Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘wordpress’

„die kleinen Wellen des Hafens,
die sich wiederholen ohne sich zu wiederholen.“ (Wols)

Alfred Otto Wolfgang Schulze, der unter dem Namen Wols arbeitete, ist den meisten als Bildender Künstler geläufig. Mit seinem Namen assoziieren sich Begriffe wie art informel oder Tachismus. Weniger bekannt ist der Umstand, daß Wols bis 1945 als Photograph arbeitete, bevor er dann endgültig zur Malerei kam und seine Kamera nicht mehr anrührte. Die Gemälde von Wols gehören zum Avanciertesten, was die sogenannte Zweite Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg hervorbrachte. – bersarin.wordpress.com

Read Full Post »

Der Planet Erde befindet sich aufgrund der systematischen Aggressionen der letzten Jahrhunderte in einem deutlichen und gefährlichen Niedergang. Das Eindringen von Covid-19, das den gesamten Planeten und ausschließlich die menschliche Spezies direkt betrifft, ist eines der ernsten Zeichen, die uns die lebendige Erde sendet: unsere Lebensweise ist zu zerstörerisch und führt zum Tod von Millionen von Menschen und Naturwesen. Wir müssen unsere Art zu produzieren, zu konsumieren und im einzigen Gemeinsamen Haus zu leben, ändern, sonst droht uns ein ökologisch-soziales Armageddon.

Seltsamerweise treten im Gegensatz zu diesem Prozess, den manche als Eintritt in ein neues geologisches Zeitalter – das Anthropozän und das Nekrozän – sehen, also die systematische Zerstörung von Leben durch den Menschen selbst, die einheimischen Völker in Erscheinung, Träger eines neuen Bewusstseins und einer Vitalität, die jahrhundertelang verdrängt wurde. Sie sind dabei, sich biologisch neu zu erschaffen und als historische Subjekte aufzutreten. Ihre Art, mit der Natur und Mutter Erde freundschaftlich in Beziehung zu treten, ist zu unseren Meistern und Ärzten geworden. traductina.wordpress.com

Read Full Post »

Klicke, um auf aufsc3a4tze-zu-lc3a9vi-strauss.pdf zuzugreifen

Read Full Post »

Lasst uns die Dinge so machen, wie wir wollen und nicht so, wie sie jeden Tag von allen gemacht wurden. Ich denke, manchmal brauchen wir mehr Selbstvertrauen und Mut, um so zu sein, wie wir sind. In diesem Sinne: Don’t be boring. Sei du selbst.

Vera Komnig, geboren und wohnhaft in Deutschland, ist eine professionelle, ausgezeichnete ( Auszeichnung für besondere künstlerische Leistungen) Künstlerin, die auf ausdrucksvolle, informelle Acryl- und Ölmalerei spezialisiert ist. Einige Jahre führte sie als diplomierte Grafik-Designerin ihr eigenes Werbeatelier, ehe sie sich ganz der Malerei und Kunst verschrieb. Werke von Vera Komnig befinden sich bereits in öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, United Kingdom, Norwegen und den USA. – https://verakomnig.com/eine-seite/

Read Full Post »

Auf den US-amerikanischen Performance Artist Allan Kaprow geht die Bezeichnung ‚Happening‘ zurück. Er hat definiert, was zu einem Happening gehört und wie es organisiert werden soll – hier der englischsprachige Film, in dem er in sein Verständnis von ‚Happenings‘ einführt: Allan Kaprow: How To Make A Happening (1968) Der 1927 in Atlantic City geborene Allan […]

Allan Kaprow und die Happenings — Arte Concreta

Read Full Post »

Kafka hatte im Roman Das Schloss noch den Vorsteher darlegen lassen, dass alle Behörden zugleich Kontrollbehörden seien:

Es ist ein Arbeitsgrundsatz der Behörde, [—] dass mit Fehlermöglichkeiten überhaupt nicht gerechnet wird. Dieser Grundsatz ist berechtigt durch die vorzügliche Organisation des Ganzen und er ist notwendig, wenn äusserste Schnelligkeit der Erledigung erreicht werden soll. […] Ob es Kontrollbehörden gibt? Es gibt nur Kontrollbehörden. Freilich, sie sind nicht dazu bestimmt, Fehler im groben Wortsinn herauszufinden, denn Fehler kommen ja nicht vor und selbst wenn einmal ein Fehler vorkommt, wie in Ihrem Fall, wer darf denn endgültig sagen, dass es ein Fehler ist.

Kafka, Schloss-Heft 1, S. 36v [FKA]

http://cenex.net/brazil/

Read Full Post »

Nicht mehr stehen zu bleiben und auch nicht zu scheitern am langen Gang. Weggleiten, dem Traum vom sich erneuernden Menschen folgend:

Der Traum vom Verschwinden. Vom Fortsein. Eines Tages zur Tür hinausgehen und nicht wiederkehren. Der Traum, ein anderer zu werden. Freund und Familie zu verlassen, sich selbst zu verlassen und ein anderer zu werden; alle Bande abschütteln, Heim und Gewohnheiten zurückzulassen, Besitz und Geborgenheit, Zukunftsaussichten und Ambitionen aufzugeben, um ein Fremder zu werden.

TOMAS ESPEDAL. GEHEN.

mostindien.org

Read Full Post »

Eine meiner Lieblingskolleginnen schrieb mir vergangenen Spätwinter:

Mir träumte, du habest mir zwei Seiten aus einem sehr alten Band mit Essays und Gedichten von dir zukommen lassen, die ich in meinem kleinen Häuschen bei Sonnenschein lesen durfte. Der genaue Inhalt war nicht richtig klar, weil Traum — aber das Schriftbild der Seiten habe ich irgendwie vor Augen und es kamen darin mehrere doppelzeilige gereimte Spottanklagen vor. Die letzte war als eine Art Zwiegespräch mit dem Tod gedacht, den du im Gedicht einen „alten Hodarsch“ nanntest, und ich habe mich den Rest des Traums köstlich über dieses grandiose Schimpfwort amüsiert. Das war einer der schönsten Träume, die ich seit langem hatte. – weheklag

Read Full Post »

Leicht gemacht hat er sich’s, was vor diesem Hintergrund niemanden wundern muss, mit seinem „bürgerlichen Drama“ Ecce Civis. Verständlich, aber schade, dass dieses kurze, aber im Live-Betrieb beliebig zu erweiternde Stück so obskur ist und offenbar erst entschieden posthum um 1976 uraufgeführt wurde: Gerade Stellen wie „Das gesamte Tischgerät entwickelt eine lustige Musik“ (erster Akt), „Unter mannigfachen mehr oder minder hörbaren und wichtigen Gesprächen der zu den verschiedenen Requisiten gehörigen Personen vergeht die vorgeschriebene Zeit, bis der Vorhang wiederum fallen kann“ (zweiter Akt) und „Dazwischen spielt sich eine Art von Szene ab“ (dritter Akt) bieten den Darstellenden unschlagbare Möglichkeiten zum Herumbrillieren. Von der Maskenbildnerei ganz zu schweigen.

All das und noch viel mehr findet sich weheklag.wordpress.com

Read Full Post »

Older Posts »