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Archive for the ‘Feature’ Category

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Im DOKUBLOG. Zum einen Prost Keule. Feature über die „Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland“ . Und ein Feature „Arbeit ist das halbe Leben“ (30.8.2021). – https://dokublog.de/user/5446

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https://oe1.orf.at/player/20210905/649777

Solaris. Eine Annäherung an Stanislaw Lems Science-Fiction-Klassiker. Feature von Julia Reuter & Till Koeppel

Der Psychologe Kris Kelvin wird an die Raumstation des Planeten Solaris beordert, um dort ein Forschungsteam zu unterstützen. Doch nach seiner Ankunft stellt Kris Kelvin fest, dass auf Solaris sehr seltsame Dinge vor sich gehen. Seine Forschungskollegen Snaut und Sartorius hüten ein Geheimnis, das ihnen der mysteriöse Planet auferlegt hat.

Kelvin entdeckt, dass sich hinter dem rätselhaften Verhalten seiner Kollegen die übernatürliche Kraft des Ozeans auf Solaris verbirgt. Eine organische Substanz, welche die verdrängten Gedanken der Forscher materialisiert und zu realen Abbildern werden lässt. Ein Kampf zwischen Imagination, Halluzination und Realität, der selbst den erfahrenen Psychologen Kris Kelvin vor die Frage stellt – wem oder was ist noch zu glauben?

Stanislaw Lem meinte über sein wohl bekanntestes Werk: „Es fällt mir schwer, diesem Buch einen Kommentar hinzuzufügen. Ich glaube, ich habe es geschafft, das zu sagen, was ich ausdrücken wollte.“

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Feature von Michael Lissek. Seit 2017 ist Michael Lissek Redakteur des Sendeplatzes „Essay“ bei SWR2

Schriftzeichen auf einem alten Pergament. Sie erzählen – vielleicht – von der Nibelungensage. Wer kann sie entziffern. Wer darf sie entziffern? Ein Feature über Medienaufmerksamkeit, Deutungshoheit und Wissenschaftsbetrieb.

Im März 2003 meldeten die Medien einen sensationellen Fund aus der Stiftsbibliothek Zwettl: Die Archivarin Dr. Charlotte Ziegler habe in einer Pappschachtel zehn fingerbreite Pergamentfragmente gefunden, die sie als bisher ältesten bekannten Nibelungenstoff entziffere. Das Echo war enorm: Alle großen Zeitungsfeuilletons, Radio- und Fernsehsender berichteten. Doch gleichzeitig mit der Verbreitung der Sensation wurden kritische Stimmen laut, vorzugsweise aus den Kreisen der Philologen. Frau Ziegler beherrsche das Mittelhochdeutsche gar nicht, ihre Lesarten seien haarsträubend. DLF Kultur

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WDR 3 – Sonntag, 29. August 2021 um 15:04 Uhr – (schon online)

‚Er ist der Größte von uns allen! Nun schreibt das endlich! Nun lasst das mal mit der Dunkelheit und mit der sächsischen Kohle und mit dem Heizerphänomen‘, so feierte der Dichter Uwe Kolbe 1994 Wolfgang Hilbig, den ehemaligen Industriearbeiter und Schriftsteller aus Meuselwitz in Thüringen, der 2002 den Büchnerpreis erhielt. Tatsächlich zeichnete sich Wolfgang Hilbigs Werk von Anbeginn nicht allein durch Themen aus, die er auch aus seinen Erfahrungen in der Arbeitswelt der DDR bezog, sondern vor allem durch die kühne Modernität seines Schreibens. Er bot den Zerstörungen der Landschaft, der Kultur und eben auch der Menschen in der DDR Widerstand mit seiner alles dematerialisierenden Schönheit der Sprache, wie Ingo Schulze es formulierte. Ein Spitzelbericht der Staatssicherheit über eine Lesung des Autors in privatem Kreis 1983 charakterisierte seine Texte dagegen mit Begriffen wie ‚Pessimismus‘ und ‚Orientierungslosigkeit‘, sprach von ‚Angstzuständen‘. WDR 3

