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Posts Tagged ‘Hören’

Die Schrift „Ecce homo“ entstand im Oktober 1888 innerhalb von nur zwei Wochen. Sie ist Nietzsches letztes Werk, eine spirituelle Autobiographie, eine Besichtigung des eigenen Werks und ein Zeugnis der Selbstverherrlichung, hinter dem es bedrohlich wetterleuchtet.

Friedrich Nietzsche: Ecce homo (Hörbuch)

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WDR5, Unterhaltung am Wochenende, Kabarett, Comedy, Florian Schroeder, Ausnahmezustand: beta.ardaudiothek.de

In Zeiten ansteigender Hysterie stellt Florian Schroeder die Fragen, auf die es heute wirklich ankommt: Wie kommt das Böse in die Welt? Oder war es schon immer da? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Kann ein selbstfahrendes Auto eine moralische Entscheidung treffen? Wer entscheidet, ob ein Mensch Psychopath oder Millionär wird? Oder ist es am Ende dasselbe? Im Ausnahmezustand des Satirikers sind alle Fragen erlaubt. Florian Schroeder spannt mit seinem neuen Programm den Bogen von großer Weltpolitik bis zur Kücheninsel am Prenzlauer Berg.

Aufnahme vom 21. März 2019 aus dem Rheinischen Landestheater, Neuss

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Deutschlandfunk – Sonntag, 24. März 2019 20:05 Uhr

Jack the Ripper in London und Fritz Haarmann in Hannover gelten als die berühmtesten Serienmörder der Kriminalgeschichte. Die Figur Hannibal Lecter in Thomas Harris‘ erfolgreich verfilmten Roman „Das Schweigen der Lämmer“ faszinierte schon vor 20 Jahren das Massenpublikum. Seitdem sind Serienkiller mediale Superstars, mit denen sich Kasse machen lässt. Aber auch für Kriminalliteratur und Kino gilt: Serientäter sind „in“.
Wie aber konnte es zu diesem Phänomen kommen? Was macht den Reiz aus? Ist es der Thrill, die Angstlust? Oder personifiziert sich im Serienkiller das Böse schlechthin, der Teufel in Menschengestalt, wie er seit dem Mittelalter im kollektiven Bewusstsein alptraumhaft herumspukt? In seiner collagierten Spurensuche geht Jürgen M. Thie von der Prämisse aus, dass die moderne Globalisierungsgesellschaft die fiktive Konfrontation mit dem wohl schockierendsten und unerträglichsten aller menschlichen Antihelden braucht – als einzig wirksame Katharsis gegen neue Qualität globaler Ängste und Katastrophenphantasien. (hördat)

https://www.deutschlandfunkkultur.de/aufzeichnungen-ueber-ein-obskures-objekt-der-begierde.3691.de.html?dram:article_id=440325

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„Ohne Zweifel wäre das eine von den wichtigsten Entdeckungen, wenn man eine Maschine erfünde, die alle Töne unserer Wörter mit allen ihren Artikulationen aussprechen könnte. Die Sache scheint mir nicht unmöglich zu seyn.“  – Leonhard Euler 1768

Alles begann um das Jahr 1000. Papst Sylvester II. hatte einen, genau wie Albertus Magnus. Auch der sprechende brazen head des doctor mirabilis Roger Bacon brachte diesem wie seinen Vorgängern den Vorwurf der Teufelsbündnerei ein. Wenn Blechköpfe sprächen, sei Satan im Spiel, hieß es. Wer die Sprechmaschine baute und totes Blech belebte, versündige sich gegen Gottes Schöpfung, an deren Anfang der logos, das „Wort“ steht. Im Barock, der Hochzeit der Poetiken und Enzyklopädien, wagte man sich dennoch an die Erforschung des Phänomens Sprache. Der polyglotte Taubstummenlehrer und Magier Franciscus Mercurius Van Helmont und andere durchdrangen analytisch die Mechanik der Stimme. (hördat)

http://www.xn--hrdat-jua.de/index.php?aktion=suche&dat=2019-03-08

 

 

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Vogel der Woche – Von Rudi Guricht – Sex, drugs and Rock’n’Roll in Indien …

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Byron Katie: Die Stimme in meinem Kopf, bin das ich? Wenn ich selbst die Stimme in meinem Kopf bin, WER ist dann derjenige, der ihr zuhört?

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Mit Unterstützung von Reichswehr- und rechtsradikalen Freikorps-Truppen versetzten bayerische und Berliner SPD-Regierung der Räterepublik den Todesstoß. Im Mai 1919 war München von „Weißgardisten“ eingenommen. Es folgte eine Woche von Mord und Totschlag mit Hunderten von Opfern.

geschichte/bayern-revolution-1919

Vor dem Mord an Kurt Eisner – Oskar Maria Graf: „Wir sind Gefangene“ (1/2)

„‚Wer ist denn der Redner?‘, erkundigte ich mich leise bei meinem Nebenmann. ‚Der Eisner!‘, war die Antwort. Ich suchte in meinem Gedächtnis, ging alle Revolutionäre und Bekannte aus meiner Anarchisten-Zeit durch. Nein, ich musste mich geirrt haben. Liebknecht, Bebel, Rosa Luxemburg, Landauer, Mühsam – die gehörten zu den Radikalen, aber Eisner… wo war ich denn hingeraten?“ – oskar maria graf 1

Oskar Maria Graf: Wir sind Gefangene (2/2) – oskar maria graf 2

 

 

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