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Archive for the ‘Philosophie’ Category

Komponieren als Erweiterung des Bewusstseins – Der Ethica-Kompositionszyklus – DÁNIEL PÉTER BIRÓ

Ein Philosoph im Ausnahmezustand, ein Komponist auf der Suche nach interreligiösen Dialogen und das alles im Wechselspiel der Jahrhunderte: Der ungarische Komponist Dániel Péter Biró hat in den Niederlanden Synagogen und Moscheen besucht, deren Rezitationsgesänge studiert und nebenbei die Exil-Geschichte von Baruch Spinoza erforscht. Birós eigene Musik reflektiert aus heutiger Perspektive die Zusammenhänge, auf die er gestoßen ist. Und sie stellt grundsätzliche Fragen: nach möglichen Formen unseres Zusammenlebens und philosophischer Erkenntnis.

Am Sonntag um 23:03 Uhr im SWR2 / SWR2 Essay (+ Manuskript)

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/komponieren-als-erweiterung-des-bewusstseins-der-ethica-kompositionszyklus-swr2-essay-2023-02-05-100.html

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Viele Menschen fühlen sich fremd: im Job, in ihren Beziehungen, in der rasant getakteten Welt. Ihre Sinne verkümmern, sie vereinsamen, werden krank und brennen aus. Warum tun sie sich das an? Gibt es einen Ausweg? (BR 2018) Von Karin Lamsfuss

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/entfremdung-philosophie-der-zerrissenheit/761620

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Ich kam wie Wasser, und wie Wind ich geh.

Als ich einmal einem der besten Korkenzieher aus Omar Chayyam vorlas, sagte er. „Was soll das heißen: „I came like water an like wind I go?“

Aus: Yeats. Funde.

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Demokritos beschwört den Geist seines einstigen Lehrers, des persischen Magiers und dabei ägyptischen Priesters Ostanes* und erhält von ihm die Auskunft, seine Geheimschriften befänden sich im „Tempel“; dieser wird fruchtlos durchsucht, und erst später öffnet sich eine Säule, die Bücher kommen zu Vorschein, enthalten jedoch nicht als den Spruch:

Die Natur freut sich über die Natur, die Natur siegt über die Natur, die Natur herrscht über die Natur.“

*https://www.wikiwand.com/de/Ostanes

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BUCH DER FREUNDE LX

Wir dürfen uns angesichts des grauenhaften Geschehens, das sich heute weltweit vor unser aller Augen ereignet, nicht dazu hinreißen lassen, in Depression oder Verzweiflung zu verfallen. Damit stärken wir lediglich die Position der Niedergängler, die sich nur in der verzweifelten Atmosphäre erhalten können. Jedes Gran Verzweiflung oder Niedergeschlagenheit hilft den immer vorhandenen, negativen Mächten. Ihr Unvermögen, den Plan der geistigen Kräfte zu zerstören, treibt sie in die zerstörende Raserei. Aber das Stille ist stärker als das Laute oder Lärmende. Das Weiche, das Wasser ist – bereits Laotse hat es gewusst –  stärker als das Harte, der Stein. Der in sich Gesicherte ist stärker als der absichtsvoll eine materielle Sicherheit Suchende – selbst dann, wenn er von ihm, dem Sicherheit-Sucher getötet wird. Jede echte Stärke ist jedweder Form der Macht überlegen. Die offensichtliche Angst und Besorgtheit der anderen – zumeist artet sie in eine Flucht nach vorn aus, in den Fortschritt oder die Fortschrittsgläubigkeit – sind unsere Stärke. Wir aber sollten diese Angst nicht – wie sie es ihrerseits täten – „nutzen“. Doch sollten wir uns bewusst sein, oder uns doch wenigstens bewusst werden, dass, sagen wir: geistige Kräfte – vor allem jene durch Christus erstmals in der Menschheit erweckten Kräfte der Nächstenliebe, der Liebe – uns zu schützen versuchen.
Wir leben, wer wüsste es nicht, in entscheidenden Jahren. Das ist eine sachliche Feststellung. Uns steht eine Kraft zur Seite und wohnt in uns, die dem Niedergang, der verschlossenen „Innerheit der Welt“, gewachsen ist. Ich habe sie genannt, auf ihre Wirksamkeit hingewiesen. Es wäre wahrlich gut, wir beherzigten sie.

https://www.nootheater.de/menu.html

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Von seinem Großvater erzählte Evan, dass er einmal auf dem Weg von Frongastell nach Pyrsau habe zur Seite treten müssen, um so einen Gespensterzug vorbeizulassen, der ihn eingeholt hatte und aus lauter zwergwüchsigen Wesen bestand. Hastig schritten sie dahin, leicht vornübergebeugt und mit ihren Fistelstimmen untereinander redend.

An der Wand über der niedrigen Werkbank Evans hing an einem Haken der schwarze Schleier, den der Großvater von der Bahre genommen hatte, als die kleinen vermummten Gestalten sie vorübertrugen an ihm, und gewiß ist es Evans gewesen, sagte Austerlitz, der mir einmal sagte, mehr als ein solches Seidentuch trenne uns nicht von der nächsten Welt. (79/80)

W.G. Selbald. Austerlitz. Hanser.

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Abhandlung über das naturgemäße und wahrhaftige Leben im Altertum. Gefunden bei Jiao Guorui.

Im Altertum gab es große Meister.

Himmel und Erde trugen sie in Händen,

sie beherrschten Yin und Yang,

im Einatmen und Ausatmen stärkten sie das essentielle Qi,

ihren Geist bewahrten sie in Unabhängigkeit,

ihre Gestalt bildete ein vollständig Ganzes.

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Aufzeichnungen des Publius Ovidius Naso aus: Metamorphosen / Rezitation: Peter Simonischeck (Foto) / Anmerkung: Überall herrscht Zufall. Lass deine Angel nur hängen; wo du’s am wenigsten glaubst, sitzt im Strudel der Fisch. (Ovid)

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Der französische Philosoph Bruno Latour hat ein Dutzend grundlegender Werke geschrieben, die mit den renommiertesten Preisen ausgezeichnet wurden. Im Laufe seiner Karriere hat Latour lange Interviews gemieden. Ende Oktober 2021 bat er Nicolas Truong, Journalist bei der Tageszeitung Le Monde, mit ihm seine 50-jährige Forschungsarbeit Revue passieren zu lassen. Er verstarb am 09. Oktober 2022.

https://www.arte.tv/de/videos/RC-022018/im-gespraech-mit-bruno-latour/

https://www.wikiwand.com/de/Bruno%20Latour?fullSearch=true

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