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Alois Hotschnig: Der Silberfuchs meiner Mutter (1/17) | Gelesen von Wolfram Berger – hr2 kultur

1942 im norwegischen Kirkenes hat alles begonnen, erzählt Heinz. Da lernt seine Mutter einen deutschen Wehrmachtssoldaten kennen und wird von ihm schwanger. Was dann geschieht, das muss sich der Erzähler nun selbst zusammenreimen. Kompromisslos legt er Stück für Stück die Wahrheit über seine Eltern frei. Audio verfügbar bis 12.10.2021.

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Als Agent der Lunar Agency reist Ijon Tichy auf den Mond, um nach dem Rechten zu sehen. Bei seiner Mission zieht er sich eine Kallotomie zu, wodurch sein Gehirn in zwei Teile aufgespalten wird. Dies hat groteske Folgen. – mdr kultur

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Es mögen nun wohl schon viele hundert Jahre her sein, da gab es einmal einen alten guten Fischer, der saß eines schönen Abends vor der Tür und flickte seine Netze. Er wohnte aber in einer überaus anmutigen Gegend. Der grüne Boden, worauf seine Hütte gebaut war, streckte sich weit in einen großen Landsee hinaus, und es schien ebensowohl, die Erdzunge habe sich aus Liebe zu der bläulich klaren, wunderhellen Flut in diese hineingedrängt, als auch, das Wasser habe mit verliebten Armen nach der schönen Aue gegriffen, nach ihren hochschwankenden Gräsern und Blumen und nach dem erquicklichen Schatten ihrer Bäume. Eins ging bei dem andern zu Gaste, und eben deshalb war jegliches so schön. Von Menschen freilich war an dieser hübschen Stelle wenig oder gar nichts anzutreffen, den Fischer und seine Hausleute ausgenommen. Denn hinter der Erdzunge lag ein sehr wilder Wald, den die mehrsten Leute wegen seiner Finsternis und Unwegsamkeit, wie auch wegen der wundersamen Kreaturen und Gaukeleien, die man darin antreffen sollte, allzusehr scheueten, um sich ohne Not hineinzubegeben…,.. projekt-gutenberg.org

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Brian O’Nolan (wie Flann O’Brien im richtigen Leben hieß) hatte diesen Roman bereits 1939 fertig geschrieben, fand aber keinen Verleger dafür. Er gab es dann irgendwann 1940 auf und behauptete, das Manuskript verloren zu haben. In Tat und Wahrheit hatte er es einfach beiseite gelegt, wie zum Teil wörtlich übernommene Abschnitte in seinem fünften und letzten Roman The Dalkey Archive (Aus Dalkeys Archiven) von 1964 belegen. O’Nolan starb 1966, und ein Jahr später gelang es seiner Witwe, den Text doch noch zu veröffentlichen. Man stelle sich vor, sie hätte die Blätter dem Feuer überantwortet, wie es andere literarische Erb:innen auch schon getan haben! – blog.litteratur.ch

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Von hinten durch die Brust ins Auge, aber direkt und treffsicher – so zielte Schriftsteller Arno Schmidt auf Adenauermief und Frömmelei. Durch die Literatur des 18. Jahrhundert gelangte der Einzelgänger in den 1950er-Jahren in seine eigene Moderne. Lud man ihn zu Lesungen ein, sagte er wutschnaubend ab &* nutzte noch den letzten Satz, um das seltsame Ansinnen ins Lächerliche zu ziehen: „Muss man bei der Gruppe 47 auch singen oder braucht man nur nackt vorzulesen?“ Fragte man wegen eines Besuches an, sagte er postwendend ab. Wer dennoch zu kommen wagte, musste sich auf einiges gefasst machen. Ein Tapferer bekam zu hören, zum Geburtstag wünsche sich der Künstler neben einer festen Monatsrente zehn Jahre lang keinen Besucher …  DLF Kultur

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Update zu Doktor Faust thu dich bekehrenund natürlich zu allen aus dem ersten Teil:

Zweimal hat der Vater der russischen Literatur — Puschkin — sich 1825 am urdeutschen Faust-Stoff versucht: einmal in Form einer ausgearbeiteten Szene, einmal in Form dreier kurzer dramatischer Fragmente. Beenden wir unsere zweiteilige Serie mit letzteren. Das Bildmaterial sei uns wenig faustisch, vielmehr Petersburgisch. – weheklag

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Novalis‘ „Hymnen an die Nacht“ sind ein literarisches Experiment mit dem Äußersten, das für den Menschen denkbar ist. Ein Versuch, in der Kunst Glauben zu begründen und in der Verbindung von Liebe und Tod einen Akt des Transzendierens zu finden.

Mit den Augen eines Geistersehers hat Novalis im Herbst des Todesjahres seiner Verlobten Sophie von Kühn 1797 mit der Niederschrift der Verse seiner „Hymnen an die Nacht“ begonnen, deren Prosafassung 1800 in der Literaturzeitschrift „Athenäum“ erschienen. Mystische Visionen beschwören die Grenze zwischen Leben und Tod jenseits vom Tage, von Licht und Bewusstsein. Wie der Tod ist für Novalis die Nacht „das romantisierende Prinzip des Lebens“. hier

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Vor hundert Jahren begegnete Rainer Maria Rilke im Garten von Rodin einer Buddha-Statue. Er war von ihr so beeindruckt, dass er drei Gedichte über Buddha schrieb, die in der deutschen Literatur einzigartig sind. Was hat Rilke an der Gestalt des Buddha fasziniert? Welches Verhältnis hatte der Dichter zum Erleuchteten? Im Gespräch mit Lorenz Marti erzählt der Theologe und Rilke-Kenner Karl-Josef Kuschel die Geschichte eines einzigartigen Dialogs.

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