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Ö1 – Dienstag, 24. August 2021 um 16:05 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Eigentlich war er immer ein wenig seltsam, ein wenig schrullig für den Literaturbetrieb, der ja, wie man meinen möchte, von den Schrullen seiner Protagonisten lebt. Aber der Literaturbetrieb ist in Wirklichkeit kalt und abweisend und nur beherrschbar, wenn man über ein gewisses Maß an Rücksichtslosigkeit oder gute Beziehungen verfügt. Gert Jonke war in diesem Betrieb lange Zeit ein Außenseiter, ein liebenswürdiger Besessener, ein im eigenen Kosmos eingesponnener Sprachalchimist, dessen Texte sich jeder Zuordnung entzogen.
Und das tun sie noch immer. Er beherrscht den Umgang mit Wörtern wie kaum ein Zweiter in der deutschsprachigen Literatur, er hat sich aber nie wortgewaltig eingemischt in literarische oder gar politische Diskurse. Den Diskurs führte er mit sich selbst, seine Literatur ist ein mittlerweile fast vierzig Jahre andauernder Dialog mit sich selbst und man muss sich ihn vorstellen wie in seinem Buch ‚Beginn einer Verzweiflung‘: Stundenlang pausenlos im Zimmer auf- und abgehend, ohne zu wissen, warum er stundenlang in seinem Zimmer auf- und abgeht. Selbstvergessen eben.
Selbstvergessen, weil durch die körperliche Bewegung die Denkbewegung angetrieben wird, und durch diese wiederum der Sprachgenerator, der die ganze Energie des Denkens in Sprachbilder umsetzt. Daraus entstehen Sprachgirlanden, schlangenförmige Sätze, die Beschreibung realer Situationen, die sich ins Fantastische hochschrauben. In Jonkes Schreiben gibt es keine Grenze, weil die Sprache keine Grenze hat.

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HR 2 – Sonntag, 22. August 2021 um 18:04 Uhr

Der Schriftsteller Wilhelm Koeppen zeichnet ein Bild der Eindrücke und Empfindungen seines »Spaziergangs« durch dieses weitgedehnte, wasserdurchzogene Land. Er besucht Amsterdam, Den Haag und viele andere Orte, beschreibt Atmosphäre, Besonderheiten, Schönheit und Schwermut dieser Städte und macht gleichzeitig die geschichtliche Vergangenheit lebendig.

https://www.hr2.de/programm/feature/feature–im-spiegel-der-grachten-oder-ein-spaziergang-durch-holland–wolfgang-koeppen-,epg-feature-686.html

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Die Rumäniendeutsche Helga Höfer arbeitete in Bukarest als Journalistin für den Bayerischen Rundfunk. Das machte sie interessant für den Geheimdienst. Über dreißig Jahre später öffnet ihre Tochter Senta Höfer die nun zugängliche Securitate-Akte. – DLF Kultur

In den 70er- und 80er-Jahren arbeitete die Rumäniendeutsche Helga Höfer als Journalistin für den Bayerischen Rundfunk. Sie recherchierte, bahnte Kontakte an, führte Interviews und übersetzte. Die westdeutschen Korrespondenten strickten daraus ihre Beiträge. Sie selbst war selten im Fernsehen zu sehen, wurde aber ausgiebig abgehört. Über dreißig Jahre später lässt sich ihre Tochter Senta Höfer die Securitate-Akte zeigen und findet eine teils unfreiwillig komische, teils gespenstische Chronik ihrer eigenen Kindheit in Bukarest vor.

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Ö1 – Dienstag, 13. Juli 2021 um 16:05 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Das doppelte Leben des Raymond Carver. Feature von Alfred Koch

Ein Mann ist gerade von seiner Frau verlassen worden. Jetzt bietet er die Möbel draußen vor der Tür zum Verkauf an. Eine eindrückliche Szene in einer Geschichte von Raymond Carver. Der amerikanische Schriftsteller kennt das Leben, über das er schreibt. Seine erste Frau Maryanne heiratet ihn mit 16 Jahren, jobbt am Anfang ihrer Ehe, weil er schreiben will, später wird sie Lehrerin. Sie liest seine Texte, trinkt mit ihm. Nach zwanzig Jahren hat sie genug von seiner Selbstzerstörung.
1977 rettet sich Carver aus dem Alkohol, es gibt eine neue Frau: Tess Gallagher, Schriftstellerin wie er. Sie hilft ihm zu leben, indem sie ihn zwingt, auch den Alltag zu bewältigen. Carver wird mit seinen Erzählungen langsam berühmt. Sie handeln von kleinen Leuten, von Trinkern, von Paaren, die aneinander vorbeireden. Sein zweites Leben endet 1988. Raymond Carver stirbt mit 50 Jahren an Lungenkrebs. (Hördat)

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