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Archive for the ‘Symbole’ Category

Deutschlandfunk Kultur. „Unter seinem Hut ist Utopia“ – Eine Lange Nacht über Joseph Beuys.

Von Berit Hempel Regie: Burkhard Reinartz

Schamane, Scharlatan, Vordenker? Der Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys erklärte einem toten Hasen Bilder, teilte sich mit einem Kojoten mehrere Tage einen Galerieraum, arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien wie Fett, Filz und Honig. Mit wenigen Zeichenstrichen und einzelnen Wörtern öffnete er neue Gedankenräume. Beuys sah den Menschen in seiner Gesamtheit als Künstler und wollte das politische System und die Gesellschaft verändern. Durch seinen allumfassenden Ansatz veränderte er die Kunst. Joseph Beuys, am 12. Mai 1921 geboren, gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit seinem erweiterten Kunstbegriff und der Theorie der „sozialen Plastik“.

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Sri Aurobindo: Wir schreien auf gegen das Böse, aber wenn es nicht da wäre, um uns zu belagern oder herauszufordern, hätten wir die Ewige Wahrheit schon längst für uns eingefangen und eine hübsch säuberliche Albernheit daraus gemacht, auf der wir sitzengeblieben wären. Die Wahrheit ist unterwegs, sie hat Beine, und die Fürsten der Finsternis sind da, um in etwas unsanfter Weise darüber zu wachen, dass sie nicht einschläft.

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Im Ernst: das Böse war immer schon interessanter als das Gute, welches so selbstzufrieden daherkommt und sich den bestehenden Moralvorstellungen andient. Von ihm, dem Bösen, können wir lernen, das Gute zu verstehen. All das Gerede von der besseren Welt im Jenseits verschleiert doch nur, wie schlecht es um die bestehende Welt bestellt ist. In ihr wütet das Böse, davon aber wollen wir nichts wissen. Deshalb sind sie so wichtig, der Teufel, die Trolle und sonstige Bösewichte, weil sie uns auf unsere Unachtsamkeit hinweisen. Immer schon geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse, Gott und Teufel. So viel Resilienz muss doch sein, beide ertragen zu können…,.. mostindien.org

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FAZIT | Beitrag vom 02.05.2021 – Von Stefan Keim. DLF Kultur

Die 75. Ruhrfestspiele eröffnen online mit dem grandiosen Stück „Die Seidentrommel“. Hier treffen klar strukturierte, stilisierte Bewegungen auf ekstatische Explosivität.

Ein alter Mann wischt die Bühne und schaut einer jungen Frau zu, die zu traditioneller japanischer Musik tanzt. Dann holt sie einen Radiorekorder und spielt Popmusik. Die beiden nähern sich, tanzen miteinander. Er übernimmt ihre Bewegungen, ein Flirt voller Heiterkeit und Leichtigkeit beginnt – bis sie ihm eine Trommel überreicht und ihn bittet, darauf zu spielen. Dann will sie mit ihm gehen.

Doch die Flächen des Instruments sind mit Seide überzogen, er bekommt keinen Ton heraus. Der alte Mann fühlt sich gedemütigt, bringt sich um und kehrt blutüberströmt als Geist zurück.

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Von Katja Weber – Deutschlandfunk Nova. Eine Stunde History: Wegen ihres Widerstands gegen die NS-Diktatur ist Sophie Scholl im Alter von 21 Jahren ermordet worden. Am 9. Mai wäre sie 100 Jahre alt geworden.

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/zum-100-geburtstag-sophie-scholls-die-weisse-rose-gegen-hitler

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Nicht ohne Grund haben sie jahrhundertelang unter dem Namen Gott einen Sklavenhändler verehrt, der nur einen von sieben Tagen zum Ausruhen zugestand und darüber hinaus verlangte, daß dieser seinem Lobgesang gewidmet sei. Und dennoch fühlen sie, wissen sie am Sonntagnachmittag, so gegen vier Uhr, daß sie verloren sind, daß sie, wie in der Woche, das Beste von sich in der Morgendämmerung zurückgelassen haben, daß sie nicht aufgehört haben zu arbeiten.«

(An die Lebenden) lebenimfalschen.blogsport

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In den 1960er-Jahren verschaffen sich Theatermacher Raum für ihre Utopien. Die Suche nach neuen Theaterformen findet nicht mehr allein auf der Bühne statt. Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der 1960er-Jahre auseinandersetzte, denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen. Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares „Der Sturm“ reflektiert Evelyn Dörr Theateransätze von Peter Brook und Jerzy Grotowski: ihre Schauspielmethoden, ihre Utopien und Visionen vor dem Hintergrund von Krieg und Atombombenangst. Hier ausgesucht: SWR2 Essay

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