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Archive for the ‘Feature’ Category

Irre Gärten

Von Andra Joeckle

Die Geschichtenwelten des Schriftstellers Jorge Luis Borges verzweigen sich ins Unübersehbare. Im venezianischen Labirinto Borges kann man sie erlaufen. Für unsere Autorin wird sogar die ganze Stadt Venedig zum Schauplatz labyrinthischen Denkens.

https://www.hoerspielundfeature.de/irre-gaerten-100.html

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Wie Musik den letzten Weg unterstützen kann

BR-Klassik – Freitag, 25. November 2022 um 19:05 Uhr

Für viele ist der Tod ein Tabu – bis sie selbst betroffen sind. Aber was passiert eigentlich, wenn wir sterben? Unruhe, Angst und Verzweiflung mischen sich mit Traurigkeit, Resignation, aber vielleicht auch Hoffnung auf ein danach. Egal, ob wir daran glauben oder nicht – Musik kann den Prozess des Sterbens lindern, uns emotional Kraft geben, Anspannungen lösen und Trost spenden. Nicht umsonst gehören Gesänge für Sterbende in vielen Kulturen zu den uralten Ritualen. Auch hierzulande wird in Hospizen und auf Palliativstationen musiziert. Musik kann eine Brücke sein, wenn Menschen anders nicht mehr ansprechbar sind. Am Ende des Lebens verändert sich auch unsere Wahrnehmung: wir erleben Klänge viel intensiver. Was bedeutet das für Musik in der Sterbebegleitung? Welche Art von Musik eignet sich besonders? Wie wirkt sie auf Körper und Seele? Und was bedeutet diese Form der Musiktherapie eigentlich für die Angehörigen? Im Musik-Feature kommen Musiktherapeutinnen und Mediziner zu Wort.

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John Cage – Leben und Werk

„Ich erhielt polizeilich Erlaubnis, Sirenen zu spielen“ – John Cages stillvergnügtes Lächeln – Feature von Stefan Weber

John Cage (1912-1992) war – so viel ist sicher – Handwerker und Meisterdrechsler im knappen Formulieren abstrakter Gedanken. Als Mitte der 1930er Jahre sein Lehrer Arnold Schönberg ihm zu verstehen gibt, er sei in Sachen Komposition talentfrei und werde „irgendwann an eine unüberwindbare Wand stoßen“, beschließt John Cage, solange mit dem Kopf an eine Mauer zu schlagen, bis daraus Musik wird: „Bis ich sterbe, wird es Klänge geben. Rauschen, Summen, Zischen, Pfeifen, Brummen“.

https://oe1.orf.at/programm/20221113/698014/John-Cage-Leben-und-Werk

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Klänge des Grauens – Von Raphael Smarzoch 

Die akustischen Markenzeichen des Horrors sind Dissonanzen, Atonalität und klangliche Experimentierfreude. Das Fremde und Unheimliche widersetzt sich gängigen Normen und klingt auch anders. Komponisten suchen es in elektronischen Sounds, vermeintlich unschuldigen Kinderliedern, geistlichen Chorälen, plötzlich und laut einsetzender Musik oder seltsamen Geräuschen, die ein Gefühl von Bedrohung und Terror auslösen können.

Die Akustik des Grauens macht die Materialität des Messers spürbar, sie signalisiert die Anwesenheit von Gespenstern oder öffnet den Weg in das Unterbewusste des Psychopathen…,..

https://www.hoerspielundfeature.de/freistil-klaenge-des-grauens-100.html

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Feature von Elke Heinemann

Was vom Dichter übrig bleibt

Venedig, Friedhofsinsel San Michele, zwei schlichte Grabsteine, mit Rosen bedeckt: Ezra Pound, US-amerikanischer Dichter und umstrittenster Protagonist der literarischen Moderne, ruht hier neben seiner langjährigen Geliebten, der Violonistin Olga Rudge.

