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Posts Tagged ‘Film’

Elendsporno aus der Panorama-Perspektive: Konzept-Künstler Ai Weiwei dreht eine Doku über Flüchtlingsströme weltweit als wirren Bildersalat – mit gigantischem Aufwand und grotesk dürftigem Resultat. Jede TV-Reportage bietet mehr.

Dieser Film war wohl unvermeidlich. Seit einigen Jahren dreht sich das Werk von Ai Weiwei vornehmlich um seine persönlichen Erfahrungen – und in gewisser Weise ist er selbst ein Flüchtling. Nach seiner dreimonatigen Inhaftierung 2011 in Beijing und anschließendem Hausarrest durfte er Ende 2015 nach Berlin ausreisen. Dort hat er eine Gastprofessur an der Universität der Künste und ein 3000 Quadratmeter großes Atelier mit einer Schar von Assistenten. Doch in jüngster Zeit fehlte ihm ein zündendes sujet. – kunstundfilm.de

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Ein Filmteam begleitet Lost-Places-Fotografen auf ihren Entdeckungstouren. Dabei geht es nicht darum Schönes zu finden, sondern verlassene geheime Plätze, die in Vergessenheit geraten sind.

Für die einen sind sie runtergekommene Ruinen, für die anderen nostalgisches Kopfkino: Sogenannte „Lost Places“ sind der neue Trend unter Hobbyfotografen. Sie erkunden regelmäßig leer stehende Gebäude, Orte mit Geschichte, an denen früher Leben herrschte. Fast jedes Wochenende suchen sie nach neuen Motiven für ihre Fotos. Ist ein Gebäude gefunden, gelten klare Regeln: „Nimm nichts mit außer Bilder und hinterlasse nichts außer Fußspuren.“ Dieser Ehrenkodex gilt in der gesamten Szene. Die Motive aus längst vergangenen Tagen zeigen sie in den sozialen Medien.

br.de/mediathek

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Der „Cigarette Smokin Man“, Spitzname „Cancerman“, dargestellt von William B.Davis aus der Serie „X-Files“ ist meines Wissens der erste Schurke, der durch sein Kettenrauchen allein  schon diabolisiert wurde. Nicht dass Schurken nicht schon früher geraucht hatten, aber hier wird seine Raucherei
eindeutig dazu verwendet um ihn endgültig zu dämonisieren. Ein weiterer Sinneswandel innerhalb des letzten  halben Jahrhunderts.
In Frankreich soll bei einer  Jacques-Tati-Ausstellung dem notorischen Pfeifenraucher Monsieur Hulot die charakteristische Pfeife wegretuschiert
und durch ein Windrädchen im Mund ersetzt werden sein. Die Rauchkulur des 20. Jahrhunderts scheint dem Untergang geweiht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert nun gar Regierungen auf, Fördergelder für Filmprojekte zu streichen, in denen geraucht wird.
Zusätzlich will sie Kinobetreiber, TV-Sender und Online-Dienste dazu verpflichten, Anti-Raucher-Werbung vor jedem Film mit Tabakszenen zu zeigen.- rooschristoph.blogspot.nl

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Da sitzt er vor seinem rot gestrichenen Sommerhaus inmitten von Wiesen und spricht von: Bildern. Erklärt sie, stiftet Zusammenhänge. Zeigt alte Stiche, die auch wie Wende-, Roll- und Wimmelbilder funktionieren und gedeutet werden können. Von der Schattenkunst, der Camera obscura, Laterna magica zu den Projektoren und komplexen Techniken – die Apparate, Blick- und Sehmaschinen und Gehirn-Imaginationen waren seine Wissenschaft. In seinem Haus in Mülheim an der Ruhr, der ehemaligen Lederfabrik am Fluss, steigt Werner Nekes in den Underground seiner fabulösen Kollektion, wo er auch schneidet, montiert, »Augenmusik erzeugt«, Perspektiven bewusst macht, Leinwand gestaltet, amalgamiert, die Wirklichkeit zersetzt und neu setzt.

Nekes (1944 bis 2017), geistig gelassen, aber neugierig, weise und wissend, kam uns vor wie ein kluges, altes Kind. Auch in diesem Film. »Das Leben zwischen den Bildern« (Kinostart: 9. Nov.) macht seine künstlerische Biografie von Beginn an bis ins Alter anschaulich: kulturwest.de

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Extract for the film Gesualdo, death for five voices, by Werner Herzog. Milva as Maria D’Avalos

Milva canta „La chanson des vieux amants“ di Jacques Brel

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One of the best-known Swedish actors from the Post-War period, von Sydow played the lead in several of Ingmar Bergman’s film and stage productions between 1955 and 1972.- ingmarbergman.se

Born Carl Adolf von Sydow on 10 April 1929 in Lund in southern Sweden, he was the only child in father Carl Wilhelm von Sydow’s second marriage. His father was a professor of ethnography at Lund University and his mother was a grammar school teacher.

At the age of 15, von Sydow attended a performance of William Shakespeare’s A Midsummer Night’s Dream at the newly opened Malmö City Theatre. Being inspired by this experience, he started amateur theatre company Scenia with a few of his friends, and they staged plays by August Strindberg, Pär Lagerkvist and Hjalmar Bergman.

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The influence of Ingmar Bergman’s Persona is legion. This short video-essay uses but 29 examples to position his masterpiece in terms of what came after it (from Apocalypse Now and The Silence of the Lambs to Heat, The Truman Show and Fight Club) and what went before (from Orphée and Vertigo to Psycho and Shadows). It shows how Bergman visualised his central theme of identity by way of reflections, splitting the screen, and shadows. –

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