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NDR Kultur – Die Blendung (2/2) Mittwoch, 12. Februar 2020, 20:00 bis 21:33 Uhr
Der Roman erzählt von dem in der Welt seiner Bücher vergrabenen berühmten Sinologen Kien. Von seiner Haushälterin Therese zur Ehe verführt, wird er mit den Widrigkeiten des alltäglichen Lebens konfrontiert. Die Bosheit Thereses sowie Neid und Missgunst bizarr-grotesker Gestalten aus dem kleinbürgerlich-subproletarischen Wiener Milieu lassen ihn schließlich zerbrechen. Am Ende bleibt ihm nur die Flucht in den Wahnsinn. Er legt Feuer an seine gewaltige Bibliothek, die das Wissen der größten Denker der gesamten Welt beherbergt hat und verbrennt mit seinen Büchern. Teil 1:https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/hoerspiel/Hoerspiel-Die-Blendung-1-2,sendung996682.html 

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Canetti geht vom Mißerfolg der Weltschöpfung aus. Ein Gott nach seinem Sinne hätte am siebten Schöpfungstag erkannt, „daß es nicht gut war“. Seitdem ist die dichterische Einbildungskraft Canettis mit Gegenentwürfen zur Welt beschäftigt. Auch in den Aufzeichnungen wird immer wieder das Konzept einer Lebensform entworfen, die bisweilen absurd erscheinen mag, vergleicht man sie mit unseren Verhaltensweisen, die jedoch denkbar wäre…,..

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41739268.html

https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/41739268

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Monsieur Bougran will sich mit den Regeln des öffentlichen Dienstes nicht abfinden. Er begibt sich in einen wahrhaft heroischen Widerstand gegen die Pensionierung, das fortschreitende Alter und die unerbittlich fortschreitende Zeit. Er will seine Tätigkeit als Beamter bis zum letzten Atemzug fortsetzen, richtet zu Hause detailgetreu sein Büro ein, schreibt sich selbst Bittgesuche, die er dann meist abschlägig beantwortet – ein Herold der von vornherein verlorenen Sachen. Der Schlag trifft Monsieur gerade in dem Augenblick, als er die Ablehnung seines eigenen Einspruchs verfasst … am Schreibtisch, die Feder in der Hand. – Mit Jens  Harzer und Michael Rotschopf – DLF Kultur

 

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 Ö1 – Dienstag, 4. Februar 2020, um 16:05 Uhr – https://oe1.orf.at/player/

Die Sendung oben wird verweigert. Dafür läuft eine andere Sendung, auf die ich, frustriert, nicht hinweise. Allerdings habe ich ein wenig umeinander geschaut und dabei den Blog von Johannes Gelich gefunden. Wenigstens das.

http://www.johannesgelich.com/wp/blog/

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Eine große Erzählung über Grausamkeit und Würde – Von Carsten Hueck

In ihrem neuen Roman erzählt die südkoreanische Schriftstellerin die Geschichte der Studentenproteste 1980 in ihrer Heimatstadt Gwangju, die die Militärregierung mit einem Massaker zerschlug: Ein Roman von atmosphärischer Dichte, der den Leser fassungslos zurücklässt.

Bis zum letzten Jahr kannte hier niemand die südkoreanische Autorin Han Kang. Dann wurde ihr Roman „Die Vegetarierin“ mit dem Man Booker International Prize ausgezeichnet. Er erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich danach sehnt, aus einengenden Konventionen auszubrechen: Von einem Tag auf den anderen weigert sie sich, Fleisch zu essen, beginnt ein Verhältnis mit ihrem Schwager – und verwandelt sich langsam in eine Pflanze…,..DLF Kultur

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Er schrieb große Romane über kleine Leute: über Arbeitslose und Gefangene, über Landarbeiter und Prostituierte, über Spieler und Trinker: Hans Fallada, einer der besten Erzähler des 20. Jahrhunderts. Die Jugend des 1893 Geborenen war geprägt von Krankheit, Drogensucht und Gefängnis. 1932 wurde er mit dem Roman „Kleiner Mann, was nun?“ weltberühmt. Erst nach seinem Tod erschien 1947 sein zweites Meisterwerk „Jeder stirbt für sich allein“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-lange-nacht-ueber-hans-fallada-er-sah-die-welt-von.1024.de.html?dram:article_id=469193

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https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kulturfeature/audio-der-englische-schriftsteller-john-le-carre-100.html

Der 1931 geborene britische Schriftsteller John le Carré ist seit fast sechzig Jahren ein scharfsinniger Zeitchronist und für viele seiner Leser der unangefochtene Meister des Agententhrillers. Mit „Federball“ hat er gerade die aufregende Geheimdienstgeschichte zum Brexit geschrieben. Anlässlich der Veröffentlichung von „Federball“, dem tatsächlich schon 25. Roman von John Le Carré, hat der Journalist Thomas David den inzwischen 88-jährigen Schriftsteller in London besucht. Wieder einmal steht der berühmte britische Geheimdienst im Mittelpunkt seiner Geschichte. Es geht um das Schicksal Großbritanniens und natürlich um Verrat. Hauptfigur ist ein in die Jahre gekommener britischer Agent, der vor dem Hintergrund der eskalierenden Brexit-Verhandlungen sich selbst Rechenschaft über seine persönliche Loyalität ablegt. Kurze Zeit vor dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union erzählt John le Carré, der mit bürgerlichem Namen David Cornwell heißt, von seinen europäischen Wurzeln und spricht über einen historischen Showdown, der für ihn nicht nur politische Fragen aufwirft, sondern auch nicht minder brisante Fragen nach dem persönlichen und politischen Anstand stellt. (Hördat)

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