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Posts Tagged ‘12 Körbe’

    • Alles Gute, oh Klea, müssen zwar die, die Vernunft haben, von den Göttern erbitten;
    • insbesondere aber der Erkenntnis über sie selbst, soweit es Menschen erreichbar ist,
    • wünschen wir, indem wir uns ihr zuwenden, gerade mit Hilfe ihrer selbst teilhaftig zu sein;
    • zumal es für den Menschen nichts Größeres zu erlangen,
               nichts Heiligeres für einen Gott gnädig zu gewähren gibt als die Wahrheit.
    • … http://12koerbe.de/pan/isis.htm

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LICHTwas ist LICHT? – eine definition : hans zimmermann
ist eine information die sich selber traegt

es ist die sich ausbreitende sich fortpflanzende selbstmitteilung darin der empfaenger den sender erkennt oder vielmehr der sender SICH im empfaenger erkennt in der LICHT-gewordenen empfaenger-SICHT

http://12koerbe.de/azur/licht1.htm + http://12koerbe.de/azur/licht0.htm + http://12koerbe.de/azur/licht.htm

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    An einem Abend vor dem Ostertag saß ich an einem Tisch, und wie ich mich meiner gewonheit nach mit meinem Schöpffer in meinem demütigen Gebett gnugsam ersprachet: Und vielen grossen Geheimnussen: (deren mich der Vatter deß Liechts seine Majestät nit wenig sehen lassen) nachgedacht. Auch nuhn mir mit meinem lieben Osterlämblein ein ohngesäurt, unbeflecktes Küchlein in meinem Hertzen zubereitten wöllen, kommet einsmals ein solcher grausamer Wind daher, das ich nit anders meinte, dann es wurde der Berg, darein mein Häußlein gegraben, vor grossem gewalt zerspringen müssen. Weil mir aber solches und dergleichen an dem Teuffel (der mir manch leyds gethan) nit an that, fasset ich einen muth und blieb in meiner Meditation, biß mich wider mein gewonheit jemand auff den Rucken anreget, darvon ich dermassen erschrocken, das ich mich kaum umbsehen dörffen, noch stellet ich mich so frewdig, als Menschliche schwachheit zu dergleichen sachen sein kan.
    Und wie mich solch ding zu etlich mahlen beim Rock zupffet, sihe ich hinumb, da war es ein schön herrlich Weibsbild, deren Kleid gantz blaw und mit gulden Sternen wie der Himmel zierlich versetzt gewesen… –

http://12koerbe.de/hanumans/home2.htm

 

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Das Erste BuchDies I.(Erster Tag)

    An einem Abend vor dem Ostertag saß ich an einem Tisch, und wie ich mich meiner gewonheit nach mit meinem Schöpffer in meinem demütigen Gebett gnugsam ersprachet: Und vielen grossen Geheimnussen: (deren mich der Vatter deß Liechts seine Majestät nit wenig sehen lassen) nachgedacht. Auch nuhn mir mit meinem lieben Osterlämblein ein ohngesäurt, unbeflecktes Küchlein in meinem Hertzen zubereitten wöllen, kommet einsmals ein solcher grausamer Wind daher, das ich nit anders meinte, dann es wurde der Berg, darein mein Häußlein gegraben, vor grossem gewalt zerspringen müssen.
    Weil mir aber solches und dergleichen an dem Teuffel (der mir manch leyds gethan) nit an that, fasset ich einen muth und blieb in meiner Meditation, biß mich wider mein gewonheit jemand auff den Rucken anreget, darvon ich dermassen erschrocken, das ich mich kaum umbsehen dörffen, noch stellet ich mich so frewdig, als Menschliche schwachheit zu dergleichen sachen sein kan.
    Und wie mich solch ding zu etlich mahlen beim Rock zupffet, sihe ich hinumb, da war es ein schön herrlich Weibsbild, deren Kleid gantz blaw und mit gulden Sternen wie der Himmel zierlich versetzt gewesen.
    In der rechten Hand trug sie ein gantz guldin Posaun, daran ein Nam gestochen gewest, den ich wol lesen kund, mir aber nochmahlen zu offenbaren verbotten worden:
    In der lincken Hand hatte sie ein grosses büschel Brieff von allerley sprachen, die sie (wie ich hernach erfahren) in alle Land tragen muste:
    Sie hatte aber auch Flügel, grosse und schön, voller Augen durch und durch, mit denen sie sich auffschwingen und schneller dann kein Adler fliegen kundt.-

12koerbe.de

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ZEN (chin. Ch’an, von sanskrit Dhyâna, Meditation) -KunstTuschemalerei im i-p’in, d.h. im „ungebundenen“, spontanen StilLebenskunst, Leben als Kunst: ein Verhalten, durch das in jeder Situation die Frische ihrer Einzigartigkeit, ihrer Originalität, ihrer unvordenklichen Neuheit aufleuchten kann. 
 
Beliebt sind schlichte Kreise („Ensô“), neben denen ein Spruch kalligraphisch ausgeführt ist, auch senkrechte Striche, sei es der Bambus-Wanderstab alter Mönche (shujô), sei es der Eisenstock (kanabô) des Abtes, und natürlich auch kraftvoll-ruppige und wild oder leicht dahinfließende Spruch-Kalligraphien an und für sich; dann die Porträt-Darstellung des Bodhidharma, der den Meditations-Buddhismus von Indien kommend in China einführte…
auch bäuerlich anmutende Szenenfolgen, die Vergeblichkeit, Suche oder Weg des Erkennens symbolisieren.
 
All diese alten Meisterstücke der Sung-Zeit wurden in China nicht besonders hoch geachtet und wären im allgemeinen Niedergang des Buddhismus im neuzeitlichen China wohl verloren gegangen…

http://12koerbe.de/hanumans/zenchina.htm 

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