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Posts Tagged ‘Kunst’

Kandinsky ist Russe. Die Idee der Freiheit ist bei ihm sehr ausgeprägt, auf das Gebiet der Kunst übertragen. Was er über Anarchie sagt, erinnert an Sätze von Bakunin und Krapotkin. Nur daß er den Freiheitsbegriff ganz spirituell auf die Ästhetik anwendet. Im »Blauen Reiter« über die Formfrage schreibt er: »Anarchie nennen viele den gegenwärtigen Zustand der Malerei. Dasselbe Wort wird schon hier und da auch bei der Bezeichnung des gegenwärtigen Zustands in der Musik gebraucht. Darunter versteht man fälschlich ein planloses Umwerfen und Unordnung. Die Anarchie ist aber Planmäßigkeit und Ordnung, welche nicht durch eine äußere und schließlich versagende Gewalt hergestellt, sondern durch das Gefühl des Guten geschaffen werden.« Dieses »Gefühl des Guten« oder die »innere Notwendigkeit« ist das einzige und letzte Schaffensprinzip, das er anerkennt. Die »innere Notwendigkeit« allein gibt der freien Intuition Grenzen, die innere Notwendigkeit bildet die äußere, sichtbare Form des Werkes.

https://www.textlog.de/39029.html

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Spring fantasy by Lang Jingshan

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Sie wurde „die Frau mit dem erotischen Verstand“ genannt: Gabriële Buffet-Picabia beflügelte mit ihrer Intelligenz eine Vielzahl an Künstlern. Als Ehefrau von Francis Picabia, Freundin von Guillaume Apollinaire und Geliebte von Marcel Duchamp übte sie entscheidenden Einfluss auf die Avantgarde der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus.

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Am liebsten würde ich Marilyn Monroe sein.

„Und ich muss Dir sagen, dass nehme ich den Ministerialen und den Direktoren der Kunstinstitutionen übel: Beuys ist der Einzige, der sich durch den zweiten Weltkrieg gearbeitet hat, der Einzige. Sonst gäbe es den Filz, diese ausgekämmten Haare gar nicht. Und der Erste Weltkrieg ist von Kurt Schwitters bewältigt worden. (…) Was glaubst Du, wie ich mir den Mund bei den Leuten fusselig geredet habe, dass sie endlich mal ein Bild in eine große Sammlung in Deutschland aufnehmen. Meinst Du, Werner Schmalenbach hat in Düsseldorf einen großen Schwitters gekauft oder Dieter Honisch in der Nationalgalerie in Berlin? In München die Pinakothek? Aussichtslos. Die haben sich irgendwann von Walter Barreis ein Bild von Francis Bacon mit einem Hakenkreuz vermitteln lassen und haben gemeint, damit hätten sie die Nazizeit aufgearbeitet.“

zugabe von zartgewebt

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Der niederländische Künstler und Grafiker Maurits Cornelis Escher  ( 17. Juni 1898  –  27. März 1972) irritierte die offizielle Kunstwelt mit seinen akribischen Darstellungen perspektivischer Unmöglichkeiten, Metamorphosen  und optischer Täuschungen. Nicht zuletzt durch die Posterwelle, erreichte er  beim breiten Publikum den Status eines Popstars.

Mick Jagger soll 1969 Escher angefragt  haben, ein Cover für die Stones zu gestalten. Escher schien von der Vertraulichkeit Jaggers irritiert und lehnte recht deutlich ab. „By the way, please tell Mr. Jagger I am not Maurits to him, but Very sincerely, M. C. Escher.“

https://rooschristoph.blogspot.com/2022/03/maurits-cornelis-escher.html

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Zwischen Realität und Imagination, Verführerischem und Abgründigen: Toyen – eigentlich Marie Cerminova (1902-1980) – war eine der bedeutendsten tschechischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Toyen war eine enge Freundin André Bretons. Und bewahrte sich immer absolute Schaffensfreiheit. Heute erzielen die Werke der berühmten Surrealistin astronomische Summen.

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Die letzten Tage habe ich Hermann Glöckner hier vorgestellt. Eines seiner Bilder ist Teil der ZDF-Reihe: ‚Das Geheimnis der Bilder‘. (Hermann Glöckner – Fünf Strahlen, zweimal reflektiert). Fünfzehn deutsche Museen haben ausgewählte Werke ihrer Sammlungen und alle wichtigen Informationen zu den Werken den Machern dieser Onlineanwendung von zdfkultur zur Verfügung gestellt. Und daraus ist eine […]

Kunst im Netz – Das Geheimnis der Bilder — Arte Concreta

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Antonin Artaud: Was Kunst soll, gesetzt, sie soll überhaupt etwas, was zu bezweifeln ist: wäre in Verlängerung des Rimbaudschen Diktums, die vollständige Enddisziplinierung der Bewusstseine anzustreben. Damit die Welt, die sich einen Dreck scheren wird, nicht so weiter geht, wie sie es tut; „ein Loch in diese Welt bohren, um sie zu verlassen.

Antonin Artaud (1896-1948), Schriftsteller, Schauspieler und Theatertheoretiker, beeinflusste mit seiner Konzeption eines Theaters der Grausamkeit die Entwicklung des modernen Theaters entscheidend. Ausgelöst durch eine Erkrankung in der Kindheit war er zeitlebens in psychiatrischer Behandlung.

via: https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-kuenstler/bfs_kuenstler_detail_175445.html

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