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Archive for the ‘Blütensthaub’ Category

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„Jede gewaltsame Reform verdient getadelt zu werden, weil sie das Übel nicht bessern wird, solange die Menschen so bleiben, wie sie sind, und weil die Weisheit Gewalt verschmäht.“

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„Ich habe nichts zu tun mit diesem Schweigen/

Ich habe nichts zu tun mit diesem Sprechen/

Ich beuge mich vor, mit meinen Träumen/

das riesige Loch/ im Gewand der Welt zuzunähen.“

 

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„Ich habe nie einen Mann mit einer solchen schöpferischen Ruhe erlebt. Sie strahlte von ihm ab wie von der Sonne. Er hatte das Gesicht eines Mannes, der über Tag und Nacht Bescheid weiß, über Himmel, Meer und Lüfte. Er redete nicht über diese Dinge. Dafür hatte er keine Sprache …“

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Kapitel 1: Der Herr von Brakel auf Brakelheim, Seite 1 ( von 1 )

Es war einmal ein Edelmann, der hieß Thaddäus von Brakel und wohnte in dem kleinen Dörfchen Brakelheim, das er von seinem verstorbenem Vater, dem alten Herrn von Brakel, geerbt hatte und das mithin sein Eigentum war. Die vier Bauern, die außer ihm noch in dem Dörfchen wohnten, nannten ihn den gnädigen Herrn, unerachtet er wie sie mit schlicht ausgekämmten Haaren einherging und nur Sonntags, wenn er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern, Felix und Christlieb geheißen, nach dem benachbarten großen Dorfe zur Kirche fuhr, statt der groben Tuchjacke, die er sonst trug, ein feines grünes Kleid und eine rote Weste mit goldnen Tressen anlegte, welches ihm recht gut stand. Eben dieselben Bauern pflegten auch, fragte man sie: „Wo komme ich denn hin zum Herrn von Brakel?“ jedes Mal zu antworten: „Nur immer vorwärts durch das Dorf den Hügel herauf, wo die Birken stehen, da ist des gnädigen Herrn sein Schloss!“ Nun weiß doch aber jedermann, dass ein Schloss ein großes hohes Gebäude sein muss mit vielen Fenstern und Türen, ja wohl gar mit Türmen und funkelnden Windfahnen, von dem allen war aber auf dem Hügel mit den Birken gar nichts zu spüren, vielmehr stand da nur ein niedriges Häuschen mit wenigen kleinen Fenstern, das man kaum früher, als dicht davor angekommen, erblicken konnte. Geschieht es aber wohl, dass man vor dem hohen Tor eines großen Schlosses plötzlich stillsteht und, angehaucht von der herausströmenden eiskalten Luft, angestarrt von den toten Augen der seltsamen Steinbilder, die wie grauliche Wächter sich an die Mauer lehnen, alle Lust verliert hineinzugehen, sondern lieber umkehrt, so war das bei dem kleinen Hause des Herrn Thaddäus von Brakel ganz und gar nicht der Fall. Hatten nämlich schon im Wäldchen die schönen schlanken Birken mit ihren belaubten Ästen, wie mit zum Gruß ausgestreckten Armen uns freundlich zugewinkt, hatten sie im frohen Rauschen und Säuseln uns zugewispert: „Willkommen, willkommen unter uns!“

http://www.maerchen.org/hoffmann/der-herr-von-brakel.htm

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Ich hoffe, jeder ist zufrieden. Ich hoffe, alle sind jetzt rundherum glücklich.

(Glauben Sie mir, es musste sein: Leser, welche die Ehre  haben, „Menschen“ (d. h. arm) zu sein und deshalb ihre Kleidung gelegentlich wenden lassen müssen, werden das in meinem Rücken sofort verstehen). Während meiner Abwesenheit, …

Golden Hours von Flann O`Brien, 211

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