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Archive for the ‘Geist und Gott’ Category

Es ist überliefert, wie Rabbi Löw in Prag aus seiner Kenntnis der Heiligen Buchstaben, aus denen alle Materie und alles Leben geschaffen sind, den Golem schuf. Dieselben Buchstaben, aus denen alles entstanden ist, können auch die Dinge verwandeln und beherrschen die Gesundheit. Über 1000 Jahre hin gibt es, ausgehend von Worms, Speyer und Köln, die sogenannten Ba‘al Shem, Magier, Wunderheiler und Ärzte. Es gibt sie auch später im jüdischen Osten. Die letzten Autoritäten dieses Berufsstandes, mit starker Nachfrage aus den USA, finden sich im 19. Jahrhundert inmitten Deutschlands. Diese Meister sind theologisch gebildet. Von einigen dieser Magier sind Legenden überliefert, dass sie auf wunderbare Weise Entfernungen überbrücken, Phantasmagorien (wie Filme) und Festmähler herbeirufen. Vor Kaisern bewirken sie Wunder. Alles dies aus Kenntnis der Gotteszeichen. Sie arbeiten, was die Heilung von Krankheiten betrifft, nur begleitend mit den Mitteln der Natur, wie sie Paracelsus anwendet.
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Hendrike Witts Studie Arno Schmidt und die Heilige Schrift behandelt die Auseinandersetzung Arno Schmidts (1914–1979) mit dem Christentum unter besonderer Berücksichtigung seiner direkten und indirekten Bibelzitate. Ausführlich besprochen werden fünf Erzählungen, von dem 1946 entstandenen Leviathan bis zu Kaff auch Mare Crisium von 1959/60.

https://literaturkritik.de/witt-arno-schmidt-und-die-heilige-schrift-arno-schmidt-glaubt-an-den-boesen-gott,25306.html

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Dieses Büchlein erscheint zum 50. Todesjahr Rabindranath Tagores, 70 Jahre nach der Darmstädter Tagore – Woche und der Abfassung dieser Legende; es erscheint auf Wunsch des Tagore – Instituts, Deutschland (Bonn), das auf ein 15 jähriges Bestehen zurückblicken kann, und das mit diesem Mythos das persönliche Erleben, die Ausstrahlung des indischen Poeten auf ein geistiges Deutschland jener Tage zeigen möchte. Rabindranath Tagore weilte 1921 eine Juniwoche in Darmstadt (Dharmanagara) auf Einladung seines Freundes Graf (Kshatriya) Hermann Keyserling (1880 – 1946), dem Begründer der Schule der Weisheit, an der Erwin Rousselle als Privatdozent lehrte und dort Tagore begegnete. Es trafen sich Menschen, die die Einheit, den Kern aller Religion auf Erden, lebten, ohne die Mannigfaltigkeit der Offenbarung Gottes zu leugnen.- schmitt-rousselle.de

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Der Intellekt ist tatsächlich dann ein Schädiger der Seele, wenn er sich vermisst, das Erbe des Geistes antreten zu wollen, wozu er in keiner Hinsicht befähigt ist, denn GEIST ist etwas höheres als Intellekt, indem er nicht nur diesen, sondern auch das Gemüt umfasst. Er ist eine Richtung und ein Prinzip des Lebens, das nach übermenschlichen, lichten Höhen strebt. Ihm aber steht das Weibliche, Dunkle, das Erdhafte (Yin) entgegen mit seiner in zeitliche Tiefen und körperliche Wurzelzusammenhänge hinabreichenden Emotionalität und Instinktivität … Das Geheimnis der Goldenen Blüte, Seite 14, -Diederichs. Einführung von C.G. Jung 1929.

 

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Vorrede zur Vorrede

Wie ich vernehme, ist die Vorrede zu den »Französischen Zuständen« in einer so verstümmelten Gestalt erschienen, daß mir wohl die Pflicht obliegt, sie in ihrer ursprünglichen Ganzheit herauszugeben. Indem ich nun hier einen besondern Abdruck davon liefere, bitte ich mir keineswegs die Absicht beizumessen, als wollte ich die jetzigen Machthaber in Deutschland ganz besonders reizen oder gar beleidigen. Ich habe vielmehr meine Ausdrücke, so viel es die Wahrheit erlaubte, zu mäßigen gesucht. Ich war deshalb nicht wenig verwundert, als ich merkte, daß man jene Vorrede in Deutschland noch immer für zu herbe gehalten. Lieber Gott! was soll das erst geben, wenn ich mal dem freien Herzen erlaube, in entfesselter Rede sich ganz frei auszusprechen!

http://gutenberg.spiegel.de/buch/franzosische-zustande-387/1

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Was bleibt? Es bleibt die Muttersprache. 

Arendt: Ich hatte sowieso die Absicht zu emigrieren. Ich war sofort der Meinung: Juden können nicht bleiben. Ich hatte nicht die Absicht, in Deutschland sozusagen als Staatsbürger zweiter Klasse herumzulaufen, in welcher Form auch immer. Ich war außerdem der Meinung, daß die Sachen immer schlimmer werden würden. Trotzdem bin ich schließlich nicht auf so eine friedliche Weise abgezogen. Und ich muß sagen, ich verspürte darüber eine gewisse Befriedigung. Ich wurde verhaftet, mußte illegal das Land verlassen – ich erzähle es Ihnen gleich –, ich hatte sofort eine Befriedigung darüber. Ich dachte, wenigstens habe ich etwas gemacht! Wenigstens bin ich nicht unschuldig. Das soll mir keiner nachsagen.

rbb-online.de

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