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Posts Tagged ‘Literatur’

Dieses Büchlein erscheint zum 50. Todesjahr Rabindranath Tagores, 70 Jahre nach der Darmstädter Tagore – Woche und der Abfassung dieser Legende; es erscheint auf Wunsch des Tagore – Instituts, Deutschland (Bonn), das auf ein 15 jähriges Bestehen zurückblicken kann, und das mit diesem Mythos das persönliche Erleben, die Ausstrahlung des indischen Poeten auf ein geistiges Deutschland jener Tage zeigen möchte. Rabindranath Tagore weilte 1921 eine Juniwoche in Darmstadt (Dharmanagara) auf Einladung seines Freundes Graf (Kshatriya) Hermann Keyserling (1880 – 1946), dem Begründer der Schule der Weisheit, an der Erwin Rousselle als Privatdozent lehrte und dort Tagore begegnete. Es trafen sich Menschen, die die Einheit, den Kern aller Religion auf Erden, lebten, ohne die Mannigfaltigkeit der Offenbarung Gottes zu leugnen.- schmitt-rousselle.de

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Vorrede zur Vorrede

Wie ich vernehme, ist die Vorrede zu den »Französischen Zuständen« in einer so verstümmelten Gestalt erschienen, daß mir wohl die Pflicht obliegt, sie in ihrer ursprünglichen Ganzheit herauszugeben. Indem ich nun hier einen besondern Abdruck davon liefere, bitte ich mir keineswegs die Absicht beizumessen, als wollte ich die jetzigen Machthaber in Deutschland ganz besonders reizen oder gar beleidigen. Ich habe vielmehr meine Ausdrücke, so viel es die Wahrheit erlaubte, zu mäßigen gesucht. Ich war deshalb nicht wenig verwundert, als ich merkte, daß man jene Vorrede in Deutschland noch immer für zu herbe gehalten. Lieber Gott! was soll das erst geben, wenn ich mal dem freien Herzen erlaube, in entfesselter Rede sich ganz frei auszusprechen!

http://gutenberg.spiegel.de/buch/franzosische-zustande-387/1

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WDR 3 Hörspiel | 11.02.2019 | 01:01:04 Std.

Was ist Denken? Macht die Welt das Denken – oder das Denken die Welt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Thomas Bernhard in seiner Reflexion „Gehen“. – WDR 3

Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinauf gekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klar werden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.
„Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden.“

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Wohl kaum ein anderer deutschsprachiger Schriftsteller des 20. Jahrhunderts hat die Gemüter so sehr erhitzt wie der Österreicher Thomas Bernhard (1931 –1989). Seine Theaterstücke verursachten Skandale, seine Romane zogen Gerichtsverhandlungen nach sich. Als Nestbeschmutzer beschimpfte man ihn in seinem Heimatland, weil man sein Stück ‚Heldenplatz‘ als eine Verunglimpfung Österreichs empfand. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten absolute Kulturlosigkeit und verfügte testamentarisch ein Auff ührungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.  Thomas Bernhard

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Zum 30. Todestag – Archivaufnahmen und Lesungen von und mit Thomas Bernhard

Am 9. Februar wäre Thomas Bernhard 88 Jahre alt geworden. Der österreichische Schriftsteller zählte bereits zu seinen Lebzeiten zu den meistdiskutierten Autoren Österreichs. Besonders sein 1988 am Wiener Burgtheater uraufgeführtes Drama „Heldenplatz“ führte zu erregten Debatten in- und außerhalb des Theaters. Thomas Bernhard verstarb am 12. Februar 1989 in Gmunden. Die Österreichische Mediathek bewahrt neben diversen Rundfunkaufnahmen und ‑porträts Bernhards auch mehrere einzigartige Lesungsmitschnitte, …

https://www.mediathek.at/oesterreich-am-wort/aus-aktuellem-anlass/archivaufnahmen-von-und-mit-thomas-bernhard/

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Herausgegeben von Alois Payer (payer@payer.de) – Religionskritisches von Oskar Panizza

Um die göttlichen Dinge einer Religion gut zu kennen, muss man sie in einer vollständig menschlichen Form darstellen. – Renan.

In der Mitte Christus mit einer fein gearbeiteten, blonden Perücke; er hat die größte Ähnlichkeit mit einem englischen Lord, wie man sie bei uns auf dem Theater in komischen Stücken darstellt. Nur war er ganz bartlos: aber die gleiche blasierte Langweile lag auf dem regungslosen Gesicht: man erwartete jeden Moment, dass er den Mund zum Gähnen öffne. Der Blick, regungslos blau den Beschauer anstarrend, hatte etwas Lammfrommes, Trauriges, kindlich Unbewusstes; der bleiche, glatte Unterkiefer ragte etwas zu weit vor und forderte zu Vergleichen mit Repräsentanten aus dem Tierreich auf. Der Wachsguss war etwas zu fettig ausgefallen, man meinte, Christus schwitze Fett, was nicht zur Heiligkeit beitrug… payer.de

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