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Posts Tagged ‘Essay’

Wie wenig man in Europa auch von Afrika weiß, eines weiß fast jeder: „Afrika“ gibt es nicht mehr. Wer den riesigen Kontinent so benennt, unterschlägt nicht nur die gewaltigen Unterschiede zwischen den 54 Ländern, als seien sie nicht der Rede wert; er steht auch im Verdacht, das kolonialistische Bild vom indifferent-chaotischen „schwarzen Kontinent“ zu erneuern.

Umso überraschter ist man, dass der 46-jährige senegalesische Wirtschaftswissenschaftler und Essayist Felwine Sarr das A-Wort sogar im Titel seines heute auf deutsch erscheinenden Manifests „Afrotopia“ führt, eines der in den letzten Jahren meistbeachteten Werke in der Postkolonialismusdebatte.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/felwine-sarr-neokolonialismus-afrotopia-1.4301691

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Die Grenzen sind zurück. Ein neuer Mauermensch wächst in der Festung Europa heran, der sich panzert und armiert. Ein Essay über den Bewusstseinswandel der Menschen, Gedanken über Beton und Stahl und die Radikalisierung unserer Rhetorik.- DLF

Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks, nach dem Verschwinden des tödlichen Walls zwischen Ost- und Westdeutschland lag das 21. Jahrhundert wie ein grenzen- und mauerloses Versprechen vor uns. Ins Offene!

Das war ein Trugschluss. Weltweit kehren jetzt Grenzzäune und Mauern zurück. Sie treten auf als scheinheilige Akteure, die uns die Probleme vom Hals schaffen. Sie versprechen Ordnung, nationale Souveränität, sie stoppen illegale Migration, Drogen, sie sind wie Besen, die den Unrat dieser Welt vor unserer Haustür beseitigen.

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Didier Eribon schreibt für ein neues Verständnis von Kritik – nicht laut und selbstbezogen, sondern sachorientiert und konstruktiv.
Simon Scharf hat seine neue Essaysammlung „Grundlagen eines kritischen Denkens“ für uns gelesen. Dass die Gesellschaft eine Art Kampfplatz um Deutungshoheiten darstellt, ist in Zeiten der vielfach beklagten Polarisierung offensichtlich. Gerade demokratische Gesellschaften funktionieren nur, wenn diverse Perspektiven in einen offenen Positionsstreit treten und die eine Wahrheitsposition nicht existiert…

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Der furiose Essay «Desintegriert euch!» des deutschjüdischen Lyrikers Max Czollek ist eine Abrechnung mit falsch verstandener Integrationspolitik. Der Berliner plädiert stattdessen für eine «Gesellschaft der radikalen Vielfalt». Von Anna Jikhareva

woz.ch

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Über den Klimawandel reden wir noch immer, als sei er ferne Fiktion. Dabei ist längst ein Klimakrieg im Gange. Er wird um CO2 geführt, aber auch um Wahrheit und Schuld. – Ein Essay von 

Der Mensch kann sich um sich selbst kümmern, um seine Familie, seine Freunde, vielleicht sein Land. Um seinen Planeten offenbar nicht. Der Klimawandel ist zu groß für unsere Wahrnehmung. Er ist keine plötzliche Gefahr, die über uns hereinfällt, sondern eine schleichende, die wir seit Jahrzehnten kennen. Er ist kein konkretes, singuläres Ereignis, sondern eine Verkettung dynamischer Prozesse. Er bedeutet nicht nur Feuersbrünste, Überflutungen, Missernten, Klimaflucht; all die Horrorszenarien, über die wir in den Medien lesen. Er bedeutet auch das schöne Wetter vor dem Fenster. – Zeit.de

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Heute um 20.10 Uhr im Deutschlandfunk. Länge: 30’30

„Als ich den Winter 1801 in M … zubrachte, traf ich daselbst eines Abends, in einem öffentlichen Garten, den Herrn C. an, der seit Kurzem, in dieser Stadt, als erster Tänzer der Oper, angestellt war, und bei dem Publiko außerordentliches Glück machte.” So beginnt die essayistische Erzählung, die 1810 erschien.- DLF

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