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Posts Tagged ‘MDR Kultur’

MDR Kultur – (Ursendung) (Hördat)

Lyonel Feininger (1871-1956) war ein Avantgardist, seine in der Chicago Sunday Tribune veröffentlichten Comic Serien zählen heute zu den Klassikern des Genres und er schrieb als Leiter der Druckwerkstatt Bauhausgeschichte. In seinen bisher unveröffentlichten Briefen an seine zweite Frau Julia offenbart sich ein feinsinniger, wortgewandter, humorvoller Mensch, fortschrittlicher Vater, liebender Ehemann, aber auch zweifelnder Künstler und Beobachter der politischen Vorgänge der damaligen Zeit. Auf beeindruckende Weise verschmelzen Persönliches und gesellschaftliche Brisanz…

Hier anzuhören: mdr.de/kultur

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MDR Kultur  – Von Felicitas Morgenstern

Christel Enders geht nachts alleine in den Wald. Dort sammelt sie Kräuter, spricht mit den Bäumen und feiert die Götter und Göttinnen der Weisen Frauen. Wie in alter Zeit. In ihrem thüringischen Heimatort ist sie die Kräuterfrau und zuständig für das Wohl und Weh der Menschen in ihrem Ort.
Schon ihre leibliche Mutter wollte nach der Geburt ihrer Tochter eine Hexe in ihr gesehen haben. Von der Mutter abgelehnt, suchte Christel Enders Zuflucht bei den Großeltern. Am Herdfeuer lauschte sie den alten Geschichten, kletterte als Fünfjährige barfuss auf Berge und Felsen und fand dort den Schlüssel zu ihrer Welt, die anders ist als jene, die die meisten Menschen in unserer modernen Zeit erleben.

https://www.mdr.de/kultur/podcast/feature/feature-salbei-fichtenspitz-vollmondtanz-kraeutertanz-100.html

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RBB Kultur –  rbb-online.de

Vor Aufregung fiebernd, macht sich 1831 ein gut aussehender junger Mann mit langen Locken und papageienbunter Weste für sein erstes Vorsprechen bei einem der großen Londoner Theater bereit. Seit frühester Kindheit will er zur Bühne und nun scheint die Erfüllung des Traumes in greifbarer Nähe. Da erwischt eine grauenhafte Erkältung den hoffungsvollen Jüngling und er muss sein Vorsprechen verschieben. Er wird es nie nachholen, denn in den Wochen seiner Genesung wird er zum Shooting Star der literarischen Bühne Großbritanniens: Es ist Charles Dickens. Doch die Liebe zum Theater und der Wunsch Schauspieler zu sein, verlassen ihn nie. Unentwegt inszeniert er von nun an mit seinen Freunden und Kindern Theaterstücke. Der hochbegabte Laiendarsteller spielt sogar vor der Königin. Dickens organisiert

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Wie werden wir künftig mit künstlicher Intelligenz auskommen? Das kleine Startup-Unternehmen „Future Mind“ muss seine Produkte auf Alltagstauglichkeit testen. Probleme sind vorprogrammiert, aber Scheitern keine Option. Diese Hörspielreihe ist in der Kategorie „Radio Fiction“ für den Prix Europa 2020 nominiert. – ARD

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„Die Weiße Garde“ ist der große Kiew-Roman des 20. Jahrhunderts. Lebhaft und aus eigener Anschauung schildert Michael Bulgakow die chaotische Bürgerkriegszeit zum Jahreswechsel 1918/1919, als seine Heimatstadt von Ukrainischen, Roten und Weißen Truppen umkämpft wird. Im Roman heißt Kiew nur DIE STADT – für Bulgakow ist sie die ewige Stadt, erbaut auf sieben Hügeln.

