Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Symbole’ Category

1000 GESTALTEN zum G20-Gipfel – legt Eure Panzer ab!

Die verkrusteten Gestalten sollen für eine Gesellschaft stehen, die den Glauben an Solidarität verloren hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft. Im Laufe der Performance legten sie ihre grauen Kostüme ab, darunter kamen ihre bunten T-Shirts zum Vorschein. Auf diese Weise befreiten sie sich symbolisch aus ihren erstarrten Strukturen.- https://1000gestalten.de + https://1000gestalten.de/die-aktion/

Read Full Post »

Die künstliche, maschinell regulierte Zeit des modernen Menschen hat ihn nicht zum Herrn, sondern zum Sklaven der Zeit gemacht. Je mehr er versucht, Zeit zu gewinnen, desto weniger besitzt er sie. Es ist, als ob wir einen Fluß in einem Eimer einfangen wollten, ohne uns zu vergegenwärtigen, dass es ja gerade das Fließen, die Kontinuität seiner Bewegung ist, die den “Fluß” ausmacht.

Das gleiche trifft auf die Zeit zu, nur wer sie in ihrer Fülle, in ihrem ewigen und lebenspendenden Rhytmus aktzepiert, in der ihre Kontinuität besteht, kann sie meistern und sie sich zu eigen machen. Indem wir die Zeit in dieser Weise akzeptieren und willig in uns aufnehmen, ohne ihrem Fluß widerzustreben, verliert sie ihre Macht über uns. Wir werden von ihr wie auf einem Gipfel einer Wolke getragen, ohne von ihr verschlungen oder in die Tiefe gezogen zu werden”. 

Read Full Post »

Elias Canetti begann inmitten des Zweiten Weltkrieges, als junger Mann, damit, seine Gedanken in Grotesken, Tiraden und fantastischen Aphorismen gegen den Tod aufzuschreiben. An diesem Buch schrieb er lebenslang, ohne es zu veröffentlichen.

„Der Sonne und dem Tod kann man nicht fest in die Augen schauen. Wir müssen böse sein, weil wir wissen, dass wir sterben. Wir wären noch böser, wenn wir von Anfang an wüssten, wann“, sagt der Philosoph. Neben ihm geben IchundEr, ein Historiker, ein Ungläubiger, eine Erzählerin, ein Ironiker, eine junge Frau, ein Künstler und ein Kind den zerstreuten und widersprüchlichen Aufzeichnungen Canettis eine Stimme.

via radiohörer: hier

Read Full Post »

»Heute back ich, morgen brau ich,
übermorgen hol ich
der Königin ihr Kind;
ach, wie gut, dass niemand weiss
dass ich Rumpelstilzchen heiss!«

Read Full Post »

Von Rolf Cantzen

Religionen, organisierter Glauben, Dogmen, Rituale sind für Krishnamurti „absurder Unsinn„. All das spalte die Menschen, führe zu Kriegen, dem „ganzen Schrecken dieser Welt“. –

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/jiddu-krishnamurti-ein-spiritueller-rebell/-/id=660374/did=19501376/nid=660374/1negxvl/index.html

Read Full Post »

Der Atman ist zwar das Selbst, aber er ist nicht auf die Einzelperson begrenzt, sondern mit allen Atmans identisch: „Dieser dein Atman ist der in allen vorhandene Atman“ belehrt uns die Brhadaranyaka-Upanishad. Zwischen den Seelen der Wesen gibt es keinen Unterschied, sie sind alle eins. Jeder „Andere“ ist wesenhaft „Ich“.

H.W. Schumann – Der historische Buddha, Seite 51 – Diederichs 1999

Read Full Post »

Im Veda bezeichnete es das Opferwort, das aufgrund der in ihm innewohnenden Wahrheit zauberisch wirksam ist; in den Upanischaden wird brahman zur Vollverkörperung, zum Synonym der Wahrheit: „Der Name (= Das Wesen) dieses Brahman ist Wahrheit“… Ja noch mehr: Brahman ist in den Upanischaden zum Namen des Absoluten, der „Letzten Wirklichkeit“ geworden…

Das Brahman ist die Ursache des Alls; wie alles Existente in den Raum eingewoben ist, so ist der Raum ins Unvergängliche, das Brahman eingewoben. Da es alles durchgeistet, ist es auch im Menschen beheimatet: der Körper ist die Burg des Brahman. In dem kleinen leeren Raum im Herzen wohnt es, winzig, und doch so groß wie dieser Weltraum. In ihm liegt dieses ganze All, alles Existente und alles latent Mögliche. Wenn der Körper altert und stirbt, nicht altert und stirbt das Brahman. Wer das unvergängliche Brahman kennt, dem ist nach dem Tod die Erlösung sicher.

Aufgabe eines jeden, der Befreiung anstrebt, ist es, ein Kenner des Brahman zu werden.

H.W. Schumann – Der historische Buddha, Seite 51 – Diederichs 1999

Read Full Post »

Older Posts »