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Archive for the ‘Philosophie’ Category

Ein unbekannter japanischer Meister:

Wenn dein Bogen zerbrochen ist

und du hast keine Pfeile mehr,

dann schieße!

Schieße mit deinem ganzen Sein!

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Ausgerechnet in der Aufklärung verbreitet sich auch der Vampirglaube rasant in Europa. Wie kommt es dazu? Andreas Puff-Trojan untersucht die Kulturgeschichte des Vampirismus und erkennt darin ein Korrektiv gegen die Todesvergessenheit.

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Translation: Fatigue Society, Byung-Chul Han in Seoul/Berlin A Film by Isabella Gresser

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Jung, dynamisch, pragmatisch und vor allem optimistisch – diese Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Menschen aus. So jedenfalls verheißt es die einschlägige Ratgeberliteratur. Die Unterhaltungsindustrie liefert dazu die Freizeitvariante: Alle sind gut gelaunt, ‚cool'“ natürlich. Sie tragen ein Lächeln im Gesicht und verschicken Smileys. Wer sich dem entzieht, trifft auf wenig Sympathien oder wird schnell als depressiv pathologisiert. Optimistisch stimmt nach wie vor auch die Fortschrittsgewissheit, die spätestens seit der Aufklärung die Geschichtsauffassungen prägte. Doch schon Sophokles weiß: „nicht geboren zu werden, (ist) für die Erdbewohner am besten.“ … froehliche-pessimisten

 

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Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

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Das höchste Gut“, schrieb Spinoza, “ ist das Wissen um das Einssein des Geistes mit der ganzen Natur“, und diejenigen, die dorthin gelangt sind, die das Synonymwörterbuch der Natur geöffnet haben, wollen nichts anderes. Aber wir leben in einer Zivilisation, in der das nur wenigen vergönnt ist, in der gilt: „Die Wahrheit ist das Geheimnis einiger weniger.(Sainte-Beuve).

Wenn aber obskure Gifte, Infektionsherde, septische Zähne und keimverseuchte Dickdärme bei der Entstehung des Irrsinns eine Rolle spielen, tragen auch Slums, Großstädte, proletarisches Elend und bürgerliche Leere oder Familien- und Massentyranneien dazu bei, das Gefühl des Einsseins mit der Welt zu trüben. „Des Menschen Elend ist mannigfaltig“ und führt überall zu Verzweiflung, Angst, Haß und Zerstörung, die unseren inneren Frieden vergiften.

Die Natur wird aus unserer Zivilisation verbannt, die Jahreszeiten verlieren ihren Rhythmus, die Früchte der Erde ihren Geschmack, die Tiere, Miterben unseres Planeten, werden mutwillig ausgerottet, der Gott in uns wird geleugnet wie der Gott über uns. Weisheit und innere Harmonie werden Schätze, die man verstecken muss, und das Glück ist eine vergessene Kunst.

Das Ruhelose Grab, 161/162 – Suhrkamp Verlag 2006

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Lange Nacht

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Erzählung von Rainer Maria Rilke aus: Geschichten vom lieben Gott 1906 / Rezitation: Walter Kreye / Anmerkung: «Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.» (R.M.Rilke)

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In seinem Lehrgedicht „De Rerum Natura“ entwirft der römische Philosoph Lukrez eine Art Kosmologie. Alles besteht aus kleinsten unteilbaren Elementen, die sich zu immer neuen Konstellationen fügen, sich auflösen und wieder zu neuen Formen verbinden. Von Merzouga

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