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Archive for the ‘Blütensthaub’ Category

Es gibt eine unsichtbare Welt, die die sichtbare durchdringt.

https://leitmotivation.wordpress.com/2018/02/24/gustav-meyrink/

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„Was ist eine einzige Kreuzigung verglichen mit jener täglichen, die der Schlaflose erleidet? Ich strich aus meinem Wörterbuch Wort für Wort. Nach dem Massaker überlebte nur eins: Einsamkeit.

Wer zum Geistigen strebt, wird das Scheitern höher stellen als jeden Erfolg. Denn das wesentliche Scheitern enthüllt uns selber, gestattet uns, uns zu sehen, wie Gott uns sieht, während der Erfolg uns von dem entfernt, was in uns und in allem am innerlichsten ist.

Nur eines zählt: ein Verlierer zu sein.“ – DLF

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Als Resultat der Entwicklung erkennt Nietzsche: Das Christentum als sinnenleere, lebensfeindliche Religion.

Den 1888 geschriebenen „Antichrist. Fluch auf das Christentum“ konnte der Philosoph zu Lebzeiten nicht mehr publizieren. Darin schreibt er:

„Das ist es nicht, was uns abscheidet, dass wir keinen Gott wieder finden, weder in der Geschichte, noch in der Natur, noch hinter der Natur, – sondern dass wir, was als Gott verehrt wurde, nicht als ‚göttlich‘, sondern als erbarmungswürdig, als absurd, als schädlich empfinden, nicht als Irrtum, sondern als Verbrechen am Leben. Wir leugnen Gott als Gott. Wenn man uns diesen Gott der Christen bewiese, wir würden ihn noch weniger zu glauben wissen.“ – DLF

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Anläßlich einer Preisverleihung in Solothurn. – Fabio Pusterla erklärte, was Jaccottets Werk für die italienische Lyrik bedeutet und erinnerte sich an seine erste Begegnung mit dem Dichter. „Als ich zum ersten Mal, völlig verschüchtert, nach Grignan reiste, wo Philippe Jaccottet seit Jahrzehnten lebt, im Gepäck meine ersten Übersetzungen, die ich dem Dichter zeigen wollte, schlug dieser mir einen Spaziergang vor und führte mich auf einen Hügel, wo er oft umherstreifte. Die Bäume auf dem Hügel hatte kurz zuvor ein Feuer halb zerstört. Mitten durch die angekohlten Baumstämme ging Philippe schweigend vor mir her; ab und zu hielt er inne und sagte: ‚Dieser hier überlebt vielleicht.’“ (Wiederholung von 2010. Quelle nicht genannt) …

Philippe Jaccottet

Das Meer ist wieder dunkel. Du verstehst, dies ist die letzte Nacht.

Wer ist da, den ich rufe? Das Echo nur,

sonst spreche ich mit keinem, keinem.

Dort stürzt der Fels hinab, das Meer ist schwarz und grollt in seiner Regenglocke.

Die Fledermaus prallt an die Gitter in der Luft, wie überrascht im Fluge,

all diese Tage sind dahin, zerfranst von ihren schwarzen Flügeln,

die Majestät der allzu treuen Wasser lässt mich kalt,

auch jetzt noch spreche ich kein Wort zu dir, zu nichts.

Versinkt, ihr schönen Tage! Ich breche auf, ich werde älter, mir ist’s gleich,

wenn einer geht schliesst hinter ihm das Meer die Tür.

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Robby Müller ist, wie seine Familie am Mittwochabend mitteilte, im Alter von 78 Jahren an seinem Wohnort Amsterdam nach langer Krankheit gestorben.- FR.de

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August 2001, the Hilliard Ensemble and Oxalys at Laus Polyphoniae (Renaissance Music Festival) with Willem Ceuleers organ (Jetty Janssen, third hand ). Oxalys plays the ‚tubular bells‘. The image (text of the Psalm) is from cardinal Cajetanus‘ Psalmi Davidici ad hebraicam veritatem castigati. Venetia, L. Giunta, 1530. King David playing the harp is an illumination at the beginning of the book of Psalms (Bible of Anjou, 14th century).

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