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Archive for the ‘Symbole’ Category

Über Irrationalismus, Fantasy und magisches Denken in modernen Zeiten

Die Welt ist entzaubert, heißt es unter anderem bei Max Weber, und schuld daran sei die Aufklärung. Doch auch in der vermeintlich säkularen Gesellschaft tragen die Menschen Lieblingsmützen zu wichtigen Terminen und pflegen ihre kleinen Spleens und Alltagsfluchten.- Von Tina Klopp

http://www.deutschlandfunk.de/wunsch-nach-verzauberung-ueber-irrationalismus-fantasy-und.1247.de.html?dram:article_id=382423

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Die Erde ist eine Scheibe die von vier Elefanten getragen wird, welche wiederum auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen, die durch das All schwimmt – so sieht die Welt in Terry Pratchetts Zyklus der Scheibenweltromane aus, der 41 Bände umfasst. Fast überflüssig zu erwähnen, dass es in der Scheibenwelt Magie gibt und die Lehrstühle an der „Unsichtbaren Universität“ von Zauberern besetzt sind.

Vieles ließe sich zu diesem Werk sagen, doch ist es vor allem eines: Eine Huldigung der heutigen Wissenschaft und ihrer Vertreter, die uns Menschen aus der Dunkelheit archaischer und irrationaler Vorstellungen, wie sie die Scheibenwelt symbolisiert, hin zum Lichte wissenschaftlicher Erkenntnis geführt haben…

Die Überwindung der Magie

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Ort der Verdammnis und der Fantasie. Von Christian Feldmann

Was ist die Hölle? Ein Feuersee? Heute wird unter Hölle ein Zustand der Gottesferne verstanden, Schicksal eines Menschen, der sich der Liebe Gottes und seiner Mitgeschöpfe verschlossen hat.

Hölle

br.de/radio/bayern2

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“ Niemand weiß, woher Han Shan kam.“

Er stieg aus der Ebene auf den Kalten Berg,

schrieb“was soll ich hier tun“, in den Stein,

die Überschriften fehlten, keine Numerierung

er saß und sah auf den Schnee …

Rolf Dieter Brinkmann

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Ich wohne auf dem Berg

Niemand der mich kennt

Zwischen Weißen Wolken

Bin ich immer allein

Han Shan

Diederichs Gelbe Reihe 1984

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HÖRSPIEL | Sendung am 17.04.2017 um 18:30 Uhr –  Deutschlandradio Kultur

Gespräch mit dem Teufel 
Von Leszek Kolakowski

Produktion: RIAS Berlin 1969
Länge: 44’02
(Wdh. v. 08.03.1969)

Die biblische Apokalypse

Produktion: RIAS Berlin 1969
Länge: 22’05
(Wdh. v. 1970)

Am Tag der Apokalypse wird die Menschheit für ihre Sünden gerichtet. Oder kann sich das Böse zuvor selbst aus der Welt schaffendradio

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Kay Voges, Intendant des Theaters Dortmund, bringt immer wieder religiöse Motive auf die Bühne: Leiden, Tod, Erlösung. Sein aktuelles Stück „hell/ein Augenblick“ spielt in absolutem Schwarz. Eine Karfreitagsbild gab den Anstoß. – Von Udo Feist

http://www.deutschlandfunk.de/theater-in-der-kunst-gibt-es-keinen-gott.886.de.html?dram%3Aarticle_id=383605

„Ich komme aus einer sehr gläubigen Sozialisation heraus, ich habe irgendwann gedacht, ich wüsste, was die wahre Religion ist, was der wahre Glauben ist, was das wahre Konzept ist dachte, das ist der Glauben, das Wissen.“

Kay Voges gehörte als Jugendlicher zu einer charismatischen Gemeinde und wähnte die Wahrheit auf seiner Seite. Einmal zog er sogar mit einem Kreuz durch Amsterdam. Doch blieb er dabei nicht stehen:

„Und bin immer mehr dazu gekommen, dass die Dinge größer sind, komplexer sind, widersprüchlicher sind. Do kam ich eigentlich vom Predigen weg hin zum Fragestellen vom Glauben hin zum Zweifeln. Und das Zweifeln ist aber nicht ein Verzweifeln, sondern das Zweifeln ist ein Offensein und ein Suchen und ein die Augen Aufhalten.“

Im Theater hat er dafür den Raum gefunden.

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Der Trickster. In ihm treffen sich die Wirkung des Befehls und der Verwandlung, und wie von keiner anderen menschlichen Figur … läßt sich von ihm das Wesen der Freiheit ablesen. Er beginnt als Häuptling, er erteilt Befehle und sie werden befolgt. Aber er führt den Gehorsam seiner Leute ad absurdum und wird sie so los.

Er schüttelt alle ab, er zerstört Sitte, Gehorsam, sein Gefährt, seine Zaubermittel, schließlich seine Waffen, um sich ihrer zu entledigen, um ganz allein zu sein. Kaum ist er allein, kann er zu allen Wesen und Dingen sprechen. Er will sich isolieren und ist auf seine eigenen Verwandlungen aus.

Befreit von allen, die zu ihm gehören, macht er sich auf den Weg. Aber er hat keinen Weg. Er wandert ziellos umher und hat Gelüste…

Er ahmt alles falsch nach, findet sich nirgends zurecht, stellt lauter falsche Fragen, auf die er keine Antworten bekommt oder nur irreführende.

Die Provinz des Menschen, 221 – Trickster

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