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Archive for the ‘Wissen’ Category

tea ceremony bowls made in manigod in january 2023 by kuma (www.barbery.net) available at : http://www.chawans.net – english : https://chawans.net/blogs/news/2022-2… music by kuma

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Besonders für den Anfänger ist es fast unmöglich, allein zu meditieren. Es geht nur in einer Gruppe, die vorher abspricht, wie lange die Meditation dauern soll. Unser Stolz oder unsere Scham zwingt uns dann dazu, vor dem Ende nicht aufzugeben: Wenn es andere können, dann kann ich es auch. Stolz ist nicht immer negativ; als Mittel zum Zweck kann es recht nützlich sein. Die anderen wackeln nicht, deswegen werde ich auch nicht wackeln; ich bin zu stolz dazu. Ich bin zu stolz, vor Schmerz zu stöhnen; ich sitze still, genau wie die anderen. Wenn jeder das denkt, sitzt die Gruppe wirklich still. Manchmal … musste ich schluchzen, unfähig mich zu beherrschen. Dann bemerkte der Vorsteher meine schlechte Verfassung und schickte mich für fünfundzwanzig Minuten nach draußen. Dann musste ich auf und ab gehen und die Konzentration fortsetzen – immer in einem Teil des Gartens, den der Obere von seinem Platz nahe dem Eingang zur Meditationshalle überblicken konnte.

Zen-Buddhismus

  • Der leere Spiegel – Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster. Übersetzt von Herbert Graf. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1977
  • Ein Blick ins Nichts – Erfahrungen in einer amerikanischen Zen-Gemeinde 1973
  • Reine Leere – Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers 1999)
  • Das Kōan und andere Zen-Geschichten. Rowohlt 1996

https://www.wikiwand.com/de/Janwillem_van_de_Wetering

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Ernährung soll ökologisch wertvoll sein, aber auch die Basis für Leitungsfähigkeit und Gesundheit. Und obwohl viele Ernährungstheorien auf wissenschaftlich hölzernen Füssen stehen, haben sie Konjunktur. (BR 2019) – Von Daniela Remus

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/ernaehrungstheorien-fakten-oder-mythen/1481794

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NDR Info – Sonntag, 29. Jan 2023 11:04 Teil 1/5 – Begegnung in der Hölle

NDR Info – Sonntag, 29. Jan 2023 15:04 Teil 2/5 – Das Paradies

An einem Tag im Oktober 1980 liegt in einem Haus bei São Paulo, Brasilien, ein Mann tot in seinem Badezimmer. Er ist blutüberströmt, ein Stich in die Brust beendete sein Leben. Der Tote, Gustav Wagner, ist der ehemalige Lagerspieß des Vernichtungslagers Sobibor. Hier wurden in den 40er Jahren knapp 250.000 Juden getötet. Die brasilianische Polizei geht nach kurzer Untersuchung davon aus, dass Wagner sich selbst das Leben genommen hat. Doch kurz nach Wagners Tod geht eine Postkarte um die Welt, abgeschickt vom jüdischen Sobibor-Überlebenden Stanislaw Szmajzner, genannt Shlomo. Die mit der Karte verbundene Botschaft ist mehrdeutig: Ist die Postkarte ein Geständnis?

https://www.ardmediathek.de/serie/shlomo-der-goldschmied-und-der-nazi/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODY2/1

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Damit Mensch Mensch sein kann, muss er etwas darstellen – vor sich selbst und vor anderen. Und das gilt keineswegs erst seit dem Aufkommen der Sozialen Medien. Die Manipulation der eigenen Geschichte gehört schon immer zum Alltag. Wes Alltag Antwort gäb zeichnet das Psychogramm eines monologisierenden Ich, das auf- und abgeklärt, reflektiert und impulsiv zugleich, akribisch an der Ausgestaltung seines Selbst arbeitet und dabei mehr und mehr an Selbstdistanz einbüßt. In einer mäandernden Walze der Selbstreflexion umkreist der Protagonist seine Alltagswelt, immer auf der Suche nach Bestätigung und in ständiger Furcht vor vernichtender Bewertung. Denn nichts kann das virtuose Ich mehr gefährden als der kritische Blick von außen, der zielsicher alles infrage stellt, was vorher mühevoll und passgenau im Zentrum des eigenen Lebens platziert wurde. Wes Alltag Antwort gäb erzählt von den ins unermessliche steigenden Erwartungen und Anforderungen an uns selbst und an ein erfülltes Dasein als schillerndes, aktives und bestenfalls umjubeltes Ich und der daraus resultierenden Überreizung. – Ein monologisches Gesellschaftsporträt unserer Ansprüche und Selbstauskünfte, die unser Zusammenleben lautstark prägen.

