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Archive for the ‘Geist und Gott’ Category

„«Gleicht nicht», so fragte ich Daisetzu Suzuki, «die Lage des Menschen, der sucht, der des Fisches, der das Wasser sucht?» «So ist es», antwortete der greise Lehrer des Zen. «Doch eigentlich ist es noch anders. Es ist das Wasser, das das Wasser sucht!» In diesem Satz ist alles enthalten, das Problem des Menschen und die Antwort des Zen, die auch für uns Abendländer Gültigkeit hat! Und ein anderes östliches Wort lautet: «Der Tropfen mag schon wissen, daß er im Ozean ist, aber weiß er auch, daß der Ozean in ihm ist?» –

Karlfried Graf Dürckheim. Zen und wir.

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Wilhelm Schmidt-Biggemann: Kabbala, die Zahlen und das Alphabet Gottes

In der Zeit vor der Woche, in der Gott die Welt erschuf, „spielte“ er mit heiligen Buchstaben. Sie sind zugleich Zahlen. Zeichen, die die Welt regieren. Das ist das Thema der ältesten Quellen der Kabbala, des kleinen Buches Sefer Jetzira, das aus der Antike stammt und im 10. JH nach Christus bekannt wurde. Zu den Geheimnissen gehört dabei die Konstitution der Zahlen von Eins bis Zehn. Eine wichtige Frage betrifft die Lücke zu den 22 Buchstaben des alttestamentarischen Alphabets und der heiligen Zahl Siebenundzwanzig. Es geht dabei um die „Suche nach dem verlorenen Buchstaben“ und um das Dunkle Alpha.

Neu im Catch-up Service: Das Geheimnis des Dunklen Alpha

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PROF. DR. PETER SCHÄFER: DIE GEBURT DES JUDENTUMS AUS DEM GEISTE DES CHRISTENTUMS

Die Jenaer Vorlesungen des renommierten Judaisten Prof. Dr. Peter Schäfer, Universität Princeton und Freie Universität Berlin, kehren die übliche Annahme: erst Judentum, dann Christentum um die Achse. Die babylonischen und die palästinensischen Rabbinen (parallel dazu die frühen Gemeinden des Koran) antworteten auf die Theologie des Christentums. Aus ihnen bildete sich eine theologisch oft überlegene, eigene Theologie des Judentums heraus. Solche Geschichtsschreibung und Gegengeschichtsschreibung rekonstruiert einen lebendigen Disput in der Antike, der länger als 300 Jahre währte und die inzwischen verfestigten Religionen in einer offenen Auseinandersetzung zeigt.- dctp.tv

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„Bei der Aktiven Imagination kommt es darauf an, dass Sie mit irgendeinem Bild beginnen. […]

Betrachten Sie das Bild und beobachten Sie genau, wie es sich zu entfalten oder zu verändern beginnt. Vermeiden Sie jeden Versuch, es in eine bestimmte Form zu bringen, tun Sie einfach nichts anderes als beobachten, welche Wandlungen spontan eintreten. Jedes seelische Bild, das Sie auf diese Weise beobachten, wird sich früher oder später umgestalten, und zwar auf Grund einer spontanen Assoziation, die zu einer leichten Veränderung des Bildes führt. Ungeduldiges Springen von einem Thema zum andern ist sorgfältig zu vermeiden. Halten Sie an dem einen von Ihnen gewählten Bild fest und warten Sie, bis es sich von selbst wandelt. Alle diese Wandlungen müssen Sie sorgsam beobachten und müssen schließlich selbst in das Bild hineingehen: Kommt eine Figur vor, die spricht, dann sagen auch Sie, was Sie zu sagen haben, und hören auf das, was er oder sie zu sagen hat. Auf diese Weise können Sie nicht nur Ihr Unbewusstes analysieren, sondern Sie geben dem Unbewussten auch eine Chance, Sie zu analysieren. Und so erschaffen Sie nach und nach die Einheit von Bewusstsein und Unbewusstem, ohne die es überhaupt keine Individuation gibt.“

http://www.museumimlagerhaus.ch/wp-content/uploads/2018/03/MiL_Pressekit_Sammlung-C.G.-Jung.pdf

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Peter Nadas: Ich stand mit meiner Freude außerhalb meiner selbst. (77)

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Peter Nadas: (Etwas höchst Interessantes, etwas Phantastisches.) Es läuft etwas ab, das äußerst schwer in Worte zu fassen ist, denn in dem Zustand, der dem Tod vorausgeht, verliert die herkömmliche Zeitrechnung nahezu ihre Gültigkeit. Ein großer Lichtschalter wird betätigt, der Hauptschalter. Womit Sehen, Wahrnehmen und Denken keineswegs aufhören. Jedoch knüpfen diese parallel ablaufenden Funktionen die neu erworbenen Eindrücke nicht an die üblichen Begriffe von Zeit. (121, 123)

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Wer einen Film oder ein Fernsehmagazin von Alexander Kluge sieht oder in seinen Büchern liest, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Ständig stellt sich die Frage, was erfunden ist und was wahr, denn nicht immer ist das so leicht zu durchschauen wie im Fall eines Interviews mit Helge Schneider als Karl Marx. Alexander Kluge sucht nach Wegen, Erfahrungen so zu vermitteln, dass sie möglichst unverfälscht beim Publikum ankommen. Es geht um erlebte und vorgestellte Kriege, Liebe zur Oper und zum Kino, Handlungen im rechten Augenblick. Diese Sendung bietet eine Orientierungshilfe im Kosmos des Alexander Kluge, ohne das Publikum um die schöne Anstrengung des eigenen Denkens bringen zu wollen.

https://www.br.de/mediathek/podcast/artmix-galerie/wer-ueber-maerchen-lacht-war-nie-in-not-alexander-kluge-und-seine-geschichten/1507960

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