Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Z E N’ Category

Wir wollen doch dies nicht vergessen: Wenn wir oben gesagt haben, dass das Werden der Welt sich in einem bewussten Geist spiegelt, so ist das nur ein Klischee, eine Redensart, eine Metapher, die Bürgerrechte erworben hat. Nichts spiegelt sich! Die Welt ist nur einmal gegeben. Urbild und Spiegelbild sind eins. Die in Raum und Zeit ausgedehnte Welt existiert nur in unserer Vorstellung. Dass sie außerdem noch etwas anderes sei, dafür bietet jedenfalls keinen Anhaltspunkt. – (Fortsetzung)

Advertisements

Read Full Post »

Dieser Text entstand wohl 1755 und war an Samurai gerichtet. Das chinesische Schriftzeichen, das Tôrei Enji (1721-1792), ein Nachfolger Hakuins, für sie benutzt, bedeutet auch: Gelehrter. Tôreis Schüler veröffentlichten Kaibaben 快馬鞭 als Holzschnittdruck nach seinem Tod zusammen mit Briefen, Gedichten und Vorworten, eines stammt von seinem Schüler Tairei Shôkan (1724-1807). Laut Tôrei besitzen wir bereits ein gutes Pferd, das nur des Ansporns bedarf (eine Anspielung auf die Buddha-Natur). In seinem Text betont er die Reinheit des Nicht-Anhaftens und die „Herz-Essenz“ (honshin) der Dinge, die zu erlangen auch erst den Konfuzianismus und Shintoismus vervollständige. asso-blog.blogspot.com

Read Full Post »

Die Lehren von Shakyamuni Buddha, Dogen Zenji und Keizan Zenji werden durch Eisanka (japanische buddhistische Gesänge) in Übereinstimmung mit den Gelübden gelernt und geübt. Die Gesänge sind eine Lobpreisung an Shakyamuni Buddha, Dogen Zenji und Keizan Zenji und ein Zeichen für den Respekt vor unseren Vorfahren. Die Melodien entstanden unter dem Einfluss des natürlichen Umfeldes und Alltagslebens in Japan. Die ruhigen und gelassenen Melodien sind leicht zu singen und schenken friedvolle Herzen und neue Inspiration. > Mehr lesen

Nachstehend finden Sie als Einführung in Baikaryu Eisanka 4 Loblieder, und ein Sutra-Buch, das die vollständigen Versionen enthält.- sotozen-net.or.jp

Read Full Post »

Thomas Hanna über Zen

Vertreter des Zen wie Daisetz Suzuki zogen eine Parallele zu dem, was später Moshe Feldenkrais über die Funktionale Integration sagen sollte:

“Das erste Prinzip des Zen-Buddhismus ist, dass es kein Prinzip gibt“.

Zen ist eine Übung. Es ist ein “Weg” und ein “wie” des Lebens, in dem völlige Konzentration, volle Bewusstheit das Ziel ist.

“Wie kann ich Einsicht erlangen, Meister?” fragt der Zen-Schüler.

Der Zen-Meister antwortet: “Setz dich hin und sei still”.

“Ist das alles?” fragt der Schüler.

“Ja”, sagt der Meister. “Sei still und lerne, zu sitzen. Wenn du das kannst, komm zurück”.

Diese paradoxen Aspekte des Zen haben Menschen aus dem Westen immer verwirrt, die nach einer insgeheim verborgenen, metaphysischen Bedeutung suchten, wo es keine gab. Denke nicht, sprich nicht, analysiere nicht, mach dir keinen logischen Begriffe, lautet der Vorschlag. Nimm stattdessen dich selbst wahr, begreife was im Inneren passiert, praktiziere Bewusstheit. Wenn du dir darüber bewusst bist, was es heißt “zu sitzen“, wenn du dir darüber bewusst bist, was es bedeutet “zu atmen“, dann bist du auf dem Weg zu der Gelassenheit, der emotionalen Ausgeglichenheit und Friedfertigkeit der vollkommenen Einsicht. Die Erleuchtung, die der Zen-Anhänger sucht, ist eine somatische Erleuchtung, und sie kommt mit der allmählichen Entdeckung von Effizienz und Leichtigkeit der somatischen Funktionsfähigkeit. Es ist keine Glaubens- oder Denkweise. es ist ganz einfach ein Weg, die philosophische Wahrheit der Dinge zu leben. So sollten wir nicht überrascht sein, dass die Art, Funktionale Integration, die Alexander-Technik oder Sensory Awareness zu lernen, der Ausbildung des Zen-Buddhismus ähnlich ist.

Read Full Post »

Interviews mit Zen-Praktizierenden

https://www.abzen.eu/de/zen-et-societe-de/530-interviews-mit-zen-praktizierenden

 

Read Full Post »

Abschrift einer Unterweisung, die als Podcast auf der Website des -> Zen-Tempels Gyobutsu Ji verfügbar ist.

Lasst während Zazen eure Aufmerksamkeit nicht entweichen; bleibt gut auf die Körperhaltung und die Atmung konzentriert. Was die Haltung betrifft, so streckt gut die Wirbelsäule und den Nacken und zieht das Kinn zurück. Drückt den Himmel mit dem höchsten Punkt des Kopfes und die Erde mit den Knien. Die Haltung darf nicht in sich zusammensinken, sie muss aufgerichtet bleiben. Dafür muss man Energie in die Nierengegend bringen. Anstatt euren Gedanken zu folgen, folgt dem Fluss eurer Atmung. Wenn wir einatmen, sind wir völlig eins mit der Einatmung…,.. abzen.eu/de

Read Full Post »

„(…) die Negation des Seins als Mittel, Sein zu bewahren. Der Schizophrene fühlt, er hat sein ‚Selbst‘ getötet, und das scheint den Sinn zu haben, zu vermeiden, dass Sein getötet wird. Er ist tot, um lebendig zu bleiben.“

(darin zitiert aus R. D. Laing: Das geteilte Selbst. Kiepenheuer & Witsch 1974)

https://der-asso-blog.blogspot.com/2018/11/wie-man-meditiert-ii-joshu-sasaki.html

Read Full Post »

Older Posts »