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Posts Tagged ‘Zen’

Seihei (845-919) fragte Suibi (T`sui wei)*: „Was ist das Grundprinzip des Buddhismus?“

„Warte“, sagte Suibi, „bis niemand mehr um uns ist, dann will ich es dir sagen.“

Nach einer Weile wiederholte Seihei seine Frage und sprach: „Nun ist niemand mehr um uns; bitte erleuchte mich.“

Suibi stiegt von seinem Stuhl herab, führte den begierigen Frager in das Bambuswäldchen, sagte aber nichts. Als dieser ihn noch einmal wegen seiner Antwort drängte, flüsterte Suibi: „Wie hoch dieser Bambus ist, und wie klein jener dort drüben!“

*Die Übergabe der Lampe, Band.15. – D.T. Suzuki: Die große Befreiung (O.W. Barth)

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Lasst nur das Denken zu Ruhe kommen, und sucht nicht mehr im Außen. Was sich euch darbietet, dem wendet eure Aufmerksamkeit zu; vertraut dem, was gerade wirkt in euch, und es wird nichts mehr geben, worum ihr euch zu sorgen hättet.

Linji

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Xuefeng: Die ganze Welt ist nichts anderes als Du selbst.

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Nan-tong Yuan-jing: Ihr müsst eure Eigennatur so klar und unverfälscht schauen, wie ihr die Innenfläche eurer Hand erkennt. Auf dem tiefsten Grund eures Seins muss eine Stille herrschen, die sich durch nichts verstören lässt.

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Was sagt nun Zen-Meister Dōgen über die Wirklichkeit und die fundamentalen Eckpunkte der buddhistischen Lehre und Praxis? Wie beschreibt er den wahren Befreiungsweg? In der Fachwelt wird das Kapitel Genjō-kōan, das dritte im Shōbōgenzō, mit seinen Kernaussagen zur Verwirklichung eines erfüllten und befreiten Lebens hoch geschätzt. 

Die wörtliche Übersetzung des japanischen Titels Genjō-kōan lautet „das verwirklichte Gesetz der Welt oder des Universums“, was Buddha-Lehre oder Buddha-Dharma bedeutet…,..

 https://yudoblog-f.blogspot.com/2022/08/das-verwirklichte-leben-und-universum.html

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Playful. Profound. Meditative. Deeply healing. Moving from Emptiness: The Life and Art of a Zen Dude is more than just a film, it’s a transformational experience. The film begins with an exploration of creativity. Where does it come from? Zen calligraphic painter Alok Hsu Kwang-han proposes that it arises from emptiness, from that silent space that houses the intelligence prior to thought. Armed with rice paper, ink, brush, and a collection of Zen teachings and koans, he unlocks a magical door for his students. According to Alok, he teaches painting “by not teaching painting.” I

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Huaitang

Löse dich von allen mentalen Objekten, unterbinde alle Gedanken:

Lass weder gute noch schlechte Gedanken in deinen Geist vordringen

und beschäftige dich weder mit buddhistischen Lehren noch mit

weltlichen Phänomenen.

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Der Ort, wo die Sache ihren Sitz hat, wo sie sich offenbaren und bewähren kann, der ist nirgendwo zu suchen, als in der eigenen Brust. Mag einer auch von Himmeln oder Höllen reden, sie alle sind nur Bilder, sind nur Formen, aufgestiegen aus dem Grund der hin und her bewegten Seele. Sei es ein Gott, sei es ein Buddha: er wird immer nur im Geiste eines Menschen festzustellen sein, sonst nirgends. Geist, Seele, Herz – es ist chinesisch stets dasselbe hsin, das ist für diese Menschen mehr als jede andere sogenannte Wirklichkeit.

Denn nur im Geist wird alle Wirklichkeit erlebt, erfahren und erkannt. Der Geist, das Herz ist darum dasjenige Feld, das zu beackern jedem Menschen mehr als alles anderen nottut. Nicht theoretische Probleme irgendwelcher Art sind wichtig, nicht das, was wir von diesem oder jenem Menschen halten, hat Belang, wichtig ist immer nur die Frage, was ich selber bin. Denn aus mir selbst kommt aller Streit und alle Qual des Daseins. Und in mir selbst ruht ganz zuunterst jener Friede, in dem aller Streit versinkt.

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Wer sich nur nach außen wendet, ohne zu sich selbst zurückzukehren, der geht als Gespenst um, und hat er, was er da draußen sucht, erreicht, so zeigt es sich, dass, was er erreicht hat, der Tod ist.

Dschuang Dsi

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