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Archive for the ‘Geist und Gott’ Category

Der Geist ist sich selbst voraus

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Blumenberg

http://www.information-philosophie.de/?a=1&t=857&n=2&y=1&c=63

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Der erste Band der „Cahiers“ ist jetzt erschienen

Anmeldung umsonst: http://www.zeit.de/1991/52/immer-ganz-in-der-wahrheit
Ansonsten: Vorarlberger Kirchenblatt Nr. 42 vom 18. Oktober 2009
Serie (1): Simone Weil (1909-1943) für Anfänger: Nur mit dem Leib bewaffnet
Serie (2) Simone Weil für Anfänger: Nur der Liebe Gottes trauen
Serie (3): Simone Weil für Anfänger – Offen für den Ruf des Geistes

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Zu den Lehren der Hitlerzeit gehört die von der Dummheit des Gescheitseins. Aus wievielen sachverständigen Gründen haben ihm die Juden noch die Chancen des Aufstiegs bestritten, als dieser so klar war wie der Tag. Mir ist ein Gespräch in Erinnerung, in welchem ein Nationalökonom aus den Interessen der bayrischen Bierbrauer die Unmöglichkeit der Uniformierung Deutschlands bewies. Dann sollte nach den Gescheiten der Faschismus im Westen unmöglich sein. Die Gescheiten haben es den Barbaren überall leicht gemacht, weil sie so dumm sind. Es sind die orientierten, weitblickenden Urteile, die auf Statistik und Erfahrung beruhenden Prognosen, die Feststellungen, die damit beginnen „Schließlich muß ich mich hier auskennen“, es sind die abschließenden und soliden  statements, die unwahr sind.

HITLER war gegen den Geist und widermenschlich. Es gibt aber auch einen Geist, der widermenschlich ist: sein Merkmal ist wohlorientierte Überlegenheit. gleichsatz.de.

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Meister Ueda

Als Modell zwischen menschlicher Dynamik zieht Ueda die japanische Begrüßung heran, bei der man sich voreinander  verneigt. In jeder Kultur beinhaltet die Grußform, soweit sie nicht zur bloßen Formalität verkam, ein Verständnis des Zwischenmenschlichen. Der Sinn der japanischen  Verneigung besteht nach Ueda darin, sich gegenseitig vor dem anderen zunichte zu machen, das Ego brechend in die Tiefe des Nichts einzutauchen, wo es weder Ich noch Du gibt. „Mitten im `Zwischen` als dem Raum des Gegenübereinander wird, vom Nichts durchdrungen, eine unendliche Offenheit erschlossen.“ Sich aufrichtend, also aus dem Nichts auftauchend und sich einander zuwendend, stehen sich beide dann als Ich-Du gegenüber, wobei das „Ich-Du im Gegenüber“ vom „Weder-Ich-noch-Du im Nichts“ erfüllt und offen gehalten bleibt. Das Nichts, die Leere wird zum Ursprung eines offenen Zwischen, indem beide zugleich selbständig und völlig selbstlos füreinander da sein können. Jedes erfährt die Ich-Du-Beziehung als eigenes Selbst („Ich und Du, das bin Ich“), kann aber auch als selbstlos dem Du überlassen („Ich und Du, das bist Du“).

Das Zusammengehören absoluter Selbständigkeit und vorbehaltloser Angewiesenheit aufeinander kann als Erfüllung der Grundvoraussetzung jedes Gesprächs gelten, nämlich „der doppelten Fähigkeit zu sprechen und zu hören“. Die Verneigung geht dem Dialog voraus, nicht nur chronologisch, sondern auch sinngemäß, weil sie leibhaftige Gebärde des Grundgeschehens ist, das echten Dialog erst ermöglicht.

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Wer im Selbst lebt, in der Schönheit bar allen Denkens, der hat nichts, woran er denken müßte. Woran man sich halten sollte, ist allein die Erfahrung des Schweigens, denn in diesem höchsten Zustand gibt es nichts, was man erreichen könnte, außer sich selbst.

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