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Archive for the ‘Z E N’ Category

„Buddhas Lehre über anattā, oder Nicht-Selbst ist oft mystisch für viele Westler. Wenn wir den Ausdruck „Nicht-Selbst“ hören, denken wir, daß Buddha eine Frage mit einer langen Geschichte in unser Kultur beantwortet – ob da nun ein Selbst oder eine Seele ist, oder nicht – und das seine Antwort widernatürlich oder verwirrend ist…“

Der US-Amerikaner Jack Kornfield praktizierte viele Jahre den Buddhismus in Thailand, Burma und Indien. Seit 1974 ist er weltweit als Lehrer für die buddhistische Vipassana-Meditation in der Tradition des frühbuddhistischen Theravada aktiv.

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Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser holen,
nach der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser holen!

Zen ist eine praktische Lehre und keine Sache intellektueller Erklärungen. Würde man mich fragen, was Zen eigentlich lehrt, so müsste ich der Wahrheit gemäß antworten: «Zen lehrt, dass es nichts zu lehren gibt.» Zen ist die allereinfachste und zugleich allerschwierigste Sache der Welt. Aber da die Menschen alles mit dem Kopf machen wollen, haben sie sich den Zugang zu dieser Einfachheit selbst verbaut. Hinter jeder Antwort, die wir mit den Mitteln des unterscheidenden, begrifflichen Denkens gefunden haben, erhebt sich eine neue Frage, und je mehr wir auf das Ziel zugehen, umso mehr entfernen wir uns von ihm.

Zensho W. Kopp, Zen und die Wiedergeburt der christlichen Mystik, S. 109 f., Schirner Verlag, Darmstadt, 2004

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Linji

Hört gut zu: Wenn ihr euch selbst nicht vertraut, müht ihr euch für immer vergeblich ab.

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„Angekettet an dieses

vergängliche, brennende Haus,

entzündest du selbst das Feuer,

nährst die Flammen,

die dich verzehren“.

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Shobogenzo

Sogya Nandai war der siebzehnte Patriarch. Eines Tages hörte er eine Windglocke, die in der Haupthalle hing und fragte seinen Hauptschüler Kayashata: „Was läutet da, der Wind oder die Glocke?“ „Weder –  noch“, antwortete Kayashata, „mein Geist läutet.“ „Was meinst du damit?“ fragte der Meister. „Es ist vollkommene Stille“, sagte der Schüler. „Gute Antwort“, sagte Sogya. „Wer außer dir könnte meine Lehre weitergeben?“ –

(Shobogenzo – Immo – So-Sein, 1(81)

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„Die Blume sehen heißt, zur Blume werden, die Blume sein, als Blume blühen und sich an Sonne und Regen erfreuen“.

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Wenn man die Menschen in Ränge einteilt, so ist der niedrigste der, der seinen Kopf wert hält. Bei denen, die nur zusehen, soviel Wissen wie möglich anzuhäufen, wird der Kopf größer und größer, und so geraten sie leicht ins Wanken wie eine umgekehrte Pyramide!

Die nächsten sind die mittleren Ränge. Bei ihnen bildet die Brust den wichtigsten Teil. Menschen mit Selbstkontrolle, von Enthaltsamkeit und mit asketischen Tendenzen gehören zu diesem Typ. Viele der so genannten großen Männer sind von dieser Klasse.

Aber das genügt nicht.

Die aber den Unterbauch als den wichtigsten Teil ansehen und also die Burg gebaut haben, wo die Gottheit wachsen kann, das sind die von obersten Rang. Diese Menschen haben sowohl den Geist als auch den Körper in der rechten Weise entwickelt Kraft strömt von ihnen aus und erzeugt eine seelische Verfassung von großer Gelassenheit.

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