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Archive for the ‘Philosophie’ Category

Kalenderblatt: Eine ganze Generation trug die Geschichte des Holden Caulfield ständig mit sich herum. J. D. Salingers Roman „Der Fänger im Roggen“ erlangte nicht nur in den USA eine nahezu mythische Bedeutung. Am 16. Juli 1951 wurde das Buch veröffentlicht. – Von Maike Albath. DLF

Am Morgen des 16. Juli 1951 liegt in den Buchhandlungen auf der New Yorker Fourth Avenue ein brandneuer Roman im Schaufenster. Der Umschlag sticht sofort ins Auge: ein wildgewordenes rotes Karussellpferd auf weißem Grund und darüber in Druckbuchstaben der Titel „The Catcher in the Rye“, „Der Fänger im Roggen…

Neugierige Kunden, die das Buch im Laden in die Hand nehmen, schauen auf der Rückseite einem attraktiven jungen Mann ins Gesicht: J. D. Salinger, kurze dunkle Haare, weißes Hemd, Krawatte und Tweed-Jackett, Jahrgang 1919, und, wie der Klappentext verrät, nach drei misslungenen Versuchen an verschiedenen Colleges, Verfasser von Kurzgeschichten, Veteran des Zweiten Weltkriegs. Spätestens jetzt schlagen die meisten die erste Seite auf:

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Deine Mutter und deine Schwestern bringen

Zu deinem Stein Kränze von Blumen,

die sie gesammelt haben auf dem schlichten Blumenbeet,

das deine Wonne war.

Diesen Kränzen, welche die Sonne an einem Tag zum Welken bringt,

habe ich dieses Buch hinzugefügt,

welches, ich hoffe es, einen nächsten Tag haben wird.

So, scheint mir, setzen wir unsere Studien gemeinsam fort,

gestärkt, wie ich bin in meinem unerschütterlichen Glauben an

  das Erwachen im JENSEITS.

 

Jean-Henri Fabre – Erinnerungen eines Insektenforschers 1 – Matthes & Seitz Berlin. Seite 286. Anhang.

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„So wie über allen seinen (Fabres) Schilderungen der Duft von Thymian und Lavendel ruht, die Sonne der Provence gleißt und der Mistral weht, so hat sich in vielen seiner Kapitel eine unnennbare Poesie ausgebreitet…“

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Als Hui-neng den Besuch eines Mönches empfing, fragte er einfach, aber scharf. „Was ist es, das so kommt?“ Es wird berichtet dass der Mönch, Nan-yo, acht Jahre brauchte, bevor er antworten konnte.

Bei anderer Gelegenheit frage derselbe Hui-neng: „Was ist dein ursprüngliches  Gesicht vor der Geburt von Vater und Mutter?“ Das heißt, was bist du jenseits der Subjekt-Objekt_Struktur deines Ego im Ichbewusstsein?

Zen Buddhismus und Psychoanalyse. Richard de Martino. Suhrkamp

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Chuang Tzu was a Taoist sage, living sometime before 250 B.C. He is credited with writing- in part or in whole – a work known by his name, the Zhuangzi, which is one of the foundational texts of Taoism.

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Mensch und Natur: Beides ist strikt voneinander getrennt. Diese dualistische Vorstellung durchzieht die gesamte Philosophiegeschichte von der Antike bis in die Neuzeit. Mit fatalen Folgen. (BR 2017) radioWissen

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 Jean Gabin: Es gibt Leute, die werden schon tot geboren.

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Der Planet Erde befindet sich aufgrund der systematischen Aggressionen der letzten Jahrhunderte in einem deutlichen und gefährlichen Niedergang. Das Eindringen von Covid-19, das den gesamten Planeten und ausschließlich die menschliche Spezies direkt betrifft, ist eines der ernsten Zeichen, die uns die lebendige Erde sendet: unsere Lebensweise ist zu zerstörerisch und führt zum Tod von Millionen von Menschen und Naturwesen. Wir müssen unsere Art zu produzieren, zu konsumieren und im einzigen Gemeinsamen Haus zu leben, ändern, sonst droht uns ein ökologisch-soziales Armageddon.

Seltsamerweise treten im Gegensatz zu diesem Prozess, den manche als Eintritt in ein neues geologisches Zeitalter – das Anthropozän und das Nekrozän – sehen, also die systematische Zerstörung von Leben durch den Menschen selbst, die einheimischen Völker in Erscheinung, Träger eines neuen Bewusstseins und einer Vitalität, die jahrhundertelang verdrängt wurde. Sie sind dabei, sich biologisch neu zu erschaffen und als historische Subjekte aufzutreten. Ihre Art, mit der Natur und Mutter Erde freundschaftlich in Beziehung zu treten, ist zu unseren Meistern und Ärzten geworden. traductina.wordpress.com

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Das zen-buddhistische Nichts hat einen Charakterzug, den wir gewöhnlich Herz nennen. Dieser Begriff Herz lässt sich mit Leere oder unendlichem Raum nicht erschöpfend vergleichen. Außer den Menschen, so heißt es, haben auch die höher entwickelten Tierarten ein Herz, und selbst bei den niederen Lebewesen ist der Keim eines Herzens zu erkennen. Die Leere dagegen besitzt gar kein Herz und auch nichts, was in irgendeiner Weise Leben genannt werden könnte, während selbst noch der Mikrobe Leben eigen ist.

(Seite 39 in „die fülle des nichts“ von Hoseki Shinichi Hisamatsu. Verlag Günther Neske.)

Von Herz zu Herz kennzeichnet das Wesen des Zen, und es bedarf dabei keiner schriftlichen Erläuterung.

 I shin den shin (Jap.) bedeutet „von Herz zu Herz“

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