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WDR 3 Hörspiel | 11.02.2019 | 01:01:04 Std.

Was ist Denken? Macht die Welt das Denken – oder das Denken die Welt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Thomas Bernhard in seiner Reflexion „Gehen“. – WDR 3

Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinauf gekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klar werden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.
„Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden.“

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„Die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“, sagte Gottfried Benn über Else Lasker-Schüler. Sie bewegte sich wie eine Märchenfigur durch Berlin und fiel mit ihrer exzentrischen Erscheinung auf. Vor 150 Jahren wurde die Dichterin geboren.

Zum Glanz Else Lasker-Schülers gehörten ihre Geheimnisse: „Ich bin in Theben (Ägypten) geboren, wenn ich auch in Elberfeld zur Welt kam, im Rheinland. Ich ging bis elf Jahre zur Schule, wurde Robinson, lebte fünf Jahre im Morgenlande, und seitdem vegetiere ich.“

– https://www.deutschlandfunkkultur.de/else-lasker-schueler-barfuss-das-herz-durch-die-menge-gehen.932.de.html?dram%3Aarticle_id=440698%3F&fbclid=IwAR0gLrCKWnmJ6Ko_Uq_TETFm27R3UL_6b4JhBwUGHdGTWxNkGacb7dxG7QU

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Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach erzählt im neuen Erzählband „Strafe“ zwölf mörderische Geschichten. Katja Bürkle liest daraus „Die Schöffin“. Studiogast: Ferdinand von Schirach

 

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SWR 2 – Donnerstag, 31. Jan 2019 22:03 Uhr

1840 schrieb Edgar Allan Poe seine Erzählung über einen Flaneur, der im Café aus dem Fenster dem vom Gaslicht beschienenen Stadtleben zuschaut. Plötzlich erblickt er einen geheimnisvollen Mann in der Menge. Er folgt ihm, um sein Geheimnis zu ergründen, nicht wissend, was diesen Mann, der einen Dolch oder einen Diamanten unter dem Gewand trägt, bis frühmorgens durch die Straßen Londons treibt. 17 Jahre später erschien Charles Beaudelaires Gedicht »A une passante«, seine Hymne an die in der Menge »Vorübergehende «. Nur als flüchtig Erblickte vermag sie, die man weder ansprechen noch sie stehen bleiben darf, das alte Glücksversprechen der Liebe erinnern. Städte sind Wirklichkeits- und Möglichkeitsräume, nicht zuletzt für die Einsamen, die sich in ihnen spiegeln. hördat

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