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Archive for the ‘Essay’ Category

Der „Essay“, gegründet 1955, war viele Jahre lang ein inhaltlich hochinteressanter, formal aber eher konventioneller Sendeplatz. Das änderte sich in den 70er-Jahren, als junge Popliteraten in der Redaktion ausprobiert wurden.

Im Mittelpunkt von Wolf Wondratscheks Essay steht ein delirantes Gespräch zwischen David Bowie und William S. Borroughs: über Science-Fiction und Andy Warhol, Buddhismus und Fernsehen, China und den Rock ’n‘ Roll, Drogen, Inspiration und Kunst. Die Rolle von Bowie übernimmt der Schlagzeuger von Amon Düül II – Daniel Fichelscher, und er tut das … nun ja: recht experimentell. In der Reihe „Aus den Archiven“ eine Wiederholung von 1975. – SWR2

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Wir können Gewaltiges schaffen, wenn uns egal ist, ob wir unseren Körper dabei zugrunde richten. Am Tag vor dem Herzinfarkt schaut die Bilanz rosig aus: viel geschaffen, viel gebaut, stolze Leistung.

Ähnlich, wie mit unseren Hochleistungskörpern gehen wir mit der „Welt“ um. Wie aber sieht der Ausweg aus diesem Teufelskreis aus? Müssen wir dieses maligne, selbstgebastelte System nicht verlassen?

Gedanken zur Globalisierung und der Welt nach der Pandemie. swr2

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SWR2 Essay – Seit Brian Eno und seinem Album Ambient 1: Music for Airports von 1978 entwickelte sich das Genre der Ambient Music. Enos Definition: Ambient Musik soll ebenso „ignorierbar wie interessant“ sein. Ganz auf Entspannung ausgelegt, war das Genre seither vielen Schmähungen ausgesetzt: „Fahrstuhl- und Kaufhausmusik“, „Esoterikmist“ etc. Doch damit wird man dem Phänomen nicht gerecht. Vielmehr erfährt das traditionelle Komponieren mit der Ambient Music eine einschneidende Sinn- und Schwerpunktverschiebung. Es geht um Hörraumkonstrukte, um akustische Neuschöpfungen individueller Umgebungsrealitäten.

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/die-vermessung-des-sorglosen-hoerraumkonstrukte-der-ambient-music-swr2-essay-2022-01-02-100.html

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Kultur als Erfindung aus dem Nichts

Wie im ersten Teil dieses Essays schon erwähnt, kann man mit dem Namen Stanislaw Lem eine neue Enttäuschung belegen. Er hat den Menschen gezeigt, dass ihre Kulturen nur „leere“ Formen sind, die aus dem Nichts kommen, die völlig erfunden und künstlich sind. Die Menschheit hat mit anderen Worten viele sich mit der Zeit überlappende, mischende Kultur-„Blasen“ aufgebaut, die ihre Mitglieder psychisch und materiell getragen haben…,.. heise.de

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Die Loslösung des Bewusstseins von der Materie

Wir wollen uns in diesem Essay nicht mit seinem umfassenden Spektrum an Themen befassen, das er philosophisch/literarisch bearbeitet hat, sondern nur einige Aspekte anreißen, die gemeinhin in der Rezeption vernachlässigt oder gar übersehen werden.

Auf seine Motivation angesprochen, hat er als „Wunsch“ geäußert, „möglichst viele Illusionen, denen sich die Menschheit hingibt, auszumerzen“. Er durchbricht bei seinen Versuchen, diesem Wunsch nachzukommen, verschiedene Selbstbespiegelungen der menschlichen Identität, die sich als effiziente Illusion-„Maschinen“ und zugleich als Sackgassen der Sinn-Orientierung erwiesen haben. Dabei reiht er sich ein in die Tradition von Desillusionierungen verschiedener anthropozentrischer Sichtweisen seit der Neuzeit, potenziert sie sogar noch…,.. heise.de

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Seit es den kulturkritischen Begriff der cultural appropriation (kulturelle Aneignung) gibt, wird Elvis oft als ein abschreckender Musterfall genannt, die auf eine Ent-eignung hinauslaufe, auf eine Durchsetzung kultureller Macht der weißen Mehrheit. Aber Elvis kommt nicht von der einen Seite, um sich der anderen zu bemächtigen – er lebt von Anfang in der amphibischen Zwischenwelt der Rassen und der Klassen.

Im ersten Teil seines dreiteiligen Essays über Elvis Presley schildert Heinrich Detering den Aufstieg Presleys als motiviert vom Ausbruch des „Anderen“: des Unmöglichen, des Verbotenen, des Tabus…,.. Elvis

(Teil 2, „I Have A Dream“, Sonntag, 12. Dezember 2021, 23.03 Uhr) – Teil 3, „Der Schamane in Las Vegas“, Sonntag, 19. Dezember 2021, 23:03 Uhr, SWR2 Essay)

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Die Schriftstellerin Olga Grjasnowa blickt auf die gegenwärtige Zeit. Wie schnell Veränderungen möglich sind, wie wir in kürzester Zeit inne halten können, das hat die Coronakrise der ganzen Welt gezeigt. Von Olga Grjasnowa

2020. Das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland ist in weiten Teilen zum Erliegen gekommen. Von dieser gegenwärtigen, für Viele seltsam anmutenden Zeit erzählt Olga Grjasnowas Essay. Eine literarische Annäherung und ein innerer Dialog in Gedanken darüber, dass uns der Abstand von 1,5 Metern zu unserem Gegenüber nicht retten wird, dass uns vermutlich niemand retten wird. – DLF (Wiederholung vom 19.04.2020 bei Dlf Kultur)

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Unsere Kultur baut auf dem Lob des Stehens auf. Wer einen festen Standpunkt hat, wer „im Stande“ ist, hat die Welt unter sich und trägt den Kopf oben. Das Fallen hingegen gilt es zu vermeiden.

Niehoff und Rücker stöbern in der Literatur- und Kulturgeschichte auf der Suche nach besseren Gründen für das Fallen: Eine kleine Umwertung unnötiger Oppositionen. – SWR2 Essay

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Brüssel, Sommer 1958. Eigentlich möchte die Familie Georgiou bloß ein paar schöne Tage auf der Weltausstellung verbringen. Doch dann führt sie eine Verkettung nervenaufreibender Ereignisse von Bonn über Koblenz nach München, wo ihr jüngster Sohn ein Kochbuch geschenkt bekommt, wegen dem er schon bald als Cat Stevens Karriere machen wird. – Pascal Richmann rekonstruiert in der Lachs der Weisheit eine Vergangenheit, die so nie stattgefunden hat, und deren Spuren dennoch überall zu Tage treten. SWR2

Irische Mythologie Der Lachs der Weisheit – Eine irische Geschichte voller Magie –

Der Lachs der Weisheit – Eine irische Geschichte voller Magie

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