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Archive for the ‘Geist und Gott’ Category

Folgt während Zazen nicht euren Gedanken. Richtet eure Aufmerksamkeit immer wieder auf euren Körper. Neigt das Becken gut nach vorne und drückt die Knie fest auf den Boden. Denkt daran, dass die Neigung des Beckens von der richtigen Höhe des Zafus (Sitzkissen) abhängt. Der Bauch ist entspannt. Das Körpergewicht ruht auf dem Zafu und den Knien und gibt der Haltung Stabilität. Wir sind gut im Boden verwurzelt. Von dieser Grundlage aus strecken wir die Wirbelsäule und den Nacken, als wollten wir den höchsten Punkt des Kopfes in den Himmel recken. Auf diese Weise lassen wir alle Spannungen im Rücken los. Das Kinn ist zurückgezogen, so dass wir eine starke Energie im Nacken spüren können, die das Gehirn stimuliert und die Wachsamkeit erhöht. Die Schultern sind völlig entspannt und gesenkt. Auch das Gesicht ist entspannt, besonders die Kiefergelenke. Die Zunge liegt am Gaumen. Die Augen bleiben offen. Der Blick ruht vor uns auf dem Boden. Wir betrachten nichts Besonderes, wir sehen einfach, was vor uns ist, ohne den Blick willkürlich zu lenken. So stören die visuellen Objekte nicht die Konzentration… – zendoaachen.de/

 

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Gegenüber der Versuchung des Nationalsozialismus haben viele europäische und fast alle deutschen Historiker geringe Widerstandskraft gezeigt. Eine Ausnahme war der holländische Kulturhistoriker Johan Huizinga. Ihm verdanken wir das vielleicht schönste Buch, welches die europäische Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Es trägt den Titel „Herbst des Mittelalters“ und beschäftigt sich mit den Lebens- und Denkformen im Burgund des 15. Jahrhunderts… journal21.ch

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Der Fall Trojas, die Irrfahrten des Aeneas, seine Reise in die Unterwelt, der Lockruf, der ihn nach Rom führt, und die Schlacht gegen Turnus – in seiner „Aeneis“ schuf Vergil unvergängliche Bilder und Szenen der Vor- und Frühgeschichte Roms. Klaus Schreiber (Lesung) und Hanjo Kesting (Kommentierung)

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„Was ist eine einzige Kreuzigung verglichen mit jener täglichen, die der Schlaflose erleidet? Ich strich aus meinem Wörterbuch Wort für Wort. Nach dem Massaker überlebte nur eins: Einsamkeit.

Wer zum Geistigen strebt, wird das Scheitern höher stellen als jeden Erfolg. Denn das wesentliche Scheitern enthüllt uns selber, gestattet uns, uns zu sehen, wie Gott uns sieht, während der Erfolg uns von dem entfernt, was in uns und in allem am innerlichsten ist.

Nur eines zählt: ein Verlierer zu sein.“ – DLF

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Als Resultat der Entwicklung erkennt Nietzsche: Das Christentum als sinnenleere, lebensfeindliche Religion.

Den 1888 geschriebenen „Antichrist. Fluch auf das Christentum“ konnte der Philosoph zu Lebzeiten nicht mehr publizieren. Darin schreibt er:

„Das ist es nicht, was uns abscheidet, dass wir keinen Gott wieder finden, weder in der Geschichte, noch in der Natur, noch hinter der Natur, – sondern dass wir, was als Gott verehrt wurde, nicht als ‚göttlich‘, sondern als erbarmungswürdig, als absurd, als schädlich empfinden, nicht als Irrtum, sondern als Verbrechen am Leben. Wir leugnen Gott als Gott. Wenn man uns diesen Gott der Christen bewiese, wir würden ihn noch weniger zu glauben wissen.“ – DLF

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Auszüge

Die Gegensätze halten sich die Waage – ein Zeichen hoher Kultur; während Einseitigkeit zwar immer Stoßkraft verleiht, dafür aber ein Zeichen der Barbarei ist … (14)

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Harald Lesch führt einmal quer durch unser wissenschaftliches Weltbild, vom Urknall zum LHC und vom Allergrößten zum Allerkleinsten, bis hin zum Rand der Erkenntnis, zur großen Vereinheitlichten Theorie, den Stringtheorien und wieder zurück vor den Urknall.

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