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Posts Tagged ‘Psychologie’

Aus einer Online-Vorlesung von Dr. Rainer Funk an der International Psychoanalytic University (IPU) in Berlin mit dem Titel „Der sozial-psychoanalytische Ansatz von Erich Fromm“ in der Lehr-Video-Reihe „Erich Fromm Essentials“. Diese Reihe stellt wichtige Konzepte der Sozial-Psychoanalyse nach Erich Fromm vor.

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Dieser „Ich“- Gedanke ist ein trickreicher Geselle, sehr glatt und rutschig in seiner Subtilität; es scheint, dass er die Aufmerksamkeit dauernd in den Gedankenstrom ablenkt – „weg von“ der Gegenwart – die kein spezielles Empfinden oder Erleben braucht, sondern alle Empfindungen und Erlebnisse IST, dazu gehört auch die scheinbare Ablenkung „weg von“ der Gegenwart.

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Vor dem Essen sollen die Kinder sich die Hände waschen. “Meine Hände sind sauber”, sagt Tamasin. “Das ist anzunehmen”, sagt der Vater, “Sie haben ja auch nicht viel geleistet”. So kann das Selbstverständliche immer zur Schuld werden. “Warum machst du, dass Dinge, an denen nichts Böses ist, so klingen, als ob sie böse wären?” fragte einer der Söhne den Vater und bringt damit auf den Begriff, worin dessen Macht eigentlich besteht: in einem absoluten Deutungsmonopol, in dem sich alle zu unterwerfen haben. Das ist der Punkt, auf dem es bei Ivy Compton-Burnett ankommt: Die Gewalt, die sie darstellt, ist nicht so sehr eine der Taten, sondern eine der Worte.

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Bayern 2 – Sonntag, 3. April 2022 um 15:00 Uhr (Hörspiel Pool)

Angst haben wir alle, und das ist auch gut so. Weil sie uns davor bewahrt, uns in Gefahr zu begeben. Mit einer Angst, die uns behutsam begleitet, können wir gut leben. Die nichts dagegen hat, sich ab und zu von guten Argumenten oder noch besserer Laune vertreiben zu lassen. Was aber, wenn die Angst so präsent ist, dass ein unbeschwertes Leben kaum noch möglich ist? Wenn sie uns auslacht, immer am längeren Hebel sitzt und unser Denken und Handeln bestimmt?

Ein Hörspiel über Schildkrötentage und Siebtage, die vermeintliche Peinlichkeit, sein Innerstes nach Außen zu kehren und eine Angst, die ganz schön oft dazwischen quatscht.

https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/rattatatam-mein-herz-hoerspiel-ueber-das-leben-mit-der-angst-von-franziska-seyboldt/1810492

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SWR 2 – Sonntag, 27. März 2022 um 14:05 Uhr (Ursendung) – Von Anna Lila May

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/seele-reloaded-menschliches-bewusstsein-zwischen-digitalen-clouds-und-kuenstlicher-intelligenz-swr2-feature-2022-03-27-100.html

70 Prozent aller Deutschen glauben, dass der Mensch eine Seele hat. Aber nicht einmal 40 Prozent bezeichnen sich als religiös. Offenbar kann man an die Seele glauben, ohne sonst gläubig zu sein. Ist mit Seele vielleicht eine Art geistiger Wesenskern gemeint, der an keinen Körper gebunden ist? Und könnte man so einen körperlosen Wesenskern nicht einfach nach Belieben runter- und raufladen wie ein Computerprogramm? Wäre das nicht eine Art Unsterblichkeit? Während die einen noch solche Fragen stellen, arbeiten andere längst schon an der praktischen Umsetzung.

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Nathan Gil: Dieser „Ich“- Gedanke ist ein trickreicher Geselle, sehr glatt und rutschig in seiner Subtilität; es scheint, dass er die Aufmerksamkeit dauernd in den Gedankenstrom ablenkt – „weg von“ der Gegenwart – die kein spezielles Empfinden oder Erleben braucht, sondern alle Empfindungen und Erlebnisse IST, dazu gehört auch die scheinbare Ablenkung „weg von“ der Gegenwart.

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„Man muss immer etwas haben, das für 100’000 gut ist, für eine Million, aber nicht nur für den einzelnen Menschen, der ist zu uninteressant! Wir sind zu sehr von der Naturwissenschaft überzeugt, wie nichtig ein Menschenleben ist! (…) Und der Einzelne ist in einem Maß überzeugt von seiner Nichtigkeit, dass er sich gar keine Mühe gibt, irgendwie mit sich selber irgendwo hinzukommen, sich innerlich irgendwie zu entwickeln. Es ist zu hoffnungslos: Der Einzelne ist nichts! Und das ist natürlich eine falsche Auffassung, dass der Einzelne nichts sei: Der Einzelne ist der Lebensträger!“ C.G. Jung in diesem Gespräch Georg Gerster interviewte den grossen Schweizer Psychologen C.G. Jung (1875-1961) am 7. Juni 1960 in Küsnacht für das Schweizer Radio.

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Tsültrim Allione: „Den Schatten bewusst zu machen, reduziert seine Zerstörungskraft und setzt die in ihm gespeicherte Lebensenergie frei. Indem wir uns mit dem anfreunden, was uns am meisten ängstigt, finden wir zu unserer tiefsten Weisheit.“

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