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Archive for the ‘Philosophie’ Category

Alexander Kluge im Gespräch mit Wolfram Eilenberger · 16.01.2022

Respekt vor der Einzelheit und dem Besonderen: Alexander Kluges „Buch der Kommentare“ ist keine lineare Erzählung, sondern bohrt in die Tiefe der Geistesgeschichte und seiner eigenen Erfahrungen. „Manchmal muss man einfach graben“, sagt er.

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“At the heart of all beauty lies something inhuman.” – Albert Camus

„Im Herzen aller Schönheit liegt etwas Unmenschliches“. – Albert Camus

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Hundert Blumen im Frühling, im Herbst der Mond –

Ein kühler Wind im Sommer, im Winter Schnee.

Wenn am Geist nichts Unnützes haftet,

Dies fürwahr ist für den Menschen eine gute Zeit.

Wu Men

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Kultur als Erfindung aus dem Nichts

Wie im ersten Teil dieses Essays schon erwähnt, kann man mit dem Namen Stanislaw Lem eine neue Enttäuschung belegen. Er hat den Menschen gezeigt, dass ihre Kulturen nur „leere“ Formen sind, die aus dem Nichts kommen, die völlig erfunden und künstlich sind. Die Menschheit hat mit anderen Worten viele sich mit der Zeit überlappende, mischende Kultur-„Blasen“ aufgebaut, die ihre Mitglieder psychisch und materiell getragen haben…,.. heise.de

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Die Loslösung des Bewusstseins von der Materie

Wir wollen uns in diesem Essay nicht mit seinem umfassenden Spektrum an Themen befassen, das er philosophisch/literarisch bearbeitet hat, sondern nur einige Aspekte anreißen, die gemeinhin in der Rezeption vernachlässigt oder gar übersehen werden.

Auf seine Motivation angesprochen, hat er als „Wunsch“ geäußert, „möglichst viele Illusionen, denen sich die Menschheit hingibt, auszumerzen“. Er durchbricht bei seinen Versuchen, diesem Wunsch nachzukommen, verschiedene Selbstbespiegelungen der menschlichen Identität, die sich als effiziente Illusion-„Maschinen“ und zugleich als Sackgassen der Sinn-Orientierung erwiesen haben. Dabei reiht er sich ein in die Tradition von Desillusionierungen verschiedener anthropozentrischer Sichtweisen seit der Neuzeit, potenziert sie sogar noch…,.. heise.de

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Ansichten aus dem Leben und Sterben des Immanuel Kant

Es ist das einzige Drehbuch, das W.G. Sebald geschrieben hat. Aber dieser Film wurde nie gedreht, das Skript bisher nicht veröffentlicht. „Jetzund kömpt die Nacht herbey“ ist die Übersetzung eines imaginären Films in ein Hörspiel. Sebald, Meister der dokumentarischen Fiktion, wirft Schlaglichter auf das Leben des Philosophen Immanuel Kant. Es ist ein Blick hinter die Kulissen – die Kulissen des großen Werks, der großen Gedanken und ihrer Zeitlosigkeit. Denn Kant, Inbegriff des kritischen Denkens und der reinen Vernunft, kämpft in Sebalds Drehbuch zeit seines Lebens gegen die eigene Vergänglichkeit. „Was ist der Mensch?“ fragte Kant. „Jetzund kömpt die Nacht herbey“ erzählt von dem Menschen, an dem seine eigene Natur ihren Prozess macht: Ansichten aus dem Leben und Sterben des Immanuel Kant. Dabei wird unter Sebalds Blick die Schwäche und die Angst vor dem körperlichen Verfall gerade zur treibenden Kraft des Denkens.

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Niklas Luhmann: Einmal in Kommunikation verstrickt, kommt man nie wieder in das Paradies der einfachen Seelen zurück.

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Zettel 1818

Deng Ming-Dao: Tao ist wie ein Fluss, und wir gleichen Booten auf dem Fluss. Wer sagt, dass der Weg des Tao ein Sich aufgeben bedeutet, befindet sich im Irrtum. Das würde bedeuten, dass wir das Boot einfach treiben lassen: Früher oder später wird es auf die Felsen aufprallen. Diejenigen, die sich vorstellen, dass sie von allen Umständen unabhängig sind, gleichen Bootsleuten, die gegen einen treibenden Fluss stromaufwärts anzurudern versuchen: Sie werden alle ihre Energien verausgaben. Die dem Tao auf richtige Weise folgen, gleichen Bootsleuten, die mit dem Strom schwimmen, aber doch so handeln, dass sie dorthin reisen, wohin sie wollen.

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In der „Göttlichen Komödie“ führt Dante Alighieri seine Leser von den Niederungen der Hölle bis ins Paradies. Die versgewordenen Jensseitswelten der „Commedia“ bieten aber auch Einblick in das Denken des Autors, seinen Glauben und seine Gesellschaftskritik – und begeistern bis heute. Von Michael Reitz | DLF

Auf der Hälfte des Weges unseres Lebens fand ich mich in einem finsteren Wald wieder, denn der gerade Weg war verloren. Ach, es fällt so schwer zu sagen, wie er war, dieser Wald, so wild und garstig und dicht, der mir noch immer Angst macht, wenn ich daran denke.

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