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Archive for the ‘Meditation’ Category

Zen Haltung: Ein gutes Verständnis der idealen Haltung erlaubt es uns, sich ihr anzunähern: auch im aufrechten Sitzen auf einem Stuhl, im Sitzen auf den eigenen Unterschenkeln oder selbst im Liegen, falls wir fähig sind dabei nicht einzuschlafen. Jedoch selbst wenn wir in der Lage sind, mit gekreuzten Beinen zu sitzen, bemerken wir häufig die ideale Haltung nicht oder gelangen nur manchmal vollständig in sie hinein.

Am besten kann man Zazen als einen Dialog zwischen einer idealen Haltung und unserer eigenen Haltung verstehen. Wir werden duch die ideale Haltung infomiert, und dennoch akzeptieren wir unsere tatsächliche Haltung völlig. Akzeptanz steht an erster Stelle. Aber manchmal kommt in dieser Akzeptanz das sich über den Körper hinaus ausdehnende Gefühl inneren Aufgerichtetseins zum Vorschein, und dann spüren wir, wie die ideale Haltung zu unserer eigenen wird. Dann haben wir das Gefühl, dass unser Sitzen sich selbst sitzt. (Lotusblätter 1/2001) Zentatsu Baker-roshi

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Zentatsu Baker-roshi: Stillsitzende Meditation ist keine physische Stellung, die wir einnehmen und halten, sondern es ist eine mentale und physische Haltung, in der wir kontinuierlich ankommen.

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Lama Kong Ka: Nicht mit der geringsten Absicht oder Anstrengung zu üben und doch nicht für einen einzigen Augenblick abgelenkt zu werden, heißt, den natürlichen Geist richtig zu üben

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Anmerkung: Es bleibt zwischen Menschen, sie seien noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe, und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann. (H.Hesse)

Nun hat der Tag mich müd gemacht,
Soll mein sehnliches Verlangen
Freundlich die gestirnte Nacht
Wie ein müdes Kind empfangen.
Hände, laßt von allem Tun
Stirn, vergiß du alles Denken,
Alle meine Sinne nun
Wollen sich in Schlummer senken.
Und die Seele unbewacht
Will in freien Flügen schweben,
Um im Zauberkreis der Nacht
Tief und tausendfach zu leben.

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Baozhi: Suchende, die sich an die Methode klammern und in stiller Meditation sitzen, sind wie Seidenraupen, die den Faden ausspucken und sich selbst damit fesseln. Ist alles Kranke geheilt, wozu sollte man dann noch an der Medizin festhalten?

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Stille muss man heute suchen. Überall ist Ablenkung. Meditation hilft. Es geht um Wachheit und Bewusstheit. Meditieren ist höchste Aktivität. Autor Frank Schüre im Selbstversuch.  

https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-leben/auf-der-suche-nach-der-stille-in-mir-selbst/swr2/57163260/

Erscheinungsdatum: 30.10.2018

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… lautet das beständige, allen Wesen gemeinsame Gesetz. Wer dieses Gesetz kennt, besitzt ein Wissen höherer Art, das Laotse ming, d.h. Helligkeit, Erleuchtung, nennt. Allerdings begnügt sich der Heilige nicht mit dem verstandesmäßigen Erfassen dieses Gesetzes; er verwirklicht es zutiefst, indem er selbst in das Dao zurückkehrt. Diese Rückkehr hat geistige Bedeutung, geht es bei ihr doch darum, sich mit dem Dao zu identifizieren, indem man in sich selbst dessen Einheit, Einfachheit, Leerheit verwirklicht.

Die Kenntnis des Dao ist keine gewöhnliche Wissenschaft. Die Daoisten verurteilen Wissenschaft als etwas Gefährliches, ist sie doch Anlass der Zerstreuung, sie, die in das Sein die Vielfalt einführt. Um die Einheit und die Einfachheit zu bewahren oder wiederherzustellen, um gegen die Verführungen der diskursiven Wissenschaft sich zu wappnen, bedarf es einer geistigen Reinigung. Diese nimmt ihren Anfang bei der Disziplinierung der Sinnesorgane und der Leidenschaften.

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