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Posts Tagged ‘Wissen’

Franziska Nori leitet seit 2014 den Frankfurter Kunstverein. Sie ruft dazu auf, Fürsorge auch für Mitlebewesen zu tragen und nicht nur den menschlichen Profit als Priorität zu sehen. Ein Gespräch. – journal-frankfurt.de

Für mich gibt es zwei Ebenen, sich einer Sache zu nähern. Auf der einen Seite muss man sich Wissen aneignen, über das man Dinge begreifen kann. Dann gibt es eine zweite Ebene, die der Erfahrung und Beobachtung. Beide Aspekte sind wichtig, um eine Beziehung herzustellen, auch zu anderen Lebewesen. Empathie und der Versuch, sich über Ähnlichkeiten und nicht über Differenzen zu verstehen, ist ein interessanter Ansatz, der auch in der aktuellen Ausstellung eine Rolle spielt.

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In der Türkei wie auch in Deutschland riskiert man mitunter Strafanzeigen, wenn man die Wahrheit schreibt. Zweifler gelten dann als Sicherheitsrisiko.

Nicht der Mangel an Freiheit ist heute das dringende Problem, sondern die Abwesenheit von Wahrheit“, sagt der französische Philosoph Michel Serres in einem jüngst in der taz veröffentlichten Interview: „Wir erkennen heute, dass die Wahrheit in der gegenwärtigen Gesellschaft das grundlegende philosophische Problem ist. Wir können nicht wirklich frei sein, wenn wir nicht über wahre Informa­tionen verfügen.“TAZ

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Warum Dummheit nichts mit Intelligenz zu tun haben muss und ab wann eine Diskussion mit Anhängern von Verschwörungstheorien sinnlos ist. – Interview: Anna Giulia Fink – derstandard.at/

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Bakterien und Viren haben ihr Ruf weg – für die meisten Menschen sind sie schlicht Krankmacher. Aber das sind sie nicht nur. Ganz im Gegenteil: Für das Leben auf der Erde sind sie unverzichtbar und sie gelten als Motor der Evolution. (BR 2020) Bayern2 RadioWissen

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„Ich habe keine Zeit…“ Wer kennt nicht diese Aussage? Aber haben Sie einmal versucht, die Zeit exakt zu beschreiben? Wir leben mit und in ihr, aber so richtig zu begreifen ist sie manchmal nicht…

https://abenteuer-universum.de/einstein/zeit.html

Zeit ist eine Dimension, für die wir kein Sinnesorgan besitzen. Daher haben wir ein nur subjektives Zeitempfinden, welches sich nach der biologischen Uhr richtet und damit vom Tagesablauf abhängt. Physikalisch gesehen beschreibt sie den temporären Ablauf eines Ereignisses. Isaac Newton formulierte seinerzeit:

„Es gibt eine absolute, wahre und mathematische Zeit, die gleichförmig für sich und vermöge ihrer eigenen Natur fließt, ohne Beziehung zum äußeren Geschehen“.

Wie sehr sich Newton mit dieser Aussage irrte, wissen wir spätestens seit der Entwicklung der Relativitätstheorie durch MinkowskiLorentz und natürlich Einstein. Minkowski fügte dem dreidimensionalen Raum die Zeit hinzu, auf

„dass von nun an Raum und Zeit für sich völlig zum Schatten herabsinken, nur noch eine Union der beiden soll Selbstständigkeit bewahren“.

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Der Basler Philologe Johann Jakob Spreng hat sein Leben der Pflege der deutschen Sprache gewidmet. Mit einer Verspätung von 265 Jahren erscheint jetzt sein „Allgemeines deutsches Glossarium„. Von Hermann Unterstöger

Woran liegt es, dass sich weder im Grimm noch im Duden noch sonst wo Wörter wie „Barnfödsel“ (Kindbett), „ramps“ (hochbeinig) oder „Gemühtsfinsternisß“ (Schwermut) finden? Das liegt, zugespitzt gesagt, am Siebenjährigen Krieg. Diese Heimsuchung festigte nicht nur Preußens Machtstellung. Sie verhinderte indirekt auch, dass Johann Jakob Spreng sein großes Wörterbuch in Druck geben konnte, … SZ

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Wenn es das Sichtbare gibt, muss es das Unsichtbare geben, das galt und gilt in allen Kulturen für ausgemacht. Mit der Pandemie hat das, was sich der menschlichen Wahrnehmung entzieht, neue Aktualität gewonnen. Die Wirklichkeit steckt noch voller Geheimnisse und Ungewissheiten. Von Thomas Palzerhttps://www.deutschlandfunk.de/das-unsichtbare-100.html

In der Tradition steht der Begriff Gott für das radikal Unsichtbare. In der Antike galt das, was im Moment evident ist, als wirklich – also das, was vor Augen liegt. Im Mittelalter war es der Schöpfer, der für die Wirklichkeit des Wirklichen die Gewähr übernahm. In der Neuzeit wiederum wurde Wirklichkeit dadurch garantiert, dass sie etwas ist, was keine Unterbrechung kennt. Anders gewendet, scheint das Einzige, was beanspruchen kann, den Status des Wirklichen innezuhaben, ausgerechnet das Unsichtbare zu sein…
Es ist stark anzunehmen, dass es der Menschheit nicht gelingen wird, jemals all das, was gewusst werden könnte, auch zu wissen.
Wissen schwimmt seiner Natur nach in einem Meer aus Unwissen.

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Bayern 2 – Montag, 15. November 2021 um 20:05 Uhr

Sofia Kowalewskaya und Maryam Mirzakhani waren die größten Mathematikerinnen ihrer Zeiten: Sofia (geb. 1850 in Moskau) wurde 1884 die weltweit erste Professorin für Mathematik in Stockholm; Maryam (geb. 1977 in Teheran) war Professorin in Stanford und wurde als erste Frau mit der Fields-Medaille ausgezeichnet.

Ihre Forschungsgebiete sind höchst unterschiedlich: Sofia beschäftigte sich u.a. mit Partiellen Differentialgleichungen, der Gestalt der Saturnringe, und sie berechnete die Bewegungsgleichungen eines besonderen Kreisels, der nach ihr „Kowalewskaya-Kreisel“ benannt wurde, Maryam leistete herausragende Beiträge in der hyperbolischen Geometrie, etwa zur Dynamik Riemannscher Flächen und ihrer Modulräume. – Hörspieldatenbank

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Er gilt als einer der wirkungsvollsten Autoren der Weltliteratur: Der Russe Fjodor Michajlowitsch Dostojewski, geboren am 11. November 1821 in Moskau, war ein virtuoser Erzähler.

In seinen Romanen schuf er tragikomische, aber auch sehr menschliche Figuren mit widersprüchlichen, zuweilen irren Reflexionen. Der Mensch Dostojewski aber war ein wandelndes Paradox. Er predigte Versöhnung und Menschenliebe und offenbarte zugleich nationalistische, rassistische und militante Überzeugungen. Bis heute wird dieser Schriftsteller kontrovers diskutiert. Doch sein Werk, in dem er die Tiefen des menschlichen Bewusstseins ausleuchtete, bleibt immer aktuell. SWR2 Wissen

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