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Posts Tagged ‘Essay und Diskurs’

Strände, Berge, Steppen, Wälder: Landschaften verlocken, befremden, ergreifen oder erwecken Schauder – seit jeher. Durch eine zunehmende Ökonomisierung sind sie heute prekär geworden. Um sie zu regenerieren, ist nicht weniger notwendig als die Revolution der menschlichen Lebensweise. Von Volker Demuth – Essay und Diskurs

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Corona- und Klimakrise werden das internationale System verändern. Mit dem Irrweg „My Country First“ und antagonistischer geopolitischer Blockbildung werden die großen Herausforderungen nicht zu bewältigen sein, meint Claus Leggewie.

Am Horizont steht ein neuer Gesellschaftsvertrag (nunmehr zwischen den Generationen) und ein neuer Naturvertrag, der belebte und unbelebte Natur zu Mitakteuren transnationaler Politik erhebt.

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Der Mensch hat den Planeten so grundlegend verändert, dass Forscher eine neue erdgeschichtliche Epoche ausrufen. Das Zeitalter des Anthropozän zwingt uns, Begriffe wie „Natur“ vollkommen neu zu denken und eine angemessene Ethik zu entwickeln. Eva Horn im Gespräch mit Michael Reitz 

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Essay und Diskurs 

Von Anfang an beherrschten Autorinnen wie Agatha Christie, Dorothy Sayers oder Patricia Highsmith das Mordgeschehen in der Literatur. Doch die Rolle der Frauen im Kriminalroman selbst war begrenzt. Sie gaben die schöne Leiche, die shady lady oder die strickende Amateurdetektivin. Heute ermitteln Kommissarinnen ebenso smart und hartgesotten wie ihre männliche Kollegen. Wozu braucht es also den feministischen Kriminalroman? Welche Verbrechen werden darin geahndet? Und mit welchen Waffen? Eine essayistische Ermittlung von Thekla Dannenberg.

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Essay und Diskurs: Staub ist der Teil der Materie, der unerwünscht ist. Er wird von Putzkolonnen und mit Staubtüchern energisch bekämpft. Er ist einerseits allgegenwärtig, andererseits ist kaum etwas so flüchtig wie Staub. Er kommt mit Stürmen von weit her, überdeckt Landschaften, Städte und kriecht in jede vermeintlich noch so dicht abgeschlossene Ritze. Staub ist die kleinste Einheit sichtbarer Materie, alles besteht aus Staub und wird wieder zu Staub zerfallen.

Aus der Sicht des Universums ist unsere Erde ein Staubkorn, aus der Perspektive einer Staubmotte gestaltet sich ein für das menschliche Auge kaum sichtbares Staubkorn als ein nicht mehr ganz so kleiner Brocken. Alles eine Frage der Proportion.

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Essay und Diskurs

Unser Essverhalten beeinflusst unser Denken und Fühlen. Wer wir sind. Für wen wir uns halten. Wann und warum unser Belohnungssystem anspringt. „Wat de Buur nich kennt, dat fret he nich.” Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.

Schriftsteller Jan Brandt erinnert diesen Spruch aus seiner Kindheit in Ostfriesland und geht mit ihm zurück in die Geschichte des Nahrungsmittels Fleisch. Der ostfriesische Merksatz drückt nicht nur ein Misstrauen allem Fremden und Neuen gegenüber aus, ein kulinarischer Konservatismus, sondern auch, wie wichtig Herkunft und Tradition im Hinblick auf das Essen für die Herausbildung des ländlichen Selbstverständnisses ist: Als dieser Spruch aufkam, gab es noch eine enge Bindung an die Lebensmittel, an die Pflanzen und Nutztiere, die auf dem Küchentisch landeten. Das meiste hatten die Leute im Dorf selbst angebaut und geerntet, gemästet und geschlachtet oder von Bekannten bezogen. Aber was bedeutet es heute, Tiere zu essen? Heute ist Jan Brandt Vegetarier und erörtert in seinem Essay, warum ganz besonders in Zeiten von Corona die Frage des Fleischessens gestellt werden sollte. Denn: Der Mensch is(s)t, was er is(s)t. – Deutschlandfunk Kultur 2020

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Wenn die Sphären Kunst und Wissenschaft aufeinanderprallen, beginnen dramaturgische Abenteuer, große Erzählungen und lyrische Experimente. Der Lyriker Jan Wagner macht einen essayistischen Parforceritt durch die Literaturgeschichte und schaut auf folgenreiche Begegnungen der Kultur mit den Naturwissenschaften. – DLF

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So divers und kontrovers eine Gesellschaft sein mag, muss sie doch, um überhaupt streiten zu können, eines teilen: Einen Konsens darüber, was als wirklich anerkannt wird und was nicht, schreibt Eva Horn in einem Essay der „Berliner Zeitung“. Für den Deutschlandfunk hat sie ihn weitergedacht.

Was macht eigentlich die Einheit einer Gesellschaft aus? Eine gemeinsame Sprache, eine geteilte Kultur, ein Glauben oder Grundwerte, die eine Mehrheit verbinden? Auch wenn sie sich sonst ziemlich uneins ist. Das Aufweichen solcher kulturellen Gemeinsamkeiten – sei es nun die eine Landessprache oder die „christlich‑abendländischen Werte“ – haben die Gesellschaft vielfältiger gemacht, aber auch stärker segmentiert. Aber selbst unterschiedliche Sprachen, soziale Codes, Religionszugehörigkeiten, Wertsysteme und Interessen verhindern nicht die Diskussion darüber, was man als Gesellschaft will, was man duldet und was nicht. – DLF

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