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Archive for the ‘Essay’ Category

Hans Magnus Enzensberger unterstützte Ende der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts Alfred Andersch bei redaktionellen Arbeiten SDR-Radio-Essays. In dieser Zeit entstand ein eigener Text, der mittlerweile zu den Klassikern der Medienkritik gilt.

Hans Magnus Enzensbergers wortgewaltige Abrechnung mit der Sprache und dem Gestus des deutschen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Aus der Reihe „Aus den Archiven“ eine Wiederholung von 1957.

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/die-sprache-des-spiegel-100.html

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Es wurde in Filmen, Serien und Reden von John F. Kennedy zitiert. Jürgen Kaube spricht über die Bedeutung des vielleicht berühmtesten Gedichtes der amerikanischen Literatur.

Es ist vielleicht das berühmteste Gedicht der amerikanischen Literatur. Millionen von Schülern haben es auswendig gelernt. Es wird in Filmen von Don Siegel bis Quentin Tarratino zitiert und in der Fernserie „Die Sopranos“. John F. Kennedy verwendete es wiederholt am Ende von Reden.

Robert Frost schrieb „Stopping by Woods on a Snowy Evening“ vor einhundert Jahren, im Juni 1922 nach einer durchwachten Nacht. Für das Gedicht brauchte er nur wenige Minuten. Ein Wintergedicht, das im Sommer geschrieben wurde.

Die Sendung erzählte von seiner Entstehung, seiner Bedeutung und seinem Ruhm.

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/juergen-kaube-robert-frosts-stopping-by-woods-on-a-snowy-evening-100.html

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aus der kälte – von THEATRUM VINUM

Zeitgleich mit der Machtübernahme von Wladimir Putin in Russland hat sich die Neue Rechte in Deutschland formiert. Sie eint der Kampf gegen das demokratische Europa und sein Wertesystem …

Eine Welt ohne Wir ist die denkbar fremdeste Welt.“

Michael Köhlmeier, Wenn ich WIR sage

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SWR 2 Essay

Zum Geburtstag von Stephen King denkt Dietmar Dath darüber nach, was das Böse bei King ausmacht und wer es besiegen kann.

https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-essay/was-das-boese-nicht-sieht/swr2/10818417/

Mehr als vierhundert Millionen Bücher in vierzig Sprachen hat Stephen King verkauft. Viele seiner Werke wurden und werden verfilmt. Sein Ruf spricht von einem Mann, der von Schock und Schrecken erzählen kann und genau weiß, was das Böse ist. Aber was genau ist darunter zu verstehen, in Literatur und Leben? Der dialogische Radio-Essay „Was das Böse nicht sieht“ geht einer Spur durch das Werk dieses Autors nach, die noch unheimlicher ist als seine verstörendsten Schöpfungen.

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/was-das-boese-nicht-sieht-swr2-essay-2022-09-18-100.html

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Über den Schatten – Ein Gespräch im Sommer

Der Schatten hat keinen guten Ruf. Im Schatten stehen, das heißt: in der zweiten Reihe stehen, im Regen stehen, nicht von Bedeutung sein, keine Lobby haben.

Das Leben im Schatten ist arm, der Platz im Schatten macht bleich. Wo die Effizienzleuchte herrscht und der Platzhirsch in der Lichtung röhrt, ist der Schatten längst stumm in der Versenkung verschwunden.

Aber vielleicht hat er uns doch etwas zu sagen, der Schatten.

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/ueber-den-schatten-swr2-essay-2021-06-21-100.html

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Peter Brook ist tot, der große Regisseur, der das Theater zu seinem Urgrund, dem Menschen auf der Bühne, zurückführte. – Von Egbert Tholl

Es gebe, schrieb Peter Brook in den Sechzigerjahren in seinem Essay „Der leere Raum“, vier Formen von Theater: das konventionelle, das er für tödlich hielt, das heilige, das an Ritualen festhalte und deshalb wohl überlebensfähig sei, das volksnahe, derbe und das unmittelbare. Das mochte er am liebsten. Denn, und mit dieser Definition wurde er berühmt, bedeutend, hunderttausendmal zitiert: „Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm ein anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“

https://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-peter-brook-theater-regisseur-1.5614162

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In havant, südengland, machen etwa 70 recht alte menschen radio. musik wird nur aus der zeit vor 1959 gespielt. werbungen müssen klingen wie damals. die moderatoren sind total unprofessionell und plauschen vor sich hin. wünsche und grüße werden versendet, lieder vor 30 jahren verstorbenen partnern gewidmet. gesendet wird aus einem kleinen ladenlokal in einer ranzigen, irgendwie stillgelegt wirkenden, einkaufsstrasse in havant. jeder darf reinkommen und bekommt dann einen kaffee. wenn man genau hinhört, fahren manchmal draußen autos vorbei…
klar, dieses radiomachen hat sicherlich so etwas wie eine therapeutische funktion. für die macher wie für die hörer. man fühlt sich nicht mehr so alt, wenn man etwas sinnvolles TUT. da fällt das aufstehen leichter, und man ist nicht allein. und dass tausende hörer das gut finden, macht die sache noch schöner. mithilfe der musiken und der gleichaltrigen moderatorInnen begeben die hörerInnen sich in eine reminiscence-therapy usw. aber das ist nicht das wesentliche an ANGEL, finde ich. das wesentliche an ANGELRADIO ist, dass hier auf eine völlig unaufgeregte art der tod verhandelt wird. unser verschwinden. und die frage beantwortet wird: was bleibt?
was bleibt sind die wellen.

https://www.hoerspielundfeature.de/angel-radio-102.html

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SWR2 Essay _ In den 70er-Jahren des vergangenen Jahrtausends versuchte der Redakteur des Radio-Essays, Helmut Heißenbüttel, zusehends, jüngere Autoren für seinen Sendeplatz zu gewinnen. Dazu gehörte auch der knapp 30-jährige Ralf Thenior. Der war ein großer Fan des amerikanischen Musikers, Lyrikers und Zappa-Intimus Captain Beefheart – und so machte er, für die erstaunten Ohren des hochkulturellen Publikums, eine Sendung über ihn. Ein ungewöhnlicher Radio-Essay ist dabei herausgekommen.

 https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/old-fart-at-play-swr2-essay-2022-04-10-100.html

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SWR2 Essay von Heike Geissler

Mit Heike Geißler besuchen wir heute die hohe Schule des Liegens. Oder die niedere? „Sie dürfen diese Liegende nicht mit einer Somnambulen oder einer Hysterischen verwechseln, ganz grundsätzlich dürfen Sie die Liegende aber verwechseln, ja, bitte, verwechseln Sie sie.

Sie dürfen die Liegende nicht mit einer Faulen verwechseln, wenngleich sie der Faulheit bedarf, sich nach Faulheit sehnt und ab und an ruft: Wo sind denn all die Faulen hin? Sind die denn schon jahrelang verschwunden? Ich läge gern einigen zu Fleißigen im Weg.“ Wir auch.

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/liegen-swr2-essay-2021-02-15-100.html

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