Doch ist sein Buch auch 100 Jahre nach der Romanhandlung noch ein Wegweiser durch die Wirren der Geschichte?

https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung834952.html

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MDR Kultur – Montag, 9. März 2020 um  22:00 Uhr

Bulgakow stellte mit seinem Roman „Das Leben des Monsieur de Moilère“ die Frage: Darf ein Künstler Kompromisse eingehen, seine Kunst der Gunst anpassen, damit er genug zu fressen hat? Oder ist es besser, ehrenhaft am Hungertuch zu nagen?
Moilère, der mit seinen Komödien die Moral nie außer Acht ließ und Falschheit, Lug und Trug an den Pranger stellte, ging mit ‚Tartuffe‘ in den Augen des Königs einen Schritt zu weit: Er kritisierte die Scheinheiligkeit der Kirche. Louis XIV ließ seinen Günstling fallen und Molière, höher gestiegen als je ein Theatermann vor ihm, fiel tief.

Hörbar: https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung877202.html

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Pelle und sein Vater Lasse verdingen sich auf einem Gutshof auf der dänischen Insel Bornholm, wo die verarmte schwedische Landbevölkerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zwar Arbeit fand, sich dafür aber in eine fast an Leibeigenschaft grenzende Abhängigkeit begeben musste. Zwischen diesen verbitterten und oft gewalttätigen Erwachsenen erfindet der Junge Pelle sein Leben und wächst an dessen Widrigkeiten. Trotzdem wird es sieben Jahre dauern, bis er den Hof verlässt, um in die Welt und in ein neues Leben aufzubrechen, von dem er mehr erwartet, als für ein bisschen Salzhering und Suppe 14 Stunden täglich zu arbeiten, so wie Vater Lasse es ein Leben lang getan hat.- mdr.de/kultur

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MDR Kultur – Montag, 3. Jun 2019 22:00 Uhr, (angekündigte Länge: 90:00) – Von Mischa Zickler

Unglaubliches hat sich herausgestellt: Jean-Jacques Rousseau lebt noch! Und er wird bei seinen täglichen Spaziergängen durch den Wald von einem aufdringlichen Journalisten verfolgt, dessen Neugierde nicht nur beruflich motiviert scheint. Die Gespräche in der Natur werden dabei zu einer vorsichtigen Annäherung der beiden Männer, denen sich die Welt so unterschiedlich offenbart hat. Und der alternde Rousseau muss erleben, wie sein bequemes Weltbild – in dem er sich so häuslich eingerichtet hat – durch den jungen Mann genauso in Frage gestellt wird wie Rousseaus Beziehung zu seiner Frau Thérese. In einer Hörspiel-Originalproduktion verlegt Ö1 das Leben des französischen Aufklärers und Schriftstellers in die Gegenwart. Die Begegnungen im Freien sind von Rousseaus letztem Werk – den unvollendeten ‚Träumereien des einsamen Spaziergängers‘, das auch in Zitaten vorkommt – inspiriert. Die Spaziergänge für dieses Hörspiel wurden dabei als Außenaufnahmen tatsächlich im Wald aufgezeichnet. xn--hrdat-jua.de

 

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(Erstsendung) – Der Astrogar Horpach und sein Stellvertreter Rohan stehen vor einem Rätsel, als man die unversehrte »Kondor« und die Überreste ihrer Besatzung findet. Es gibt keinen Überlebenden, aber Lebensmittelvorräte, Wasser- und Sauerstoffreserven wären für viele Monate ausreichend gewesen. Allerdings sind die Innenräume des Raumschiffs in einem unbeschreiblichen Zustand, als habe eine Horde Wilder darin gehaust. Wie die Wissenschaftler des »Unbesiegbaren« feststellen, gibt es auf Regis III keine feindliche Fauna oder Flora und doch wird der Planet von einer Macht beherrscht, die auch der Rettungsexpedition fast zum Verhängnis wird: Anfangs als „Fliegen“ bezeichnete, nur millimetergroße Maschinen, die als Einzelnes völlig harmlos sind, als Schwarm jedoch ein riesiges Potential besitzen. mdr

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