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Dies hier ist ein Philosophie-Blog. Nützt er etwas? Nützt die Philosophie etwas? Soll sie überhaupt etwas nützen? Kann sie etwas nützen? – annatorus

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Manchmal wenn ich so eine alte Mauer sehe, denke ich: Viele Mauern die uns einengen bauen wir Menschen selbst.Es gibt jedoch auch welche die wir selbst nicht errichtet haben.Der Mensch ist eingemauert in den Geist seiner Zeit.Er denkt, wie man denkt wie man denken darf,und leicht ergibt sich,dass er seinem eigenen Gespür, seinen Empfindungen misstraut.Aber hinter jeder Mauer ist wieder ein Stück Himmel -ziehen weiße Wolken die uns ganz hoch fliegen lassen.- zeitderreife

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In der 227. Betrachtung über „Menschliches, Allzumenschliches“ erörtert Friedrich Nietzsche die stabile Grundlosigkeit vieler Institutionen, Tätigkeiten, Überzeugungen. Der unübertroffene Diagnostiker menschlicher Torheiten beschreibt die Fadenscheinigkeit des „Vertrauens“, dessen Schwinden von Politik, Laien- und Expertenpublizistik so lautstark beklagt wird: holbachinstitut.wordpress.com/

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Die Rhetorik der demokratischen und religiösen Propaganda ist in der Regel keine gezielte Manipulation, keine willentliche Täuschung, keine Lüge, die das Publikum für dumm verkauft. Auf den korrupten Mandatsträger, den machtgierigen Minister oder hinterlistigen Kanzelprediger kommt es nicht an. Diese Kritik der Politik und Religion greift entschieden zu kurz. Politik, Presse oder Propheten notorische Lügen vorzuhalten, verfehlt den Sachverhalt… – holbachinstitut.wordpress.com

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Heute vor 310 Jahren wurde der Mathematiker Leonhard Euler geboren. Ein Streitgespräch über die Existenz Gottes mit dem französischen Gelehrten Denis Diderot soll er durch diesen Satz erfolgreich beendet haben. Haben Mathematiker einen besonderen Zugang zu Gott?

Leonhard Euler gehört zu den Größten seiner Zunft. Viele mathematische Symbole, die man aus der Schule kennt, gehen auf ihn zurück: die Kreiszahl ¶, die eulersche Zahl e und die ebenso bekannte wie gefürchtete Abkürzung f(x) für Funktionen. Auch die imaginäre Einheit i, auf der die komplexen Zahlen beruhen, stammt aus seiner Feder.

1748 gelang ihm die Herleitung einer Beziehung, in der die wichtigsten Konstanten der Analysis vereint sind:

Euler Formel

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„Etwas, das sehr klein sein kann, kein Irrlicht; etwas Vibrierendes, das dort sein kann, wo du vergessen hast hinzuschauen; etwas, dessen Wege nicht vorausschaubar sind, und es ist ständig unterwegs; etwas Irrendes, obwohl es dort findet, wo es irrt; etwas, das im Raum zwischen den tiefsten Kreisen und den höchsten Windlinien lebt; etwas Zitterndes – eine Nervenspur, wie du sagst, und du sprichst von der Unauslöschbarkeit; etwas sehr Scheues, das erstarrt, wenn es sieht, dass es sichtbar werden könnte; etwas, dessen Augenzähne dauernd weiterwachsen; etwas, das als Bild einer Vorstellung ahnbar wird; etwas sehr Wortdünnes, das gerade deshalb gegen alle Gefahren, das Getrampel, den Lärm, das Geriesel, überlebt hat ; etwas wie die Kraft im Gebrüll des Unhörbaren. Die Energie dort, wo kein Organismus ist, kein gewordener Körper einer geschriebenen Anatomie- ein Werdendes, das schon seit Jahrmillionen überlebt hat, und es ist nie Ding geworden, hat sich nie verfestigt, obwohl es werdend gewesen ist und werdend sein wird – jenes Etwas, das es nicht geben kann, obwohl es ständig wird.“ – keintagsfliege

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Der Begriff selbst kommt im 12. Jahrhundert durch die Übersetzungen arabischer Texte  ins Abendland. Dementsprechend stammt das Wort Alchemie vermutlich von arabisch al-kimiya und ägyptisch k(he)m für „schwarz“ ab, al-kimiya hat seinen Ursprung im Griechischen (eventuell chymia bzw. chemeia für „Metallguss“ oder auch chymos für „Flüssigkeit“). Die Araber haben der -chimie den arabischen Artikel al- hinzugefügt und sie im Sinne der naturwissenschaftlichen Empirie und einer medizinischen Ausrichtung weiterentwickelt. Ihr Einfluss reichte zur Zeit des islamischen Großreiches von Spanien bis nach Indien. So gibt es auch im Chinesischen ähnliche Begriffe, die auf einen vergleichbaren Sinnzusammenhang verweisen könnten: ( Kim-Iya – „Goldmachersaft“). In lateinischen Texten ist er als alkimia, alquimia, alchimia und alchemia nachzuweisen. Paracelsus und Georg Agricola verwendeten die Worte chymia bzw. chymista für die Alchemie. Die etymologische Wurzel des Terminus „Alchemie“ ist allerdings umstritten. Bei dem Präfix „al-“ handelt es sich um den arabischen bestimmten Artikel. Anders verhält es sich bei „chimia“. In einer Lesart lässt sich Alchemie mit „Kunst der Ägypter“ übersetzen. Die allgemein übliche Lehrmeinung führt den Terminus auf griechisch „chéo“ („gießen“) zurück. Demnach bezeichnet dann „chymeía“ oder „chemeía“ die Handwerkskunst, flüssiges Metall zu gießen.- keintagsfliege

 

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