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Posts Tagged ‘Zettel’

Franz Werfel: Ich denke allmählich, von Menschen umgeben zu sein, die, weil es anscheinend gar nicht anders geht, die Stufenleiter der Evolutionstreppe nicht besteigen, sondern vielmehr und häufig möchte man laut ja dazu sagen, hinunterpurzeln in die vollkommene Unwissenheit, das sie selbst aus dem Rahmen des Menschseins fallen.

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Elias Canetti: Das Wissen ist Waffe nur für den Mächtigen, der Weise verachtet nichts so sehr wie die Waffen. Er schämt sich nicht seines Wunsches, noch mehr Menschen zu lieben, als er kennt; und nie wird er sich hochmütig absondern von denen allen, über die er nichts weiß.

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 Jean Gabin: Es gibt Leute, die werden schon tot geboren.

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Andrej Tarkowkij: „Wenn man mich nach meinen Überzeugungen fragen würde / falls es überhaupt möglich ist, bei Ansichten über das Leben von irgendwelchen Überzeugungen zu sprechen / würde ich entgegnen: Erstens: die Welt ist nicht erkennbar, und folglich ist, zweitens, in unserer ausgedachten Welt alles möglich. Das erstere scheint mir das letztere zu bedingen. Oder das Letztere – das erste, wie man will.“

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Byron Katie: Die Stimme in meinem Kopf, bin das ich? Wenn ich selbst die Stimme in meinem Kopf bin, WER ist dann derjenige, der ihr zuhört?

Meister Hsu Yün sagte: „Betrachtet man die Frage WER?, so ist jedesmal die Antwort auf dies WER? die gleiche: der GEIST!

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Hans-Peter Dürr/Raimon Panikkar: Materie ist nicht aus Materie zusammengebaut. Das bedeutet, der Urgrund der Materie ist nur eine innere Form oder Gestalt und dies in einem sehr allgemeinen Sinne: ein „Dazwischen„. Wir können auch sagen: Es bedeutet so etwas wie: Im Grunde ist nur Beziehung, Verbindung, religio, Prozesshaftigkeit, aber dieses alles ohne einen Bezug auf ein substanzielles Etwas, einen materiellen oder begreifbaren Urgrund. Hier versagt unsere Sprache.

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Immanuel Kant: Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.

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Sri Aurobindo: Wir schreien auf gegen das Böse, aber wenn es nicht da wäre, um uns zu belagern oder herauszufordern, hätten wir die Ewige Wahrheit schon längst für uns eingefangen und eine hübsch säuberliche Albernheit daraus gemacht, auf der wir sitzengeblieben wären. Die Wahrheit ist unterwegs, sie hat Beine, und die Fürsten der Finsternis sind da, um in etwas unsanfter Weise darüber zu wachen, dass sie nicht einschläft.

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Heinrich Heine


"Sie liebten sich beide, doch keiner - 

Wollt' es dem andern gestehn; 

Sie sahen sich an so feindlich, 

Und wollten vor Liebe vergehn. 

Sie trennten sich endlich und sahn sich - 

Nur noch zuweilen im Traum; 

Sie waren längst gestorben, 

Und wussten es selber kaum". 

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