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Posts Tagged ‘Wissen’

In der Beschleunigungsfalle: Zeitforscher Hartmut Rosa spricht im FR-Interview über Steigerungslogik, Demokratie und zunehmende Entfremdung.

Herr Rosa, es erscheint doch paradox, das sich unser aller Leben durch moderne Technologien so sehr beschleunigt und dennoch so viele Menschen über fehlende Zeit klagen. Was läuft da falsch?
Das ist das große Paradoxon unserer Zeit. Wir werden immer schneller, weil wir sehr erfolgreich im Einsparen von Zeitressourcen sind – und trotzdem haben wir nicht mehr Zeit. Das liegt daran, dass sich unsere To-do-Listen schneller anfüllen als die Zeitkontingente, die wir einsparen.

Was sind die schlimmsten Zeitfresser der Moderne?
Das Hauptproblem ist nicht, dass wir Zeit vertrödeln, sondern die Steigerungslogik der Moderne. Ohne Wachstum kann unsere Wirtschaft und unser Sozialstaat nicht existieren. Auch jeder Einzelne muss jedes Jahr etwas schneller laufen, um seinen Platz in der Gesellschaft zu erhalten… FR

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http://denkstil.bankstil.de/gregory-bateson-on-stability

Oder auch: „Ich kannte mal einen kleinen Jungen in England, der seinen Vater fragte: „Wissen Väter immer mehr als Söhne?“, und der Vater sagte: „Ja“. Die nächste Frage war: „Pappi, wer hat die Dampfmaschine erfunden?“, und der Vater sagte: „James Watt“. Darauf der Sohn: “ – aber warum hat sie dann nicht James Watts Vater erfunden?“ – (Ökologie des Geistes)

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Von Ralf Keuper

Lange Zeit war die Vorstellung weit verbreitet, dass die Renaissance ihre Inspiration ohne weitere Vermittlung aus den Quellen, d.h. direkt aus den Werken der antiken Philosophen bezogen habe.

Mittlerweile gilt es als bewiesen, dass ohne die Übersetzungstätigkeit islamischer Gelehrter, wie insbesondere von Averroës, das Wissen der alten Griechen erst viel später seinen Weg nach Europa gefunden hätte.- denkstil.bankstil.de/

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Deutsches Reich in 4 Blaettern: David Rumsey klein

What, Where, Who, When – more: davidrumsey.com

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Energie – das ist erstmal eine abstrakte Rechengröße, die eingeführt wurde, um Veränderungen von Systemen zu beschreiben. Energie geht nämlich nicht verloren, sie wird nur umgewandelt: in kinetische, elektrische oder potenzielle Energie.

https://www.br.de/mediathek/video/alpha-centauri-was-ist-energie-av:584f86d83b467900119d5154?t=1s

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Was rot ist und was gelb, darüber sind sich Menschen in den meisten Kulturen schnell einig. Das könnte daran liegen, dass warme Farben in unserer Umwelt wichtiger sind und wir zwischen ihnen deshalb genauer unterscheiden.- spektrum.de

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Der Gedanke eines präexistent Wissenden hat eine chinesische Entsprechung in der Gestalt des P´an Ku (P`an ist die Eierschale und Ku heißt: festmachen, fest.) Er wird dargestellt als ein in Bärenfell oder in Blättern gekleideter Zwerg. Auf dem Kopf trägt er zwei Hörner (wie auch Moses). Er ist aus yin und yang hervorgegangen, formte das Chaos und schuf Himmel und Erde. Er wurde hierbei von vier symbolischen Tieren unterstützt: Einhorn, Phönix, Schildkröte und Drache. (vgl. die christliche Beziehung des Anthropos-Tetramorphos: Engel, Adler, Löwe und Ochse.) Er wird auch dargestellt mit der Sonne in der einen Hand und dem Mond in der anderen. Nach anderer Version soll er einen Drachenkopf und Schlangenleib besessen haben. Er verwandelt sich in die Erde mit all ihren Geschöpfen und erweist sich damit als ein richtiger homo maximus und Anthropos. – P`an ku ist taoistisch und scheint vor dem 4 Jhd. nach J.C. nicht nachgewiesen zu sein. (Vom taoistischen Philosophen Ko Hung sozusagen erfunden)

P´an Ku hat sich reinkarniert in Yuan-shih T`ien-tsun, der ersten Ursache und dem Höchsten im Himmel. (Er besteht aus einem increatum, nämlich aus unerschaffener, inkorruptiler Luft.) Nach Vollendung des Schöpfungswerkes hat er seine körperliche Form aufgegeben, fand sich im leeren Raum, wo er ziellos schwebte. Er begehrte also nach Wiedergeburt in sichtbarer Gestalt. Er fand schließlich eine heilige Jungfrau, 40 Jahre alt, die allein auf einem Berge lebte, wo sie sich von Luft und Wolken nährte. Sie war hermaphroditischer Natur und stellte yin und yang zugleich dar. Sie sammelte täglich die Quintessenz von Sonne und Mond. P´an Ku wurde angezogen durch ihre jungfräuliche Reinheit, und als sie einmal einatmete, drang er in Form eines Lichtstrahles in sie ein, wodurch sie schwanger wurde. Die Schwangerschaft dauerte zwölf Jahre, und die Geburt fand aus der Wirbelsäule heraus statt. Die Mutter wurde von da an genannt T`ai-yuan Sheng-mu, „die heilige Mutter der ersten Ursache.“ – (Aus meinem Journal kopiert, die Quelle nicht gemerkt. Offenbar bereits einmal veröffentlicht)

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