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Posts Tagged ‘Psychologie’

Im Jahre 1976 veröffentlichte der US-amerikanische Psychologieprofessor Julian Jaynes (1920-1997) ein Buch mit einem kompliziert klingenden Titel (The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind, deutsch: Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch  der Bikameralen  Psyche) und einer faszinierenden Theorie über die Ursprünge des menschlichen Bewußtseins. Danach ist das Bewußtsein, so wie wir es kennen, noch eine relativ neue, kulturelle  Errungenschaft des Menschen und nicht das Ergebnis einer allmählichen Höherentwicklung des Gehirns seiner Vorfahren im Rahmen der Darwinschen Evolution, wie allgemein angenommen! – ethologiepsychologie.wordpress.com

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Unser Gehirn ist in der Lage, zwischen verschiedenen Bewusstseinszuständen hin und her zu wechseln. Wachheit und Schlaf stellen sich von selbst ein – Trance und Hypnose erfordern in der Regel ein mentales Training. Bayern 2 radioWissen

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Tele-Akademie ∙ SWR Fernsehen.- Denken ohne Gefühl führt laut Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker Arno Gruen in eine Scheinwelt aus Abstraktionen. Es macht uns unfähig, unsere Wirklichkeit unmittelbar und mitfühlend wahrzunehmen. Indem das abstrakte Denken, also das Kognitive, zunehmend das Empathische in uns verdrängt, entfernen wir uns immer weiter von dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Leben.- Tele-Akademie

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Manche Menschen leiden, weil sie adoptiert oder in einer Babyklappe abgelegt wurden, das Produkt einer Samenspende sind oder die Vorfahren ermordet wurden. Warum ist das so schwierig für sie – selbst wenn sie von wohlwollenden, zugewandten Menschen großgezogen wurden? (BR 2020) radiowissen

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Der Krieg ist längst vorbei. Aber wenn es dunkel ist, sind sie wieder da, die Soldaten unterm Teppich. Existieren sie nur im Wahn des alten, einsamen Mannes? Doch auch die anderen Figuren erleben schmerzvolle Tagträume. – Von March Höld. Hörspiel im Deutschlandfunk Kultur

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„Kein Stress“, sagt die Freundin auf die bange Frage, ob man denn zu Fuß wirklich rechtzeitig ins Kino käme. „Mama, entspann dich“, gähnt der pubertierende Sohn, wenn er wieder mal zu spät zur ersten Stunde Homeschooling aufwacht. „Setzen Sie dem zunehmenden Tempo unseres Lebens innere Stärke entgegen“, wirbt ein Coaching für seinen Resilienzworkshop.

Dreimal – nein! Die Freundin soll fünf Minuten früher losgehen, dann sehen wir im Kino sogar noch die Werbung. Und es gibt –  „Ohhmm“ – gar keinen Anlass für Stress. Der Sohn soll entweder den Wecker stellen oder, wenn nicht, dann soll er ruhig damit leben, dass die Mutter unentspannt und sauer ist. Und die Arbeitgeber sollen ihre Leute nicht ins Resilienztraining schicken, sondern bitte das Tempo rechtzeitig zügeln, bevor es die Mitarbeiterinnen krank macht. – DLF Kultur

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Paul Watzlawick über seine Kommunikationstheorie und das Unglücklichsein #1985

1985 tritt Watzlawick bei einem Seminar im Stuttgarter Hospitalhof auf. Anschließend gibt er Hildegard Lüning vom Süddeutschen Rundfunk ein Interview, in dem sie auch Auszüge aus seinem Vortrag anspricht. Denn Watzlawick ist nicht zuletzt deshalb so populär, weil er seine Botschaften in prägnante Geschichten packen konnte. SWR2 Wissen

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Der Schatten hat keinen guten Ruf. Im Schatten stehen, das heißt: in der zweiten Reihe stehen, im Regen stehen, nicht von Bedeutung sein, keine Lobby haben. Das Leben im Schatten ist arm, der Platz im Schatten macht bleich. Wo die Effizienzleuchte herrscht und der Platzhirsch in der Lichtung röhrt, ist der Schatten längst stumm in der Versenkung verschwunden. Aber vielleicht hat er uns doch etwas zu sagen, der Schatten. SWR2

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Gruppenzwang und Gruppendynamik

Das Wir ist so etwas wie ein schöner, nicht allzu heißer Sommertag. Das Wir ist kümmernd, sorgend, bergend, friedlich, erfüllend, glücksbringend. Das Wir ist flauschig, warm, gewaltfrei, süß … Aber es hat es nicht nur Freunde. Da wäre Wolf Lotter, Publizist und Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins „Brand eins“:

Der Denunziationsmodus ist immer gegen die Individualität gerichtet gewesen in diesem Land. Immer! Das haben die Nazis gemacht, das haben die Kommunisten gemacht, das haben die Sozialdemokraten gemacht, die Christdemokraten! Man darf sie da wirklich in einem Namenszug alle nennen, weil sie natürlich alles kollektivistische Organisationen sind. Und vergessen Sie nicht: Unsere Parteien, und damit auch unsere politische Kultur, stammt aus dem Zeitalter der Massenbewegungen. Eine Politik, die ein Wir möchte, das auf Einheit und Eindeutigkeit hinausläuft, auf diese fatale Eindeutigkeit, die heute immer gefordert wird, ist per se nicht demokratisch.“

Zeitfragen

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