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Posts Tagged ‘Pandemie’

Die Wahrheit ist nicht relativ

Spielt naturwissenschaftliche Evidenz in der Pandemie eine zu große Rolle? Nun, schon Francis Bacon wusste: Man besiegt die Natur, indem man ihren Gesetzen gehorcht. Von 
Es ist jetzt schon weit über 2.000 Jahre her, dass Epikur in einem Brief an einen Freund einen bis heute gängigen Vorbehalt gegen die Neuzeit formulierte. Es sei doch viel besser, meinte der Philosoph nämlich, dem Mythos der Götter zu folgen, als wie ein Sklave der Schicksalsnotwendigkeit der Naturphilosophen untertan zu sein. Der Mythos vertröste schließlich auf die Hoffnung, dass die Götter sich durch Verehrung bitten ließen, während das Schicksal nur unerbittliche Notwendigkeit aufweise.

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Blaise Pascal stellte eine berühmte Kosten-Nutzen-Rechnung über den Gottesglauben an. Was bringt er mir? Wenn Gott existiert, verspricht der Glaube ewige Glückseligkeit; dagegen bestraft Gott den Unglauben mit ewiger Verdammnis. Wenn Gott nicht existiert, dann ist es ziemlich egal, ob man an ihn glaubt oder nicht. Summa summarum beschert mir der Glaube Glück, mit dem Unglauben riskiert man Elend. Und zwar ungeachtet, ob Gott nun existiert oder nicht.

Ich will damit nicht insinuieren, der Gottesglaube sei ein religiöses Placebo. Aber mit diesem Argument – als «Pascals Wette» in die Geschichte eingegangen –  lässt sich überraschenderweise ganz profan eine Analogie zur Pandemie herstellen…,.. kaeser-technotopia.blogspot.com

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Für den Wiener Philosophieprofessor Konrad Paul Liessmann zeigt sich im Umgang mit Corona eine gekränkte Gesellschaft: Jeder und jede leidet anders, viele suchen nach Schuldigen und empören sich über eine gefühlte Freiheitsberaubung. Das Leid, das die Krankheit verursache, gehe in diesem Diskurs unter. Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Christiane Florin. – DLF

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Für das Jahr 2020 drängt sich nichts so sehr auf wie ein Rückblick auf vergangene Pandemien. Es ist Advent. Gott steh uns bei.

Mit manchen Schreibern ist es gelinde gesagt erstaunlich, wie punktgenau sie auf postmoderne Ereignisse passen. Weniger gelinde gesagt ist es unfair bis geradenwegs widerlich. So hat unser aller Hausheiliger Edgar „The Divine“ Allan Poe 1842 mit The Masque of the Red Death (in der Urfassung ist die Schreibung noch Mask) die bis heute passende Parabel auf alle sozialdynamischen Prozesse während der Zeiten von Pest und sonstiger Epi- und Pandemien geliefert.- weheklag.wordpress.com

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Bis zur Erschöpfung ringt ein Team im Universitätsklinikum Bonn mit dem Virus, das die Welt verändert hat. In der Corona-Krise waren unsere Reporter über Wochen im Inneren dieses Apparats, in dem es um Leben und Tod geht. Und manchmal um Wunder. Ein Text von Vivian Pasquet – geo.de

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Wissenswelle – Podcast der Universität Hamburg – Virologe Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit im Podcastgespräch

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Der französische Philosoph Jean-Luc Nancy sieht die Virus-Pandemie nicht als ein isoliertes Phänomen, nach dessen Verschwinden die unterbrochenen gesellschaftlichen Prozesse sich fortsetzen könnten. Die bedrohliche Situation lasse die Widersprüche dieser Gesellschaft noch stärker hervortreten und ihre eigene Zerstörung begreifen. Das Ende der Seuche könnte der Anfang eines bedeutenderen Kampfes sein…,..

https://faustkultur.de/4254-0-Jean-Luc-Nancy-Ein-zu-menschliches-Virus.html

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Sebastião Salgado fühlt sich wegen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens während der Coronavirus-Pandemie wie in einer Krisenregion. Viele Werte werden sich jetzt ändern, ist sich der brasilianische Fotograf sicher.

„Das ist eine Art Leere in der Seele. Man weiß, es wird schlimm sein, aber für wen? Es könnte für mich sein, meine Frau, meine Söhne“, sagte der 76-Jährige in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Zeitung „O Globo“. „Man weiß nicht, wo die Bombe einschlagen wird.“ So wie man auch nicht wisse, wen das Virus treffen wird…,.. monopol-magazin.de

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(…) Auch in der Bundesrepublik werden Forderungen laut, sich die Wirtschaft nicht von einer dahergelaufenen Pandemie ruinieren zu lassen. Das Handelsblatt hat beispielsweise zuletzt die Absonderungen des Investors Alexander Dibelius (McKinsey, Goldman Sachs) in Artikelform gegossen, der ebenfalls dafür plädierte, dass die Räder wieder rollen müssen: “Besser eine Grippe als eine kaputte Wirtschaft.” Gerade in zynischen Sätzen wie diesen, die es eigentlich nur in Krisenzeiten bis zum Rampenlicht der veröffentlichten Meinung schaffen, kommt der zivilisationsbedrohende Irrationalismus der kapitalistischen Produktionsweise klar zum Vorschein. Das Kapital ist der amoklaufende, fetischistische Selbstzweck einer uferlosen Verwertungsbewegung, ein Selbstzweck, dem wirklich alles geopfert werden kann.-

Coronakrise: Der kommende Absturz

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