In Venedig begannen und endeten Pounds Bemühungen um die Erneuerung der modernen Dichtung. 1908 debütierte der junge Mann dort mit einem Lyrikband, 1972 hinterließ der Sterbende zahlreiche Aufzeichnungen im Haus der Geliebten. Ihr Nachlass befindet sich in der Beinecke Library der Yale University, wo 2016 die letzte von 163 Archivkisten geöffnet werden durfte.

https://www.ndr.de/kultur/Feature-Ezra-Pound-reloaded,audio1226354.html

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by Alexa Hennings

Egon Friedell war ein Jude, der Christ wurde und ein Mann vollendeter Formen. „Bitte beiseite treten, ich springe!“, soll er gerufen haben, als 1938 zwei SA-Männer an seiner Wohnungstür nach dem „Jud Friedell“ verlangten. Der 60-jährige sprang in den Tod.

https://archive.org/details/bitte_beiseite_treten_ich_springe

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Der japanische Künstler Susumu Shingu – Von Malte Jaspersen / Feature

SWR 2 – Freitag, 16. September 2022 um 15:05 Uhr

„Wind, der über die Erde streicht, der alle und alles berührt“ – das ist das Hauptthema des japanischen Künstlers Susumu Shingu. Seine einzigartigen kinetischen Objekte stehen in vielen Ländern. Die unvorhersehbaren Bewegungen seiner Werke verkörpern Shingus Lebensprinzip: „Sich den Kräften nicht entgegenstellen, sondern sie annehmen, von ihnen lernen“. Ein Projekt, das er noch realisieren möchte: BreathingEarth, ein Dorf, dessen Energie sich aus Wind und Sonne speist, das mehr Bewusstheit im Umgang mit den fragilen Ressourcen der Natur schafft. – Hörbar:

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/und-irgendwann-werde-ich-wind-der-japanische-kuenstler-susumu-shingu-swr2-feature-2022-09-16-100.html

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SWR 2 – Von Henrik von Holtum

In fact everything we call character is the deviation from perfection … (Brian Eno) Der Wohlklang ist vermessen und die Harmonie ist geregelt. Wir streben nach Perfektion, aber da ist auch das kindliche Vergnügen, es platzen zu lassen, es brechen zu hören. KRRRCH würde der Comic dazu sagen. Eine Sehnsucht nach dem Unberechenbaren, Verzerrten, Überwältigenden. Eine Qualität von Sound, die die einen magnetisch anzieht und die anderen abstößt. Dieses Hörstück aus Musik, Gesprächen, Samples und Fieldrecordings, versucht dem Herz der Sache näher zu dem kommen, dem geilen Krach, dem KRRRCH.

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/krrrch-looking-for-the-heart-of-noise-swr2-feature-2022-09-11-100.html

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Deutschlandfunk – Dienstag, 6. September 2022 um 19:15 Uhr (gekürzt)

Amerikanische Soldaten in Korea und Vietnam, sowjetische in Afghanistan, Kriegsschauplätze im Nahen Osten und in Afrika, NATO-Truppen auf dem Balkan. Die Autorin schildert, wie all diese Kriege mit ihrem eigenen Leben verwoben sind. Maruša Krese, wurde 1947 in Ljubljana geboren, zu einer Zeit, in der viele die Hoffnung teilten, dass die Waffen nach zwei Weltkriegen für eine Weile schweigen würden. „Ich bin in der Überzeugung aufgewachsen, dass meine Generation die glückliche ist, die ohne Krieg, ohne Hunger und Tod”, sagt Krese. Doch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm einen anderen Verlauf. „Nie wieder Krieg!” Hinter dieser Forderung versammelten sich junge Menschen auf Demonstrationen in Paris, Berlin und Berkeley, als die Autorin um die 20 war. Sie erinnert sich an persönliche Begegnungen mit einem Vietnam-Veteran in den USA, mit Flüchtlingen aus Chile nach dem Militärputsch, mit Serben und Albanern im Kosovo. Was den meisten von uns nur durch Fernsehbilder übermittelt wird, geht ihr auf diese Weise nah, wird unausweichlich. (Regie: Grace Yoon)

Hörbar: https://www.hoerspielundfeature.de/alle-meine-kriege-100.html

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