https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/wes-alltag-antwort-gaeb-von-gesche-piening/1930428

https://www.geschepiening.de/projekte/wes-alltag-antwort-gaeb

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Eine Welt ohne Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der die Freiheit aller Einzelnen die Bedingung der Freiheit aller ist, ein Fortschritt, der allen Mobilität, gute Arbeit, materielle Fülle und Gesundheit bringt – diese soziale Utopie ist so alt wie die europäische Neuzeit.

In der Krise der kopernikanischen Wende wurden die ersten utopischen Entwürfe von Mönchen, Staatsmännern, Philosophen formuliert. Aus den Krisen der industriellen Gesellschaft wuchsen die radikalen liberalen, sozialistischen oder kommunistischen Philosophien eines Fortschritts, der allen die volle Entwicklung ihrer Fähigkeiten ermöglichen solle. Das kapitalistische Wachstum hat den Wohlstand in unserem Teil der Welt ins Unermessliche wachsen lassen, aber auch die globale Ungleichheit, die ökologischen Gefahren, die Kriege, die wirtschaftlichen Katastrophen. Heute zerstört dieser Fortschritt die Grundlagen unseres Lebens, und es wächst die Erkenntnis, dass nur noch radikale Änderungen Leben und Überleben sichern können.

Aber was ist aus den utopischen Konzepten geworden? Brauchen wir neue Utopien oder reichen die alten? Und was hindert Menschen daran, für ihre Interessen zu kämpfen?

https://www.deutschlandfunk.de/die-ideen-sind-da-doch-wir-noch-nicht-so-weit-warum-utopien-100.html

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Wir befinden uns in der Zwischensaison des Sommers: vom 19. April bis zum 6. Mai. (entspricht dem Paar Milz/Magen).
Harmonisierung des Magens, Stärkung der Milz 1. Form: „He wei jian pi gong“.

1 Mit den Zähnen klappern und Speichel schlucken 2 Die Sterne pflücken und die Planeten arrangieren
3 Der Koloss hebt die Bronze 4 Der große Vogel drückt den Magen
5 Der himmlische Wächter reibt den Ball 6 Die Punkte zu san li (36 Magen) treffen
7 Der Hammer schwingt dem Wind nach 8 Der weiße Kranich zeigt seine Flügel

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Am nächsten Morgen vor dem Frühstück ging Arthur Symons mit mir auf den Rasen hinaus, um ein Stück eines Gedichtes aufzusagen, des einzigen, das er jemals nach einem Traum aufgeschrieben hatte. Er hatte die Nacht davor von einer wunderschönen Frau geträumt, aber sie war bekleidet und hatte keinen Pfeil und Bogen. Als er nach London zurückkehrte, erwartete ihn eine Erzählung, die Fiona Mackert (?) an Savoy geschickt hatte und, wie ich glaube, die Bogenschützin hieß. Jemand in der Erzählung hatte die Vision von einer Frau, die einen Pfeil in den Himmel schoß, und dann von einem Pfeil, der einen Faun traf und seinen Leib durchbohrte, das Herz des Fauns herausrieß und mit dem haftenden Herzen in einem Baum steckenblieb.

Einige Wochen später war auch ich in London und begegnete unter Mathers Schülern einer Frau, deren kleines Kind – vielleicht zur gleichen Zeit wie meine Vision, vielleicht ein wenig später – aus dem Garten gelaufen kam und rief: „Mutter, ich habe eine Frau gesehen, die hat einen Pfeil in den Himmel geschossen, und ich habe Angst, dass sie den lieben Gott getötet hat!“

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