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Archive for the ‘Philosophie’ Category

Das Gesamtwerk, Band 1. (2017)

Der erste Band der Werkausgabe umfasst die Essays und Interviews.

Wenn Essay Versuch bedeutet, gibt Ulrich Horstmann keine Ruhe, bis er bei der Versuchungangekommen ist. Er denkt unbotmäßig; den Menschen als Untier oder beschwingten Unglücksraben, Gift als Labsal, den Lebensmüden als Kämpfernatur und das Ungeschehenmachen als die größte Herausforderung unseres Tatendrangs.

Auch wo sie Rede und Antwort stehen, halten der Interviewpartner Horstmann und sein Doppelgänger Klaus Steintal dieser gewitzten Widersetzlichkeit die Treue.

Ulrich Horstmann: Das Gesamtwerk, Band 1: Essays und Interviews.

http://untier.de/das-gesamtwerk-band-1/

 

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„Manche Wünsche haben wir in der Kindheit begraben, still unter einen Stein gelegt. Lange Zeit haben wir den Stein noch heimlich besucht, bis wir den Wunsch und den Stein endlich vergaßen. Eines Tages aber kommen wir zufällig an diese Stelle im Garten vorbei und entdecken: Der Stein lebt, Moos und Gras wachsen darauf“.

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Diese Zärtlichkeit. mit der einen alles Vergebliche erfüllt.

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Himmel und Erde – das ganze All – ist nur

ein Gästehaus,

es beherbergt alle Wesen insgesamt.

Sonne und Mond sind darin auch nur Gäste,

Laufgäste ewiger Zeiten.

Das Leben in dieser flüchtigen Welt

gleicht einem Traum.

Wer weiß wie oft wir noch lachen?

Unsere Altvorderen zünden daher

Kerzen an, um die Nacht zu preisen … „

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Gefunden in Basho – Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland, 42, Anm. 2

Dieterich`sche Verlagsbuchhandlung 2007

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„Jedes Ich wird am Ende der Zeit ein dicker Strauß von Verkörperungen sein, eine Art staubumhüllter Wandersmann, der durch die Wüste der Äonen zog“.

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Wenn ihr bisher an den höchsten Wert des Lebens geglaubt habt und euch nun enttäuscht seht, müsst ihr es denn jetzt zum niedrigsten Preise losschlagen?

http://www.textlog.de/20306.html

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„Da Gott ein unermesslicher grundloser Abgrund ist, gibt es keinen Grund dafür, dass diese Bewegung der Seele einmal aufhören könnte …

Nur das ist ein wirkliches Sehen Gottes, das der Sehnsucht keine endgültige Sättigung bietet. Vor der Unendlichkeit Gottes kann daher nach Gregor die Vollendung des endlichen Geistes nur die unausfüllbare Unendlichkeit der Sehnsucht sein; seine Ruhe ist seine Bewegung: Stand und Bewegung sind dasselbe.“

In: Bernardin Schellenberger, 111 – Spirituelle Wendezeit – Herder

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