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Archive for the ‘Philosophie’ Category

Wer auf die Suche nach dem eigenen „Selbst“ geht, um hier seiner Ganzheit, seiner Einmaligkeit, Größe, Schönheit ansichtig zu werden, schaut in den Spiegel. Der Blick des anderen nämlich schlägt immer ein Loch in den eigenen Horizont. Er bleibt unbeherrschbar. Er unterbricht, er setzt das „Ich“ aus und öffnet es dem Spiel des Begehrens. Ihm zu entgehen, ist das Geheimnis des narzißtischen Sehens, das dazu verurteilt bleibt, sich in die Leere des „Selbst“ zu verlieren…

http://agoradio.de/-sendungen/2018-2/2018-2-9.html

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1. 尋幽 einen ruhigen und einsamen Platz zum leben suchen

2. 酌酒 Wein genießen

3. 撫琴 die Guxing spielen

4. 蒔花 Blumen züchten

5. 焚香 Räucherwerk abbrennen

6. 品茗 Tee zubereiten und zu sich nehmen

7. 聽雨 dem Regen lauschen

8. 賞雪 den Schnee schätzen

9. 候月 auf den Mond warten

http://wudang-dao.blogspot.de/2018/02/die-neun-verfeinerten-aktivitaten-der.html

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Laojun sagte:
Das große Dao hat keine Form aber es gebiert und nährt Himmel und Erde.
Das große Dao hat kein Erbarmen, aber es bewegt Sonne und Mond.
Das große Dao hat keinen Namen, aber es nährt alle Dinge.
Ich kenne seinen Namen nicht, so nenne ich es ‚Dao‘.
Das große Dao zeigt sich
in Klarheit und Trübnis, in Bewegung und Ruhe
Der Himmel ist klar, die Erde ist trüb.
Der Himmel bewegt und die Erde ruht.

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 Philosophien des Humanismus in der Renaissance, Teil 1. Gestaltung: Nikolaus Halmer

Die humanistischen Philosophien der Renaissance zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert wurden vielfach als Epochenbruch zum „dunklen Mittelalter“ angesehen. Im Mittelpunkt standen nicht mehr metaphysische Spekulationen, die auf Gott und das Jenseits ausgerichtet waren, sondern der Mensch, der sein Leben entwirft und dafür verantwortlich ist.

Die Renaissance-Humanisten erhofften sich eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten durch die Verbindung von Wissen und Tugend. Humanistische Bildung sollte den Menschen befähigen, seine wahre Bestimmung zu erkennen und durch die Nachahmung klassischer Vorbilder ein ideales Menschentum zu verwirklichen. Davon zeugen Texte zur Ethik, Pädagogik, Anthropologie und zum Staatswesen, die von unterschiedlichen Autoren stammen: von den italienischen Frühhumanisten Francesco Petrarca und Leon Battista Alberti; von den Florentiner Neuplatonikern Marsilio Ficino und Pico della Mirandola.- Ö1

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Der rumänische Religionsphilosoph Mircea Eliade galt als „Einstein der Religionsgeschichte“. Er vertrat eine scheinbar simple Botschaft: Die Menschheit solle zurückkehren zu ihren religiösen Wurzeln, um die Probleme der Moderne zu lösen. Damit fand Eliade in ganz unterschiedlichen Milieus Zuspruch – von Hippies bis zur Neuen Rechten.- DLF

„Die menschliche Existenz ist bedeutungslos geworden. Der Mensch lebt in einer Natur ohne Vorbild, ohne Schöpfer, ohne Ziel. Das ist der Nihilismus, den Nietzsche ausgerufen hat, als er sagte ‚Gott ist tot‘.“

Dem Religionsphilosophen Mircea Eliade geht es um das große Ganze: um das Heilige. Er empfindet den modernen westlichen Menschen als defizitär. Der Mensch finde sich in der Welt nicht zurecht, weil er die höhere Ordnung darin nicht mehr erkenne, diagnostiziert Eliade. Er empfiehlt der Menschheit, zur Weltsicht ihrer Vorfahren zurückzukehren.

 

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Niklas Luhmann (1927–1998) wäre im Dezember 2017 neunzig Jahre alt geworden. Hier werden ab sofort in loser Folge 14 Audiomitschnitte der Vorlesungsreihe zur „Einführung in die Systemtheorie“ aus den Jahren 1991 und 1992 veröffentlicht.

Luhmann zählt unstrittig zu den bedeutendsten Soziologen des 20. Jahrhunderts und gilt als Vordenker der systemischen Theorie. Die Vorlesungen zur Einführung in die Systemtheorie hat Niklas Luhmann an der Universität Bielefeld gehalten, wo er nach seiner Berufung 1968 bis zu seiner Emeritierung 1993 entscheidend am Aufbau der ersten soziologischen Fakultät im deutschsprachigen Raum mitgewirkt hat. „Wer Audiomitschnitte von Vorlesungen oder Interviews mit Niklas Luhmann hört, kann mühelos folgen. Man wundert sich, wie verständlich er die in seiner hochkondensierten schriftlichen Diktion mitgeteilten Erkenntnisse in mündlicher Rede darzustellen vermochte“ (Eberhard Blanke: „Niklas Luhmann: ‚… stattdessen …‘– Eine biografische Einführung“).

http://carl-auer-akademie.com/niklas-luhmann-einfuehrung-in-die-systemtheorie-online-hoeren/

 

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Menzius lebte von 372 bis 290 vor Christi Geburt in China in Zeiten großer politischer Unruhen. Die Sprache des Herzens stand für ihn dennoch über allen Regeln. Damit war er für Albert Schweitzer „unter allen Denkern des Altertums der neuzeitlichste“. Und ein Vordenker der Empathie. Was Menzius so modern macht, hat Mechthild Müser herausgefunden.- mediathek.rbb-online.de

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