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Posts Tagged ‘Hören’

Serielles Erzählen prägt die Medienlandschaft. Eine Fernsehserie war bis in die 1980er-Jahre hinein das Angebot, in bestimmtem Rhythmus in eine Erzählwelt zurückzukehren, um neue Episoden in vertrauten Räumen und mit vertrauten Helden und Schurken zu genießen. – Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Mit Twin Peaks von David Lynch und Mark Frost änderten sich Erzählstruktur und Bildaufbau der Fernsehserie, zuerst langsam, dann immer heftiger und mit großem Erfolg, gerade bei jungen Zuschauern. Die Serien wandten sich sozial, politisch und kulturell „erwachsenen“ und kritischen Themen zu, bei denen es immer wieder auch zu Tabuverstößen und Provokationen kommt.- DLF

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Would Benedict Cumberbatch have such ardent fans if he couldn’t read poetry so well? Almost certainly he would, although his way with verse still seems not like a bonus but an integral component of his dramatic persona. Though not easily explained, that relationship does come across if you hear any of the actor’s readings of poetry. In the video above, Cumberbatch performs „Ode to a Nightingale,“ the longest and best-known of John Keats‘ 1819 odes that casts into verse the poet’s discovery of „negative capability,“ or as he defined it in a letter two years earlier, „when a man is capable of being in uncertainties, mysteries, doubts, without any irritable reaching after fact and reason.“ – Open Culture

 

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Es ist die Geschichte eines Briefes, die hier erzählt werden soll. In seiner Wohnung im Kreml diktiert ihn Nikolaj Iwanowitsch Bucharin 1937 seiner jungen Frau Anna Larina. Auswendig gelernt, um ihn der Stalinschen Geheimpolizei zu entziehen, bleibt er bis Ende der 80er Jahre unbekannt, als Anna Larina Bucharina ihn den Kommunisten der Zukunft zuzustellen sucht. Zuvor aber durchläuft dieser Brief Stationen, in denen er im 20.Jahrhundert seine Spuren hinterlässt: Arthur Koestlers Roman Sonnenfinsternis aus dem Jahr 1946 etwa, der die Kommunistische Partei Frankreichs in eine ernsthafte Krise stürzte, der sie sich zu erwehren suchte, indem sie große Teile der Auflage aufkaufte und vernichtete; oder ein Buch des französischen Phänomenologen Maurice Merleau-Ponty, das sich 1947 unter dem Titel Humanismus und Terror mit Koestler und den Moskauer Schauprozessen auseinandersetzte; nicht zuletzt aber die Lebenserinnerungen Anna Larina Bucharinas selbst, die 1989 unter dem Titel Nun bin ich schon weit über zwanzig erschienen. – Zum 100.Jahrestag der Oktoberrevolution erinnern wir an einen anderen, der ihn wie ein Schatten begleitet: den 80. Jahrestag der „Moskauer Schauprozesse“. – agoradio.de

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Schwermütig, dunkel, geheimnisvoll – in unserer Vorstellung sind Moore meist eine unheimliche und nutzlose Ödnis. Doch weit gefehlt. Moore sind wertvoll und schützenswert: als Trinkwasser- und CO2-Speicher, als Hochwasserschutz und Heimat für Tiere und Pflanzen.

Nasse Füße gehören dazu beim herbstlichen Gang über den tropfnassen Teppich aus sattgrünem Torfmoos. Der Braunschweiger Biologe Uwe Kirchberger deutet auf den See vor ihm, mit dem moorbraun gefärbten Wasser. Nebelschwaden ziehen darüber hinweg, schemenhaft sind Konturen von Birken am anderen Ufer zu erkennen, eingebettet in einem dichten Gürtel aus meterhohen Wollgräsern.

Schwermütig, dunkel, geheimnisvoll – ein Moor wie aus dem Bilderbuch. Und kaum zu glauben: Ein Moor aus zweiter Hand! Geschaffen von Uwe Kirchberger und seinen Mitstreitern vom NABU, dem Naturschutzbund Deutschland. – DLF Kultur

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John Wyclif“ – Morgenstern der Reformation“?

Sein Werk gilt als revolutionär. Und indirekt hat er zu Reformen in der Kirche beigetragen. Genauer: Er hat die Reformation beeinflusst. Der englische Theologe John Wyclif (ca. 1330 – 1384) war seiner Zeit voraus. Warum aber wurden seine Gebeine ausgegraben? Und warum leben seine Ideen weiter? – Von Kirsten Serup-Bilfeldt

http://www.deutschlandfunk.de/john-wyclif-morgenstern-der-reformation.2540.de.html?dram:article_id=390252

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WDR 3 Gespräch am Samstag | 30.09.2017 | 37:21 Min.

Mit seinem Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“ landete Sten Nadolny 1983 einen Bestseller. Der Titel ist längst zum geflügelten Wort geworden. Im Mosaik/WDR3 spricht er mit David Eisermann über sein neues Buch: „Das Glück des Zauberers„.- WDR3

 

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Die Romantik war der letzte große Versuch, der Entzauberung der Welt durch Wissenschaftsgläubigkeit und Herrschaft der Vernunft etwas entgegenzusetzen: die Intelligenz des Herzens und der Gefühle. Die Romantik war eine Philosophie, die zur Lebenshaltung wurde. Geschaffen von Menschen, die den Machbarkeitswahn späterer Zeiten ahnten.

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