie ein beständiger Strom sein, ohne dass ein zweiter Gedanke dazu kommt. Bleibt dieser Zweifel bestehen, so versuche man nicht, ihn zu erschüttern. Hört er auf, so versuche man, ihn wieder auf behutsame Weise zu wecken.

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Der verstorbene Zen-Meister Hsu Yün sagte (verknappt): Alle hua-t`ous haben nur einen Zweck, der ganz simpel ist und gar nicht Besonderes an sich hat. Betrachtet  man die Frage: (…) „Wer ißt?“ – oder: „Wer schläft?“, so ist jedesmal die Antwort auf dieses WER? die gleiche. „Der Geist“.

Worte stammen aus dem Geist, und der Geist ist der Kopf der Antwort. Der Gedanke entstammt dem Geist und der Geist ist der Kopf des Gedankens… –

Der Kopf des Gedankens ist nichts anderes als der Geist. um es klar zu machen: bevor ein Gedanke entsteht, ist er hua t`ou. Das bedeutet, wer in das hua t`ou schaut, schaut in den Geist. Das ursprüngliche Gesicht, bevor man geboren wurde, ist der Geist …

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Die hua-t`ou-Technik

Wir haben den schweifenden Geist zu zügeln und von allen Gedanken zu reinigen, bevor wir von der Zen-Technik reden können. Darum ist es der erste Schritt, den Strom der Gedanken versiegen zu lassen. Wie wissen, dass das besonders schwer ist. Gelingt es uns aber nicht, so können wir mit der Selbstgestaltung nicht beginnen. Aus diesem Grunde vermittelten die Alten eine Technik, mit deren Hilfe es möglich ist, aufkommende Gedanken aus dem Geist zu verbannen. Es ist dies die hua-t`ou- Technik. Hua-t`ou ist der Geist in seinem Zustand vor seiner Bewegung durch einen Gedanken oder einen mentalen Wortbegriff. – (Charles Luk, Lu K’uan Yu.)

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So habe ich es mir nicht vorgestellt,dass die Dinge so sind…..Pläne,Träume,und plötzlich wieder eine Biegung im Weg.Vielleicht lassen sich Träume nicht wieder zum neuen Leben erwecken? Bleiben Träume wie Menschen für immer tot!

Die Bilder hierzu: https://zeitderreife.wordpress.com/

 

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Meine Eltern schliefen getrennt. Ich schlief im Zimmer des Vaters. Aus der Tür zum Zimmer der Mutter kamen beängstigende Einflüsse. Nachts war die Mutter unheimlich und geheimnisvoll. Eines nachts sah ich aus ihrer Tür eine etwas luminose, unbestimmte Gestalt treten, deren Kopf sich nach vorn vom Hals abhob und in die Luft vorausschwebte, wie ein kleiner Mond. Sofort entstand ein neuer Kopf, der sich wieder abhob. Dieser Prozeß wiederholte sich sechs- bis siebenmal. Ich hatte Angstträume von Dingen, die bald groß, bald klein waren. So z. B. eine kleine Kugel in weiter Entfernung, die sich allmählich annäherte und dabei ins Ungeheure und Erdrückende wuchs, oder Telegraphendrähte, auf denen Vögel saßen. Die Drähte wurden immer dicker, und meine Angst wurde immer größer, bis ich daran erwachte. – («Erinnerungen, Träume, Gedanken» ss. 24-25)

https://www.carl-g-jung.de/deutsch/traueme.html

https://www.carl-g-jung.de/

https://www.zvab.com/buch-suchen/textsuche/jung-symbolik-des-geistes/

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Bankei: Was wir einen Gedanken nennen, ist bereits um eine oder mehrere Stufen von der lebenden Wirklichkeit des Ungeborenen entfernt. Würdet ihr einfach im Ungeborenen leben, so gäbe es nichts, was ich euch sagen könnte, und ihr wärt nicht hier, um mir zuzuhören. – (O.W. Barth 1988)

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