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Archive for the ‘Persona’ Category

Die Herausforderung des Sehens und der Sinn für außergewöhnliche Perspektiven führten Martin Schmitz in die Promenadologie, die Wissenschaft des Spazierengehens. Das Fachgebiet wurde in den 1980er-Jahren von dem Planungswissenschaftler und Soziologen Lucius Burckhardt und seiner Frau, der Schweizer Künstlerin Annemarie Burckhardt, in Kassel als kulturwissenschaftliche und ästhetische Disziplin entwickelt.

Ziel der Spaziergangswissenschaft ist es, die Bedingungen der Wahrnehmung der Umwelt bewusst zu machen und die Umweltwahrnehmung zu erweitern. Martin Schmitz war ein Schüler von Lucius Burckhardt und hat seit 2013 den Annemarie-und-Lucius-Burckhardt-Lehrstuhl an der Kunsthochschule Kassel inne.- deutschlandfunkkultur.de

http://www.deutschlandfunk.de/querfeldein-denken-mit-lucius-burckhardt-1-3-von-der.1184.de.html?dram:article_id=319584

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Theodor Storm hat in diesem Jahr ein Jubiläum. Ich bemerkte das in den Zeitungen, überall war von ihm die Rede. Nur nicht in diesem Blog. Ein Leser hat das beklagt. Fragte mich, ob mir das zu viel Spökenkiekerei bei Storm wäre. Dabei wäre ich vorbereitet gewesen, um am 14. September, dem 200. Geburtstag von Storm, etwas zu schreiben.

Karl Ernst Laage, der in diesem Jahr im Alter von siebenundneunzig Jahren starb, war sicherlich der führende Mann, was die Forschung zu Storm betrifft. Vielleicht hätte es die ohne ihn gar nicht gegeben… … Wenn Sie ein Buch über Storm lesen wollen, dann sollten Sie mit diesem Buch anfangen, dem der Autor ein Zitat von Thomas Mann voranstellt: Storm: ein vergeistigter Schifferkopf, etwas schräg gehalten, Wetterfältchen in den Winkeln der zugleich träumerischen und spähenden blauen Augen, die Bitternis hochbedürftiger und skrupulöser Anstrengung um den Mund … loomings-jay.blogspot.de

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Mit Fritz Kortner, Elfriede Kuzmany, Bruno Hübner, Peter Lühr, Marianne Kehlau u.a. / Bearbeitung: Arnold Weiß-Rüthd / Komposition: Mark Lothar / Regie: Walter Ohm / BR 1948 / Länge: 104’55 // Ein Ausschnitt aus der Spätphase der Französischen Revolution – zehn Tage im März und April 1794 – in der sie in Diktatur und blutigen Despotismus umzuschlagen beginnt.- Bayern2 + gutenberg.spiegel.de

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„Ich wähle den Ausdruck Empfindung nicht, weil dieser in der Physiologie eine bestimmte Bedeutung hat, die enger ist als die meines Begriffes von Wahrnehmung. Ein Gefühl in mir selbst kann ich wohl als Wahrnehmung, nicht aber als Empfindung im physiologischen Sinne bezeichnen. Auch von meinem Gefühle erhalte ich dadurch Kenntnis, dass es Wahrnehmung für mich wird. Und die Art, wie wir durch Beobachtung Kenntnis von unserem Denken erhalten, ist eine solche, dass wir auch das Denken in seinem ersten Auftreten für unser Bewusstsein Wahrnehmung nennen können.“

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Carl Gustav Jung gilt auch fünfzig Jahre nach seinem Tode als bekanntester Schweizer Psychiater und Psychotherapeut. Seine herausfordernde Lehre beruht auf inneren Erfahrungen und stellt ein Gegengewicht zur in der Psychotherapie noch vorherrschenden Orientierung am Visualisierbaren und Messbaren dar.

C. G. Jung hat weder eine algorithmisch planbare Therapie vertreten, noch spezifische Therapieansätze für einzelne Störungen wie Depressionen oder Zwangserkrankungen entwickelt. Sein Hauptinteresse galt der Reifung der Person. Er war überzeugt, dass jede Einseitigkeit und jede Stagnation entwicklungshemmend ist und zu Leiden führen kann und dass Reifungsprozesse psychische Probleme auflösen können. Im Wesentlichen ging es ihm darum, therapeutisch dazu beizutragen, das Ungleichgewicht gegensätzlicher Kräfte und Tendenzen in einem Menschen auszugleichen. Nur das Akzeptieren und Integrieren von scheinbar Gegensätzlichem – wie Natur und Geist, Gefühl und Verstand, Bewusstem und Unbewusstem – könne einen Menschen reifen und heilen lassen.- NZZ

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Andreas Ammer (Hörspielmacher) im Gespräch mit Christine Grimm (BR 2014)

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/gespraech-hoerspiel-wittgenstein-logik-ammer-100.html

https://www.facebook.com/andreas.ammer.5?fref=ts

Andreas Ammer/Console

Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus. Das Hörspiel

Mit Oswald Wiener, Moritz Eickworth, Lars Freikorn / Musik und Realisation: Andreas Ammer/Console / Zusätzliche Kompositionen: Nu / BR 2014 / Länge: 65’23 //

Vor gut 100 Jahren beendete Ludwig Wittgenstein mit einem Handstreich ein paar Jahrtausende Philosophiegeschichte. Der letzte Satz seines Buches Tractatus logico-philosophicus lautet:

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.“

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-ammer-console-wittgenstein100.html

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Filmemacher, Autor, Vordenker und Sinnsucher: Alexander Kluge ist einer der produktivsten Intellektuellen Deutschlands. Mit „Pluriversum“ widmet das Essener Folkwang-Museum Kluge jetzt eine Ausstellung, die der 85-Jährige selbst mitgestaltet hat. – Von Michael Köhler

Während der Ausstellungsdauer wird er mit Georg Baselitz, Helge Schneider, Hannelore Hoger und anderen tätig sein. Diese Ausstellung bietet – um es mit einem Buchtitel von Alexander Kluge zu sagen, eine „Chronik der Gefühle“, die nicht kalt lässt. Selten ist das filmische und literarische Werk eines geistigen Monteurs, eines intellektuellen Klempners, so geistreich und sinnlich präsentiert worden.

„Ich würd´ mich als 16-Jährigen genauso sehen wie jetzt. Und in mir spricht jemand, der nicht sehr alt ist.“ – DLF

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