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Archive for the ‘Persona’ Category

Am 16. Januar 1632 wohnt der 26-jährige Rembrandt Harmenszoon van Rijn der Vorlesung des Mediziners Nicolaes Tulp bei, als dieser die Leiche des Straßenräubers Adriaan Adriaanszoon obduziert. Das Ergebnis kennen wir. Es heißt Die Anatomie des Dr. Tulp, das Bild hat in diesem Blog mit Anatomie schon einen langen Post. Die Tochter von Nicolaes Tulp hat übrigens auch schon einen Post. Bei dem Bild fällt mir immer Gottfried Benns Gedicht mit dem ersoffenen Bierfahrer aus der Sammlung Morgue ein, aber das habe ich in Anatomie schon gesagt. Heute habe ich aber noch etwas Neues, ein sehr schönes Gedicht aus dem Spätwerk von Heiner Müller:

Der Maler hält den Moment vor dem Verschwinden

fest, die kalte Sekunde, wenn der Körper zum
Farbton schrumpft, den letzten Atem, von
Malschichten wie vom Vergessen erstickt… – … loomings-jay.blogspot.de
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Judith Loske wurde 1988 im Ruhrgebiet geboren. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für Bücher und Kunst. Im Jahr 2006 begann sie ihr Studium im Fachbereich Illustration und lernte dort diese beiden Leidenschaften zu verbinden. 2010 schloss sie das Studium mit ihrer Diplomarbeit „Sadakos Kraniche“ (minedition, 2011) ab. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin. Ihr roter Maine-Coon Kater beobachtet sie häufig, während sie mit Buntstiften, Collage, Aquarell und Photoshop ihre Illustrationen erstellt.- judith-loske.de

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Mit dem „Brief über die Kriegsschwindler“ bedankte sich Boris Vian im Mai 1959 wenige Wochen vor seinem Tod für den Abdruck seines Stücks „Der Nachmittag der Generäle“ in den „Dossiers“ des Collège de Pataphysique.

… Man möge mir glauben: an dem Tag, an dem niemand mehr aus dem Krieg zurückkehrt, ist er endlich richtig geführt worden. An diesem Tag wird man feststellen, daß alle bisher gescheiterten Versuche das Werk von Witzbolden gewesen sind. An diesem Tag wird man feststellen, daß ein Krieg genügt, um die Vorurteile zu beseitigen, die dieser Vernichtungsart anhaften. Von diesem Tag an wird es für immer unnötig sein, von neuem zu beginnen.- irrationale.net

 

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WDR 5 Scala – Hintergrund Kultur | 11.01.2018 | 12:05 Min.

Bildung gilt als Allheilmittel für die sozialen und politischen Probleme der Gesellschaft. Sie steht im Dienst des neoliberalen Wettbewerbs, kritisiert der Philosoph Konrad Paul Liessmann. In Scala erklärt er, warum humanistische Bildung dagegen eine Provokation ist.- WDR 5

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Sie starb im Alter von 46 Jahren in London. Mit dem Lied „Zombie“ wurde die irische Band in den 90er Jahren weltweit bekannt.

Die als Frontfrau der irischen Rockgruppe „The Cranberries“ bekannte Sängerin Dolores O’Riordan ist tot. Sie starb überraschend im Alter von 46 Jahren in London, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Montag unter Berufung auf O’Riordans Management berichtete.

Mit „Zombie“, einem Lied gegen den blutigen Konflikt in Nordirland, wurde die Band 1994 weltweit bekannt. In Deutschland führte der Song 27 Wochen lang die Charts an. „The Cranberries“ wurden 1989 im irischen Limerick gegründet, 1994 kam der internationale Durchbruch mit dem zweiten Studioalbum Album „No Need to Argue“. SZ

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„Später Ruhm“ von Arthur Schnitzler. Zum 75. Geburtstag von Helmut Peschina. Mit Joachim Bißmeier, Petra Morzé, Peter Simonischek, Michael Rotschopf, Michael Dangl, Matthias Mamedof, Florian Teichtmeister u.a., …

Die 2013 in Cambridge aufgefundene, ursprünglich verschollen geglaubte frühe Novelle Arthur Schnitzlers ist ein Porträt der literarischen Wiener Bohème der Jahrhundertwende. „Später Ruhm“, 1894 verfasst, zeigt auch die Ängste und Zweifel des damals 32-jährigen, noch als Arzt tätigen Schriftstellers Arthur Schnitzler. Schnitzler thematisiert die für ihn selbst so wichtige, weil ihn lange belastende Ambivalenz zwischen künstlerischem Schaffen und bürgerlicher Existenz.

Der Autor Helmut Peschina und der Regisseur Harald Krewer haben Schnitzlers Novelle fürs Hörspiel bearbeitet. Ö1

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Open Culture – Here at Open Culture, when we think of authors who write work made for the movies, we do, of course, think of names like Dan Brown, J.K. Rowling, and Robert Ludlum — but even more so of names like Samuel Beckett, whose pushing of aesthetic and intellectual boundaries on the stage we welcome now more than ever on the screen. And in a way, his works have undergone more complete film adaptation than have the books of many bestselling mainstream writers, thanks to the 2002 omnibus project Beckett on Film, which rounded up nineteen auteurs to direct films, ranging in length from seven minutes to two hours, of each and every one of his nineteen plays..

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