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Posts Tagged ‘Hören’

Dass Max Goldts Texte zum Komischsten gehören, was es im weiten Feld zwischen Satire und Literatur gibt, ist bekannt. Dass sie auch literarisch aller erster Güte sind, entgeht immer noch vielen. Abhilfe schaffen kann da eine Max Goldt-Lesung mit den besten Texten der letzten Jahre…

https://www.srf.ch/sendungen/spasspartout/grosse-sprachkunst-feinster-humor-max-goldt-liest-seine-texte?ns_source=web&srg_sm_medium=fb?ns_source=web&srg_sm_medium=fb

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Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien, schrieb Niklas Luhmann. Massenmedien produzieren und reproduzieren kollektive Weltvorstellungen. Es sind die Bilder der mediatisierten Gesellschaft, Bilder von Stars, Katastrophen oder historischen Augenblicken, die das das kollektive Gedächtnis bevölkern. Wir öffnen die Augen / Unser Atem ist ruhig / Wir schließen die Augen / Und / Wir stellen uns einen Atompilz vor / Unser Atem ist ruhig / Und / Wir sehen Madonna tanzen / Und / Wir sehen den amerikanischen Präsidenten wie er zu uns spricht. // Mit Peter Fricke / Regie: Herbert Kapfer / BR 2005

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-medien-meditation-kapfer-100.html

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(Nach der Vorschau) – Psychoanalytische Positionen zur Angst vor dem Fremden

Die Angst vor dem Fremden: Was bedeutet das, und was kann die Psychoanalyse mit ihren verschiedenen Konzepten des Unbewussten zu aktuellen Diskursen über das Fremde beitragen?

In den vergangenen Jahren sind Fremde immer näher gerückt. Menschen auf der Flucht vor Krieg und unerträglichen Lebensbedingungen versuchen, als Fremde in der Fremde zu landen. Sie setzen bei denen, die sie aufnehmen, ablehnen, integrieren oder auch ganz praktisch versorgen, Fantasien aller Art in Gang – vor allem Ängste. Erfahrungen wie das Fremdeln, das Fremdgehen, das Fremdschämen oder die Entfremdung machen auf unser vielschichtiges, oft ambivalentes psychisches Erleben und die Frage nach dem Fremden heute ganz besonders aufmerksam. Das Sprechen vom Notstand, das Hören und Sehen von Krisen und die politischen Diskurse darüber sind tagtägliche Realität. Debatten über das Fremde zeigen sich jetzt auch in diversen psychoanalytischen Symposien, aber auch im klinischen Alltag der Therapeuten selbst. Die Angst vor Überfremdung dient möglicherweise dazu, die Not der anderen möglichst fernzuhalten. Sie erinnert an die Angst vor der eigenen Not, aktiviert existenzielle Sorgen, irritiert oder verwirrt…

http://oe1.orf.at/player/20171129/495013

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„Schon das Denken verändert die Realität“

Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Frido Mann, Musiker, Theologe und Psychologe und Christine Mann, geborene Heisenberg, Theologin, Pädagogin und Psychologin

Sein Großvater war der Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann. Ihr Vater war der Physiknobelpreisträgers Werner Heisenberg. Traditionsreichere Stammbäume lassen sich im deutschen Sprachraum kaum finden.

Beide – Frido und Christine Mann – haben Theologie und Psychologie studiert…

Jetzt – Frido ist 76 Jahre und Christine 73 Jahre alt – haben sie gemeinsam ein Buch geschrieben: „Es werde Licht“. Darin will das Ehepaar die Quantenphysik, mitbegründet von Vater Heisenberg, ins Zentrum einer neuen Gesellschaftsphilosophie rücken. Genauer gesagt: es geht ihnen um die Einheit von Geist und Materie.

http://oe1.orf.at/player/20171123/494709

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Das Theater muss durch Tränen gehen. – Ich muss mir das noch einmal in Ruhe anhören, hier aber so viel. Ein männlicher Interviewer forderte Herrn Grüber auf, ein kleines Gespräch mit ihm zu führen. Er hatte einen Recorder dabei. Grüber bat ihn, das Gerät unsichtbar auf einen Stuhl zu stellen damit es ihn nicht störe. Dann schwiegen sie. Grüber sagte nichts. Gefragt wurde er wohl auch nichts. So verging eine Stunde und auf dem Tonband, wenn es denn lief, befanden sich nur beliebige Geräusche. Auch der folgende Link bewahrt, leider, Stillschweigen!

http://www.deutschlandfunkkultur.de/reihe-spielregeln-theaterlegende-klaus-michael-grueber-das.964.de.html?dram:article_id=391282

 

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Der kanadische Künstler Kristen Roos erforscht die Welt jener Geräusche und Klänge, die von den Menschen nicht wahrgenommen werden können – etwa von Insekten oder elektronischen Geräten. Für sein Projekt „Anti-wave“, das in Radiokunst-Kunstradio als vierteiliges Hörstück präsentiert wird, hat er sich unter anderem mit einem WLAN-Router und einem Mikrowellenherd beschäftigt und dabei durchaus musikalische Strukturen und Rhythmen entdeckt. Elektromagnetisches Flirren und Surren verarbeitet Roos zu vielschichtigen Radiostücken, zu Kompositionen des elektrisierten Alltags.

http://www.kunstradio.at/2017B/19_11_17.html

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Der Deutschlandfunk hat schon mehrmals über Machtmissbrauch durch buddhistische Meister wie Ole Nydahl und Sogyal Rinpoche berichtet. In Hamburg trafen sich am Sonntag erstmals deutsche Buddhisten, um über die Kritik zu diskutieren. Reporterin Mechthild Klein zieht eine gemischte Bilanz. Mechthild Klein im Gespräch mit Gerald Beyrodt – DLF

In einem Feature hat unsere Autorin Mechthild Klein über sexuelle Beziehungen zwischen buddhistischen Meistern und ihren Schülerinnen berichtet.

Wenn ein Meister mit seiner Schülerin Sex hat, ist das nicht verboten. Problematisch sind diese Beziehungen dennoch, denn schließlich besteht eine Abhängigkeit. Psychotherapeuten dürfen sich auch nicht mit ihren Patientinnen und Patienten einlassen. Die Bereitschaft über das Thema zu reden war bislang in buddhistischen Kreisen gering. Jetzt hat es in Hamburg eine öffentliche Diskussion zum Thema Machtmissbrauch im Buddhismus gegeben. Die erste Diskussion dieser Art in Deutschland. Mechthild Klein hat sie verfolgt. Frau Klein, wird jetzt nicht mehr weggesehen?

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