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Posts Tagged ‘Literatur’

Den so genannten „Kleinen Nobelpreis“ hat er schon, der renommierte Nordische Preis der Schwedischen Akademie wurde ihm vor zwei Jahren der verliehen. Hierzulande ist der 78-jährige Dag Solstad noch immer ein Geheimtipp. Das könnte sich jetzt ändern, wenn heuer bei der Frankfurter Buchmesse die norwegische Literatur im Rampenlicht steht. Übersetzungen von Solstads Romanen gibt es seit langem, im kleinen Schweizer Dörlemann Verlags erscheint seit 2004 eine Werkausgabe und in diesem Rahmen ist jetzt der Roman „T. Singer“ erschienen, ein Roman über das Leben eines Bibliothekars.- Um 17.22 hier: https://oe1.orf.at/player/20190820/561384

https://oe1.orf.at/artikel/661684/Dag-Solstads-Portraet-eines-Bibliothekars

 

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Sommerszeit

Sie hatten wohl Recht – die alten deutschen Minnesänger – die anmuthige Sommerszeit zu besingen! Welch eine Zeit ist dieß! Wie herrlich prangt der Juni im Kalender! Die Fenster stehen alle weit geöffnet; aber die Jalousien sind geschlossen. Hier und da ergießt sich ein langer Streifen Sonnenschein durch eine Spalte. Man vernimmt das Säuseln des Windes in den Bäumen; und indem er anschwellt und lebhafter wird, hört man die Thüren in der Ferne mit plötzlichem Geräusch zuschlagen. Die Bäume sind schwer von Blättern, und die Gärten prangen voll rother und weißer Blüthen. Die ganze Atmosphäre ist erfüllt mit Wohlgeruch und Sonnenschein. Die Vögel singen. Der Hahn stolzirt umher und kräht vor Uebermuth. Insekten zirpen im Grase.

https://gutenberg.spiegel.de/buch/aus-hyperion-1460/1

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Feature von Andreas Hagelüken: Alle kennen Moby Dick. Viele haben es im Bücherregal. Aber wer hat die 135 Kapitel des 1851 erschienenen Buches wirklich gelesen? In den wenigsten von ihnen wird die Jagd nach dem Weißen Wal erzählt.

Seit 2006 hat sich eine Gruppe akademischer Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum dem Roman verschrieben. Sie haben sich vorgenommen, jedes einzelne Kapitel mit dem Rüstzeug der Germanistik, Philosophie, Mediengeschichte und Wissenschaftstheorie zu durchleuchten. Und das mit einem weit offenen Visier – sie nennen ihre Methode historisch-spekulativer Kommentar.- DLF Kultur

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Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und Brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen.

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/hoerspiel/unterleuten.html

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Es ist ein genialer Kunstgriff, den Franz Kafka in seiner 1917 erstmals veröffentlichten Erzählung zur Anwendung bringt.

Er betrachtet die Menschen aus der Sicht eines Affen. Und deckt dadurch ebenso amüsant wie schonungslos die Schwächen des ach so kultivierten Menschengeschlechts auf. – srf.ch

 

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World Wide Web, Cyberspace, virtuelle Realität sind Begriffe, die den utopischen Raum umschreiben. Das „Netz“ ist die grandiose Metapher des digitalten Zeitalters, Synonym für den World Brain, Vorschein eines künftigen Lebens. In dieser kollektiven Wunschwelt sammeln sich die kleinen Erzählungen der Menschheit: fremde Geschichten und alte Geschichten. Denn so rasant sich die technischen Umwälzungen auch vollziehen, so gemächlich trottet ihr die menschliche Einbildungskraft hinterher. In den neuen Ideen leben stets alte Geister fort….,.. beatmazenauer.ch

 

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Miguel de Cervantes führte kein feingeistiges Leben. Er kämpfte in der Seeschlacht bei Lepanto, geriet in Gefangenschaft, floh und begann 1597 seinen berühmten Roman Don Quijote in einem spanischen Gefängnis. Autor: Klaus Schühly – ardaudiothek.de

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