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Posts Tagged ‘Zeit’

Und die Zeit lief, die Zeit lief davon, 

die Zeit verlor sich; die Uhr an der Wand

war dem Leben näher als die Gedanken.


via https://firstlightinthemorning.tumblr.com/

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Das I Ging stellt als einziges der alten Weisheitsbücher die Wandlung in den Mittelpunkt seiner Weltbetrachtung und sieht in der Zeit einen wesentlichen Faktor für den Aufbau der Welt und die Entwicklung des Individuums. Die Zeit wird hier nicht als negative und zerstörerische Gewalt angesehen, die man fürchtet und mit der man nichts zu schaffen haben mag, sondern als Essenz des Lebens. Deswegen steht die Zeit auch nicht im Gegensatz zu Ewigen; sie ist vielmehr das, wodurch sich das Ewige offenbart.

Das Buch der Wandlung i Ging – Das große Weisheits- und Orakelbuch. O.W. Barth.

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Was ist alles, was wir tun, andres, als eine nervöse Angst, nichts zu sein: von den Vergnügungen angefangen, die keine sind, sondern nur noch ein Lärm, ein anfeuerndes Geschnatter, um die Zeit totzuschlagen, weil eine dunkle Gewißheit mahnt, daß endlich sie uns totschlagen wird, bis zu den sich übersteigenden Erfindungen, den sinnlosen Geldbergen, die den Geist töten, ob man von ihnen erdrückt oder getragen wird, den angstvoll ungeduldigen Moden des Geistes, den Kleidern, die sich fortwährend verändern, dem Mord, Totschlag, Krieg, in denen sich ein tiefes Mißtrauen gegen das Bestehende und Geschaffene entlädt.

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Lama Anagarika Govinda: Die künstliche, maschinell regulierte Zeit des modernen Menschen hat ihn nicht zum Herrn, sondern zum Sklaven der Zeit gemacht. Je mehr er versucht, Zeit zu gewinnen, desto weniger besitzt er sie. Es ist, als ob wir einen Fluß in einem Eimer einfangen wollten, ohne uns zu vergegenwärtigen, dass es ja gerade das Fließen, die Kontinuität seiner Bewegung ist, die den Fluß ausmacht. (Weg der weißen Wolken)

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Wenn der Mensch zuviel Zeit hat, versucht er schreiend ihren Nerv zu treffen, um sie zu vertreiben.

https://hajo-stork.com/

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Deutschlandradio Kultur – Samstag, 22. Aug 2020 um 00:05 Uhr – (Wdh. v. 26./27.09.2003)

Eine mystische, in Nebel gehüllte Masse. Ein weites Firmament.. Eine Zahl, ein Zeichen oder doch das universale Seinsprinzip? Während an Werktagen der Lohn den Wert des Menschen fixiert, kann man in der freien Zeit seinen unendlichen Wert spüren. Das Gefühl wird geweckt durch die unendliche Natur, das Meer, den Himmel, durch unsere Beziehungen: Liebe, Freundschaft- unendlich wertvoller als dreißig nützliche Silberlinge. Der Mensch kann als einziges Wesen diese stürmischen, aber oft flüchtigen Wahrnehmungen des Unendlichen gedanklich in eine Gewissheit transponieren. Einstein verzichtete gern auf Alkohol, weil es ihn beim Denken störte. Seine Hauptgedanken eröffneten eine neue Sicht auf das Unendliche. Wie ein Schwingen des Pfeils im Blauen kam es dem Schriftsteller und Spanienkämpfer Arthur Koestler vor, als er 1937 im Kerker saß und den Euklidschen Beweis für die Unendlichkeit der Primzahlen an der Zellenmauer nachvollzog.

Die Natur zeigt Unendlichkeit am klarsten in ihren drei endlichen Aspekten: Raum, Zeit und Materie. In Natur, Geist und Seele finden sich Anzeichen des Reichs der Unendlichkeit, an dem der Mensch teilhat – auch in dieser Langen Nacht.

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Es ist eine Tragödie, dass dieser Tag der Befreiung von Corona überschattet wird. Denn das, was der Nationalsozialismus zum Vorschein brachte, kommt wieder näher. Von 
Dieses Kleinerwerden des Nationalsozialismus, man kann es in Deutschland seit Jahren wieder beobachten. Etwa wenn ganz normale Leute erregt fragen, warum der Bundespräsident in Yad Vashem eine Rede auf Englisch und nicht auf Deutsch vorgetragen hat. Oder 41 Prozent der Deutschen laut einer Studie aus dem vergangenen Jahr sagen, die Juden in Deutschland sprächen zu viel über den Holocaust.- Zeit.de

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Der Künstler On Kawara hat mit seiner „Today“-Serie das Vergehen der Zeit dokumentiert. In der Corona-Krise könnte der stoische Künstler zum Schutzheiligen der Ungeduldigen werden

Der japanische Künstler On Kawara (1932 – 2014) wollte sich stets vergewissern, dass er noch da ist. Und wo im endlosen Fluss der Zeit er sich gerade befand. 1966 begann er seine heute legendäre „Today“-Serie, für die er so oft wie möglich das aktuelle Datum auf eine einfarbig grundierte Leinwand malte…,.. https://www.monopol-magazin.de/den-wievielten-haben-wir-heute

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Mein Acker„, sagte Goethe, „ist die Zeit.“ Das ist wahrhaft das absurde Losungswort. Wer aber ist der absurde Mensch wirklich? Derjenige, der das Ewige nicht leugnet und doch nichts dafür tut. Nicht, dass das Heimweh ihm nicht fremd wäre…

Albert Camus.  Der Mythos von Sisyphos, Seite 72

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