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Posts Tagged ‘Meditation’

Besonders für den Anfänger ist es fast unmöglich, allein zu meditieren. Es geht nur in einer Gruppe, die vorher abspricht, wie lange die Meditation dauern soll. Unser Stolz oder unsere Scham zwingt uns dann dazu, vor dem Ende nicht aufzugeben: Wenn es andere können, dann kann ich es auch. Stolz ist nicht immer negativ; als Mittel zum Zweck kann es recht nützlich sein. Die anderen wackeln nicht, deswegen werde ich auch nicht wackeln; ich bin zu stolz dazu. Ich bin zu stolz, vor Schmerz zu stöhnen; ich sitze still, genau wie die anderen. Wenn jeder das denkt, sitzt die Gruppe wirklich still. Manchmal … musste ich schluchzen, unfähig mich zu beherrschen. Dann bemerkte der Vorsteher meine schlechte Verfassung und schickte mich für fünfundzwanzig Minuten nach draußen. Dann musste ich auf und ab gehen und die Konzentration fortsetzen – immer in einem Teil des Gartens, den der Obere von seinem Platz nahe dem Eingang zur Meditationshalle überblicken konnte.

Zen-Buddhismus

  • Der leere Spiegel – Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster. Übersetzt von Herbert Graf. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1977
  • Ein Blick ins Nichts – Erfahrungen in einer amerikanischen Zen-Gemeinde 1973
  • Reine Leere – Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers 1999)
  • Das Kōan und andere Zen-Geschichten. Rowohlt 1996

https://www.wikiwand.com/de/Janwillem_van_de_Wetering

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Sendung am Mittwoch, 28.12.2022 um 8:30 Uhr, SWR2 Wissen, SWR2 – Von Hans-Jörg Graf

Regelmäßige Praxis ist entscheidend, denn verändern sich bei Meditierenden auch Gehirnstrukturen. Studien zeigen: Meditation hilft gegen Depression, verlangsamt den Alterungsprozess im Gehirn – bringt allerdings auch Risiken mit sich.

https://www.swr.de/swr2/wissen/entspannung-und-erleuchtung-wie-meditation-wirkt-104.html

https://www.psychologie.uni-frankfurt.de/63425002/080_Meditationsstudie-bei-chronischer-Depression

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Große Zazen-Woche im Dezember (Rohatsu Sesshin)

Die Woche zwischen 1. und 8. Dezember wird Rohatsu Sesshin genannt und während dieser ganzen Woche wird intensiv Zazen durchgeführt.

Der Brauch stammt daher, dass Buddha selbst die Erleuchtung nach einer Woche der Meditation erlangt hat. Die Zen-Mönche meditieren die ganze Woche lang, dem Beispiel Buddhas folgend, ungeachtet des kalten Wetters. Viele Laien nehmen auch an dieser Woche des intensiven Zazen teil, da dies die eine Woche ist, wo sie in einem Kloster sich ganz dem Zazen widmen können, ohne Einflüsse von außen. Während des Zazen schmerzen den Gläubigen oft die Beine aufgrund des ständigen Kniens. Wenn man jedoch den Geist konzentriert, kann einen unbeschreibliche innere Gemütsruhe und Ausdehnung erlangt werden. Wenn man dabei mit einem ungeduldigen Geist vorgeht, führt das nur zu einem Gefühl der Verengung und des Verschließens. Wenn man jedoch Geist und Körper in Zazen vertieft, erlangt man den Status des Buddhas, der aus dem Innersten des Geistes herausstrahlt.

https://www.sotozen.com/ger/practice/event/index.html#Winter

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Von Anja Mösing

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/das-beduerfnis-nach-stille-ruhe-als-ressource/1901231

RADIOWISSEN

Meditation – Übung mit tiefem Sinn

Meditation – Übung mit tiefem Sinn? Natürlich! Hätten früher zumindest Anhänger fernöstlicher Religionen gesagt. Heute sagen es auch Wissenschaftler, die Auswirkung meditativer Übungen auch im Gehirn nachweisen können. (BR 2018) Von Anja Mösing

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/meditation-uebung-mit-tiefem-sinn/1397476

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Die Methode des Buddha Avalokitesvara besteht darin, das Hörorgan von seinem Objekt (dem Laut) abzuziehen und es in den Strom der Konzentration zu lenken. Wenn beide Vorstellungen, sowohl die des Lautes wie die des Stromeintrittes erfolgreich aufgelöst sind, so ist damit zugleich die illusorische Dualität der Begriffe Störung und Stille aufgehoben. Indem man auf diese Weise Schritt für Schritt vorgeht, schwinden das subjektive Hören und der objektive Laut völlig. An dieser Stelle verlieren viele Meditierende den Faden … –

Avalokitesvara erklärte, er wäre dabei nicht stehen geblieben. Es ist das Erlebnis der Leere; ein Zustand als solcher, als illusorisch und nicht existierend anerkannt. Bewusstheit des letzten Zustandes. Hier ist immer noch ein Rest von Dualität.

(„Wenn ich endlich das Hören richtete in den Strom der Meditation, wurde dies Organ abgelöst von seinem Objekt“.) – Gefunden bei Lu Kuan Yü. Die Geheimnisse der chinesischen Meditation #

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Zazen

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Tag für Tag. Von Mechthild Klein

https://www.deutschlandfunk.de/buddhistischer-einsichtsdialog-erkennen-wie-man-selbst-tickt-dlf-ecf873b0-100.html

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Gänsmühle groß

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